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Inland, Militärpolitik

NATO fordert Viertel vom Bundeshaushalt für Krieg

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

BRDigung: Das wichtigste im Leben einer Nation ist meistens ihr Tod. Zumindest der massenhafte Tod vieler ihrer Bewohner und die flächendeckende Zerstörung von Sachwerten und Infrastrukturen. Nur das bürgt für die Wiederholung von Wirtschaftswundern durch Wiederaufbau. So etwas bekommt man allerdings nicht geschenkt, denn man muss zunächst einmal eine ernstzunehmende Bedrohung für die Nachbarschaft darstellen, damit der gewünschte Mechanismus zuverlässig in Gang gesetzt werden kann.

Da ist es nur all zu verständlich, dass das große Friedensbündnis NATO darauf drängt, das maximal viel Kohle in eine anständige Kriegsvorbereitung gesteckt wird. Um jetzt niemandem Angst zu machen, nennen wir das ganze besser Verteidigungsetat. Das war schon unter Adolf das gleiche Spiel. Steckten wir jetzt nicht einen beträchtlichen Teil der Wirtschaftsleistung (bald zwei Prozent vom BIP) in die Rüstung, würde vermutlich der ersehnte Schaden zu gering ausfallen. Das wiederum könnte das notwendige neue Wirtschaftswunder zu mager ausfallen lassen. Das alles muss jetzt recht bald passieren, denn es ist völlig unklar wie lange es in dieser Region noch diese leistungsbesessenen Leute gibt, die schon länger hier leben.

Gute Ideen für den Weltfrieden

Das nachrückende Ersatzvolk hat die Arbeit noch nicht als Passion für sich entdeckt, dafür verfügt es über einen ausgeprägteren Reproduktionswillen, was für die Zukunftsfähigkeit einer geordneten Nutzmenschhaltung für den Moment viel wichtiger ist. Insoweit ist das völlig in Ordnung, wenn parallel zur Rüstungsindustrie die Asylindustrie boomt. Beide Segmente stehen mit rosigen Zukunftsaussichten da. Wie es aussieht, will man das Wirtschaftswunder wohl einmal komplett neu konzipieren. Genau genommen bräuchten ja die USA dringend mal ein Wirtschaftswunder, weil deren Infrastruktur noch niemals so grundlegend erneuert wurde. Aber vielleicht sind die auch nur zu bequem für einen radikalen Wiederaufbau. Auch müssten sich mal ein paar willige Nationen finden, ihnen den Kontinent so richtig zu zerdeppern. Bislang hat es sich allzeit als vorteilhafter erwiesen Europa zu verwüsten, weil es von Ost und West gleich gut bebombt werden kann.

NATO fordert Viertel vom Bundeshaushalt für Krieg Nach dem Willen der NATO soll Deutschland für die Vorbereitung dieser kapitalistischen Riesengaudi ein Viertel seines Bundeshaushalts in Mord & Totschlag investieren. Das hat der Dschihad-Jens hier verkündet: Nato-Generalsekretär fordert deutlich höhere deutsche Militärausgaben[SpeiGel auf Linie]. Aus Sicht des Kapitals ist das auch viel profitabler, als es in irgendwelche jämmerlichen Sozialprojekte zu versenken. Bei den Nachbarstaaten ringsherum funktioniert das alles nicht so dolle. Die haben keine Kohle für solchen Kriegsluxus bzw. ein zu geringes BIP. Da kommt einfach keine lohnenswerte Schlachtmasse zusammen. Was würden EU und NATO nur machen, wenn die Deutschen nicht so kriegsgeil wären und sich immer wieder vordrängeln. Zumindest wenn es darum geht den Russen mal wieder richtig was aufs Maul zu geben. Den Frieden und das „nie wieder“ können wir ja danach erneut für sieben Jahrzehnte beschwören.

Kleingeld für den guten Zweck

Folgte man nunmehr den Kalkulationen des Dschihad-Jens von der NATO-Brut, so betrügen unsere Kriegskosten demnächst 85 Milliarden Euro pro Jahr und somit fast 25 Prozent des Bundeshaushalts. Hier mal ein kurzer Blick in den Bun­des­haus­halt 2018[BMF]. Die Investition in Krieg ist ähnlich sinnvoll wie die in Drogen. Dem Dealer tut das zu jeder Zeit sehr gut, besonders dann, wenn klar ist, das der wegen seiner starken Allergie Immunität strafrechtlich gar nicht zu belangen ist. Immerhin dürfen wir bei der aktuellen Kriegsinvestitionswelle den Anschluss nicht verpassen. Mord und Totschlag werden nicht ewig auf uns warten. Unser großer Bruder von Übersee macht es vor: Trump unterschreibt größtes Militärbudget aller Zeiten[Sputnik … Feindsender]. Allein mit den US-Geldmitteln könnte man zwar die ganze Welt ernähren, aber noch lange nicht gründlich ausrotten. Deshalb müssen die Anstrengungen in diese Richtung noch viel massiver ausfallen.

