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Der alltägliche Faschismus in Lwow (aber nicht nur dort…)

von https://saschasweltsicht.wordpress.com

Sieht so der gewöhnliche Faschismus aus? Nein – werden Sie sagen! Wir werden sehen… Lwow ist eine friedliche Stadt: die Menschen gehen spazieren, sitzen in Restaurant und Cafés, fahren mit der Straßenbahn, bummeln durch City, die erledigen ihre Einkäufe, plaudern mit den Nachbarn, Kinder spielen – eine Stadt wie jede andere auch?! So versuchen die Medien uns diese westukrainische Stadt darzustellen. Doch der Schein trügt…

Wsewolod Nepogodin über die Lage in Lwow:

Schon seit langem hatte ich Absicht, mir die Stadt einmal hinsichtlich ihrer nationalistischen Stimmungen genauer anzusehen, und so entschloß ich mich, ein Heimspiel der Fußballmannschaft zu besuchen. Zehn Minuten vom Bahnhof entfernt befindet sich ein Denkmal für Stepan Bandera [1]. Davor liegen ein Paar frische Blumensträuße, daneben die rot-schwarze Fahne der „Ukrainischen Aufständischen Armee“ (UPA) [2]. Überall sieht man weißliche Spuren von Vogelkot – ein Zeichen für die Faulheit der Banderaanhänger das Stadtbild ihres Götzen sauberzuhalten.

Am Bandera-Denkmal

Bandera LwowAuf den Bänken neben dem Denkmal liegen leere Bierflaschen herum und schmutzige Verpackungen mit Resten von Fastfood. Schon früh um sieben lassen Touristen sich vor dem Denkmal fotografieren. Es ist die Bandera-Straße, die in die Straße der „Helden der UPA“ und die Jewgeni-Konowalez-Straße mündet. Dort steht auch eine große Reklamesäule (bigboard) mit einer Agitation von Irina Farion [3]. Der Text lautet: „Am 29. April vor 98 Jahren begannen die Siegeskämpfe der ukrainischen Schützentruppe gegen die Moskauer Besatzer auf dem Berg Makowka“. Die Kränze vor der Gedenktafel für Konowalez [4], dem Gründer der Organisation der ukrainischen Nationalisten, sind solider als die Sträuße beim Bandera-Denkmal.

Faschistische Hetze überall

Schon aus den ukrainischen Massenmedien erfährt man viel über die Zombisierung der Bevölkerung, doch der Einfluß der griechisch-katholischen Kirche auf die Massen wird verschwiegen. Ich ging in die erstbeste Kathedrale, wo gerade eine Morgenandacht stattfand. Schon nach fünf Minuten wurde es mir unerträglich. Der Bischof verkündete etwas über den äußeren Feind, der kommen würde, das Gebiet der Ukraine zu erobern, über den feigen Präsidenten, der nach Rußland geflüchtet sei und über die Notwendigkeit, zu den Waffen zu greifen. Die Ansprache des Bischofs glich eher einer wahlpropagandistischen Brandrede für einen Kandidaten des Abgeordnetenhauses, als dem Monolog eines Priesters. Die Kathedrale war bis auf den letzten Platz gefüllt und mit aufgesperrten Mäulern lauschten die Lwower der Rede des Bischof, um alles, was er sagte, für bare Münze zu nehmen.

„…du stirbst für die Ukraine und bist ein Held!“

Alltag in Lwow3
…ukrainischer Jung-Nazi

Als ich in ein Café ging, um zu frühstücken, schockierten mich schon die Lieder, die aus den Lautsprechern klangen. Noch vor einem Jahr wurde im selben Lokal europäische Popmusik abgespielt, und jetzt plärrten flüchtig aufgenommene Liedchen mit sehr traurigen Botschaften — eine heroische Zeit sei angebrochen, die Ukraine müsse verteidigt werden, im Kampf zu fallen, sei gar nicht furchtbar: „du wirst für die Ukraine sterben und bist ein Held“. Die Einwohner von Lwow sind einer übermächtigen ideologischen Bearbeitung unterworfen, nicht einmal durch die Zeitungen. Die Einwohner Galiziens sind ein religiöses Volk, und das Wort des Bischofs ist für sie viel wichtiger, als das Wort eines Fernsehmoderators.

