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Ausland, Nordamerika

Die Verbrechen eines Monsters: Deine Steuergelder bei der Arbeit

von John Whiteheadhttp://www.rutherford.orghttp://www.theblogcat.de

Reden wir nicht um den heißen Brei.

Wir leben in einem Zeitalter von Kriegsprofiteuren.

Wir leben in einem Zeitalter von Schurken, Lügnern, Gewalttätern und Verbrechern. Viele von ihnen arbeiten für die US-Regierung.

Wir leben in einem Zeitalter der Monster.

Fragt Donald Trump. Er weiß alles über Monster.

Eine jede Regierung, die „Mütter und Väter, Babys und Kinder, zuckend vor Schmerz und nach Luft schnappend“ zurücklässt, ist böse und verachtenswert.“ So sagte Donald Trump, als er seine krass verfassungswidrige Entscheidung rechtfertigte (ohne parlamentarische Genehmigung oder eine Kriegserklärung), Luftschläge aufgrund zweifelhafter Vorwürfe gegen Syrien zu starten, weil die einen Chemiewaffenangriff gegen ihr eigenes Volk begangen hätten. „Das sind die Verbrechen eines Monsters.“

Wenn die syrische Regierung ein Monster ist, weil es unschuldige Zivilisten tötet, darunter Frauen und Kinder, dann ist die US-Regierung ebenso ein Monster.

In Afghanistan wurden zehn Zivilisten getötet – einschließlich dreier Kinder, einem Baby in den Armen seiner Mutter – als US-Kriegsjets bei Tageslicht einen Lastwagen auf offener Straße unter Feuer nahmen. Frauen und Kinder saßen auf der offenen Ladefläche.

In Syrien wurden mindestens 80 Zivilisten, darunter 30 Kinder getötet, als ein US-geführter Luftangriff eine Schule und einen belebten Marktplatz bombardierten.

Dann war da das Krankenhaus der Ärzte Ohne Grenzen in Kundus, wo 12 Menschen des medizinischen Personals und 10 Patienten, darunter drei Kinder getötet wurden, als eine amerikanische AC-130 auf sie feuerte. Einige der Patienten verbrannten in ihren Krankenbetten bei lebendigem Leib.

(Anm.d.Ü.: Links zu allen Punkten!)

Ja, hier hat Präsident Trump absolut recht: das sind fürwahr die Verbrechen eines Monsters.

Leider wird dieses Monster – dieser hundertköpfige Drache, der die US-Regierung und eine lange Reihe politischer Marionetten ist (Donald Trump und vor ihm Obama, Bush, Clinton usw.), die nach der Pfeife des militärisch-industriellen Komplexes tanzen, von dir und mir finanziert.

Schließlich sind hier unsere Steuergelder bei der Arbeit.

Leider haben wir keinen Einfluss darauf, wie die Regierung unsere Steuergelder verwendet.

Wir haben keinen wirklichen Einfluss, aber wir werden trotzdem gezwungen zu blechen, für endlose Kriege, die mehr dafür tun, den militärisch-industriellen Komplex zu finanzieren als uns zu schützen, für Wahlkreisgeschenke, die wenig bis gar nichts erreichen, und für einen Polizeistaat, der nur dazu dient, uns in seinen Mauern einzusperren.

Überlegt mal: wir werden darauf besteuert wie viel wir verdienen, besteuert was wir essen, besteuert wenn wir einkaufen, besteuert wenn wir reisen, besteuert wenn wir Autofahren, und dann wird noch besteuert was übrig ist wenn wir sterben.

Ja, wenn es eine absolute Maxime gibt, nach der die Bundesregierung handelt, dann ist es die, dass der amerikanische Steuerzahler immer ausgenommen wird.

Das trifft auf die Diskussion zu, wie Steuerzahler gezwungen werden, überteuerte Waffen zu finanzieren, die man gegen uns einsetzen wird, auf die endlosen Kriege, die wenig bis nichts für unsere Sicherheit leisten, unsere aufgeblähten Regierungsbehörden wie die National Security Agency mit ihren Geheimbudgets, verdeckten Plänen und heimlichen Aktivitäten. Und um noch Salz in die Wunden zu streuen, so bezahlen die Steuerzahler sogar die finanziellen Entschädigungen in Strafverfahren gegen Regierungsbeamte, die sich etwas zu Schulden kommen ließen.

Die amerikanischen Steuerzahler werden nicht nur gezwungen, „mehr für den Staat, die Gemeinden und Bundessteuern auszugeben als für Nahrung, Bekleidung und Wohnen zusammen“. Wir sind auch das leichte Ziel von Wichtigtuern, die das Siegel einer Behörde tragen.

Mit jeder neuen Steuer, Bußgeldern, Gebühren und jedem neuen Gesetz, das sich unsere sogenannten Volksvertreter ausdenken, schient sich das Joch um den Nacken des Durchschnittsamerikaners etwas weiter zu schließen.

