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Ausland, Naher Osten

AlQaeda werden als „White Helmets“ für die jährliche terroristische „Oscar“-Nominierung präsentiert

von Vanessa Beeleyhttp://www.theblogcat.de

DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO

Heute ist ein Löwe der Jabhat al Nusra (AlQaeda in Syrien) gestorben und ins Paradies gegangen. Ich bete dafür, dass Gott seine Seele aufnimmt.“

Nein, das ist kein Zitat eines Mitglieds einer Terrorgruppe in Syrien. Es ist eine Aussage von Hasan Kattan auf Facebook. Er ist der Regieassistent des letzte Werbe-Blockbusters der White Helmets, „Die letzten Männer von Aleppo“. Kurz nachdem dieser Facebook-Post bekannt wurde, versuchte Kattan das und andere belastende Bilder von seiner Seite zu löschen oder sie für die Öffentlichkeit auf privat/unsichtbar zu stellen. Das volle Geständnis dieses AlQaeda-Militanten, 2014 von Kattan geschrieben, ist sogar noch überschwänglicher poetisch:

Sein hübsches Lächeln, das sein Gesicht beleuchtete, ist noch immer in meinem müden Gedächtnis. Er war nicht wie jeder andere Mudschahed (Kämpfer). Er liebte es, unter der Islamischen Flagge zu kämpfen und zu sterben, und er hat das bereits getan. Er war, neben anderen, der Feinste und Religiöseste, er war fromm und hatte einen Sinn für Humor. Heute ist ein Löwe der Jabhat al Nusra (AlQaeda in Syrien) gestorben und ins Paradies gegangen. Ich bete dafür, dass Gott seine Seele aufnimmt.

Unten seht ihr ein Foto dieses „Löwen der Nusra Front“ auf Kattans Facebook-Seite. Da steht auch ein Kommentar von Fadi al-Halabi, dem Kameramann von „Last Men in Aleppo“. Halabis Kommentar:

„Das ist der verstorbene Jaloud, er ging ins Paradies.“

Kattan wird von CNN als „Executive Director“ des Aleppo Media Centre (AMC) bezeichnet, ein größtenteils vom französischen Außenministerium ausgebrütetes und unterstütztes Medien-Zentrum, das vieles der westlichen Medienmärchen während der fast fünf Jahre währenden Nusra Front-dominierten Besatzung von Ost-Aleppo produziert hat. Ein Medien-Zentrum, das wie so viele andere ausschließlich bei den verschiedenen terroristischen und extremistischen, militanten Fraktionen eingebettet war und niemals von der „Exklusivität“ der Kriegslobby abwich, die Nusra Front alias AlQaeda genehmigt hat. Sie haben die in ihren kontrollierten Bezirken produzierten Videos abgesegnet.

Kattan war für die kultigen Bilder von Omran Daqneesh (der „Dusty Boy of Syria“) verantwortlich. Das berüchtigte zerzauste und staubige Bild von Omran hätte beinahe den Kriegsverlauf in Syrien zugunsten der US-Koalition des Stellvertreter-Terrors verändert, da die UN kurz vor einer Flugverbotszone und einer weiteren gefälschten humanitären Intervention stand, unter dem Vorwand, man müsse weitere Omrans vor der „Brutalität des syrischen Regimes“ und dessen Alliierten (im Grunde Russland) retten.

Erst nach der Befreiung aller Bezirke Ost-Aleppos aus dem terroristischen Würgegriff im Dezember 2016 erfuhren wir die Wahrheit hinter der Omran-Geschichte, die vom
AMC, den White Helmets und zugehörigen, NATO-verbündeten Medien weltweit so gekonnt manipuliert worden war. Kattan hat Lügen produziert und sie als „unumstößliche Wahrheit“ verpackt, um wieder einmal die öffentliche Meinung gegen die syrische Regierung, die Syrisch Arabische Armee und Verbündete zu drehen. Das hätte beinahe geklappt, bis sich die Familie von Omran Daqneesh 2017 gegen den Missbrauch von Kindern äußerte, was in dem Informationskrieg gegen Syrien durch die kolonialen Medien des Westens und der Golfstaaten ein durchgängiges Thema ist.