Denken ist nicht mehr gefragt

Ich gehe an noch einer anderen katholischen Kathedrale vorbei und sehe wie ein Katafalk herangefahren wird – man bringt den Leichnam eines Offiziers der ukrainischen Armee, der im Donbass umgekommen ist. Ich höre, was die Verwandten und Freunde dieses Menschen reden, der da vor zwei Tagen bei Debalzewo getötet wurde. Aufmerksam blicke ich in ihre Gesichter – ist es Trauer, Haß oder Rachedurst? Nichts dergleichen! Es ist befremdlich. Sie verstehen wohl überhaupt nicht, was in der Ukraine vor sich geht. Alle ihre Gespräche waren darauf gerichtet, wie sie sich darauf verlassen, die materielle Hilfe für die Beerdigung vom Staat schneller zu bekommen. Warum ist ihr Sohn, Vater oder Mann umgekommen ist, beunruhigt sie nicht. Das analytische Denken in Lwow ist heute nicht mehr gefragt.

Eine Szene wie im Film…

Alltag in Lwow4
Faschistische Druckschriften: „Der Faschismus Janukowitsch und Putins“ (ausgerechnet die ukrainischen Faschisten bezichtigen andere des „Faschismus“)

Es ist Mittag. Der Freiheits-Prospekt, die zentrale Straße Lwows, ist für den Kraftverkehr gesperrt. Dort marschieren heute die Bandera-Faschisten in voller Ausrüstung in Begleitung von Kavallerie und einem Blasorchester. Sie spielen Nazimärsche der 1930er Jahre. Als ich am 2. Mai in Odessa war, hatte ich das Gefühl, in eine Szene des Films „Panzerkreuzer Potemkin“ geraten zu sein. So hatte ich mich am 2. November in Lwow gefühlt, als ob mich im Film „Cabaret“ (1972) von Bob Fosse befinde. Die Faschisten schreiten pompös durch die Straßen und die Touristen ringsumher lächeln nett und geben sich den Anschein, als ob nichts geschieht. Ich komme zu einem Buchverkaufsstand, greife mir nur zum Durchlesen ein paar Broschüren: „Nachtigal. Fragen und Antworten“ [5], „Die Moskalen – weder Russen, noch Slawen“, „Der Faschismus von Janukowytsch und Putin“.

Ein Fußballspiel

Im Stadion „Ukraine“ ertönt vor dem Spiel der „Karpaten“ aus den Lautsprechern ein Lied mit dem Refrain „reiche das Band im Kampfe weiter – der ukrainische Aufständische gibt niemals auf“. Unter den Fans waren bemerkenswert viele junge Männer in Blusen mit Nazi-Runen auf der Brust, wie sie sich das „Asow“-Strafbataillon als Emblem gewählt hat. Die Fußballspieler der „Karpaten“ gehen im weißen-grünen Dress auf das Spielfeld, und Kinder hinaus führen die Spieler an der Hand, alle sind mit rot-schwarzen Anzügen bekleidet, die UPA symbolisieren sollen. Rot-schwarze Fahnen der UPA sind im ganzen Stadions mehrfach zu sehen. Mit der besonderer Begeisterung rufen die „Karpaten“-Fans im Chor: „Schlagt die Russen! Schlagt die Russen! Schlagt die Russen — legt ihre Leichen zusammen! Greif zum Maschinengewehr und leg ein neues Band ein!“. Auch schrien die Fans immer wieder „Russische Nutten!“ Und „Bandera, Schuchewitsch — Helden der Ukraine!“

Abschaum…

Es ist schon ein komischer Anblick, wie siebzigjährige Großväter, die kaum noch richtig gehen können, die bei dem Ruf „Хто не скаче – той москаль“ („Wer nicht hüpft, der ist ein Russe.“) anfangen, Sprünge zu imitieren. Die Fans der „Karpaten“ sehen so unansehnlich aus, daß ich mich an den Anfang der Neunziger erinnere. Sie sind angezogen mit dem, was gerade paßt. Ordentliche und stilvoll gekleidete Menschen sieht man hier selten, die Gesichter erbittert der leeren Taschen und der chronischen Unterernährung wegen. Es ist, als ob die Bettelarmen aus den Pariser Elendsvierteln aus einem Roman von Celine die Stadt Lwow überschwemmt hätten.