Deutschland ist in der Verantwortung

NATO fordert Viertel vom Bundeshaushalt für KriegSelbstverständlich ist sich Deutschland seiner historischen Rolle und Verantwortung bewusst. Somit darf es letztlich allein schon aus markenrechtlichen Gründen keinen Dritten Weltkrieg ohne Deutschland geben. Damit das ganze Feuerwerk ja genügend Stoff bekommt, sind gerade wir einmal mehr in der Pflicht. Das hat inzwischen sogar unser Furien-Duo Merkel/Laien kapiert und laviert sich langsam unter simulierten Schmerzen in die gewünschte Richtung. Um den Unmut unter denen, die schon länger hier leben, nicht ausufern zu lassen, betont Merkel allerdings ohne Unterlass: „Ausrüstung, nicht Aufrüstung“ und verteidigt den höheren Wehretat. Aus Sicht der Regierung muss es unerhört entspannend sein, so ein tolles Schlafmicheltvolk zu haben. Wohl auch deshalb, weil es sich nachhaltig für den Selbstgenozid entschieden hat und somit Platz für weniger kritische und noch folgsamere Geister schafft.

https://qpress.de/2018/07/09/nato-fordert-viertel-vom-bundeshaushalt-fuer-krieg/

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Diskussionen

2 Gedanken zu “NATO fordert Viertel vom Bundeshaushalt für Krieg

  1. Ja, Deutschland ist in der Verantwortung. Das „dumme Michelvolk“ (frei nach Bert Brecht), das nicht mal mehr mitkriegt, wie es beschissen, verarscht und ausgenutzt wird, von wem wohl, soll zum Teufel gehen.
    Die Hoffnung besagter Verarscher, Bescheisser und Ausnutzer, danach käme dann Etwas, was sich noch leichter verarschen, bescheissen und ausnutzen lässt, ist jedoch trügerisch.
    Jeder militärische Konflikt zwischen der Nato und Russland führt innerhalb kürzester Zeit zum Einsatz taktischer Kernwaffen, welcher wiederum in noch kürzerer Zeit zum globalen Schlagabtausch mit den vorhandenen Strategischen Waffen eskaliert.
    Das ist ein Automatismus, der genauso sicher eintritt, wie die unumwerfliche physikalische Gestzmäßigkeit, dass der Apfel vom Baum immer nach unten in Richtung Erdmittelpunkt und niemals nach Oben zum Mond oder sonstwohin fällt.
    Mag sein, dass in den Weiten der sibirischen Wälder, in tiefen Bunkern oder Höhlen in Amerika oder sonstwo Irgendwer die ersten beiden Stunden überlebt.
    Hier in Europa werden wohl um die 500 Millionen Menschen sofort sterben. (Das nenn ich Totalschaden.)
    Auf dem nordamerikanischen Kontinent (Karibik, Mexiko, USA und Kanada) rechne ich mit bis zu 450 Millionen Toten innerhalb der ersten beiden Stunden.
    Dabei sind jene Menschen zu beneiden, die direkt in den oder nahe an den Detonationszentren der Nuklearsprenköpfe leben. Deren Tod kommt schnell und relativ schmerzlos.
    Alle Anderen mehr als sechseinhalb Milliarden auf der ganzen, dann irreparabel verstrahlten und damit lebensfeindlichen Erde werden qualvoll verrecken.
    Ich wünsche mir für diesen Fall, dass das Sterben all Jener, die verantwortlich und mitverantwortlich sind,
    und die sich feige in ihren Schutzbunkern verkriechen, möglichst lange dauert und besonders schmerzhaft wird.
    Der Kurs, den die Nato- Befehlshaber unter und um Stoltenberg, der amerikanische Präsident, und all seine mehr oder weniger willigen Gefolgsleute verfolgen, wird, wenn es so weitergeht, unweigerlich in dieses Szenario münden.
    Wenn Jemand wie Stoltenberg dies als seine Lebensaufgabe ansieht, kann man eventuell noch sagen:
    „Der alte Sack hat mittlerweile auch nicht mehr alle Tassen im Schrank, lasst ihn sein dämliches Zeugs quatschen“. Wenn aber eine deutsche „Spitzenpolitikerin“ wie Frau v. d. Leyen in dieses Kreigsgeheul einstimmt, fällt mir eigentlich nur noch ein Rat ein: „Hau ab nach Amerika! Geh zu irgendeinem Indianerstamm! Dort kannst Du dann alle möglichen Tänze zur Erbauung verblödeter Ami- Touristen tanzen, den Fruchtbarkeitstanz, den Bärentanz oder meinetwegen auch den Kriegstanz, so Du von den Kriegern als Ihresgleichen akzeptiert wirst. Das schadet Niemandem!“
    Und auch für Frau Merkel hätte ich noch einen Rat:
    „Glauben Sie um Himmels, oder Sonstwen oder Was, Willen nicht, dass Ihne Ihr Palaver von der ‚Ausrüstung‘ statt ‚Aufrüstung‘ noch Jemand glaubt. Das Misstrauen Ihnen und Ihrem Berufsstande gegenüber ist inzwischen, auch wegen der letzten wochenlangen Schmierenkömödie mit und um Seehofer und Co., so tief, dass Sie Alle eigentlich nur noch eine Konsequenz ziehen dürften. Welche, können Sie sich selber ausrechnen.
    Ganz so dumm wie oben gesagt, ist das „Michelvolk“ nämlich nun auch wieder nicht, zumindest teilweise.“
    Diese Zeilen schrieb ein ehemaliger Berufsoffizier, der alle Planungen, alle Hochrechnungen und Prognosen, die im „Kalten Krieg“ von allen Seiten genau zu dieser „Thematik“ aufgestellt wurden, noch sehr gut im Gedächtnis hat und der eben deshalb (-oh welch Wunder-) zum Pazifisten mutiert ist.

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    Verfasst von Mark Tempe | 11. Juli 2018, 12:16
  2. Die Nato fordert 1/4 vom Haushalt damit die Krieg spielen können? wer so den Arsch offen hat, soll zum Teufel gehen, gell?

    Gefällt mir

    Verfasst von reiner tiroch | 10. Juli 2018, 11:17

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