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Ausland, Nordamerika

Ein Imperium, das im In- und Ausland Angst verbreitet und vom Kriegsfieber befallen ist

von Prof. James Petras – http://luftpost-kl.de

Der emeritierte US-Professor James Petras wirft der US-Regierung vor, überall Angst und Schrecken zu verbreiten und vom Kriegsfieber befallen zu sein.

Einführung: Führende Politiker überschwemmen die Öffentlichkeit mit Hilfe der Massen-medien ständig mit einer Flut von Berichten über furchterregende Vorkommnisse – verur-sacht vom „Feind der Woche“: In Syrien sollen Dutzende Kleinkinder an Giftgas erstickt sein, in England soll es Mordversuche mit russischem Nervengas gegeben haben, und die vielen behaupteten Terroranschläge überall in Europa schreien förmlich nach noch mehr Polizeistaat und noch schärferer Überwachung. Die privaten Bankkonten, das Verhalten am Arbeitsplatz, die persönliche Kommunikation und alle politischen Meinungsäußerun-gen werden ständig von staatlichen Behörden und privaten Sicherheitsfirmen kontrolliert.

Hunderte karrieregeiler Staatsanwälte lassen die Familie und den Bekanntenkreis „miss-liebiger Bürger“ durchleuchten – auch längst erloschene Bekanntschaften und zufällige Gesprächspartner. Jeder kann ohne Begründung und ohne Rechtsgrundlage Verhören un-terzogen werden, und die „Medien“ spenden bei solchen Übergriffen auch noch Beifall.

Politische Prozesse und politisch begründete Urteile werden von den Medien gelobt. Selbstzensur im sozialen Umfeld, am Arbeitsplatz und an Universitäten sind zur Regel ge-worden, und über die weit verbreitete Erfassung von Menschen mit abweichenden Mei-nungen in schwarzen Listen regt sich niemand mehr auf.

Wahlen und Ernennungen werden zum Vorteil von Konzernen so manipuliert, dass sich nur Kriegstreiber durchsetzen, die bereit sind, Vorwände für Kriege zu liefern.

Politische Einschüchterung, Handelskriege und Sanktionen haben Hochkonjunktur.

Figuren, die ihre Macht dazu missbrauchen, die Bevölkerung stillzuhalten, werden als „herausragende Persönlichkeiten“ gefeiert. Und die Mainstream-Medien sorgen durch die ständige Wiederholung kurzer Schreckensbotschaften dafür, dass die aufgehetzte Bevöl-kerung jedem neu ernannten Feind „Tod und Verderben“ wünscht.

So befällt das Kriegsfieber nach und nach auch lokale Meinungsführer; sie übernehmen einfach die Hetztiraden psychotischer Scharfmacher, ohne sie selbst zu hinterfragen.

Letzte Woche wurde Arbeitern aus Mexiko vorgeworfen, „gefährliche Eindringlinge, Rauschgifthändler, Vergewaltiger und eine Gefahr für das alltägliche Leben normaler US-Bürger“ zu sein. Mauern sollen errichtet und von Tausenden Nationalgardisten bewacht werden, um den Grenzübertritt landwirtschaftlicher Helfer und ihrer Familien zu verhin-dern.

Davor wurden Muslime als gehirngewaschene Terroristen dargestellt, die dazu program-miert seien, bei jeder sich bietenden Gelegenheit und überall Bombenanschläge zu ver-üben – in öffentlichen Verkehrsmitteln, in viel besuchten Vergnügungsparks und auf allen belebten Plätzen, wo möglichst viele unschuldige Menschen getroffen werden könnten. Ein drakonisches Nachzugsverbot für Muslime wurde verhängt – auch für die Eltern be-reits eingebürgerter Kinder.

