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Inland, Parteien

„Linke“ Liebesdiener der NATO

von Rainer Rupphttps://kenfm.de

Angesichts der sich gefährlich zuspitzenden Weltlage und der nicht müde werdenden Hetze der NATO-Politiker und ihrer Hofschranzen in den Mainstream Medien gegen Russland, hätten die Ostermärsche für den Frieden dieses Jahr viel machtvoller sein müssen. Statt Hundert Tausend hatten sich z.B. in Frankfurt Main laut Polizei knapp 1.500 Demonstranten versammelt, in Kassel etwa Tausend und in Marburg, eine der ehemaligen Hochburgen der Friedensbewegung, waren es nur noch 400. Dennoch freute sich Willi van Ooyen, der Sprecher des Ostermarschbüros: „Es sind viel mehr gekommen als erwartet“. Die Teilnehmerzahlen seien dieses Jahr etwas höher gewesen. Tatsächlich war das Ergebnis ein kläglicher „Erfolg“ auf sehr niedrigem Niveau. Für dieses jämmerliche Versagen der deutschen Friedensbewegung macht Thomas Schwarz in einem aktuellen RT-Deutsch Artikel zu Recht Teile der Partei „Die Linke“ und andere, pseudo-„linke“ Organisationen wie z.B. die „antifa“ verantwortlich.

Tatsächlich hat sich die einst antifaschistische Bewegung in eine virulente und gewalttätige, pro-zionistische und menschenverachtende Organisation gewandelt, die sich unter falscher „linker“ Flagge immer wieder mit Kriegshetze gegen die Palästinenser hervortut, z.B. bei Demos mit Plakaten wie: „Bomben auf (die palästinensische Stadt) Ramallah, das ist die wahre antifa“. Bisher hat die Führung der Partei die Linke sich weder von der antifa noch von der nicht weniger gefährlichen und gewaltbereiten pro-zionistischen „Bak Shalom“ Fraktion in der Partei „Die Linke“ distanziert, um nur zwei von vielen ähnlichen „links“ blinkenden Gruppierungen zu nennen. Diese „Linken“ haben inzwischen zunehmend NATO-Positionen für „humanitäre“ Interventionskriege übernommen und sind zugleich in Frontstellung gegen Russland gegangen. Von diesen „Linken“ wird Pazifismus als „rechts“ diffamiert, und um den Frieden besorgten Menschen wird das Etikett „Querfront“ oder „Verschwörungstheoretiker“ angehängt.

Ohne diese Schützenhilfe von „links“ hätte die Hetzkampagne der großen Medien gegen Friedensdemos niemals diese Wucht entfalten können, so Thomas Schwarz in seiner Analyse. Das Parteiblatt der Linken, „Neues Deutschland“ bezeichnete die Teilnehmer der Mahnwachen für den Frieden als „günstigstenfalls verwirrte, schlimmstenfalls von ihrem Wahn überzeugt“. Die Grüne taz beleidigte die Demo-Teilnehmer pauschal als von Russland verführte „Wirrköpfe“. Der Spiegel verbreitete, beim Friedenswinter würden sich „Putin-Fans, Pazifisten und Verschwörungstheoretiker“ versammeln, der Tagesspiegel sah bei den pazifistischen Demos vor allem „Verschwörungstheoretiker, radikale Linke und Neonazis“.

Ganz vorne in der Reihe der Gegner des Friedenswinters hat sich damals erwartungsgemäß auch der linke Politiker und heutige Berliner Kultursenator Klaus Lederer positioniert: Die Mahnwachen für den Frieden würden „den Boden für Rechtspopulismus, Antisemitismus und Rassismus“ bereiten. Er sehe das alles „mit Gruseln“. So wundert es auch nicht, dass die „Querfront“-Inquisitoren des Berliner Landesverbands der Partei „Die Linke“ den Ostermarschaufruf für Berlin nicht mitunterzeichnet haben. Der Grund war, dass den Berliner „Linken“ unter Führung von Lederer die eindeutigen Aussagen im Text des Aufrufs über NATO und Russland nicht gepasst haben. (Hier ist der Link zum Aufruf) (http://www.frikoberlin.de/oster/2018/om2018_flyer.pdf) Nachfolgend eine der für die Berliner Lederer-„Linke“ anstößigen Textstellen:

