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Ausland, Europa

Griechenland will französische Fregatten kaufen

von http://www.griechenland-blog.gr

Die permanente Eskalation der Spannungen mit der Türkei und die neue Realität in der Ägäis führt Griechenland zu einem neuen Rüstungsprogramm.

Laut einer am 10 März 2018 in der Wochenendausgabe der Zeitung „Ta Nea“ publizierten Reportage steuert Athen nach den letzten, kontinuierlich eskalierenden Provokationen von türkischer Seite in der Ägäis und der zyprischen „Ausschließlichen Wirtschaftszone“ (EWZ) auf den Kauf vier supermoderner französischer Fregatten letzter Generation des Typs Belharra zu.

Die sich auf den Kauf zweier Fregatten nebst der Option einer Erweiterung auf zwei weitere Fregatten beziehenden Diskussionen wurden bereits vor drei Monaten aufgenommen, jedoch ist die sich kontinuierlich verschlechternde Situation in der Ägäis ein starkes Motiv zur Beschleunigung der Gespräche und Verhandlungen zwischen Griechenland und Frankreich sofort nach Ostern.

Griechenland wendet sich direkt an Paris und Macron

Bis dahin werden die Spezifikationen gestaltet und die Details „festgemacht“ worden seien, wie die Waffensysteme, welche die besagten Schiffe führen werden, die Art der Radar- und Kommunikationssysteme usw. Laut der Reportage der Zeitung „Ta Nea“ ist besonders interessant, dass Griechenland sich an Paris und Emmanuel Macron persönlich wendet und dabei auf eine strategische Kooperation im Rahmen der gemeinsamen europäischen Verteidigung abzielt, wie sie der französische Präsident versteht und zu realisieren betreibt.

Die französischen Fregatten Belharra mit ihren technischen Charakteristika (der Kategorie sogenannter Tarnkappenschiffe / stealth ships) und der Kraft ihrer Waffensysteme kennzeichnen außerdem eine Umorientierung seitens der griechischen Kriegsmarine. Und dies, weil die konkreten High-Tech-Schiffe nicht nur über Flugabwehrsysteme zur Selbstverteidigung wie die Fregatten verfügen, die Griechenlands Kriegsmarine derzeit hat, sondern auch die Möglichkeit haben, einen Gebiets-Luftschutz zu gewährleisten und somit einen Dominanzfaktor auf offener See darzustellen.

Rüstungsdeal soll aus Buchgewinnen der Zentralbanken finanziert werden

Wie verständlich wird, erlangt Vorstehendes einen großen Wert, wenn einerseits die von der Existenz natürlicher Ressourcen in der östlichen Ägäis gestaltete neue Realität und andererseits die Gespräche Athens mit seinen Nachbarn bezüglich der Festlegung der Grenzen der AWZ berücksichtigt werden.

Was die Kosten des Kaufs der supermodernen französischen Schiffe betrifft, wird geschätzt, dass der Kauf zweier von diesen 2 Milliarden Euro übersteigen wird. Bezüglich des Themas der Bezahlung wird erwartet, dass es mittels der Freigabe von Gewinnen geregelt werden wird, welche die europäischen Zentralbanken aus dem Halten griechischer Anleihen haben. (In Bezug auf Letzteres siehe auch Zentralbanken verdienen Milliarden an Griechenland)

Einer der Dornen in der Sache des Kaufs der Fregatten vom Typ Belharra ist der Umstand, dass es nicht möglich ist, sie früher als 2021 in Empfang zu nehmen, da sie noch auf Werft liegen und sogar auch bei der französischen Kriegsmarine noch nicht in Dienst stehen. Zur Abdeckung dieser zeitlichen Lücke wird erörtert, zwei Fregatten vom Typ Fremm (ebenfalls der Kategorie „stealth“) anzumieten, bis die Fregatten Belharra in Empfang genommen werden.

(Quelle: tanea.gr)

http://www.griechenland-blog.gr/2018/03/griechenland-will-franzoesische-fregatten-kaufen/2142017/

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