Spendensammler

Die Preise in Lwow sind lächerlich gering. Ein Glas Tee in einem Café im Stadtzentrum ist halb so teuer, wie der Besuch einer gebührenpflichtigen Toilette in Medwedkowo. In allen Geschäften, Cafés und kleinen Läden findet man Schachteln für Spenden zur Unterstützung der ATO-Teilnehmer. Die Lwower Einwohner begreifen jedoch nicht die elementare Logik: Wirfst du ein paar Griwna in den Kriegskarton, bekommst Du zum Ausgleich einen Verwandten, Freund oder Bekannten im Sarg. Von der Erwähnung bis zum Schützengraben, zwar nicht zu den „himmlischen Hundert“ [6], geht es ekelhaft schnell.

Vermarktung der „himmlischen Hundert“

HundertMit den „himmlischen Hundert“ spekulieren alle, die nicht faul sind. Die „himmlischen Hundert“ werden auf Plakaten der Ballettankündigungen ebenso erwähnt, wie auf den Voranzeigen gastronomischer Partys. Es gibt schon Dutzende Geschichten, Erzählungen und Essays, in denen die „himmlischen Hundert“ gerühmt werden. Bücher über die „himmlischen Hundert“ gingen über die Ladentische der Buchhändler. Und Bettler und Prolls gibt es in Zentrum von Lwow zur Genüge. Sicher bittet auch jemand von denen um Almosen für den Sohn eines umgekommenen Mitgliedes der „himmlischen Hundert“, so wie man früher „für die Söhne des Leutnants Schmidt“ gebettelt hat. Ich ging diesen Bettlern aus dem Weg.

…man spricht sogar Russisch

Eine angenehme Überraschung war – die russische Sprache ist öfter zu hören, als ich erwartete. Russisch reden manchmal die Gäste in Restaurants und die flanierenden Touristen, und tatsächlich führen alle Gespräche immer wieder zur Politik. Das Zentrum von Lwow ist voller abfälliger Darstellungen mit dem Gesicht Wladimir Putins. Es steht in den Schaufenstern von Restaurants und auf Schildern von Kunstgalerien. Die Bars laden ein zu alkoholischen Cocktails „Putins Blut“. Das werde ich alles zwar nicht an die Zensurbehörde des russischen Präsidenten weitergeben, aber ich meine, daß nach alledem Lwow nicht berechtigt ist, sich Kulturhauptstadt der Ukraine und europäische Stadt zu nennen. Die Lwower demonstrieren hier ein Kulturniveau der Schmierereien, wie man sie oft in Unterführungen antrifft.

Die Pest des Nazismus

Alltag in Lwow2Die ukrainischen Massenmedien berichten gern, daß es in Wirklichkeit „keine Bandera-Anhänger“ gibt. Doch in Wirklichkeit gibt es sie mehr als genug. Man kann an ihren Basecaps mit dem Dreizack leicht erkennen. Auch spazieren durch Lwow eine Menge Männer in Tarnuniformen und den Litzen der Strafbataillone — offenbar ist es ein Modetrend, und sie wollen damit den Eindruck auf die Mädchen machen. Für jedem neuen Banderaanhänger gibt es einen Staschinski [7]. Und für die Konowaleze unserer Tage halten die heutigen Sudoplatows [8] schon die „Geschenke“ bereit. Lwow ist von der Pest des Nazismus betroffen. Es ist sehr schwer, dabei ruhig zu bleiben, wenn man eine solche Situation erleben muß.

Spenden für den Krieg

Heute ist Lwow die Stadt des faschistischen Wahnsinns, wo weiß schwarz genannt wird und umgekehrt. Ein Werbemädchen kam mit ein paar Werbefilmen auf mich zugerollt und forderte mich auf, ein Paar Scheine in eine Schachtel mit der Aufschrift: „Die Ukraine kämpft! Helfen Sie ihr!“ zu werfen Ich habe ihr nichts gegeben, doch die Leute an den Nachbartischen öffneten gern ihre Geldbeutel und warfen ein paar Griwna in die Schachtel. Menschen, die den Frieden wollen, werden den Krieg nicht aus ihrer Tasche bezahlen, doch dieser Gedanke ist den Lwowern heute leider fremd.

