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Ausland, Nordamerika

Ist Donald Trump zu blöd für Hass und Feindschaft?

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Hell-Sinki(ng): Das war jetzt ein totaler Schlag in die Magengrube aller aufrechten Russland-Hasser und Kriegsverliebten. Der blöde, infantile Trump zeigt sich völlig unfähig eine anständige Männerfeindschaft mit Weltbedrohungsprotential aufrecht zu halten. Damit kann er die gesamte Weltgemeinschaft aus der Fassung bringen, die es gewohnt ist, immer ein ganz klares Feindbild zu haben. Dafür bringen sich die Leute sogar gegenseitig um … und nun das? Da war ja sein Vorgänger und Kriegsnobelpreisträger viel eloquenter. Der hat zwar immer nett gelächelt, wusste aber sehr genau welche Feindbilder er schüren musste, damit die Welt weiterhin in Angst und Schrecken verharren konnte.

Wie kann dieser Volltrottel von Trump einfach den gerade erst frisch aufgelegten kalten Krieg in der Art gefährden? Was bildet der sich eigentlich ein? Für die Unterdrückung und Spaltung der Menschheit sind solche FeindBILDer unerlässlich. Das hätte auch Donald wissen müssen. Eigens vor seinem Treffen mit Putin hat man in den USA noch rasch und ganz bewusst 12 Russen auf die Anklagebank geschoben. Spätestens danach hätte Trump sein Treffen mit diesem „Waldimir Schurkin“ absagen müssen. Stattdessen hat er all diese gut gemeinten Bremsklötze schlicht ignoriert.

Trump ist unfassbar

Ist Donald Trump zu blöd für Hass und FeindschaftMit seiner goldigen Art hat er sich inzwischen den umfänglichen Hass der überwiegenden, angeblich „freien Presse“ zugezogen. Genau die freie Presse, die bekanntermaßen die freie Meinung und Erkenntnis der Konzerne und des Geldadels schreiben darf. Immerhin wähnt sie sich als die Vierte Gewalt im Staate. Hier so ein Paradebeispiel für die perfekte Ausformulierung dieser grandiosen Enttäuschung, die sich bei den Medien mit Blick auf Trumps Russland-Eskapaden kaum mehr verbergen lässt: Helsinki-Gipfel 💩 Zum Gruseln[SpeiGel auf Linie].

Und tatsächlich, das Entsetzen bei diesen Schreiberlingen ist wirklich echt. Die wissen immerhin noch wessen Brot sie essen und somit auch wessen Lied sie zu singen haben … und in dem Lied kommt Trump nicht gut weg. Schließlich ist es kein Privatvergnügen so teure Meinungskonzerne zu unterhalten. Da muss man schon den richtigen Journalismus rüberbringen. Sollte mal einer der Presstituierten die Orientierung verlieren, kann man ihn eine Weile auf der transatlantischen Brücke stehen lassen. Die raue und kalte Luft dort, wird jeden abtrünnigen Schreiberling binnen kürzester Frist wieder auf Kurs bringen.

Was haben denn andere dazu zu sagen?

Hier mal zitatweise ein paar geniale Formulierungen aus dem zuvor verlinkten Artikel. Man merkt richtig wie dem Kommentator der Geifer in die Tastatur tropft. Da wo sich andere Leute freuen, dass die Inhaber von 90 Prozent aller Atombomben auf diesem Planeten miteinander reden, um einen möglichen Einsatz derselben zu minimieren oder unmöglich zu machen, findet Roland Nelles folgende Worte:

Der kumpelhafte Auftritt von Donald Trump mit Wladimir Putin in Helsinki war der Tiefpunkt der desaströsen Europareise des US-Präsidenten.

Es wäre nicht ungeschickt gewesen in dieser Form lieber den Auftritt des Jean-Claude Juncker bei letzten NATO-Gipfel zu erwähnen, bei dem er nach offiziellen Verlautbarungen an einem schweren Ischias-Anfall litt und deshalb wie volltrunken durch die Veranstaltung torkelte. Aber wir sehen, alles ist irgendwie Geschmackssache

Wer beurteilt jetzt was da falsch läuft?

Trump hat dort praktisch alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte. Wladimir Putin missachtet die Menschenrechte im eigenen Land, er führt in Syrien seit Jahren einen Krieg gegen Frauen und Kinder, und er verstößt mit der Annexion der Krim dauerhaft gegen das Völkerrecht.

