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Ausland, Welt

Warum der Westen die Russen nicht ausstehen kann

von Andre Vltchekhttp://www.theblogcat.de

Wenn es um Russland oder die Sowjetunion geht, dann werden die Berichte und historischen Erinnerungen verschwommen, zumindest im Westen und all den „Satellitenstaaten“.

Märchen vermischen sich mit der Realität, während weltweit in das Unterbewusstsein von Millionen Menschen meisterhaft Erfindungen eingepflanzt werden. Russland ist ein riesiges Land, ja es ist flächenmäßig das größte Land der Erde. Es ist dünn besiedelt. Es ist tiefgründig und wie ein Klassiker einst schrieb: „Es ist unmöglich, Russland mit einem Gehirn zu verstehen. Man kann nur daran glauben.“

Der westliche Verstand mag im allgemeinen keine unbekannten, spirituellen und komplexen Dinge. Seit der „alten Zeit“, insbesondere seit den Kreuzzügen und den monströsen kolonialistischen Expeditionen in alle Ecken der Welt wurden den Westlern Fabeln über ihre eigenen „noblen Taten“ erzählt, ausgeführt zur Plünderung von Ländern. Alles musste klar und einfach sein: „Tugendhafte Europäer haben die Wilden zivilisiert und das Christentum verbreitet, und dadurch wurden diese finsteren, armen primitiven Seelen eigentlich gerettet.“

Natürlich starben dabei Millionen von Menschen und weitere zig Millionen kamen in Fesseln und wurden als Sklaven in die „Neue Welt“ gebracht. Gold, Silber und andere Schätze, aber auch die Sklavenarbeit hat für all die europäischen Paläste, Eisenbahnen, Universitäten und Theater bezahlt (und tut es immer noch). Aber das spielte keine Rolle, denn das Blutvergießen war zumeist etwas Abstraktes und weit weg von den hoch sensiblen Augen der westlichen Öffentlichkeit.

Die Westler mögen es einfach, besonders wenn es um die moralische Definition von „gut und böse“ geht. Es macht nichts, wenn die Wahrheit systematisch „bearbeitet“ wird, oder wenn die Realität gar völlig fabriziert wurde. Was zählt ist, dass es keine tiefe Schuld und keinen Gewissenskampf gibt. Westliche Herrscher und ihre Meinungsmacher kennen ihre Menschen – ihre „Subjekte“ – nur zu genau, und meistens geben sie ihnen das was sie erwarten. Die Herrscher und ihre Beherrschten leben im allgemeinen in einer Symbiose. Sie zanken sich untereinander, aber meistens haben sie die selben Ziele: gut zu leben, sehr gut zu leben, solange andere dafür bezahlen; mit ihren Reichtümern, mit ihrer Arbeit und oft mit ihrem Blut.

Aus kultureller Sicht hassen es die meisten Europäer und Nordamerikaner, für ihre Prasserei die Rechnung zu bezahlen; sie lehnen es sogar ab zuzugeben, dass sie auf großem Fuß leben. Sie fühlen sich gern als Opfer. Sie fühlen sich gerne als „missbraucht“. Sie sehen sich gerne in der Rolle jener, die sich für den Rest der Welt aufopfern.

Und darüber hinaus hassen sie die echten Opfer: Jene, die sie ermordet, missbraucht, ausgebeutet und beleidigt haben, und das seit Jahrzehnten und Jahrhunderten.

Die jüngsten „Flüchtlingskrisen“ zeigen die Verachtung der Europäer für ihre Opfer. Menschen, die sie reich gemacht und dabei alles verloren haben, werden erniedrigt, verachtet und beleidigt. Seien es Afghanen oder Afrikaner, Menschen aus dem Nahen Osten oder Südasiaten. Oder Russen. Aber Russen fallen in eine eigene Kategorie.

Viele Russen sehen weiß aus. Die meisten von ihnen essen mit Messer und Gabel, sie trinken Alkohol, sind Meister in klassischer Musik, Poesie, Literatur, Wissenschaft und Philosophie.