Quelle: https://ukraina.ru/opinions/20141117/1011188919.html
bersetzung: Wanda Dehnert)

Erklärungen:
[1] Stepan Bandera: faschistischer Kollaborateur, siehe hier
[2] UPA: ukrainisch-faschistische Mörderbande,
siehe: Massenmord der UPA an der poln.Bevölkerung
[3] Irina Farion (*1964), war Mitglied des Komsomol und der KPdSU, studierte an der Universität Lwow Philologie (da sieht man, mit welchem tiefbraunen Gesindel die KPdSU durchsetzt war!), gehört der faschistischen Vereinigung „Sowboda“ an; Rada-Abgeordnete, betreibt eine fanatische faschistische Propaganda, Geschichtsfälschung und neonazistische Hetze im Geiste des Hitlerfaschismus.
[4] Jewgen Konowalez (1891-1938), Jurist, galizischer Nationalist, Begründer der Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN), Kollaborateur der Nazis
[5] ukrainisch-faschistisches Strafbatallion „Nachtigall“ verübte zahlreiche blutige Massaker an der Bevölkerung der Ukrainischen Sowjetrepublik und Polens, u.a. in Wolhynien; siehe hier
[6] „Die himmlischen Hundert“ – das sind 100 Menschen, die während der Ausschreitungen zum faschistischen Putsch auf dem Majdan in Kiew im Februar 2014 zumeist von den Scharfschützen erschossen wurden, die sich auf den Dächern der Gebäude befanden.
[7] Bogdan Staschinski (*1931), Mitarbeiter des KGB, war beteiligt an der Liquidierung Banderas
[8] Pawel Anatoljewitsch Sudoplatow, russ. Павел Анатольевич Судоплатов (1907-1996), sowjetischer General der OGPU, liquidierte den Anführer der OUN, J. Kowalez, leitete den Partisanenkampf in der Ukraine und organisierte die Liquidierung Trotzkis. Der aufrechte Kommunist, Genosse Sudoplatow, wurde 1953 von der Konterrevolution in der Sowjetunion verhaftet und für 15 Jahre eingekerkert. Schwerkrank und auf einem Auge erblindet kam er 1968 aus der Haft wieder frei.

Ukrainische Nazis schänden das sowjetische Ehrenmal in Lwow:

Boris schrieb: Das Video habe ich noch nicht gesehen. Aber aus verschiedenen Städten der Ukraine wurde mir berichtet, wie die Bandera-Faschisten Denkmäler des Großen Vaterländischen Krieges zerstören. Aus Moskau ist nicht auch nur ein einziges Wort darüber zu hören, keine diplomatischen Erklärung – nichts.

Nazi-Denkmäler in Rußland

Und noch etwas: Wenn in Moskau ein Denkmal für den Kosaken-Atamane Krasnow und Schkuro aufgestellt werden, die an der Seite von Hitler kämpften, wenn in St. Petersburg eine Gedenktafel aufgehängt wird und eine Büste aufgestellt wird für den Faschisten Mannerheim, wenn in Ufa haben eine Straße zu Ehren des Nazi-Kollaborateurs Walidi umbenannt wird, und in Petersburg ein Denkmla für ihn aufgestellt wird, in Kazan mit dem Erfolg der Film „Idel-Ural“ gezeigt wird, der die Wolga-Tatarischen Faschisten anpreist – dann ist auch das Faschismus.

Faschistische Lügen im russischen Fernsehen

Kürzlich wurde im russischen Fernsehsender „Swesda“ ein russischer Dokumentarfilm vorgeführt, in dem es heißt, daß in der Schlacht am Kursker Bogen die Amerikaner gesiegt haben… Und vor etwa zehn Jahren wurde im russischen Fernsehen ein amerikanischer Film gezeigt, wo eine alte Jüdin, die im KZ Auschwitz gefangen war, erzählt, wie sie von den Amerikanern gerettet wurde. Obwohl bekanntlich alle Welt weiß, daß die Gefangenen von Auschwitz durch die Roten Armee befreit wurden.