„Steht Russland angriffsbereit an den Grenzen der westlichen Industrieländer? Nein. Erhöht Russland seine Militärausgaben? Nein, es verringert sie sogar. Hat es einen Raketenabwehrschirm aufgebaut? Nein! Aber die NATO steht schon an den Grenzen Russlands und hält dort Manöver ab, hat viermal so viel Soldaten wie Russland, gibt zehnmal so viel für das Militär aus und hat beschlossen, ihre Militärhaushalte noch erheblich zu erhöhen. Wir wissen, dass jede weitere NATO-Waffe Spannungen erhöht und militärische Gegenmaßnahmen auslösen kann. Deshalb wollen wir, dass Bundeswehr und NATO abrüsten. Das ist das einzig richtige Signal für vertrauensbildende Maßnahmen und eine Politik der Entspannung!“

Der Textauszug ist in der Tat starker Tobak, mit dem sich ein „Linker“, der mit der Möglichkeit liebäugelt, bei den nächsten Wahlen im Bund Regierungsverantwortung zu übernehmen, unmöglich identifizieren kann. So ist es denn auch nur folgerichtig, wenn Lederer zu denen in der „Linken“ gehört, die sich am meisten über Diether Dehms zutreffende Beschreibung des neuen deutschen Außenministers Heiko Maas als gut gestylten „Strichjungen der NATO“ aufregen. Nun ist die Empörung unter den linken Ankömmlingen und Karrieristen groß. Man echauffiert sich über Dehms Verstoß gegen die guten Sitten durch seine politisch inkorrekte Wortwahl, anstatt gemäß der friedenspolitischen Beschlusslage der Linkspartei die NATO-Kriegspolitik und das Mittun der CDUCSUSPD-Einheitspartei anzuprangern.

Da sind viele Leser der konservativen FAZ linker als die Berliner Lederer-Linken. Etwa die Hälfte der Kommentare auf Dieter Dehms Interview in der FAZ, in der er sein Strichjungen-Zitat nochmals bekräftigt, stimmt dem Mitglied der Linksfraktion im Bundestag Dehm zu. „Wo Dehm recht hat, hat er recht“, war der Tenor. Nur in einem Punkt wird Dehm auf einen Fehler hingewiesen, als er Bezug nehmend zur britischen Skripal-Novichok-Provokation gegen Russland sagte:

„ ….und dies alles spielt mit dem dritten Weltkrieg. Und dass da jetzt Mitglieder der Bundesregierung, statt zu mäßigen und zu vermitteln, sofort als erste Amtshandlung in dieses NATO-Horn blasen, ist gefährlich. Heiko Maas ist ein Volljurist, der die Unschuldsvermutung kennt und auch als Außenminister und oberster Diplomat zur Umsicht angehalten ist.“

Ein Leser verweist Dehm darauf, dass „Herr Maas kein Volljurist“ sei. Er habe „nur ein Staatsexamen, d.h. eine unvollständige Ausbildung wie viele unserer Politiker. Ansonsten Danke, Herr Dehm – wenn ich auch nicht zu Ihrer Seite neige, freue ich mich dennoch über handfeste, ehrliche Politikerpersönlichkeiten … da fallen mir nicht mehr viele ein.“