Selbst nach der Säuberung zeigte Kattans Facebook-Seite immer noch seine Treue zur syrischen „Revolution“ und den mittlerweile enttarnten „moderaten“ Extremisten in der Freien Syrischen Armee (FSA). Hat das Publikum von „Last Men in Aleppo“ einfach vergessen, dass sich die FSA als Verbündeter der extremistischeren Fraktionen innerhalb Syriens, wie etwa Nusra Front, herausgestellt hat? Und die gegen das syrische Volk tagtäglich widerliche Verbrechen begehen? Haben sie auch vergessen, dass sich die Weißhelme zu Unparteilichkeit und Neutralität bekennen, ihre Äußerung, dass sie keiner politischen Ideologie in Syrien anhängen?

Eine Reihe von Szenen in „Last Men in Aleppo“ zeigt die „Helden“ der Weißhelme, wie sie enthusiastisch mit den Unterstützern der „Revolution“ in Ost-Aleppo feiern und demonstrieren. Diese „Unterstützer“ der heuchlerischen „Revolution“ haben während ihrer terroristischen Herrschaft in jenen Bezirken syrische Zivilisten eingesperrt und brutal misshandelt. Sie haben nichts als Tod, Armut, Leid, Zerstörung und Elend gebracht. So sagen jene syrischen Zivilisten, die jetzt in ihre Wohnungen zurück konnten, nachdem die SAA diese Gebiete befreit hatte und die Weißhelme im Dezember 2016 in grünen Bussen nach Idlib abrückten, zusammen mit Nusra Front.

Tweet von Vanessa Beeley @VanessaBeeley

#UN #BBC nennen das Vorrücken der SAA gegen Terrorismus in #Idlib ein ‚humanitäres Desaster‘- Syrische Flüchtlinge aus #Idlib können es nicht erwarten, dass ihre Heimat aus der terroristischen Besatzung befreit wird…RIESIGER Unterschied zwischen der NATO-gemäßen Erzählung & der Realität.“

Jan 17, 2018

Idlib ist die letzte Rückzugslinie der Terroristen und die Weißhelme haben ihre Rolle als Schutzschilde und Produzenten des Narrativs „letztes Krankenhaus“ wieder aufgenommen, um unter anderem bei der BBC und der UN die Schreie über ein „humanitäres Desaster“ auszulösen. Kareem Shaheen vom Guardian hat sogar den selbsternannten terroristischen Unterstützer und Führer der Weißhelme in Khan Sheikhoun zitiert, Mustafa al Haj Yusef, in seinem Eifer, die terroristische Sicht aus Idlib zu befördern. Gleichzeitig verurteilt er damit die syrischen Menschen in dieser von der Nusra Front besetzten Provinz zu einem verlängerten Leiden.

Die nachfolgenden Hervorhebungen sollen die unbedachten Übertreibungen zeigen, die diese Schlagzeilenjäger der Weißhelme verwenden:

„Das Bombardement ist unablässig. Es geschieht nicht täglich, sondern stündlich, in der gesamten Region, und es scheint völlig willkürlich zu sein,“ sagte Mustafa al-Haj Youssef, eine für Idlib verantwortliche Rettungskraft der Weißhelme. „Was uns am meisten trifft sind diese Double-Tap-Strikes, wenn das Regime ein Gebiet bombardiert und wir nach dem Eingang der Notrufe dort hinkommen und sie noch einmal bombardieren. Die Vertreibung (der Flüchtlinge) geschieht für gewöhnlich aus Furcht vor den unbedachten Bombardements,“ sagte er.