In den Augen von Westlern sehen sie normal aus, aber das sind sie nicht.

Russen wollen immer „etwas anders“ sein; sie weigern sich, nach den westlichen Regeln zu spielen.

Sie verlangen stur, dass sie anders bleiben, und dass man sie allein lässt.

Wenn sie angegangen, wenn sie angegriffen werden, dann kämpfen sie.

Sie greifen selten zuerst an, sie marschieren so gut wie nie ein.

Aber wenn sie bedroht werden, wenn sie angegriffen werden, dann kämpfen sie mit gewaltiger Kraft und sie verlieren nie. Dörfer und Städte verwandeln sich in Gräber der Invasoren. Millionen sterben während sie ihr Vaterland verteidigen, aber das Land überlebt. Und das passiert immer und immer wieder, die westlichen Horden haben über Jahrhunderte russisches Land überfallen und niedergebrannt, aber nie ihre Lektion gelernt und nie ihren finsteren Traum aufgegeben, diesen stolzen und entschlossenen Koloss zu erobern und zu kontrollieren.

Im Westen mögen sie es nicht, wenn sich jemand verteidigt, wenn man gegen einen kämpft, vor allem nicht wenn der gewinnt.

Aber es kommt noch schlimmer.

Russland hat eine schreckliche Angewohnheit … es verteidigt nicht nur sich und sein Volk, sondern es kämpft auch für andere und schützt die kolonisierten und ausgeplünderten Nationen und jene, die ungerechtfertigt angegriffen wurden.

Russland hat die Welt vor den Nazis gerettet. Es hat das für einen horrenden Preis getan, 25 Millionen Männer, Frauen und Kinder, aber es hat es getan; mutig, stolz und selbstlos. Der Westen hat der Sowjetunion auch diesen monumentalen Sieg nie verziehen, denn das war selbstlos und selbst aufopfernd, und das steht in direktem Widerspruch zu seinen eigenen Prinzipien und ist daher „extrem gefährlich“.

Das russische Volk hat sich erhoben; es hat in der Revolution 1917 gekämpft und gesiegt. Ein Ereignis, das den Westen mehr als alles andere zu Tode erschrocken hat, weil es versucht hat, eine völlig egalitäre, klassenlose und rassisch blinde Gesellschaft zu errichten. Das war auch die Geburtsstunde des Internationalismus, ein Ereignis, das ich vor kurzem in meinem Buch „The Great October Socialist Revolution: Impact on the World and the Birth of Internationalism“ beschrieben habe.

Der sowjetische Internationalismus hat gleich nach dem 2. Weltkrieg direkt und indirekt Dutzenden Ländern auf allen Kontinenten geholfen, sich gegen den europäischen Kolonialismus und den nordamerikanischen Imperialismus zu erheben und zu kämpfen. Der Westen und insbesondere Europa haben dem Sowjetvolk allgemein und den Russen insbesondere nie vergeben, dass sie bei der Befreiung ihrer Sklaven halfen.

Das war der Zeitpunkt, als die größte Propagandawelle der Menschheitsgeschichte ins Rollen kam. Von London bis New York, von Paris bis Toronto wurde ein Netzwerk aus anti-sowjetischer und insgeheim anti-russischer Hysterie aufgezogen, mit einer monströs zerstörerischen Kraft. Es wurden Zehntausende „Journalisten“, Geheimdienstler, Psychologen, Historiker und Akademiker angestellt. Nichts sowjetisches, nichts russisches wurde verschont (außer jenen glorifizierten und oft „fabrizierten“ russischen Dissidenten).

Die Exzesse der großen, sozialistischen Oktoberrevolution und die Zeit vor dem 2. Weltkrieg wurden systematisch fabriziert, übertrieben und dann in die historischen Bücher und in die Sichtweise der Massenmedien des Westens eingeritzt. In diesen Märchen steht nichts über die bösartigen Invasionen und Angriffe aus dem Westen, die den jungen bolschewistischen Staat zerstören wollten. Selbstverständlich war da kein Platz für die monströsen Grausamkeiten der Briten, Franzosen, US-Amerikaner, Tschechen, Polen, Japaner und der Deutschen.