https://kenfm.de/tagesdosis-6-4-2018-linke-liebesdiener-der-nato/

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Diskussionen

20 Gedanken zu “„Linke“ Liebesdiener der NATO

  1. @LZ: „Don´t feed the Troll !“

    Keine Angst, es geht mir nicht darum, den Troll TERIMAKASIH zu stärken. Vielmehr geht es doch darum, solchen verwirrten Verwirrern kraftvoll und überzeugend entgegen zu treten. Sie werden doch nicht dadurch bekämpft, dass man sie gewähren lässt mit ihren Halbwahrheiten, die vielleicht dem ein oder anderen sogar noch plausibel erscheinen.
    Es geht auch nicht darum, den TERIMAKASIH zu bekehren oder gar überzeugen zu wollen. Dafür sind Leute dieses Schlages einfach zu uneinsichtig und zu rechthaberisch. Selbst in seinem letzten Atemzug hat er doch noch behaupten wollen, dass er Recht hat, obwohl doch offensichtlich geworden ist, dass all seine Sichtweise wenig Substanz hat. Diese Leute zu überzeugen, ist verlorene Liebesmüh, denn es geht ihnen nicht um Erkenntnis und Wahrheit.
    Die Auseinandersetzungen mit den TERIMAKASIHs müssen geführt werden nicht um deretwillen sondern all derer wegen, die diese Diskussionen an der Seitenlinie verfolgen, zwar interessiert sind, aber sich nicht einmischen. Sie sind die Menschen, die ernsthaft interessiert sind. SIE verfolgen die Ansichten und wollen verstehen, was in der Welt vor sich geht. Um diese Menschen geht es. SIE suchen nach Erkenntnis und Wahrheit, nicht die TERIMAKASIHs, nicht die Meyssans. Sie sind eher die Selbstgefälligen, die sich im Klang ihrer schönen Worte suhlen, sich gefallen in den ausgefallenen Theorien, die sie verbreiten, und glauben, Recht zu haben, weil ihnen niemand widerspricht.

    Es müsste doch in dem bisherigen Verlauf der Diskussion aufgefallen sein, dass von dem großsprecherischen Auftreten des TERIMAKASIH, das sich anfangs noch kraftvoll den Anschein von moralischer Empörung und politischem Sendungsbewusstsein gab, nicht mehr viel übrig geblieben ist. Sein letzter Beitrag erinnerte doch mehr an das Winseln des geprügelten Hundes und hatte nichts mehr von dem kraftmeierischen Auftritt zu Beginn seines Auftritts hier auf dieser Seite. Es war die Konfrontation mit der Wirklichkeit, die ihm die Waffen aus der Hand geschlagen hat und denen vielleicht welche in die Hand gab, die diese Diskussion verfolgt haben, damit sie in Zukunft besser den „Wahrheitsgehalt“ solcher Propheten und Prediger erkennen, anstatt sich von ihnen beeindrucken zu lassen.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 14. April 2018, 17:26
    • vom Urlaub zurück,lese ich den Kommentar des users Rauls. Nun, dieser enthält außer beleidigender Sprache („winseln“ etc.) keinerlei politischen Inhalt.
      Weder wird auf die auf Israels Existenzvernichtung abzielende Hamas eingegangen, noch verhält sich der user bspw. zu den „Prämien“, die Familien terroristischer „Märtyrer“ erhalten, noch erfolgt Kritik an pal. Schulbüchern, in denen kein Staat Israel in der Region Palästina auftaucht.
      Aber ja, primitiver, herabwürdigender Sprachgebrauch des users kennzeichnet eben dessen „Diskursfähigkeit“. Auf dieser Ebene ist eine weitere Diskussion unnütz

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      Verfasst von terimakasih | 23. April 2018, 16:15
  2. Faschismus ist also die Herrschaft eines Teils der Arbeiterklasse über den anderen Teil der Arbeiterklasse? Bisher war man von linker Seite doch an die Dimitroffthese gewohnt, die da lautet, das der am meisten chauvinistische, reaktionäre und aggressive Teil des Monopolkapitals die Herrschaft ausübe.
    Ja, und was ist nun der Inhalt des Faschismus?

    Faschistisch bzw. rassistisch nenne ich Verhaltensweisen, die Menschen ob ihrer Religion, Weltanschauung, Hautfarbe, Sexualität u.a. ausgrenzen bzw. bekämpfen.
    Faschistisch nenne ich bspw. das Einüben von Judenhass im TV der Gazapalis.
    Faschistisch ist eine Geisteshaltung, die Terroristen und deren Familien belohnt,die in Häuser von Israelis eindringen und dort Kinder abschlachten.
    Faschistisch ist es, kleine Kinder mit Sprengstoffgürtelattrappen zu versehen, um sie später auf den Märtyrertod vorzubereiten.
    Da Du die Charta der Hamas nicht kennst, ja, dann wundert es mich nicht, dass Du dort keinen Faschismus erkennen kannst und die Aufrufe zur Judenvernichtung mehr oder weniger als „Gerede“ abtust.