Tweet von White Helmets Exposed @WhiteHelmetsEXP

#Whitehelmets Die Demaksierung von „The Last Men in Aleppo“ – Eine PsyOp der FSA-Terroristen und eine Oscar-nominierte Propaganda-Kampagne“

Jan 26, 2018

Um das Kapitel Kattan abzuschließen: Es handelt sich um einen vom französischen Außenministerium bezahlten und Medien-geschulten Mitarbeiter, der den Tod eines AlQaeda-Terroristen in Syrien glorifiziert hat. Kattan hat bereits eine der denkwürdigsten Lügen des sieben Jahre währenden Syrienkonflikts produziert – Omran Daqneesh – und prompt ist er nach seinem kurzlebigen Propaganda-“Triumph“ in den zweiten Hollywood-Blockbuster verwickelt, um die mit der Nusra Front verbündeten Weißhelme zu glorifizieren.

Das Zentrum der Weißhelme in Al Insari, Ost-Aleppo

Das frühere Zentrum der Weißhelme in Al-Insari, Ost-Aleppo, Januar 2018 (Photo: Vanessa Beeley)

Als ich über Neujahr 2018 in Aleppo war, habe ich mit dem örtlichen Journalisten Khaled Iskef das Zentrum der Weißhelme besucht, das in Last Men in Aleppo gezeigt wird. Iskef hat das Gebiet Al Insari vor meiner Ankunft als den richtigen Ort identifiziert. Wir hatten dieses Gebiet bereits im Juli/August 2017 besucht und herausgefunden, dass es ein Frontquartier für die Nusra Front und eine Reihe anderer extremistischer Brigaden war, alle durch die US-Koalition finanziert, einschließlich der Satellitenstaaten Saudi Arabien und Katar.

Wie so viele der von den White Helmets und ihren Nusra Front-Ablegern besetzten Gebäude war dieses Gebäude zuvor eine Schule, bevor es in ein Zentrum für „Nusra Front Civil Defence“ umgewandelt wurde. Die Fenon Mädchenschule und die Abu Ayoub Al Insari Schule werden jetzt wieder für ihre ursprüngliche Zwecke hergerichtet und bald wieder säkulare Erziehung für die Kinder von Aleppo bieten.

Unten sieht man eine sehr enthüllende Aufnahme eines BBC Arabic Videos, gefilmt im Dezember 2016, veröffentlicht im April 2017, drei Monate nachdem der „Last Men in Aleppo“ beim Sundance Film Festival am 28. Januar 2017 vorgestellt wurde. Erstaunlich, die BBC zog keine Verbindung zwischen ihrer gefilmten terroristischen Aktivität und den in „Last Men in Aleppo“ gezeigten Aufnahmen, obwohl der BBC-Bericht eindeutig an der selben Stelle gedreht wurde und nur kurz vor „Last Men in Aleppo“, der zuvor das Sundance Festival gewann.

Im zweiten Teil dieses Artikels wird später deutlich werden, warum die BBC diese kritisch Verbindung nicht zeigen wollte, denn das hätte die Weißhelme als die Terror-Verbündeten gezeigt die sie sind. Wenn man die beiden Fotos vergleicht – 1. mein Foto vom Januar 2018 und 2. der BBC Screenshot – dann wird deutlich, dass sie beide das White Helmets Zentrum von Last Men in Aleppo zeigen, das im Al-Insari Bezirk des von der Nusra Front besetzten Ost-Aleppos liegt.

Der erste wichtige Punkt über die Lage des White Helmets Zentrum ist seine Nähe zum Al Mashad Platz, nur 200m von Al-Insari Zentrum. Es war dieser Platz, auf dem die extremistische Nour al Din Zenki Gruppe im Juli 2016 öffentlich einen 12-jährigen palästinensischen Jungen, Abdullah Issa, gefoltert und enthauptet hat. Issa bat seine Folterer darum, ihn zu erschießen, aber er wurde enthauptet und sein Kopf wurde von seinen Henkern auf der Ladefläche eines Pickups in die Höhe gehalten.