Nach dem letzten Massaker eines durchgeknallten Amokschützen an Schülern einer mit zu wenig Personal ausgestatteten öffentlichen Schule wurden die Lehrer aufgefordert, sich mit Baseballschlägern, Wurfgeschossen oder Handfeuerwaffen auszurüsten – in gut be-wachten privaten Eliteschulen ist das natürlich nicht notwendig. Statt Kopfrechnen müssen verängstigte Lehrer wöchentlich oder sogar täglich mit ihren in überfüllte Klassen ge-pferchten Schülern üben, wie sie sich in Abstellkammern oder Toiletten verstecken kön-nen. Das gemeinsame Mittagessen in Grundschulen muss – wie in manchen Gefängnis-sen – schweigend eingenommen werden, als ließen sich potenzielle Amokschützen da-durch abschrecken. Da drängt sich mir das Bild von dem kleinem Oliver Twist (s. https:// de.wikipedia.org/wiki/Oliver_ Twist ) auf, der einen bewaffneten Aufpasser kleinlaut darum bittet, zur Toilette gehen zu dürfen. Besorgte Eltern quält die Angst, ein irrer Eindringling könnte die Schule ihrer Kinder in Brand setzen und damit die vielen in Abstellkammern und Toiletten eingesperrten Kinder in den Tod schicken, weil die nicht mehr das Verhalten bei Feueralarm, sondern nur noch das Verstecken vor Amokschützen geübt haben.

Angst lähmt unser ganzes Land! Wo wird das enden?

Ein auf Angst erbautes Imperium

Vorherrschaft ist die treibende Kraft der Baumeister des US-Imperiums. Dieses Imperium ruht aber zunehmend auf bröckelnden wirtschaftlichen Fundamenten. Ein Imperium, das errichtet wurde, um die Welt auf lange Dauer zu dominieren, droht nach einer ganzen Rei-

he militärischer Niederlagen im Ausland vorzeitig unterzugehen und muss sogar schon die eigene Bevölkerung durch Propaganda einschüchtern und in Angst versetzen, um seine Macht erhalten zu können.

Dieses Imperium kann nur überleben, wenn es auch die eigene Bevölkerung durch die Er-zeugung von Angst in Schach hält.

Da die aus allenfalls 1 % aller US-Bürger bestehende herrschende Klasse die Weltherr-schaft nur noch durch zunehmende Ausbeutung und wachsende Ungleichheit erringen kann, ist die freiwillige Unterordnung der (immer weiter verarmenden) Mehrheit nicht mehr gewährleistet.

Auch die überwiegende Mehrheit der US-Bürger hat das Vertrauen in die herrschende Eli-te verloren. Die Schulweisheiten von der Demokratie und der Eigenverantwortlichkeit sind unglaubwürdig geworden. Wie sollen Schulkinder in öffentlichen Schulen, die sich in Ab-stellkammern verkriechen müssen, noch an die von der Verfassung garantierten Bürger – rechte glauben?

Weil die wachsende wirtschaftliche Unsicherheit nicht mehr durch patriotische Ablen-kungsmanöver zu überdecken ist, wächst die Unzufriedenheit in der US-Bevölkerung. Die Rettung der Banken und die maßlosen Militärausgaben mussten mit sinkenden Arbeitslöh-nen, unsicheren Arbeitsplätzen und durch die Einschränkung öffentlicher und sozialer Dienstleistungen finanziert werden. Unbezahlbare Krankheitskosten sind die Hauptursa-che für Privatinsolvenzen – nicht nur in der Unter-, sondern auch am unteren Rand der Mittelschicht. Die Pharmaindustrie trägt die Hauptverantwortung dafür, dass Millionen von US-Amerikanern von Medikamenten abhängig sind und täglich mehr als 100 daran ster-ben. Arbeitslose versuchen ihre Existenzängste mit Stimmungsaufhellern zu überwinden. Angst, unzureichende ärztliche Behandlung, Selbstzerstörung (durch Alkohol- und Dro-genmissbrauch) und Verzweiflung über die Ausweglosigkeit sind die Hauptursachen ver-mehrter Selbstmorde und die sinkende Lebenserwartung bei Arbeitern, die erstmals in der Geschichte der USA zu beobachten ist.

Experten und Meinungsführer wie Lehrer, Ärzte und Journalisten verstoßen gegen ihr Be-rufsethos und beteiligen sich an der Täuschung und Einschüchterung ihrer Schüler, Pati-enten und Leser.

Ein Präsident, der seine unterprivilegierten Wähler so enttäuscht, wie Trump das tut, in-dem er immer mehr seiner Wahlversprechen bricht, kann sich nur durch Panikmache im Amt halten.