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    Verfasst von terimakasih | 11. April 2018, 13:16
    • Mein lieber Terimakasih, was SIE für faschistisch halten hat dieselbe Bedeutung wie der von mir bereits erwähnte Reissack in China. Es geht um das Wesen des Faschismus, das Wesentliche, um das, was ihn von anderen gesellschaftlichen Erscheinungen unterscheidet, weil es für ihn unverwechselbar ist. Es geht um Erkenntnis, nicht um Rechthaberei. Es geht um die Sache, nicht um SIE oder IHR Ego. Ich weiß nicht, ob SIE mit solch einem Denken, solch einem Ansatz etwas anfangen können.
      Was dieser oder jener Intellektuelle für faschistisch hält, damit könnte man Telefonbücher füllen. DAs ist ja gerade das Dilemma dieser Intellektuellen und anderer Wichtigtuer, dass sie glauben, sie alleine und jeder für sich verfügten über die alleinseligmachende und unumstößliche Wahrheit. Sie halten sich für den alleinigen Inhaber des Steins der Weisen. Und deshalb können sie auch mit keinem anderen sich vertragen, weil sie jeden als Konkurrenten empfinden in dem eigenen Drang nach Selbstdarstellung und Geltungsbedürfnis. Deshalb schaffen sie überall Verwirrung, weil es ihnen nicht um Erkenntnis geht sondern um Rechthaberei der eigenen Eitelkeit wegen.
      Aber das Erkennen der Wirklichkeit kommt nicht aus der trotzigen und uneinsichtigen Rechthaberei sondern alleine aus dem Meinungsaustausch, dem Austausch der Ansichten über die Dinge und Vorgänge in der Welt und natürlich auch der Bereitschaft, sich auf andere Sichtweisen einzulassen und sie als Bereicherung des eigenen Weltbildes willkommen zu heißen. Damit endlich Erkenntnis stattfindet, vielleicht sogar bei Leuten wie IHNEN. Damit endlich die Bedrohten, die wir nun einmal alle sind, zu der Erkenntnis kommen, dass auch der Rechthaber sein Leben wird lassen müssen, wenn es den Bedrohten nicht gelingt, ihre Differenzen zu überwinden und zu einem gemeinsamen Kampf zu kommen gegen die, die das Leben und die Erde bedrohen. Was nützt es Ihnen, wenn Sie verbissen Ihren (falschen) Standpunkt bis zum Schluss verteidigt haben? Sie werden in demselben Feuersturm verbrennen wie die Rechthaber des 1. WK., die fest davon überzeugt waren, dass nur der Russe und der Franzos, der ERbfeind, die Verbrecher sind und im Unrecht, wie auch die Rechthaber des 2. WK, die fest davon überzeugt waren, dass die deutsche Herrenrasse verteidigt werden muss gegen Untermenschen und die rote Gefahr. Am Ende moderten die Rechthaber mit denen in der selben Grube, die sie mit einem höheren Recht glaubten bekämpfen zu müssen. Im tode waren sie dann wieder vereint als dieselben Kinder des Menschengeschlecht, und ihren vermoderten Leibern sah man nicht mehr an, ob es sich um einen Herrenmenschen handelte oder einen Untermenschen und Bolschewiken. Man konnte auch keinen Unterschied erkennen zwischen dem franzöischen Erbfeind und dem guten Deutschen. Heute liegen ihre Knochen im Beinhaus von Verdun. Dort sind sie zu besichtigen, all die, die da glaubten, ihr Leben für eine Sache zu lassen, die es wert wäre. Nichts von all dem, was man den menschen von damals als Werte vermittelt hatte, war es wert, dafür zu sterben und andere zu töten. Und wir, die wir für die damaligen Werte nicht mehr bereit wären, das Leben aufs Spiel zu setzen, sollten uns überlegen, ob es unsere heutigen Werte denn sind. Wer weiß, ob nicht unsere Nachfahren in Jahrzehnten den Kopf schütteln über die Verblendung, die sie bei uns sehen und die wir nicht sehen, nicht sehen wollten. Was unterscheidet den Moslem von heute von dem Juden von damals? Was unterscheidet die Russen von heute, die man uns wieder als Feindbild schmackhaft machen will, von den Sowjetbürgern, die unseren Vorfahren als Feinde angeboten worden waren? Nichts, gar nichts. Außer dass man denen wieder auf den Leim geht, die Feindbilder brauchen zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft.
      Lasst uns vernünftig sein und besonnen, weniger rechthaberisch und mehr verständnisvoll für andere Ansichten. Es ist richtig, die Meinungen zu prüfen. Es ist richtig, die Widersprüche zwischen den Meinungen und der Wirklichkeit zu benennen. Aber nicht, um den Träger der Meinung niederzuschreien, sondern um die Wirklichkeit besser zu erkennen. Denn nur das Erkennen der Wirklichkeit und die Erkenntnis der Wirklichkeit öffnet den Blick für die Möglichkeiten des Handelns. Und daran mangelt es derzeit am meisten.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 11. April 2018, 15:43
      • schade, dass Sie nichts, aber auch gar nichts über die Vernichtungspolitik der Hamas, Dschihad und Konsorten gegenüber Israel verlautbaren lassen. Die Definition von Faschismus ist wohl wichtiger!