Hasan Kattan, der sich so beeilt hatte, den westlichen Medien die Fotos und Videos von Omran Daqneesh zu präsentieren, war anscheinend nicht so scharf darauf, Fotos und Videos von der Ermordung von Abdullah Issa zu produzieren, nur einen Monat vor dem Zwischenfall mit Omran. Man kann nur schlussfolgern, dass Kattan nicht wollte, dass die White Helmets-Nachbarn als de facto Terroristen gezeigt werden, die gegen die syrischen Menschen unter ihrer Kontrolle Grausamkeiten begehen. Das wirft jede Menge unangenehmer Fragen und Spekulationen auf, warum die White Helmets unter ihrer Aufsicht und in ihrer Nachbarschaft solche Verbrechen zulassen.

Das folgende Video habe ich während meines letzten Aufenthalts beim Al-Insari Hauptquartier der White Helmets gedreht, ich gehe vom Hauptquartier zum Al Mashad Platz. Schaut euch das an:

Jetzt schauen wir uns die Nachbarn der Al-Insari Weißhelme an. Im benachbarten Gebäude können wir die ehemalige Anwesenheit der Nusra Front-Brigade Khatib Abu Amara (Nusra Front Schutz-Brigade) identifizieren, der Free Syrian Army, Free Syrian Police, Aleppo Media Centre (AMC) und des Aleppo Today Mediengebäudes. Woher wir das wissen? Wegen der Graffitis an den Wänden und den Insignien, die von den syrischen Behörden verdeckt wurden, sie wollten alle Spuren dieser von der US-Koalition unterstützten Terroristen auslöschen, die die syrischen Zivilisten in Ost-Aleppo während ihrer Besatzung unterdrückt, ausgehungert, vergewaltigt und gefoltert haben.

Eines der Gebäude neben dem Hauptquartier der White Helmets in al-Insari, Januar 2018 (Foto: Vanessa Beeley)

Das folgende Video führt einen durch die Gegend der White Helmets in al-Insari:

https://vimeo.com/253058426

Als ich das erste Mal erwähnte, dass ich die Gegend von Ost-Aleppo besucht habe und die Stelle der Aufnahmen für Last Men in Aleppo identifiziert habe, da kommentierte der Kamermann des Films, Firas Fayyad, öffentlich auf meinen Facebook-Post, während ich noch in Aleppo weilte. Er versuchte zu protestieren, ich hätte mich im Gebiet geirrt, da so viele Gebäude, insbesondere die „Regierungsgebäude der ‚Ba’ath‘ identisch aussehen.“

„Das ist nicht der Ort wo ich den Film gedreht habe und es gibt mehrere Orte in Aleppo, die die gleiche Farbe haben, und alle Farbe der Ba’ath Hauptquartiere oder anderer Regierungsgebäude sehen in Syrien gleich aus. Es gibt keine Verbindungen oder Beziehungen zwischen den Weißhelmen und dieser Gruppe von Kämpfern oder AlQaeda. … du greifst die Weißhelme an, die die menschlichste Gruppe auf Erden ist, und es gibt Syrer und Menschen, die alles für ihre Gesellschaft tun.“

Echt, Fayyad?

Standbild aus dem Film Last Men in Aleppo vor dem Al-Insari Hauptquartier der White Helmets

Standbild aus dem Film Last Men in Aleppo. Hinter dem Schauspieler sieht man das arabische Zeichen der Syria Civil Defence

Foto der selben Straße, rechts das Hauptquartier der Weißhelme, Januar 2018 (Foto: Vanessa Beeley)

Ich denke wir können mit Sicherheit sagen, dass Fayyad gelogen hat, als er mich auf die falsche Spur locken wollte. Fühlt sich Fayyad so selbstbewusst, dass ihn seine internationalen Unterstützer schon schützen werden, egal welche Beweise in Syrien ans Licht kommen? Die die White Helmets als eine Unterstützergruppe von Al Qaeda verdammen, die von den selben Regierungen finanziert wird, die auch jene Terroreinheiten bewaffnen, ausrüsten und die Taschen vollstopfen, die immer noch in Syrien agieren.