Der sowjetischen und russischen Sicht wurde so gut wie nie gestattet, in die monolithische und einseitige Sichtweise der westlichen Propaganda einzudringen.

Die westliche Öffentlichkeit hat wie gehorsame Schafe die Desinformation gefressen, mit der man sie fütterte. Und viele Menschen in den westlichen Kolonien und „Satellitenstaaten“ haben es ebenso getan. Einer großen Anzahl der kolonisierten Menschen wurde beigebracht, sich selbst für ihr Elend die Schuld zu geben.

Und dann geschah das absurdeste, aber irgendwie logische Ereignis: viele Männer, Frauen und gar Kinder in der UdSSR sind der westlichen Propaganda erlegen. Anstatt zu versuchen, ihr nicht perfektes, aber immer noch großartig progressives Land umzugestalten, haben sie aufgegeben, wurden zynisch, aggressiv „desillusioniert“, korrupt und naiv, aber streng pro-westlich.

Es war das erste und höchstwahrscheinlich letzte Mal in der Geschichte, dass Russland vom Westen besiegt wurde. Es geschah mit Täuschung, mit schamlosen Lügen, mit westlicher Propaganda.

Was folgte, das kann man durchaus als einen Völkermord bezeichnen.

Zuerst wurde die Sowjetunion nach Afghanistan gelockt, dann wurde sie durch den dortigen Krieg tödlich verwundet, durch einen Rüstungswettlauf mit den Vereinigten Staaten und letztendlich durch eine Propaganda, die buchstäblich wie Lava aus den verschiedenen westlichen, staatlich gesponserten Radiosendern floss. Natürlich spielten auch örtliche „Dissidenten“ eine wichtige Rolle.

Unter Gorbatschow, einem „nützlichen Idioten“ des Westens, wurden die Dinge extrem bizarr. Ich denke nicht dass er bezahlt wurde um sein eigenes Land zu ruinieren, aber er hat nahezu alles unternommen um es in den Abgrund zu reiten; genau das was Washington von ihm wollte. Und dann hat sich eine mächtige und stolze Union der sozialistischen Sowjetrepubliken vor aller Welt im Todeskampf geschüttelt, laut aufgeschrien und ist zusammengebrochen; ein schmerzhafter und rascher Tod.

Es entstand ein neues, turbo- kapitalistisches, räuberisches und wirr pro-westliches Russland. Ein Russland, das von dem Alkoholiker Boris Jelzin regiert wurde; einem Mann, der von Washington, London und anderen westlichen Machtzentren geliebt und unterstützt wurde.

Das war ein völlig unnatürliches, krankes Russland – zynisch und leidenschaftslos, errichtet auf den Ideen anderer – ein Russland von Radio Liberty und Voice of America, der BBC, der Schwarzmarkthändler, der Oligarchen und multinationalen Konzerne.

Der Westen wagt es jetzt zu behaupten, dass sich die Russen in irgendwas in Washington eingemischt hätten? Haben die den Verstand verloren?

Washington und andere westliche Hauptstädte haben sich nicht nur „eingemischt“, sie haben offen die Sowjetunion in Stücke zertrümmert und dann sind sie auf einem Russland herumgetrampelt, das zu dem Zeitpunkt halb tot war. Ist das alles vergessen, oder ist die westliche Öffentlichkeit sich dessen völlig „unbewusst“, was in diesen dunklen Tagen geschah?

Der Westen spuckte weiter auf dieses verarmte und verletzte Land und weigerte sich, internationale Abkommen und Verträge einzuhalten. Es wurde keine Hilfe angeboten. Die Multis wurden von der Leine gelassen und begannen damit, die staatlichen russischen Firmen zu „privatisieren“. Im Grunde haben sie all das gestohlen, was die sowjetischen Arbeiter mit ihrem Schweiß und ihrem Blut über Jahrzehnte aufgebaut hatten.