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        Verfasst von terimakasih | 11. April 2018, 18:28
    • Ich will von Ihnen nicht geduzt werden. Denn ich habe SIE nicht geduzt und wir sind keine Freunde.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 11. April 2018, 15:50
      • @TERIMAKASIH
        „schade, dass Sie nichts, aber auch gar nichts über die Vernichtungspolitik der Hamas, Dschihad und Konsorten gegenüber Israel verlautbaren lassen. Die Definition von Faschismus ist wohl wichtiger!“

        Ich schreibe dazu aus demselben Grund nichts, wie ich auch zur Besiedlung des Mars nichts schreibe. Weil es beide nicht gibt, nur in den Fantasien irgendwelcher Weltfremder. Es gibt Kämpfe und sonstige Feindseligkeiten zwischen der Hamas und Isreal, aber es kann alleine schon wegen der Kräfteverhältnisse zwischen den beiden keine Vernichtungspolitik vonseiten der Hamas gegenüber Israel geben.In welcher Form betreibt denn die Hamas Vernichtungspolitik? Haben sie Vernichtungslager? Sind sie in der Lage, Israel zu überrennen und die ansässige Bevölkerung systematisch auszurotten? Sind sie in der Lage, die Bevölkerung Israels auszuhungern. All das wären Belege einer Vernichtungspolitik. Ich weiß nicht, ob es Ihnen schon einmal aufgefallen ist, dass die Hamas im Gegensatz zu Isreal nicht einmal über eine eigene Luftwaffen verfügt. Beschäftigen Sie sich auch manchmal mit der Wirklichkeit? Oder ist für Sie Wirklichkeit das, was in IHREM Kopf vor sich geht. Das sind Hirngespinste, keine Wirklichkeit. Ich weiß nicht, ob Sie so verwirrt sind, dass Sie solchen Unsinn verbreiten, oder ob Sie dafür bezahlt werden. Im letzteren Fall könnte ich Sie ja sogar noch verstehen. Dann hätte der Quatsch ja noch einen Sinn.

        Und Sie müssen mir auch nicht mit dem moralischen Getue kommen, in das sich jeder Rechthaber flüchtet, der mit der Nase darauf gestoßen wird, dass seine Äußerungen und Behauptungen substanzlos sind. Schade, dass Sie sich nicht auf andere Weltsichten einlassen. Schade, dass Sie so verbohrt sind und uneinsichtig. Schade, dass es Ihnen wichtiger ist, Recht zu haben, als eine fruchtbare Diskussion zu führen, die den Horizont erweitern und neue Erkenntnis bringen könnte.

