//
du liest...
Ausland, Nordamerika

Warum das Imperium niemals schläft: der Schwachsinn von der Unentbehrlichen Nation

von David Stockmanhttp://www.theblogcat.de

So wie es zuvor schon mit Rom geschah, so ruiniert das Imperium Amerika. Die wahren finanzielle Kosten belaufen sich auf mehr als $1.000 Milliarden pro Jahr (wenn man die $200 Milliarden für die Veteranen und den Schuldendienst für Kriege hinzuzählt). Aber das kann unmöglich bezahlt werden.

Denn das 78 Millionen starke Heer der Baby Boomer hat in der amerikanischen Politik das Sagen. Und die werden einfach nicht zulassen, dass der Wohlfahrtsstaat aus jährlich $3 Billionen an Pensionszahlungen und Krankenversorgung gekürzt wird.

Die Trumpisten und die Republikanische Partei (GOP) haben das bereits in trockenen Tüchern, denn sie haben eine Reform der Sozialversicherung und der Krankenkassen verweigert und sich als völlig unfähig dabei erwiesen, politisch Obamacare/Medicaid anzugehen. Gleichzeitig stimmen die Boomer weiter für den Steuerirrsinn der GOP und verweigern sich damit den Steuern, die Washingtons gähnendes Defizit vermindern würden.

Noch wichtiger ist, dass jene Generation schon lange den Frieden aufgegeben hat, die 1968 zum Pentagon marschiert ist um gegen den Irrsinn und die Barbarei von Lyndon B. Johnsons Vietnamkrieg zu protestieren. Damit haben die Boomer den endgültigen Aufstieg des Kriegsstaats hingenommen, der ins Kraut geschossen ist, seit die USA nach dem Verschwinden der Sowjetunion aus den Geschichtsbüchern 1991 zur einzigen Supermacht geworden sind.

Dennoch gibt es einen Grund, warum nach dem Ende des 77-jährigen Weltkriegs, der mit den „Kanonen im August“ 1914 begann, die Welt nicht in der Lage war, wieder den vorherigen Status Quo von relativem Frieden und globalem kapitalistischem Wohlstand zurückzuerlangen.

Und dazu kommt, dass sich die uralte Ideologie von der amerikanischen Einzigartigkeit und der unentbehrlichen Nation pikanterweise von den Realismus-Fesseln des Kalten Kriegs befreit hat als der Eiserne Vorhang fiel.

Infolge dessen kam es zu einem Streben nach lupenreiner globaler Hegemonie. Kurz danach verwandelte sich (unter Bush Senior und den Clintons) Washington in die Imperiale Stadt und wurde nicht nur zu einem Wespennest des Militarismus, sondern auch zu einem endlosen Gewirr aus Denkpanzern, NGOs, Beratern und Beratungsunternehmen, „Kanzleien“, Lobbys und gewissenlosen Geschäftemachern.

Das unbeschreibliche Gedeihen Washingtons entspringt diesem imperialen Wespennest. Und es ist die Vorstellung von dieser Unersetzlichen Nation, die das Bindemittel liefert zwischen der Imperialen Stadt und der Arbeit des Imperiums und die den massiven Appetit für den Kriegsstaat liefert.

Man muss nicht erwähnen, dass das Imperium eine schreckliche Sache ist, denn es ist der Erzfeind eines gesunden Staates, des kapitalistischen Wohlstands und der konstitutionellen Freiheit.

Es gedeiht und metastasiert, indem es die republikanischen Grundsätze der Nichteinmischung im Ausland und des friedlichen Handels mit allen Nationen der Welt zugunsten seiner selbsternannten Rolle als globaler Polizist aufgibt. Anstelle der Verteidigung der Heimat ist die Politik des Imperiums die eines internationalen Wichtigtuers, eines militärischen Hegemons und eines brutalen Vollstreckers von Washingtons Anweisungen, Sanktionen, Roten Linien und vogelfreien Regimen.

Nichts ist kennzeichnender für den Betrug am republikanischen Nichtinterventionismus als die diversen Brennpunkte, die das Imperium heute plagen. Dazu gehört die Ukraine/Krim-Konfrontation mit Russland, das Regimewechsel-Fiasko in Syrien, der US-gesponserte Völkermord im Jemen, die gescheiterte und blutige 17-jährige Okkupation Afghanistans, die Einmischung der Siebten Flotte im Südchinesischen Meer und vor allem das rasch eskalierenden Missgeschick mit dem Iran.