In diesem Fall macht es selbstverständlich Sinn die völkerrechtswidrigen Missetaten der eigenen Brut auszublenden, die sind ja gar nicht Gegenstand der Betrachtung. Putin muss diskreditiert werden. Wer die sogenannten moderten Terroristen in Syrien finanziert, will ja gar keiner wissen. Immer dran denken: Wir sind die Guten! Tja, Hawaii kam auch erst zu den USA als genügend Amerikaner auf der Insel lebten, um in einem Volksentscheid dafür zu stimmen.

Auf der Krim lebten schon immer rund 90 Prozent Russen, die man natürlich zur Schlachtung durch die Ukra-Faschisten hätte freigeben müssen, um dem NATO-Begehren nach der Krim-Halbinsel nachkommen zu können. So ein Mist aber auch, da waren also die Russen auf der Krim etwas schneller. Das kann man Putin nicht durchgehen lassen. Und wenn es noch kein Blutvergießen darum gegeben hat, müssen wir dafür sorgen, dass das wegen der Gerechtigkeit noch folgt. Deshalb muss immer und immer wieder die Annexion der Krim hervorgehoben werden.

Und dann das Treffen selbst: Dass sich Trump und Putin mehr als eine Stunde lang praktisch allein, ohne Mitarbeiter besprochen haben, muss misstrauisch machen. Was dort verabredet wurde, welche geheimen „Deals“ die beiden womöglich auf Kosten Dritter (oder sogar zulasten der USA) gemacht haben, bleibt nicht nur für die Welt, sondern auch für Trumps engste Berater undurchschaubar.

Wenn Merkel und Macron mal über Stunden ein Tête-à-tête absolvieren, ist das ganz normal und dient der Vertiefung der guten Beziehung. Da vermutet keiner etwas, trotz Macrons offenkundiger Vorliebe für überreife Mädels. Kein Roland Nelles hätte sich je erdreistet so ein Treffen ähnlich zu charakterisieren. Offenbar ist der SpeiGel Kommentator eifersüchtig, dass er rätseln muss, was sich die beiden Weltenherrscher dort so alles zu erzählen hatten. Eifersucht macht sich für einen Journalisten irgendwie nicht ganz so gut, wenngleich er nur einen Sermon dazu schreibt.

Trump bleibt ein Rätsel

Ist Donald Trump zu blöd für Hass und FeindschaftIst Donald Trump zu blöd für Hass und Feindschaft. Natürlich ist das Problem längst nicht ausgestanden. Trump ist so uneinsichtig, dass offen überlegt wird, ob er nicht doch irgendwie im Dienst verunfallen könnte. Man hat ihm dem Vernehmen nach sogar schon Freikarten für eine aufregende Cabrio-Tour durch Dallas geschenkt, die er allerdings bis heute noch nicht genutzt hat, ganz zum Leidwesen der Sponsoren. Dabei waren die Freikarten sogar mit „Kennedy-Revival-Tour“ überschrieben. Ob sich Trump darunter etwa nichts vorstellen konnte? Aber wenn wir schon mal wieder an den Verschwörungen rütteln, dann haben wir hier noch eine Betrachtung. Zwar nur auf englisch aber durchaus sehr interessant.

Aufgrund seiner Wesensart und teils aufgrund seiner Ausstrahlung, mag man Trump durchaus nicht mögen. Interessant dabei bleibt, mit welcher Verve sich die Medienkonzerne gegen ihn aufbäumen. Sicherlich nicht weil er so naiv oder unberechenbar ist. Ihre sich immer noch steigernde Aggressivität ihm gegenüber zeigt, dass er offenbar gleich mehrere wunde Punkte von ihnen ausgemacht hat. Wenn man nun weiß, dass die Meinungsindustrie keineswegs die Interessen der kleinen Kacker von der Straße vertritt, sollte der Betrachter etwas genauer hinsehen, bevor er sich wahllos dem Trump-Eindreschkonzert der Medien anschließt. Es bleibt durchaus spannend und Trump scheint, allen Unkenrufen zum Trotz irgendwie mit dem „tiefen Staat“ nicht warm zu werden. Das wiederum erklärt nicht nur die Schärfe mit der gegen ihn geschossen wird, sondern auch seine tiefe Abneigung gegen genau diese Presse. Der Ausgang des Rennens ist noch keineswegs gewiss.

https://qpress.de/2018/07/17/ist-donald-trump-zu-bloed-fuer-hass-und-feindschaft/

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