        Nein, nicht die Definition von Faschismus ist wichtiger als der Widerstand gegen Vernichtungspolitik, falls es denn wirklich eine gibt. Aber wer leichtfertig mit dem Faschismus-Begriff um sich wirft, unredlich ihn benutzt, um andere in Misskredit zu bringen, der darf sich auch nicht wundern, dass ihm auf die Finger geklopft wird.

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        Verfasst von Rüdiger Rauls | 11. April 2018, 23:36
      • Don´t feed the Troll !

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        Verfasst von LZ | 12. April 2018, 6:44
      • Hmm, üblicherweise werden im Netz beim Chatten die Gegenüber geduzt. Aber selbstverständlich werde ich Sie nicht mehr duzen, habe dies bereits im vorigen post nicht getan. Das Siezen schafft ja auch eine gewisse Distanz, und diese möchte ich durchaus gewahrt haben bezüglich jener „paliversteher“, die keinerlei Kritik an den Vernichtungsfantasien von Hamas und Co . üben

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        Verfasst von terimakasih | 12. April 2018, 10:01
    • @terimakasih
      „Faschistisch bzw. rassistisch nenne ich Verhaltensweisen, die Menschen ob ihrer Religion, Weltanschauung, Hautfarbe, Sexualität u.a. ausgrenzen bzw. bekämpfen.“

      Sie vermischen hier ganz bewusst Kritik an Zionisten mit Judenhass.
      Israel demokratisch und Benjamin Netanjahu und Avigdor Lieberman Demokraten? Hier nur einige rechtsextreme, rassistische, also menschenverachtende Positionen von Netanjahu und Lieberman: Es war Premier Benjamin Netanjahu, der seinen Freund Avigdor Lieberman in die Knesset geholt hat. Verteidigungsminister Lieberman fordert die Einführung eines Präsidialsystems anstelle der bestehenden parlamentarischen Demokratie in Israel.
      Im Zusammenhang mit dem Wahlkampf 2015 äußerte Liebermann: „Bei denen, die gegen uns sind, kann man nichts machen, wir müssen eine Axt nehmen und ihnen den Kopf abhacken. Andernfalls überleben wir hier nicht“.
      Seit 2002 forderte Lieberman die israelische Armee dazu auf, in Gaza »keinen Stein auf dem anderen zu lassen« und auch zivile Ziele wie Geschäfte, Banken und Tankstellen „dem Erdboden gleich zumachen“

      Schon zu Beginn von Liebermans Amtszeit als Außenminister erklärte er den Friedensprozess mit den Palästinensern als beendet und schlug damit alle vorangegangenen Verhandlungen über den Nahost-Konflikt in den Wind. Mit seinen Äußerungen löste er international Empörung aus.
      Quelle: https://de.wikipedia…igdor_Lieberman

      Das erfüllt ihre Kriterien oder doch nur ein rassistischer, rechtsradikaler und menschenverachtender
      Zionisten-freund.

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      Verfasst von Willi | 11. April 2018, 17:17
  3. @terimakasih
    „….Demos im Gazastreifen mit Hakenkreuzfahnen garniert werden..“
    Gibt es dafür Beweise, bzw. Quellenangaben ?
    Oder nur die kranke Phantasie eines rassistischen, rechtsradikalen und menschenverachtenden
    Zionisten-freundes, im Dunstkreis von Figuren wie Henrik M. Broder und Vera Lengsfeld.

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    Verfasst von Willi | 8. April 2018, 10:50
    • ja, im Netz findet man Bilder zu den Protesten. Sehr deutlich sieht man eine Fahnenstange mit 3 Flaggen, oben und unten die Pal. Flagge, dazwischen, in der Mitte die Hakenkreuzfahne. Und wer wqeiß, dass schon zu Adolfs Zeiten.,, der Araberführer Hussein, Onkel von Arafat, mit Hitler kooperierte, der weiß auch um den Vernichtungswillen der „PALÄSTINENSERFÜHRUNG“

      Und mir Rechtsradikalismus, Zionismus und Menschenverachtung vorzuwerfen, entspringt wohl nur Deiner „antiimperialistischen“ Fantasie. Du hast kein Problem mit den Faschisten der Hamas?