Einmischung? Ich wiederhole: es war eine direkte Intervention, eine Invasion, ein Griff nach den Ressourcen, schamloser Diebstahl! Ich möchte darüber lesen und schreiben, aber wir hören nicht mehr viel darüber, oder?

Jetzt erzählt man uns, Russland sei paranoid, dass sein Präsident paranoid sei! Der Westen lügt ohne mit der Wimper zu zucken; und tut so als hätte man nicht versucht, Russland zu ermorden.

Jene Jahre … diese pro-westlichen Jahre, als Russland ein halber Satellitenstaat des Westens wurde, oder nennt es eine Halb-Kolonie! Von außerhalb kam kein Mitleid, kein Mitgefühl. Viele der Idioten – diese Sofaintellektuellen aus Moskau und der Provinz – sind plötzlich aufgewacht, aber es war zu spät. Viele von ihnen hatten nichts mehr zu essen. Sie haben bekommen wonach sie verlangt haben: nach westlicher „Freiheit und Demokratie“, und nach westlichem Kapitalismus oder kurz gesagt: dem totalen Kollaps.

Ich erinnere mich gut daran, wie es „damals“ war. Ich kam wieder nach Russland zurück, erschrocken, arbeitete in Moskau, Tomsk, Nowosibirsk und Leningrad. Akademiker der Akadem Gorodok außerhalb von Nowosibirsk haben in der bitteren Kälte, in den finsteren Passagen der U-Bahn von Nowosibirsk ihre Lehrbücher verhökert … Ansturm auf die Banken … Alte Rentner starben hinter ihren massiven Türen der Betonblöcke an Hunger und Kälte … nicht gezahlte Löhne und hungernde Bergarbeiter und Lehrer.

Russland unter der tödlichen Umarmung des Westens, das einzige und hoffentlich letzte Mal! Ein Russland, dessen Lebenserwartung auf schwarzafrikanischen Standard gesunken war. Ein erniedrigtes Russland, wild und in schrecklichem Schmerz.

Aber der Albtraum währte nicht lange.

Und das was geschah – diese kurzen, aber schrecklichen Jahre unter Gorbatschow und Jelzin, aber vor allem unter dem westlichen Diktat – es wird nie vergessen, nie vergeben werden.

Die Russen wissen ganz genau, was sie nicht wollen, nie wieder!

Russland ist wieder aufgestanden. Riesig, empört und dazu entschlossen, sein eigenes Leben zu führen, auf seine eigene Art. Von einem verarmten, erniedrigten und ausgeraubten Land, dem Westen zu Diensten, hat sich das Land in wenigen Jahren zu einem freien und unabhängigen Russland entwickelt, das wieder zu den am meisten entwickelten und mächtigsten Länder der Erde zählt.

Und wie vor Gorbatschow ist Russland wieder in der Lage, jenen Ländern zu helfen, die unter den ungerechten und bösartigen Angriffen des westlichen Imperiums leiden.

Ein Mann, der diese Renaissance anführt, ist Präsident Wladimir Putin, er ist streng, aber Russland und die Welt sind in großer Gefahr – das ist keine Zeit für Schwächlinge.

Präsident Putin ist nicht perfekt (wer ist das schon?), aber er ist ein wahrer Patriot und darf ich hinzufügen, ein Internationalist.

Jetzt hasst der Westen wieder Russland und seinen Führer. Kein Wunder, ein unbesiegtes, starkes und freies Russland ist der schlimmste vorstellbare Feind für Washington und seine Leutnante.

So fühlt sich der Westen, nicht Russland. Trotz allem was man ihm angetan hat, trotz zig Millionen verlorener und ruinierter Leben war Russland immer kompromissbereit, ja gar zu vergeben, wenn nicht zu verzeihen.

Da steckt etwas zutiefst krankhaftes in der Psyche des Westens. Außer einer vollen und bedingungslosen Unterwerfung kann man nichts akzeptieren. Sie müssen kontrollieren, am Ruder sein und immer oben auf. Man muss sich außergewöhnlich fühlen. Selbst wenn man mordet und den gesamten Planeten ruiniert besteht man darauf, sich dem Rest des Planeten überlegen zu fühlen.