Die Angst, die uns lähmt, wird von der herrschenden Klasse erzeugt, von den Massenme-dien verstärkt und verbreitet und von örtlichen Meinungsführern im täglichen Umgang mit den Menschen in ihrer Umgebung geschürt. Lehrer und verunsicherte Eltern übertragen ihre Angst auf die Kinder, ohne über den Ursprung und die Absichten nachzudenken, die mit der Angstmacherei verfolgt werden.

Die Mainstream-Medien erwecken täglich den Eindruck, wir seien von Terroristen umzin-gelt, müssten unsere Wachsamkeit erhöhen, den Polizeistaat weiter ausbauen, die Aus-rüstung unserer Polizei mit Kriegswaffen einfach hinnehmen und auch in unseren Nach-barn, Arbeitskollegen und besonders in Kritikern der Herrschenden potenzielle Terroristen und Dschihadisten sehen, die als Immigranten in Büros, Fabriken, Schulen, Kirchen und Wohngegenden „eingeschleust“ wurden. Inzwischen genehmigen sich die uns regieren-den Oligarchen massive Steuersenkungen und genießen den größten Zuwachs an Reich-tum in der bisherigen Geschichte.

Die Angst lenkt davon ab, dass unsere Imperialisten ständig Krieg führen und mehrere hundert Militärbasen im Ausland betreiben. Jede Kritik, die darauf aufmerksam macht, dass täglich unzählige Menschen sterben müssen oder ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden, damit noch mehr Milliarden in die Taschen der herrschenden Klasse wandern können, wird durch Zensur aus der öffentlichen Debatte herausgehalten.

Die Angst durchdringt die ganze Gesellschaft: Weil alle Kommunikationsmittel überwacht und manipuliert werden, schränken die Menschen ihre Kommunikation ein und wagen es aus Angst vor Repressalien nicht mehr, ihre Sorgen und Nöte mit anderen zu besprechen, geschweige denn gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Sie leben nach der Devise: Halt deinen Mund und sprich nur noch mit deinen nächsten Verwandten!

Aus Angst glauben sie ihre Loyalität zum Staat ständig demonstrieren zu müssen: Sie tra-gen die US-Fahne als Anstecker und plappern die Propaganda über den „Feind der Wo-che“ gedankenlos nach.

Gewaltfreier Protest gegen die Vergötterung staatlicher Symbole wird nicht geduldet (s. http://www.spiegel.de/sport/sonst/donald-trump-us-sportler-aus-nfl-mlb -und-nba-kritisieren-den-praesidenten-a-1169535.html ), sogar bekannte Sportler werden niedergemacht und müssen damit rechen, dass ihre Karrieren abrupt enden; jeder Widerstand gegen staatli-chen Rassismus wird kollektiv bestraft.

Angst und Hoffnungslosigkeit sind die Ursachen der Medikamentenabhängigkeit, die be-sonders unter Arbeitern weit verbreitet und durch Überlastung, aus Angst vor dem Verlust des Jobs, durch inkompetente ärztliche Behandlung und ein völlig unzureichendes Ge-sundheitssystem entstanden ist. Die Ärzte wurden vermutlich dazu vergattert, die Arbeiter durch die massenhafte Verschreibung von Tranquilizern (s. https://de.wikipedia.org/wiki/ Tranquilizer ) ruhig zu halten, sie verdienen aber auch viel Geld damit.

Angst verhindert, dass die Menschen miteinander reden und sich gemeinsam zur Wehr setzen.

Wann immer Sie das Fernsehen einschalten, werden Sie feststellen, dass in Diensten der herrschenden Klasse stehende Demagogen Ihre Aufmerksamkeit nach unten, statt nach oben lenken – auf die Armen oder die Immigranten, nicht auf die Banker oder die Militaris-ten, die Sie eigentlich fürchten müssten.

Ihre Angst wird umgelenkt, Sie sollen sich vor Ausländern, Muslimen, Afroamerikanern, „beklagenswerten“ verarmten Weißen aus der Unterschicht, vor Kriegsgegnern und Strei-kenden fürchten.

Moderatoren, die Muslime, Russen oder Chinesen hassen, missbrauchen ihre Fernsehka-näle zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Israel-Kritiker werden entlassen und dau-erhaft auf schwarze Listen gesetzt. Wer die neokonservativen Kriegstreiber kritisiert, wird als „verkappter Antisemit“ denunziert. Die schlimmsten Kriegsverbrecher werden in hohe politische Ämter gehievt – trotz ihre blutbesudelten Vergangenheit.