Sehen wir uns zum Schluss in einem Gebäude um, das etwas oberhalb des ehemaligen Hauptquartiers der Weißhelme auf der anderen Straßenseite liegt:

In diesem Gebäude, das auch in Last Men in Aleppo zu sehen ist, finden wir an den Wänden das Tamkeen-Logo. Tamkeen ist ein vom britischen Außenministerium finanziertes Projekt, gemanagt von Adam Smith International and Integrity Consulting, die ich ausführlich in einem vorherigen Artikel analysiert habe und gefragt habe, ob „Global Britain“ terroristische Organisationen und Personen in Syrien finanziert. Tamkeen war eindeutig vor Ort oder hatte im Al-Insari Bezirk Einfluss, der von verschiedenen Terrorgruppen und ihre verwandten Organisationen durchseucht war.

White Helmets & Stadträte – Finanziert das Britische Außenministerium in Syrien mit Steuergeldern Terrorismus?

http://21stcenturywire.com/2017/12/02/white-helmets-local-councils-uk-fco-financing-terrorism-syria-taxpayer-funds/

Wir haben in Syrien 200 Millionen Pfund ausgegeben – für nichts. Es wird nun deutlich, dass die britische Unterstützung der „Rebellen“ im syrischen Bürgerkrieg nicht nur ein Fehler war, sondern ein Desaster. Die Politik hat einen schrecklichen Krieg noch schlimmer gemacht und das Wachstum von ISIS erleichtert. Obwohl die Regierung sagte, man helfe den „Gemäßigten“, so waren die Hauptnutznießer AlQaeda und andere Dschihadisten…“ – Peter Oborne

Zweiter Oscar für AlQaeda?

Ja, Last Men in Aleppo wurde zu einer zweiten Oscar-Nominierung hochgepuscht. Es ist nichts weiter als ein Werbefetzen für AlQaeda. Den ersten Academy Award gab es für die Netflix-Dokumentation über die Weißhelme 2017, jetzt ist Last Men in Aleppo für 2018 nominiert. Wie um alles in der Welt sind wir so weit gekommen, dass unsere Regierungen beide Seiten des terroristischen Spektrums finanzieren und dafür nicht im Gefängnis sitzen? Nusra Front und die ganzen anderen Umbenennungen der Terrorfraktionen sind ganz einfach die Rückseite der White Helmets Medaille. Die einen können nicht ohne die anderen handeln, und unsere Regierungen bewaffnen, finanzieren und rüsten beide Seiten aus.

Tweet Denis Bolotsky @BolotskySputnik

Der Filmregisseur Firas Fayyad bekam in Davos einen Platz in der ersten Reihe. Die White Helmets Story wird in den westlichen Massenmedien aktiv beworben und die Glaubwürdigkeit und Integrität wird von der Mehrzahl der US/europäischen Journalisten und Zuseher selten in Frage gestellt.“

Jan 25, 2018

Der Sputnik-Korrspondent Denis Bolotsky hat mir erzählt, dass sich Fayyad während seiner Rede in Davos mit Shakespeare verglich:

Ohne Shakespeare hätten wir nie über den Konflikt mit Hamlet erfahren“, sagte er. „Wir hätten nur einen kleinen Ausschnitt des 15. Jahrhunderts gehört. Durch Shakespeare verstehen wir, wie die Menschen damals gelebt haben, welche Konflikte sie durchlebten. Das hier soll sie nicht als White Helmets präsentieren, sondern als Menschen, ich wollte aus diesen Menschen nicht Helden machen.“

Tweet Vanessa Beeley @VanessaBeeley

Dear @firasfayy, hier etwas Shakespeare für dich. „Die ganze Welt ist eine Bühne. Und alle Fraun und Männer bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab. Sein Leben lang spielt einer manche Rollen.“