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      Verfasst von terimakasih | 8. April 2018, 11:16
    • Du kannst Bilder dieser Flaggen auf der Seite von Gerd Buurmann sehen. „Dringende Fragen an die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Anstalten.

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      Verfasst von terimakasih | 8. April 2018, 14:04
      • „Gerd Buurmann, wie ich finde ein recht talentloser Schauspieler aus Köln, betreibt den Blog: „Tapfer im Nirgendwo „Überregionale“ Bekanntheit erlangte er – als Kölner Spezialist für Verleumdungen – in seiner Rolle als scheinbar „empörter“ Kämpfer gegen Antisemitismus. Da wo er wirklichen Rassismus benennt ist es ja gut und unterstützenswert. Buurmann aber verleumdet ehrbare Kritiker Israels als Antisemiten. Er ist gern gesehen im Verein der Keulenschwinger und darf ab und zu auch bei deren „Ehrenvorsitzenden“ Henryk M. Broder. veröffentlichen.“ http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/buurmann_gerd.html
        Hier ist das „Foto“:

        Man erkennt auf den ersten Blick, daß es sich um eine plumpe Fälschung handelt. Diese stammt von der IDF des zionistischen Gebildes. http://www.israeltoday.co.il/Default.aspx?tabid=178&nid=33744

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        Verfasst von LZ | 9. April 2018, 8:08
      • aha, „zionistisches Gebilde“
        Ja, so lautet die Sprache der antisemitischen Möchtegernisraelvernichter!
        Klar, die Flagge kann ja nur eine Fälschung sein, auch wenn man im Gazastreifen zahlreiche Hakenkreuze an diversen Gebäuden findet.

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        Verfasst von terimakasih | 9. April 2018, 8:15
      • Ja, Hakenkreuze gibt es bei Demos in Gaza, aber im Kontext der Kennzeichnung der Zionisten. https://bit.ly/2HiYmF4
        Bilder von Hakenkreuzen auf Gebäuden in Gaza als Eigenkennzeichnung der Hamas dürften schwer zu finden sein.

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        Verfasst von LZ | 9. April 2018, 8:45
  4. aha, Teile der Linken sind also proisraelisch, im Sprachgebrauch der „antiimps“ „prozionistisch“. Sich für Israels Existenzrecht einzusetzen und die Machenschaften der faschistischen Hamas, Dschihad, etc aufzudecken ist „konterrevolutionär?
    Kein Problem, dass die „friedlichen“ Demos im Gazastreifen mit Hakenkreuzfahnen garniert werden?. Nun, bereits Großmufti Hussein kooperierte mit Hitler und stellte eine SS-Einheit auf. .Judenvernichtung war eben gemeinsames Programm, bis heute in der Charta der Hamas nachzulesen.

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    Verfasst von terimakasih | 7. April 2018, 9:29
    • Naja eigentlich ist der Streit zwischen dem, was sich so als Linke bezeichnet, so bedeutsam wie der berühmte ReisSack in China, der umfällt. An dem, womit sich die Menschen in ihrem Alltag beschäftigen, geht das so bedeutungslos vorbei wie der Furz im Winde. Das sind in den meisten Fällen Hirnblähungen, von unverdauten Theoriezufuhren. Da äußern sich Menschen, die von der Wirklichkeit nichts verstehen, Intellektuelle, für die Geistiges gleichbedeutend sind mit Wirklichkeit.