Was Letzteres betrifft, so gibt es absolut keinen Grund für den Angriff des Imperiums auf den Iran. Der berühmte Marsmensch wäre in der Tat völlig perplex, warum Washington gegen die puritanischen und autoritären, aber relativ machtlosen religiösen Führer in den Krieg ziehen will.

Schließlich hat der Iran das Atomabkommen (JCPOA) nach Feststellung der glaubwürdigen Behörden nicht verletzt – oder nicht einmal laut weniger glaubwürdigen wie der CIA. Und übereinstimmend haben die Behörden gesagt, dass der Iran seit 2003 nicht einmal ein Forschungsprogramm für eine nukleare Bewaffnung betrieben hat.

Und das mäßige BIP von $430 Milliarden entspricht acht Tagen des US-Bruttoinlandsprodukts, womit die theokratischen Führer kaum eine glaubwürdige Gefahr für Amerika darstellen.

Auch könnte das winzige Verteidigungsbudget von $14 Milliarden – was sieben Tagen des US-Verteidigungshaushalts entspricht – den amerikanischen Bürgern kaum einen Schaden zufügen.

In der Tat hat der Iran keine Hochseemarine, die außerhalb des Persischen Golfs wirksam operieren könnte. Seine weitreichendsten Flugzeuge könnten ohne Luftbetankung kaum Rom erreichen. Und ihr Arsenal an hauptsächlich defensiven Mittelstreckenraketen kann den größten Teil der NATO nicht erreichen, geschweige denn den amerikanischen Kontinent.

Die Antwort an die Frage der Marsianer lautet natürlich, dass der Iran überhaupt keine Gefahr für die Sicherheit des amerikanischen Festlands ist, aber dass sie sich halt grob den Diktaten des amerikanischen Imperiums widersetzen.

Soll heißen, dass sie sich eine mutmaßlich unabhängige Außenpolitik zugelegt haben, mit von Washington verpönten Allianzen mit Syrien, der führenden politischen Partei im Libanon (Hisbollah), den herrschenden Autoritäten (und US-Marionetten) in Bagdad und der herrschenden Macht in der jemenitischen Hauptstadt Sana’a (den Houthis).

All dies wird von Washington als nicht genehme „regionale Instabilität“ angesehen und die Bündnisse mit Iran werden willkürlich als Akte staatlich geförderten Terrorismus bezeichnet.

Das gleiche gilt für Washingtons Protestgeschrei gegen Irans bescheidenen Bestand an Kurz- und Mittelstreckenraketen. Diese Waffen sind offenkundig Instrumente zur Selbstverteidigung, aber das imperiale Washington besteht darauf, dass ihr Zweck aggressiver Natur ist – anders als praktisch bei jeder anderen Nation, die amerikanischen Waffenhändlern Geschäfte anbietet.

Zum Beispiel hat Irans Erzrivale auf der anderen Seite des Persischen Golfs, Saudi Arabien, modernere ballistische Raketen mit noch größerer Reichweite (2.600km). Ebenso Israel, Pakistan, Indien und ein halbes Dutzend anderer Länder, die entweder Verbündete Washingtons sind oder eine Sondergenehmigung haben, weil sie damit die US-Waffenexporte ankurbeln.

Kurz gesagt ist Washingtons eskalierender Krieg gegen den Iran eine Übung in globaler Hegemonie und keine territoriale Selbstverteidigung. Was sich der Marsmensch wirklich fragen würde ist, wie es im Imperium dazu kommen konnte?

Wie konnte sich die historische Idee der Selbstverteidigung in Washingtons arrogante Behauptung verwandeln, man stelle die „Unersetzliche Nation“ dar, die das Bollwerk der Menschheit gegen globale Unordnung und Chaos unter den Nationen darstelle?

Wie oben angedeutet, ist der Iran nur ein Rechtfertigungsgrund für das Handeln der Unersetzlichen Nation. Aber die anderen momentanen Brennpunkte sind nicht weniger Übungen in hegemonialer Aggression.

