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Ausland, Europa

Die Lügen über den Abschuss des Fluges MH17 der Malaysian Airlines werden erneut hochgekocht

von Stephen Lendman – http://luftpost-kl.de

Der bekannte US-Autor Stephen Lendman hält den abschließenden Untersuchungsbericht des Joint Investigation Teams zum MH17-Abschuss für einen neuen Aufguss alter Lügen.

Russland hatte nichts mit dem Abschuss des Fluges MH17 der Malaysian Airlines am Juli 2014 über der Ostukraine zu tun (s. dazu auch https://www.heise.de/tp/features/ Russlands-Verzicht-auf-MH17-Aufklaerung-3390127.html?seite=all und https://www.frei- tag.de/autoren/bernd-murawski/warum-uebernimmt-russland-die-buk-version ).

Er erfolgte nur wenige Monate nach dem im Februar 2014 inszenierten Staatsstreich, mit dem die US-Regierung mit Hilfe zweier neonazistischer Parteien die demokratisch ge- wählte Regierung der Ukraine stürzte (s. https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/ obama-bestaetigt-us-gefuehrten-putsch-in-kiew und http://www.luftpost-kl.de/luftpost-ar- chiv/LP_13/LP08915_280415.pdf ).

Das so genannte Joint Investigation Team / JIT (s. https://de.wikipedia.org/wiki/ Joint_Investigation_Team ) war kein unabhängiges, objektives Gremium; es bestand aus Vertretern (der Justizbehörden und der Polizei) der Niederlande, Belgiens, Aus- traliens, Malaysias und der Ukraine – Russland blieb ausdrücklich ausgeschlossen.

Das JIT hat deshalb auch alle Beweise beiseite geschoben, die sich nicht mit sei- nem Auftrag vereinbaren ließen, Russland und die Freiheitskämpfer im Donbass für den Abschuss verantwortlich zu machen, obwohl beide überhaupt nichts damit zu tun hatten. (Infos zu seinem Untersuchungsergebnis sind in Niederländisch auf der Web- site der niederländischen Staatsanwaltschaft unter https://www.om.nl/actueel/nieuwsbe- richten/@103182/update/ aufzurufen, ein von Uli Gellermann dazu verfasster Kommentar ist unter http://www.rationalgalerie.de/home/mh-17-der-russe-war-es.html nachzulesen.)

Anstatt seinen Job verantwortungsbewusst durchzuführen, hat das JIT erneut das unwahr – scheinliche Szenario präsentiert, die Freiheitskämpfer im Donbass hätten den Flug MH17 mit einer aus Russland angelieferten Boden-Luft-Rakete des Typs Buk (s. https://de.wiki- pedia.org/wiki/Buk_M1 ) abgeschossen; Russland setzt diese Rakete seit Jahren nicht mehr ein, sie befinden sich aber immer noch im Arsenal der ukrainischen Streitkräfte.

Am 24. Mai dieses Jahres hat die australische Außenministerin Julie Bishop die unzutref- fende Behauptung verbreitet, die JIT-Untersuchung habe „weitere Beweise für Russlands Schlüsselrolle beim Abschuss von MH17“ ergeben:

Das Zivilflugzeug sei mit einer „aus den Beständen der russischen Armee stammenden Rakete abgeschossen worden“.

Für ihre Anschuldigung gibt es natürlich nicht den geringsten Beweis. Nur wenige Stunden vorher hat auch der niederländische Staatsanwalt Fred Westerbeke behauptet, MH17 sei mit einer in Russland hergestellten Buk-Rakete vom Donbass aus abgeschossen worden, und Dutzende von Leuten würden verdächtigt, an dem Abschuss beteiligt gewesen zu sein. Auch er hat keinerlei Beweise vorgelegt.

Das russische Verteidigungsministerium hat die falschen JIT-Aussagen folgendermaßen kommentiert:

„Das russische Verteidigungsministerium hat schon in den ersten Stunden nach der Tragödie und danach immer wieder erklärt, dass der von ukrainischer Seite erhobene Vorwurf, russische Militärs seien an dem Vorfall über der Ukraine beteiligt gewesen, nicht zutrifft, und dem niederländischen Untersuchungsteam auch entsprechende Be- weise vorgelegt.

Kein einziges Flugabwehrsystem der Streitkräfte der Russischen Föderation hat jemals die russisch-ukrainische Grenze überquert.