      Zum vorliegenden Fall: Selbst wenn in der Charta der Hamas etwas von Judenvernichtung drin steht, was ich selbst nicht beurteilen kann, weil ich einerseits kein Arabisch verstehe und andererseits nicht die Zeit habe, mich mit der Charta der Hamas zu beschäftigen (Ehrlich gesagt, interessiert sie mich auch nicht.), so ist das doch noch lange keine Wirklichkeit. Das sind zuerst einmal Gedanken und Worte, die noch niemanden töten, wohl aber, das muss zugegeben werden, vielleicht einmal Fleisch werden können, also Taten. Das soll trotz meiner Kritik an dem wirren Zeug des obigen Verfassers nicht unterstützt werden.
      In der Wirklichkeit der realen Politik sind jedoch die Kräfteverhältnisse eher so, dass den Mitgliedern der Hamas die Vernichtung durch Isreal droht statt umgekehrt. Für den verkorksten Intellektuellen ist natürlich das Wirklichkeit, was irgendwo geschrieben steht, nicht was in der Welt wirklich stattfindet. Denn zur realen Welt hat er keinen Zugang mehr, nur noch zur Gedankenwelt. Zudem weiß man natürlich nie, was so ein Intellektueller alles in einen Text hineinliest, was vielleicht nicht drin steht oder anders gemeint ist, als der gewöhnliche Intellektuelle heraustzuklamüsern versteht. Deren Gedankengänge sind in den meisten Fällen nicht nachvollziehbar, um so viele Ecken wird da gedacht. (Siehe dazu auch die zum Teil hanebüchenen Ergüsse von Meyssan).
      Aber inwiefern ist die Hamas faschistisch? Da wird mal wieder inflationär mit der Faschismuskeule um sich geschlagen, ohne auch nur einen blassen Schimmer davon zu haben, was Faschismus wirklich. Ist auch egal, die Hauptsache ist doch, dass man mit dem Faschismusvorwurf eine kritische Auseinandersetzung unterdrücken kann.
      Nicht alles, was schrecklich ist oder im Auge des Betrachter verwerflich, ist faschistisch. Manches ist sicherlich unmenschlich, verbrecherisch oder brutal, aber nicht faschistisch.
      Faschismus dagegen ist eine klare gesellschaftliche Situation, die gewaltsame Herrschaft eines Teils der Arbeiterklasse über die Mehrheit der Arbeiterklasse im Interesse des Kapitals. Dieser Faschismus hatte seine bisherige Blütezeit in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, in der die bürgerlichen Parteien nicht mehr in der Lage waren, die Mehrheit der Bevölkerung an sich zu binden. Es gelang damals dem Kapitalismus auch in seiner Form der bürgerlichen Demokratie nicht mehr, die Lebensgrundlagen der Menschen sicher zu stellen. Der Sozailismus, also die Herrschaft der Arbeiterklasse, stand politisch auf der Tagesordnung. Diesen konnte die herrschende Klasse aus eigener Kraft nur abwenden, indem sie einem Teil der Arbeiterklasse( NSDAP in Deutschland, die Faschisten in Italien uam) die politische Macht überließ. Das tat man nicht gerne, weshalb auch viele Bürgerliche den Hitler verachteten. Aber die herrschende Klasse sah keinen anderen Ausweg, wollte man ein Sowjetdeutschland verhindern. Diesem Faschismus musste sich auch die herrschende Klasse unterordnen, aber wenigsten blieb ihr so die wirtschaftliche Macht erhalten über die Produktionsmittel.
      Ehe man also mit solchen Begriffen wie Faschismus um sich wirft, sollte man genau überprüfen, ob es sich bei der vorliegenden gesellschaftlichen Erscheinung auch wirklich um einen solchen handelt. Denn schließlich macht man sich ja auch nicht bedenkenlos jedes weiße Pulver in den Kaffee, ohne sich vorher überzeugt zu haben, ob es sich dabei um Salz oder Zucker handelt. Wenn auch beide gleich aussehen, sind sie dennoch nicht dasselbe. Spätestens beim ersten Schluck wird dann auch der vergeistigte Intellektuelle erkennen, dass zwischen SChein und Wirklichkeit oftmals sehr gewaltige Unterschiede herrschen. So ist auch auch mit dem, was manche für Faschismus halten und als solchen hinausposaunen.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 8. April 2018, 14:25

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