So hat Washington die ukrainische Konfrontation angefangen, indem es den Umsturz im Februar 2014 gesponsert, finanziert und anerkannt hat, indem eine Russland-freundliche Regierung durch eine militant nationalistische und zutiefst Russland-feindliche Regierung ersetzt wurde. Das hat die tiefen Wunden aufgerissen, die bis zu Stalins brutaler Herrschaft in der Ukraine und de ukrainischen Kollaboration mit Hitlers Wehrmacht auf dem Weg nach Stalingrad und zurück reichen.

Damit wurde der durch Angst ausgelöste Separatismus im russischsprachigen Donbass und das 96%-Referendum auf der Krim ausgelöst, um sich formell wieder Mütterchen Russland anzuschließen (die Krim wurde ursprünglich 1783 von den Osmanen gekauft). (Anm.d.Ü.: und in den 1950ern vom Ukrainer Chruschtschow an die Ukraine verschenkt.)

Selbst eine flüchtige Vertrautheit mit russischer Geschichte und Geographie würde einen daran erinnern, dass die Ukraine und die Krim Moskaus Angelegenheit sind und nicht die Washingtons.

Noch hinterhältiger sind die rhetorischen Provokationen und die Manöver der Siebten US-Flotte, die von Washington angeordnet wurden, bezüglich Chinas lächerlicher Sandburgen im Südchinesischen Meer. Was immer sie auch auf diesen Menschengemachten Inselchen treiben, sie sind keine Gefahr für die Sicherheit Amerikas – und es gibt auch keinen plausiblen Grund anzunehmen, dass sie eine Gefahr für den globalen Handel darstellen.

Schließlich sind es die merkantilistischen Ökonomien Chinas und Ostasiens, die sofort zusammenbrechen würden, wenn man versuchen würde, den Welthandel zu unterbrechen.

Das heißt, jeder theoretische rote Militärschuh würde zuerst auf die Roten Souveräne Pekings zurückfallen, weil es die harten Deviseneinnahmen ihrer Exportmaschine sind, die das rote Schneeballsystem vor dem Zusammenbruch bewahren und das chinesische Volk für ihre kommunistischen Overlords begeistern.

Unnötig zu erwähnen, dass diese Art von Interventionen bis vor 100 Jahren in der schläfrigen Stadt Washington DC überhaupt nicht vorstellbar gewesen wäre. Aber seine unheilvolle Entwicklung von der Hauptstadt einer wirtschaftlich orientierten Republik zum Sitz der Macht in einem global mobilisierten Imperium entspringt letztlich der Weltanschauung von einer Unersetzlichen Nation.

So wollen wir in einer mehrteiligen Serie in die historischen Wurzeln dieser Einbildung/Arroganz eintauchen. Denn sie garantieren nicht nur endlosen Katastrophen im Ausland, sondern am Ende auch eine fiskalische und finanzielle Horrorshow im Inland.

Ja, solange sich das Imperiale Washington über den Planeten ausdehnt, mit seinen diversen selbsternannten Missionen der Stabilisierung, der „Friedensmissionen“, der Strafaktionen, Angriffen und Besatzungen, solange gibt es Null Chance, dass Amerikas kollabierende finanzielle Bilanz gerettet werden kann.

Die Narretei von der Unentbehrlichen Nation hängt somit wie ein modernes Damoklesschwert über der Finanzblase.

Aber ein Imperium ist eine zersetzende Regierungskrankheit. Es metastasiert irgendwann in eine imperiale Arroganz, Überdehnung und Selbstherrlichkeit. Und zuletzt, so wie momentan, wird es zur Beute von kriegerischen Kriegstreibern und Schurken.

John Bolton und Mike Pompeo sind der lebende Beweis dafür.

Und gebt euch auch jetzt keiner Täuschung hin: Trumps Rückzug aus dem Atomabkommen und die drohende Wiedereinsetzung maximaler Sanktionen sind ein kriegerischer Akt unter anderem Namen.

Ja, die Feinschmecker des außenpolitischen Establishments betrachten die Wirtschaftssanktionen als eine Art mildtätiges Instrument aufgeklärter Diplomatie – die Karotte, die vor dem Stock kommt. Aber das ist nur scheinheiliges Geschwätz.