Angst und eingeimpfte Minderwertigkeitskomplexe dienen dazu, die Unterwerfung der Be-völkerung unter die herrschende Klasse abzusichern und Hassgefühle gegen politische Gegner und wirtschaftliche Konkurrenten im Ausland und verarmte, obdachlose Menschen im eigenen Land zu erzeugen, die nicht schnell genug sterben oder weggesperrt werden können.

Die unterschwellige Angst wird ständig genährt und von Zeit zu Zeit angefacht, um den Druck auf die Bevölkerung zu erhalten und sie von Forderungen nach Veränderung der Herrschaftsverhältnisse abzulenken.

Russland wird als bedrohlicher, mordgieriger, blindwütiger Monsterstaat beschrieben, um die ständig wachsenden Rüstungsausgaben zu rechtfertigen und das Kanonenfutter auf den heraufziehenden Atomkrieg einzustimmen.

Auch die von der US-Regierung organisierten oder geförderten „Regimewechsel“, die in der Ukraine, in Libyen und Syrien mit Hilfe von „Aufständischen“ inszeniert oder (in Afgha-nistan und) im Irak mit direkten Invasionen in Gang gesetzt wurden, oder die „Bestrafung“ Russlands mit Wirtschaftssanktionen und seine Einkreisung durch die NATO sollen Angst erzeugen. Die Botschaft lautet: ‚Wir müssen zuerst bombardieren, bevor Russland, China, Syrien, der Iran oder wer auch immer über uns herfällt.“

Der wiedergewählte russische Präsident Putin wird als autoritärer „KGB-Agent“ dämoni-siert, dem unser „starker Führer“, der rücksichtslose, unberechenbare, furchtlose, twitter-süchtige und unzurechnungsfähige Bomber-Präsident Donald Trump, unterstützt von einer mit Theresa May, Manny Macron, dem saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman und Benny Netanjahu gebildeten „(Un)heiligen Allianz“ die Stirn bieten muss. (Kanzlerin Merkel wird wohl als so untertänig eingeschätzt, dass sie nicht erwähnt werden muss.) Wird einmal in den Geschichtsbücher stehen, dass eine Kriegserklärung erstmals „getwit-tert“ wurde, falls Historiker (den atomaren Weltuntergang) überleben sollten?

Schlussfolgerungen: Angst ist die letzte aus purer Verzweiflung eingesetzte Waffe, mit der ein im Niedergang befindliches Imperium erhalten werden soll. Eingeschüchterte Geg-ner müssen unter Druck gesetzt und durch „Verhandlungen“ dazu gezwungen werden, ihre zur Verteidigung entwickelten Waffen freiwillig auszuliefern oder – wie der Irak und Li-byen – durch Überfälle „zwangsabgerüstet“ werden, damit das Imperium mit ihnen um-springen kann, wie es ihm beliebt. Auch der Iran soll mit militärischen Drohungen dazu ge-bracht werden, auf die nur zu seiner Verteidigung vorgesehenen Raketen zu verzichten und seine guten Beziehungen zu regionalen Verbündeten zu kappen. Wenn sich Teheran entwaffnen und isolieren ließe, könnten die Oligarchen der USA, Israels und Saudi-Arabi-ens die 80 Millionen Iraner mit einem für die Angreifer gefahrlosen Überfall leichter unter – werfen.

China soll mit einem Handelskrieg und einer in der Luft und auf See vom US-Militär vorge-nommenen Umzingelung in die Knie gezwungen werden. Damit will man den Chinesen ihre wirtschaftliche Souveränität, ihren Einfluss auf die Finanzmärkte und ihre industrielle Wettbewerbsfähigkeit nehmen, um das Wachstum der chinesischen Wirtschaft und den technischen Fortschritt des Landes zu stoppen.

Ins Visier genommene Staaten sollen Schritt für Schritt unterjocht werden: Schon US-Prä-sident Harry Truman wollte den Einfluss des asiatischen Riesen reduzieren, und die Chi – nesen so arm machen, „dass sie mit einer verrosteten Schüssel um Reis betteln müssen“.