Dieser Glaube an den Exzeptionalismus ist die wahre westliche Religion, noch mehr als das Christentum, das seit Jahrzehnten dort keine wichtige Rolle spielt. Der Exzeptionalismus ist fanatisch, er ist fundamentalistisch und unbestreitbar.

Er besteht auch darauf, dass seine Sichtweise die einzige auf der Welt ist. Dass der Westen als der moralische Führer angesehen wird, als der Leuchtturm des Fortschritts, als der einzig kompetente Richter und Guru.

Die Lügen stapeln sich auf einem Haufen aus Lügen. Es ist wie mit allen Religionen: je absurder die Pseudo-Realität ist, desto brutaler und extremer werden die Methoden, um sie aufrecht zu halten. Je lächerlicher die Fabrikationen sind, desto mächtiger werden die Techniken, die man benutzt, um die Wahrheit zu unterdrücken.

Heute sind Hunderttausende „Akademiker“, Lehrer, Journalisten, Künstler, Psychologen und andere hoch bezahlte Profis vom Imperium angestellt, und zwar nur aus zwei Gründen – die westliche Sichtweise zu glorifizieren und alles zu diskreditieren was dem im Weg steht; wagt es nicht, das anzuzweifeln.

Russland ist der am meisten gehasste Gegner des Westens, kurz vor China, Russlands engem Verbündeten.

Die vom Westen losgelassene Propaganda ist so krank, so intensiv, dass selbst einige der europäischen und nordamerikanischen Bürger anfangen, die Märchen aus Washington, London und sonst wo in Frage zu stellen.

Wo man sich auch hinwendet, ist da eine gewaltiges Potpourri aus Lügen, halben Lügen und Halbwahrheiten; ein komplexer und undurchschaubarer Sumpf aus Verschwörungstheorien. Russland wird angegriffen, wegen der Einmischung in die inneren Angelegenheiten der USA, wegen der Verteidigung Syriens, weil es für wehrlose und eingeschüchterte Länder einsteht. Weil es seine eigenen mächtigen Medien hat, weil seine Athleten dopen, weil es immer noch kommunistisch ist, weil es nicht mehr sozialistisch ist; kurzum: für alles vorstellbare und unvorstellbare.

Die Kritik an dem Land ist so durchdringend und irrsinnig, dass man sich diese sehr legitime Frage stellt: „Wie sieht es mit der Vergangenheit aus? Wie sieht es mit der westlichen Sichtweise über die sowjetische Vergangenheit aus, insbesondere die post-revolutionäre Periode und die Periode zwischen den beiden Weltkriegen?“

Je mehr ich die heutige westliche anti-russische und anti-chinesische Propaganda analysiere, um so entschlossener bin ich, die westliche Sichtweise bezüglich der sowjetischen Geschichte zu studieren und darüber zu schreiben. Ich plane definitiv, diese Dinge in Zukunft zu untersuchen, zusammen mit meinen Freunden – russischen und ukrainischen Historikern.                                                                                           ———-

In den Augen des Westens sind Russen „Verräter“.

Anstatt sich den Plünderern anzuschließen, haben sie sich für die „Elenden der Erde“ eingesetzt, in der Vergangenheit und heute. Sie haben sich geweigert, ihr Vaterland zu verkaufen und ihr eigenes Volk zu versklaven. Ihre Regierung unternimmt alles, damit Russland autark wird, völlig unabhängig, wohlhabend, stolz und frei.

Denkt daran, dass „Freiheit“, „Demokratie“ und viele andere Begriffe in den verschiedenen Teilen der Welt völlig verschiedene Dinge meinen. Was im Westen geschieht, das würde in Russland oder in China niemals als „Freiheit“ beschrieben werden, und umgekehrt.