Wenn man die Tiefseehäfen des Planeten piesackt, um die Erdölverkäufe des Iran zu blockieren, die dessen Haupteinnahmequelle und lebenswichtige Quelle für Devisen sind; oder wenn man den Zugang seiner Zentralbank zum globalen Geldumschlagsystem SWIFT abschneidet; oder wenn man Freund und Feind gleichermaßen dazu drängt, jedes Investment und jeden Handel einzustellen – dann ist das ein Akt der Aggression, der genauso bedrohlich und schädlich ist wie ein Angriff mit Cruise Missiles.

Wenigstens wurde das einst so verstanden. Noch 1960 hat der große Dwight Eisenhower (sehr) zögerlich zugestimmt, über Gary Powers U-2 Flugzeug zu lügen, als die Sowjets es abgeschossen und den CIA-Piloten lebend gefangen genommen haben.

Aber Ike tat das weil er altmodisch genug war um zu glauben, dass schon das Eindringen in feindlichen Luftraum ohne Genehmigung ein Kriegsakt sei – und das hatte er nicht vor, ungeachtet des Überwachungsprogramms der CIA.

Heute dagegen dringt Washington eifrig in den Wirtschaftsraum dutzender fremder Länder ein. In der Tat listet das Office of Foreign Asset Control (OFAC) im Finanzministerium stolz 30 verschiedene Sanktionsprogramme auf, darunter Weißrussland, Burundi, Kuba, Kongo, Libyen, Somalia, Sudan, Venezuela, Jemen und Zimbabwe – neben den sichtbareren Programmen gegen die angeblichen Übeltäter Iran, Russland und Nordkorea.

Auch das sind die Spuren eines Imperiums, und nicht die Maßnahmen einer Heimatverteidigung, wie sie einer nach Frieden strebenden Republik anstehen. Denn das würde etwa $250 Milliarden pro Jahr kosten und sich auf eine bereits vorhandene und bezahlte dreifache nukleare Kapazität verlassen, und eine angemessene Navy und Luftwaffe zum Schutz der Küsten der Heimat und des Luftraums.

Die zusätzlichen $500 Milliarden in Trumps aufgeblasenem Budget für Nationale Sicherheit in Höhe von $750 Milliarden sind die Kosten für das Imperium. Das ist die vernichtende fiskalische Last, die dem Irrsinn der Unentbehrlichen Nation und der verhängnisvoll falschen Annahme entspringt, der Planet würde ohne die guten Dienste des Amerikanischen Imperiums ins Chaos stürzen.

Unnötig zu sagen, dass wir nicht daran glauben, dass der Planet ohne Washingtons Fürsorge dem Chaos anheimfällt. Schließlich verweist die historische Bilanz von Vietnam über Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Iran auf das genaue Gegenteil.

Genauer gesagt, das Mem von der Unentbehrlichen Nation stammt nicht aus dem universellen Zustand der Menschheit und der Nationalstaaten, in die sie aufgeteilt wurde, sondern aus den einmaligen, außergewöhnlichen und historisch abweichenden Umständen des 20. Jahrhunderts, die in Hitlers Deutschland und in Stalins Russland zu riesigen totalitären Staaten und zu den daraus resultierenden Massenmorden und Unterdrückungen geführt haben.

Aber wie wir in Teil 2 ausführlicher beschreiben werden, war das stalinistische Russland und Nazideutschland nicht in die DNA der Menschheit eingeschrieben – als ein Horror, der jederzeit passieren kann.

Im Gegenteil, das wurde wirksam im April 1917 geboren und ausgebrütet, als die USA in den sogenannten Großen Krieg eintraten. Und das geschah absolut nicht aus Gründen der Verteidigung der Heimat oder irgendeinem Prinzip, das mit der legitimen Außenpolitik der amerikanischen Republik im Einklang stand.

Daher kann man diesen monumentalen Fehler voll und ganz Thomas Woodrow Wilson zuschreiben – einem größenwahnsinnigen Irren, der der absolut schlechteste Präsident in der Geschichte Amerikas war; und der Amerika aus den schlechtest möglichen Gründen in den Krieg führte – dem großspurigen Wunsch, am Friedenstisch der Nachkriegszeit einen gewichtigen Platz zu haben, um die Welt so zu verändern, wie Gott ihn dazu inspiriert hatte, es einzulösen.