Im Rahmen der Kooperation mit den Niederländischen Strafverfolgungsbehörden hat die russische Seite stichhaltige Beweise, darunter auch die Ergebnisse von Material – tests, vorgelegt, die belegen, dass MH17 mit einem ukrainischen Buk-System abge- schossen wurde.

(Russische) Radargeräte konnten keine fliegenden Objekte erfassen, die sich der abge – schossenen Boeing von Osten her, also aus Richtung Snischne oder Perwomaiskoje, genähert haben sollen.“

Außerdem haben JIT-Ermittler „die Aussagen von Augenzeugen aus nahe der Absturz – stelle gelegenen ukrainischen Ortschaften ignoriert und sogar zurückgewiesen“.

Diese Augenzeugen hatten beobachtet, dass von einem Gelände, das von den ukraini – schen Streitkräften kontrolliert wurde, eine Rakete Richtung Passagierflugzeug startete.

Die vom JIT vorgelegten „Beweise“ stammen von den antirussischen Putschisten in Kiew oder sind von Computern generierte Bilder aus sozialen Medien; damit sollen Russland und die Freiheitskämpfer aus dem Donbass für den Abschuss verantwortlich gemacht wer- den, obwohl sie nichts damit zu tun hatten.

Die russische Firma Almaz-Antley, die früher die Buk-Raketen produziert hat, mit denen Flug MH17 abgeschossen worden sein soll, hat die Buk-Produktion schon lange zuguns – ten eines moderneren Raketentyps eingestellt.

Almaz-Antley hat eine umfassende Analyse des MH17-Abschussses durchgeführt und festgestellt, dass die Buk-Rakete aus ukrainischen Beständen stammte und deshalb nur von der ukrainischen Armee und nicht von Freiheitskämpfern aus dem Donbass abgefeu – ert worden sein kann.

Die Schäden am Rumpf der MH17-Boeing passen nicht zu den vom JIT angeführten „Be- weisen“, denn nach dem Einschlagwinkel der Raketensplitter kann die Buk nicht aus dem Donbass gekommen sein.

Die ukrainischen Streitkräfte sind also für den Abschuss verantwortlich, und sie wurden vermutlich von Washington dazu ermutigt.

Die JIT-Ermittler haben zahlreiche nicht genehme Beweismittel „beerdigt“, um Russland und die Freiheitskämpfer im Donbass für ein schweres Verbrechen verantwortlich machen zu können, das sie nicht begangen haben.

Fast vier Jahre nach dem MH17-Abschuss werden die alten Lügen wieder hervorgeholt, und die Halunken in den Mainstream-Medien verbreiten sie erneut, anstatt endlich die Wahrheit zu berichten.

Stephen Lendman war lange als Marketing-Analyst tätig und arbeitet jetzt in Chicago als Korrespondent für Global Research. Besuchen Sie seine neue Website http://stephenlendman.org/ . Kontaktieren können Sie ihn über ephen@sbcglobal.net .

„Flashpoint in Ukraine: How the US Drive for Hegemony Risks WW III“ (Brennpunkt Ukrai- ne: Wie die USA mit ihrem Streben nach Vorherrschaft den Dritten Weltkrieg riskieren) ist der Titel des neuesten von ihm herausgegebenen Buches, zu dem er auch als Autor bei – getragen hat.

Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Weitere Infos über den Autor sind nachzulesen unter http://stephenlend- man.org/about-me/ . In den nachfolgend verlinkten LUFTPOST-Ausgaben haben auch wir uns ausführlich mit dem MH17-Abschuss beschäftigt:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP10514_210714.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP10814_240714.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP11514_030814.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP11914_070814.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP14914_160914.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP15314_200914.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP00215_040115.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP05415_120315.pdf

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP13516_071016.pdf

 

https://www.globalresearch.ca/mh17-downing-big-lie-resurfaces/5641887

http://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP07218_010618.pdf

 

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Die Lügen über den Abschuss des Fluges MH17 der Malaysian Airlines werden erneut hochgekocht

  1. Jetzt hatte man irgendwie den Eindruck, die Lügerei würde ein Ende haben nach Ende des Obama-Regimes, aber völlig falsch, die eingeübte Methodik wird beibehalten, auch wenn die Balken krachen.

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    Verfasst von Veit Wenzel | 4. Juni 2018, 4:27
  2. Wer heute immer noch glaubt, dass der Ami so friedliebend wie der Israeli ist, der muss wirklich mal zum Onkel Doktor gehen, gell?

    Gefällt mir

    Verfasst von reiner tiroch | 2. Juni 2018, 10:58

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