Jan 26, 2018

Bolotsky beschrieb mir weiter, wie organisierte Kindergruppen aus Davoser Mittelschulen zu der Vorführung von Last Men in Aleppo gebracht wurden. Das ist ein verstörender Aspekt bei der Vermarktung dieses jüngsten White Helmets Unternehmen. Kinder im Alter zwischen 12 und 14 Jahren wurden Bildern ausgesetzt, die für leicht zu beeindruckende Gemüter sicher nicht geeignet sind – die Abbildung verwesender, abgetrennter Gliedmaßen in Gebäuden, vor denen die Weißhelme stehen, das Vorführen der Toten, ausgegrabene Babys für die Kamera, die endlosen Beschimpfungen gegen die syrische Regierung und deren Verbündete.

Fayyad scheut sich nicht vor den grausamen Details. Wir sehen Hände, Füße und andere Körperteile im Schutt und auch die offenen Kopfwunden von Kindern: Man kommt bei den Tränen und der Verzweiflung kaum zum Atemholen.“ – The Guardian, Filmkritik von Last Men in Aleppo.

Das ist Hirnwäsche und soziales Engineering in industriellem Ausmaß und hätte niemals zugelassen werden sollen.

Hanna Elvira, eine auf Psychologie spezialisierte Akademikerin, liefert diese Auswertung.

Durch beobachtendes Lernen führt die Exposition von Kindern gegenüber Gewalt in Medien zu verstärkter Aggression, emotionaler Desensibilisierung gegenüber Gewalt, dispositioneller Veränderung und Verhaltensänderung, sowohl kurzfristig als auch im langfristigen Zusammenhang.Selbst beim einmaligen Betrachten eines gewalttätigen Films kommt es zu Kurzzeit-Effekten, unter anderem zeigen die Kinder einen sofortigen Abfall an sympathischem Verhalten und weniger Bedenken und Aufmerksamkeit gegenüber aggressiven Handlungen. Psychologische Langzeiteffekte beinhalten sowohl bei Kindern als auch Jugendlichen Schlafstörungen, Depression, Angstzustände und eine Desensibilisierung gegenüber Gewalt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, die beobachteten aggressiven Verhaltensweisen zu übernehmen.“

Hier mein Interview mit Sputnik, das ich bezüglich der Vorführung von Last Men in Aleppo in Davos gab:

https://soundcloud.com/radiosputnik/this-film-is-showcasing-al-qaeda-affiliates-expert

Wer wirbt für „Last Men in Aleppo“?

Es kommt nicht überraschend, dass der Guardian an der Spitze derer steht, die eine unkritische Unterstützung für den White Helmets Film liefern. Olivia Solons jüngster Versuch, mit einem Medien Lynch-Mob Stück alle Beweise gegen die White Helmets als russische Trollerei, Bots und Abschaum zu verunglimpfen, ging in die Hose. Eva Bartlett, eine von Solon als „Troll“ bezeichnete Autorin, hat eine vollkommene Dekonstruktion über Solons offensichtlich voreingenommene und einzigartig unrecherchierte Verleumdung geschrieben, daher muss ich meine Zeit nicht mit alten Sachen vergeuden. Die Beweise gegen die Weißhelme erheben sich über alle Versuche hinweg, jene zu verhöhnen, die deren kriminelle und terroristische Verbindungen aufgedeckt haben.

Tweet von Ian56 @Ian56789

Wie jeder, der das White Helmet-Narrativ anzweifelt, zu einem Opfer der Propagandamaschine des Guardian wurde.

https://off-guardian.org/2018/01/13/journalists-academics-attacked-in-solon-hit-piece-denied-a-platform-to-reply/

Also, die letzte begeisterte Kritik für das Weißhelm-Konstrukt kommt vom Filmkritiker des Guardian, Charlie Phillips. „Ein bisschen Doku, ein bisschen Politik, vegan und immer weniger Leeds United Fan. Chef für Dokumentarfilme bei The Guardian“, so sagt sein Twitterprofil. Phillips begann seine Kritik mit einer klaren Aussage:

Der Mut der White Helmets steht außer Frage“

Das stimmt nicht, Phillips. Der „Mut“ der Weißhelme wurde mehrfach angezweifelt, nicht von „russischen Trollen“, sondern von syrischen Menschen, deren Stimme der Guardian systematisch aus unserem Bewusstsein in UK ausblendet.