Russland werden jede Woche neue Giftgas-Angriffe und Kriegsverbrechen vorgeworfen, in der Ukraine, in englischen Kleinstädten und in dem mit ihm verbündeten Syrien, das mit Geld aus den USA und aus Saudi-Arabien verwüstet wurde. Mit diesen Vorwürfen werden weitere Wirtschaftssanktionen begründet und diplomatische Lösungen verhindert; auch mit einer totalen Wirtschaftsblockade kann ein globaler Krieg provoziert werden.

Die herrschende Klasse der USA träumt davon, von ihren mit Milliarden Dollars errichteten luxuriösen Bunkern aus die verstrahlte Welt auch weiterhin kontrollieren zu können. Gerade daran, dass US-Oligarchen zur Panikmache greifen müssen, um die US-Bürger in Schach zu halten, zeigt sich ihre Ohnmacht und ihre eigene Angst, die Menschen könnten sich irgendwann nicht mehr von ihnen einschüchtern lassen.

Die herrschende Klasse hat Angstmacher in die beiden politischen Parteien eingeschleust. Sie versuchen sich gegenseitig in der Erzeugung von Verwirrung und Angst unter den Wählern zu übertreffen. Millionen Flüchtlinge werden von Haus und Hof vertrieben, Drohnenangriffe und Raketenüberfälle finden inzwischen auf drei Kontinenten statt. Die Medien und die private Kommunikation werden größtenteils vom militärisch-industriellen Komplex (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex ) kontrolliert; Die geheimdienstliche Überwachung „Verdächtiger“ ist zur Routine geworden. Ihre Nachforschungen reichen bis zu unseren längst begrabenen Großvätern zurück.

Die in Angst versetzten US-Bürger schauen tatenlos zu und warten gebannt auf das nächste Massaker, den nächsten Bombenanschlag. Man empfiehlt ihnen, zu Hause zu bleiben, während ihre Kinder in Abstellkammern eingeschlossen werden. Sie befürchten sogar schon, dass die Russen oder andere Bösewichte ihre Pizza vergiften oder die USA in die Steinzeit zurückbomben könnten.
Die Wall Street befürchtet, mit China den größten Finanzmarkt der Welt zu verlieren, wenn Donald seinen Handelskrieg hochfährt. Das Pentagon befürchtet, dass seine Schiffe (bei einem Hacker-Angriff) im Fluss Potomac kollidieren oder Mitarbeiter einer Fremdfirma mit befristeten Arbeitsverträgen einen falschen Knopf drücken könnten. Die Senatoren werden fürchten, ihre Nebeneinkünfte zu verlieren, wenn sie ihre jungen Praktikanten oder Praktikantinnen – natürlich nur zu deren Sicherheit – in ihre zu Bunkern ausgebauten Keller mitnehmen.

Der Präsident, sein Kabinett, die Botschafter bei den Vereinten Nationen und die führenden Berater befürchten, die Bevölkerung könnte aufwachen und entdecken, dass nicht nur die USA (und die NATO), sondern auch Russland und China über Raketen und Atomwaffen verfügen.

Wenn die Menschen endlich begreifen, dass die größte Bedrohung für die USA von der Panikmache der Kriegstreiber ausgeht, wird es zu spät für Gedanken über Inschriften auf ihren Gräbern sein, weil sie dann wohl gerade den Atomtod sterben.

Prof. James Petras schreibt regelmäßig Beiträge für Global Research.

(Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links im Klammern versehen. Unser neuer Außenminister Heiko Maas hat sofort nach seinem Amtsantritt bewiesen, dass er bereits Meister in der Verteufelung Russlands ist, und dürfte sich deshalb bestens mit den Angstmachern in Washington verstehen. Weitere Infos über Prof. James Petras sind nachzulesen unter https://de.wikipedia.org/wiki/James_Petras . )

 

https://www.globalresearch.ca/an-empire-built-on-fear-at-home-and-abroad/5636226

http://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP06618_200518.pdf

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Ein Imperium, das im In- und Ausland Angst verbreitet und vom Kriegsfieber befallen ist

  1. Vom sogenanntem Kriegsfieber müssen bei uns auch 450 Regierungspolitiker angesteckt worden sein, denn die haben namentlich für Krieg gegen Russland gestimmt. im Delierium des Fiebers lassen sie aber gleichzeitig Warnungen vor dem Krieg raus. Da kann man erkennen das dieses Amifieber alle deppert machen kann, gell?

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    Verfasst von reiner tiroch | 22. Mai 2018, 9:27

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