Frustrierte, zusammenbrechende, zerstückelte und egoistische Gesellschaften in Europa und Nordamerika inspirieren nicht einmal mehr die eigenen Bevölkerungen. Sie flüchten jährlich zu Millionen nach Asien, Lateinamerika und sogar nach Afrika. Eine Flucht vor der Leere, der Bedeutungslosigkeit und der emotionalen Kälte. Aber es ist nicht Aufgabe Russlands oder Chinas, ihnen zu sagen wie sie leben oder nicht leben sollen!

In der Zwischenzeit brauchen und müssen sich große Kulturen wie Russland und China vom Westen nicht sagen lassen, was Freiheit und was Demokratie ist.

Sie greifen den Westen nicht an, und sie erwarten für sich das selbe.

Es ist wirklich peinlich, dass jene Länder, die für Hunderte von Völkermorden verantwortlich sind, für Hunderte von Millionen ermordeter Menschen auf sämtlichen Kontinenten, es immer noch wagen, andere zu belehren.

Viele Opfer haben Angst sich zu äußern.

Russland nicht.

Es ist gefasst und großzügig, aber voll dazu entschlossen, sich wenn notwendig zu verteidigen; sich selbst, aber auch viele andere Menschen, die auf diesem wunderschönen, aber zutiefst verletzten Planeten leben.

Die russische Kultur ist enorm: von der Poesie und Literatur bis zur Musik, dem Ballett, der Philosophie … russische Herzen sind weich, sie schmelzen leicht, wenn man sie mit Liebe und Höflichkeit anspricht. Aber wenn Millionen Leben unschuldiger Menschen bedroht werden, dann verwandeln sich die Herzen und Muskeln der Russen schnell zu Stein und Stahl. Während solcher Momente, wenn nur ein Sieg die Welt retten kann, dann ist die russische Faust hart und das gleiche gilt für die russische Rüstung.

Dem russischen Mut hat der sadistische, aber feige Westen nichts entgegenzusetzen.

Sowohl Hoffnung als auch Zukunft bewegen sich unumkehrbar zum Osten hin.

Und deshalb wird Russland vom Westen so verzweifelt gehasst.

https://journal-neo.org/2018/03/08/why-the-west-cannot-stomach-russians/

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/andre-vltchek-08-03-2018/

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Diskussionen

3 Gedanken zu “Warum der Westen die Russen nicht ausstehen kann

  1. @ Reiner Tiroch
    Wenn Sie schon Ihre Informationen aus der Bild-Zeitung gewinnen, so sollten Sie doch spätestens in den letzten Tagen bemerkt haben, welches System hier „kriegstreibend“ eingestellt ist, und welches eben nicht.
    Oder anders herum gefragt: Können Sie sich ein russisches Medium vorstellen, dass in diesem hoch-agressiven Ton die eigene Bevölkerung gegen die Westeuropäer aufhetzt?
    Ich jedenfalls nicht…

    Daher von meiner Seite allergrößten Respekt vor diesem Text, ich kann alles zu 100 % unterschreiben!

    Gefällt mir

    Verfasst von Nullzins | 15. März 2018, 1:34
  2. Ein sehr schönes Statement eines wahren Patrioten. Die USA und ihre „verbündeten Vasallen“ sind dämonischer Natur und sie nähern sich unaufhaltsam ihrer totalen Vernichtung. Sie sind wie Dinosaurier, stark aber ein zu kleines Gehirn. Too much power – too small brains. An dem Tag, an dem die USA endlich fallen werden und der schwarze Satan seine treuen Diener zur Hölle bringt in ihre neue Heimat, werde ich feiern, koste es was es wolle!

    Gefällt mir

    Verfasst von MIKAEL | 14. März 2018, 19:43
  3. Das der Westen den Russen nicht ausstehen kann ist ein rotzfreches gestreutes Märchen von der depperten Elite die unbedingt den großen Krieg will, gell? solche saudummen Titel sind meines Erachtens Kriegstreibend was auch so gewollt ist, gell ihr Pfeifen?

    Gefällt mir

    Verfasst von reiner tiroch | 12. März 2018, 12:56

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