Auch andere Stimmen werden vom Guardian stumm geschaltet. Die Zensur greift beim Guardian um sich, wenn die Kommentare nicht mit der genehmigten Sichtweise des britischen Staats übereinstimmt. Die Kommentare über das Schmierstück von Solon wurden nicht veröffentlicht, die Kommentarfunktion zu Phillips begeisterter Kritik über den White Helmets Film geschlossen, als die Mehrheit nicht zustimmen wollte. Die Kommentare wurden nahezu komplett gelöscht und abgeschaltet, als der Guardian 2016 schamlos für den Nobelpreis für die White Helmets Lobbyarbeit betrieb. Hat das System?

Hier ein putziger Twitteraustausch zwischen dem Regisseur von Last Men in Aleppo und Phillips, der sagt: „Ich arbeite für den Guardian, ich bin das gewöhnt.“ Charlie Phillips ist daran „gewöhnt“ beschimpft zu werden, weil er blind die Sichtweisen verstärkt, die der neokolonialistischen Politik und den Praktiken des „Global Britain“ dienen.

Es ist schwierig, jemanden dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn er sein Gehalt dafür bekommt, dass er es nicht versteht.“ – Upton Sinclair

Tweet von Feras Fayyad @ferasfayy

Antwort an @charliechar

Danke Charlie, tut mir leid dass du von RT angegriffen wurdest. Ich habe es gelesen.“

Tweet von Charlie Phillips @charliechar

Oh Gott, mach dir keine Sorgen, ich arbeite für den Guardian, ich bin’s gewöhnt“

Phillips hat offenbar einige der subtileren Zeichen in dem Film übersehen:

In diesem Ausschnitt ist der „Held“ in einer Garage zugange, um den Kühler eines White Helmets Fahrzeugs zu reparieren. In der selben Garage steht ein Auto mit einer terroristischen Flagge, die von einer Reihe von Brigaden in Ost-Aleppo benutzt wurde, die aber oft als die des Kaukasischen Emirats identifiziert wird, die sich in ISIS verwandelt haben. Das würde zu der Identifizierung in den terroristischen Gebäuden beim Hauptquartier der White Helmets in Al-Insari passen.

Dies ist ein eigenartiger Bestandteil des Films Last Men in Aleppo. Warum zeigt man einen Mann, der Reifen auf einen bereits brennenden Haufen aus Gummi wirft? Vor allem wenn das als eine Taktik der in die Opposition eingebetteten „Bürgerjournalisten“ und terrorfreundlichen „Aktivisten“ identifiziert wurde, um den Eindruck von Angriffen der Flugzeuge der Syrisch Arabischen Armee zu erwecken, oder gar der Marine, wie in diesem gefälschten Vorwurf über Angriffe von Kriegsschiffen auf die Küstenstadt Latakia 2011:

Das erinnert mich an Berichte vom August 2011 über den Beschuss der Küstenstadt Latakia durch Kriegsschiffe. Drei verschiedene Quellen – zwei Oppositionelle aus der Stadt und ein unabhängiger Journalist aus dem Westen – haben später darauf bestanden, dass es keine Anzeichen von Beschuss gab. Es war auch das erste Mal, dass ich von Syrern erfuhr, dass man Gummireifen auf Hausdächern anzündet, um die Auswirkungen eines Beschusses zu simulieren.“ – Hollywood in Homs und Idlib, von Sharmine Narwani

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/die-letzten-m%C3%A4nner-von-aleppo/

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