Die Wahrheit ist jedoch, dass der europäische Krieg nicht die leiseste Bedrohung für die Sicherheit der Bürger von Lincoln in Nebraska, oder Worcester in Massachusetts oder Sacramento in Kalifornien darstellte. In dieser Hinsicht war Wilsons angebliche Verteidigung der „Freiheit der Meere“ und der Rechte der Neutralen eine leere und abgedroschene Plattitüde; sein Aufruf, die Welt für die Demokratie zu sichern, ein lächerliches Hirngespinst.

Und ja, die geschüttelte Welt nach dem blutigsten Krieg in der Menschheitsgeschichte war eine Welt, über die Wilson offensichtlich nichts wusste. Und ihr Aufbau war eine Aufgabe, für die er charakterlich ungeeignet war – und seine berüchtigten 14 Punkte waren ein Hirngespinst, die so abstrakt substanzlos waren, dass man sie als mentale Knetmasse bezeichnen kann.

Oder wie sein Alter Ego und Speichellecker Colonel House es formulierte: die Intervention hat Wilson in die Lage versetzt, „den edelsten Part zu spielen, den jemals ein Menschensohn erhalten hat“.

Und so hat sich Amerika in das europäische Gemetzel gestürzt und für immer seine jahrhundertelange republikanische Tradition des Antimilitarismus und der Nichteinmischung in die Streitereien der Alten Welt verschüttet. Aus Wilsons historisch irrender Kehrtwende entstand am Ende die Narretei mit der Unentbehrlichen Nation. Das sollten wir in die Bilanz dieser Serie aufnehmen.

Für jetzt reicht es zu sagen, dass bei Wilsons Intervention überhaupt nichts Nobles herauskam.

Sie führte zu einem Frieden rachsüchtiger Sieger, triumphierender Nationalisten und geldgieriger Imperialisten – andernfalls hätte der Krieg mit einem verdreckten Frieden der gegenseitig erschöpften Bankrotteure geendet und auf beiden Seiten mit diskreditierten Kriegsparteien.

Mit dieser Veränderung des Laufs der Geschichte hat Wilsons Krieg Europa in den Bankrott geführt und den Totalitarismus des 20. Jahrhunderts in Russland und Deutschland geboren.

Diese Entwicklungen haben schließlich zur Weltwirtschaftskrise geführt, zum Wohlfahrtsstaat und der Keynesianischen Ökonomie, zum 2. Weltkrieg, dem Holocaust, dem Kalten Krieg, dem permanenten Kriegsstaat und seinem militärisch-industriellen Komplex.

Sie haben auch Nixons Zerstörung des soliden Geldes hervorgebracht, Reagans Versagen bei der Zähmung des Big Government und Greenspans zerstörerischen Kult der monetären Zentralplanung.

Daraus entsprangen auch Bushs Interventionskriege und Besatzungen, ihr tödlicher Schlag gegen die gescheiterten Staaten in den Ländern des Islam, die von den imperialistischen Kartenzeichnern in Versailles törichterweise geschaffen wurden und in endlosen Wellen aus Rückschlägen und Terrorismus resultierten, die jetzt die Welt heimsuchen.

Und nicht zuletzt ist ein Missstand aus Wilsons Krieg das moderne Schurkenregime mit der Gelddruckerei der Zentralbanken und die Bernanke-Yellen-Powell Plage der Blasenökonomie, die unaufhörlich das Eine Prozent mit den monumentalen Profiten der durch die Zentralbank ermöglichten Spekulation überschüttet.

Wie das alles passieren konnte, erfahrt ihr demnächst!                                                                                                                   *

 

David Stockman war zwei Legislaturperioden Kongressabgeordneter für Michigan. Er war auch Direktor des Office of Management and Budget unter Präsident Ronald Reagan. Nachdem er das Weiße Haus verlassen hat, hatte Stockman eine 20-jährige Karriere an der Wall Street. Er ist Autor von drei Büchern: „The Triumph of Politics: Why the Reagan Revolution Failed“, „The Great Deformation: The Corruption of Capitalism in America“ und „TRUMPED! A Nation on the Brink of Ruin…And How to Bring It Back“. Und er ist Gründer von „David Stockman’s Contra Corner“ und „David Stockman’s Bubble Finance Trader“

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/stockman-teil-1-16-05-2018/

Advertisements

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Archive

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: