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Ausland, Naher Osten

Trump schiebt Entscheidung über Syrienangriff nach Streit zwischen Bolton und Mattis auf

Von Marko Marjanović  – https://russia-insider.com

Übersetzung LZ

Bolton sagt Trump, dass die Russen nicht zurückschlagen werden und Mattis, dass das ein Risiko ist, das er nicht eingehen will.

Trump tweetete vor kurzem, daß er nie sagte, wann Luftschläge gegen Syrien kommen würden, nur daß sie kämen, und der Grund ist er kann sich keine Meinung bilden, was genau zu tun ist.

Verteidigungsminister Mattis sagte gestern dem Senat, dass seine große Sorge betreffs der Luftschläge, die Trump will, ist, wie man sie davon abhält, „außer Kontrolle zu geraten“:

Auf die Frage, was ihn am meisten über mögliche militärische Aktionen in Syrien beunruhigt, antwortete Mattis: „Auf strategischer Ebene ist es die Frage, wie wir verhindern können, dass dies außer Kontrolle gerät, wenn Sie verstehen was ich meine.“

Später wurde berichtet, dass Trump erneut eine Entscheidung über die Luftschläge in Syrien aufgeschoben hat (wann und wie umfangreich) und dass Mattis und der Erzkriegstreiber Bolton in dieser Frage aneinander geraten waren.

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Es ist nicht schwer, sich ihre jeweiligen Positionen vorzustellen. Ich denke nicht, dass die Generäle, Mattis und Dunford notwendigerweise gegen die Luftschläge sind (warum sollten sie es sein, es ist ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für sie), aber sie sind besorgt über die sehr reale Möglichkeit von Rückwirkungen auf ihre Truppen. Sie argumentieren mit ziemlicher Sicherheit für viel begrenztere Luftschläge, die meist im Voraus mit den Russen abgesprochen werden.

Der nationale Sicherheitsberater Bolton sagt Trump wahrscheinlich, dass er die Angst des Generals ignorieren und einfach davon ausgehen soll, dass die Russen ihr Wort brechen und nicht zurückschlagen werden, selbst wenn einige ihrer Männer in Gefahr geraten oder sogar getötet werden. Ob Bolton das tatsächlich glaubt oder es begrüßen würde, wenn die Russen, zurückschlagen, um einen noch größeren Krieg zu führen, weiß nur er.

Es muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die US-Militärs in diesem Fall nicht die schlechtesten sind (sie sind es selten, außer der Air Force und den Special Forces). Es sind der Hühnerfalke Bolton, und Leute seiner Art in den Think-Tanks und dem State Department (traditionell), die am extremsten sind.

https://russia-insider.com/en/trump-puts-syria-strike-decision-after-bolton-and-mattis-clash/ri23125?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

 

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Diskussionen

3 Gedanken zu “Trump schiebt Entscheidung über Syrienangriff nach Streit zwischen Bolton und Mattis auf

  1. Trump umgibt sich solange mit Mördern, bis er endlich den 3.WK lostreten kann! Da soll es noch so Deppen geben die artig den ausgemachten Schuldigen Putin alles in die Schuhe schieben. Kann der was dafür, dass sich der Ami Mülliardär Trampl schwerkrank in der Birne mit Kriegsgeilen alten Säcken umgibt?

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    Verfasst von reiner tiroch | 13. April 2018, 21:08
    • Allerdings hat die Kriegshetzerei des Imperialismus Clinton betreffend als Druckmittel verwendbar dermaßen viel belastendes Material in der Hand, dass im Falle ihrer US-Präsidentschaft nicht einmal Zeit gewesen wäre, die Namen der Clinton „umgebenden kriegsgeilen Säcke“ zu lernen, bis sie derzeit „den 3.WK“ längst losgetreten hätte.

      „Der Krieg kann mit keinen Friedensgesprächen in Genf beendet werden, nur durch eine Wirtschaftsweise, in der Krieg kein Geschäft ist.“

      US- Major-General Smedley D. Butler, War Is A Racket, 1935

      „Der Krieg ist die großzügigste und wirkungsvollste ‘Reinigungskrise zur Beseitigung der Überinvestition’, die es gibt. Er eröffnet gewaltige Möglichkeiten neuer zusätzlicher Kapitalinvestitionen und sorgt für gründlichen Verbrauch und Verschleiß der angesammelten Vorräte an Waren und Kapitalien, wesentlich rascher und durchgreifender, als es in den gewöhnlichen Depressionsperioden auch bei stärkster künstlicher Nachhilfe möglich ist. So ist … der Krieg das beste Mittel, um die endgültige Katastrophe des ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystems immer wieder hinauszuschieben.“

      Ernst Winkler, 1952, zitiert von Ernst Wolff in seinem Artikel: Crash oder Krieg? Die unheimliche Bedrohung, 2015

      http://antikrieg.com/aktuell/2015_04_17_crash.htm

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      Verfasst von Tag Heute | 13. April 2018, 23:41

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  1. Pingback: Irre in der Politik? Irre Politik? | opablog - 14. April 2018

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