Wohin man auch geht, was immer man tut und wo man auch hinschaut, wir werden von den Behörden und den Aktienbesitzern der Konzerne des amerikanischen Polizeistaats beschissen, betrogen, verarscht, ausgeraubt, beraubt, gepeitscht, überfallen, getäuscht, aufs Kreuz gelegt und geschoren, damit sie auf Kosten der Steuerzahler einen Profit machen können.

Aber wie Ron Paul beobachtet hat: „Die Gründerväter hatten nie eine Nation im Sinn, in der die Bürger fast die Hälfte ihres Einkommens für die Regierung ausgeben müssen.“

Wir werden jetzt von einer Regierung regiert, die mit aller Macht den letzten Pfennig aus der Bevölkerung quetschen will und die sich anscheinend keine Sorgen macht, dass dabei grundlegende Freiheiten niedergetrampelt werden.

Wenn man keine Wahl hat und keine Stimme und keine echte Alternative, wenn es um den Zugriff der Regierung auf dein Eigentum und dein Geld geht, dann ist man nicht frei.

Man ist nicht frei, wenn die Regierung dein Haus oder dein Auto (das man gekauft und bezahlt hat) wegen Nichtbezahlen von Steuern beschlagnahmen kann.

Man ist nicht frei, wenn die Regierung dein Bankkonto und andere Wertgegenstände einfrieren und beschlagnahmen kann, nur wegen „des Verdachts“ von Fehlverhalten.

Und man ist ganz bestimmt nicht frei, wenn die Steuerbehörde sich als erstes über deinen Gehaltsscheck hermacht, um Regierungsprogramme zu finanzieren, auf die man keinen Einfluss hat.

Irgendwann im Verlauf der vergangenen 240 Jahre hat sich die Demokratie in eine Kleptokratie verwandelt (eine Regierung, die von Dieben geleitet wird), und die repräsentative Regierung hat zugunsten einer Kakistokratie abgedankt (eine Regierung, die von den prinzipienlosesten Bürgern geleitet wird, die die schlimmsten Laster unserer Natur zur Schau stellen: Gier, Gewalt, Hass, Vorurteile und Krieg), regiert von Karrierepolitikern, Konzernen und Dieben – Individuen und Gruppen, die wenig Achtung vor den Rechten der amerikanischen Bürger haben.

Wie ich in meinem Buch „Battlefield America: The War on the American People“ deutlich mache: die Amerikanische Kleptokratie führt das amerikanische Volk weiter hinters Licht und in ein Paralleluniversum, in dem die Verfassung bedeutungslos ist, die Regierung allmächtig und die Bürgerschaft ohnmächtig ist, um sich gegen Regierungsbehörden zu wehren, die stehlen, ausspionieren, lügen, plündern, töten, missbrauchen und allgemein Chaos erzeugen und in jedem und allem in ihrem Einflussbereich Irrsinn verbreiten.

Aber was, wenn wir unsere Scheckbücher nicht mehr zücken und die unerhörten Forderungen der Bundesregierung nach immer mehr Geld nicht mehr unterstützen?

Was ist, wenn wir nicht mehr gehorsam Schlange stehen um unser hart verdientes Geld in ihre Sammelbüchse stecken, ohne zu fragen wie sie das ausgeben werden?

Was ist, wenn wir unsere Schecks nicht mehr einsenden, damit wir hoffentlich eine magere Rückerstattung erhalten, und stattdessen unsere eigene Rechnung aufmachen und von unseren Steuern jene Programme abziehen, die wir nicht unterstützen?

Wenn wir nicht das Recht haben zu entscheiden, was mit unserem hart verdienten Geld geschieht, dann besitzen wir auch nicht mehr viele Rechte.

Wenn sich die Regierung einfach nehmen kann was sie will, wann immer sie will und es so verwenden kann wie sie will, dann darf man nicht behaupten, man sei mehr als ein Sklave in einem Land, das sie für das ihre halten.

https://www.rutherford.org/publications_resources/john_whiteheads_commentary/crimes_of_a_monster_your_tax_dollars_at_work_short

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/die-verbrechen-eines-monsters/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Die Verbrechen eines Monsters: Deine Steuergelder bei der Arbeit

  1. Es ist wahrhaft schrecklich und zutiefst verstörend, dass ich, ein alter Kommunist und ehemaliger NVA- Offizier, der 1989 mit einer verlogenen und verbrecherischen Partei gebrochen hatte, hier schreiben muss, dass Karl Eduard v. Schnitzler, jener Mann, der unter dem wenig schmeichelhaften Spitznamen „Sudel-Ede“ besser bekannt war, im Prinzip genau das, was wir heute erleben, vorausgesagt hat. Ich erinnere mich an viele seiner Sendungen und kann nur noch deprimiert zugeben: „Sch…, letztlich hatte „Ede“ recht!“.

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    Verfasst von Mark Tempe (Pseudonym) | 22. April 2018, 10:01

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