Lanowoj spuckt auf die Gräber der Sowjetsoldaten

Auch lief vor sieben Jahren im russischen Fernsehen eine Dokumentarfilm-Serie über die britischen Hilfslieferungen PQ für die UdSSR, in die der Götze des Publikums, der Schauspieler Lanowoj, einer der Darsteller in dem patriotischen Film „Offiziere“, lügnerisch behauptete, daß die USA und Großbritannien, obwohl sie nur mit 4% an dem während des Krieges in der UdSSR erzeugten Kriegsbedarf beteiligt waren, mit diesen 4% eine entscheidende Rolle gespielt habe. Dieser Lanowoj spuckt auf die Gräber der sowjetischen Soldaten und er spuckt auf alle diejenigen, die während des Krieges unermüdlich Tag und Nacht in den Betrieben gearbeitet haben, um den Nachschub für die siegreiche Sowjetarmee bei der Zerschlagung des Faschismus zu sichern.

Anm: Ich schreibe schon seit langem:

Hitler hat es nur bis vor die Tore von Moskau geschafft; Goebbels dagegen, dank der vielen Vasallen und Lakaien der russischen Oligarchen, bis in den Kreml.

Und so sehen sie aus – die ukrainischen Faschisten:

ukronazis

Die faschistische Ukraine

Hier nun ein Film über die Rekrutierung der Nazis in der Ukraine. Es sind bestausgerüstete und organisierte schwarze Faschisten. Dieses Video wurde cht im russischen Fernsehen gezeigt.

Diese Nazi-Miststücke – Beteiligte an den sog. „antiterroristischen Operationen“ (ATO) im Donbass, Angehörige eines Strafkommandos der ukrainischen Armee – sind im Begriff, die faschistische Ordnung der deutschen Nazis wiederherzustellen. Das Wort stammt aus dem Deutschen: „Орднунг“ – wie gesagt, so gelogen: „In der Ukraine gibt es keinen Faschismus!“ Und in diese faschistische Ukraine ist Putin bereit, den Donbass einzupferchen. Auch er setzte seine Unterschrift unter die Minsker Abkommen. Heute zieht Kiew seine Truppen an der Grenze zum Donbass zusammen. Ausgebildet werden diese Angehörigen des ukrainisch-faschistischen Strafkommandos, die bereit sind, weiter Zivilisten im Donbass zu töten, von amerikanischen Ausbildern aus den USA…

Quelle: Verfasser (per e-Mail)

Aber auch hier gibt es Faschisten:

Bulgarisches Kollaborateursgedenken

(German Foreign Policy) – Ein Gedenkmarsch von Neonazis hat am Wochenende in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zum ersten Mal ohne Beteiligung von Mitgliedern einer heutigen Regierungspartei stattgefunden. Der Gedenkmarsch erinnert an den bulgarischen Nazi-Kollaborateur Hristo Lukow; er zählt zu den meistfrequentierten Events der europäischen Neonaziszene. Die Partei WMRO-BNB, die zur Zeit mit Krassimir Karakatschanow den Verteidigungsminister stellt, ist in den vergangenen Jahren immer wieder auf der Veranstaltung vertreten gewesen.

Direkte Verbindung der Nazis zu NATO und EU

WMRO-BNB-Chef Karakatschanow konferiert heute regelmäßig mit seinen Amtskollegen aus NATO und EU; am Wochenende nahm er an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Zuletzt haben die extrem rechten Parteien, die an Bulgariens Regierung beteiligt sind, es abgelehnt, die Istanbul-Konvention des Europarats zu ratifizieren, die beim Kampf gegen Gewalt gegen Frauen helfen soll. Berlin hat keinerlei Einwände: Die bulgarische Regierung hat die EU-Ratspräsidentschaft des Landes de facto unter deutsche Aufsicht gestellt; das hilft gegen Kritik.

Quelle: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7537/

Siehe auch: Der Henker von Lwow

https://saschasweltsicht.wordpress.com/2018/02/21/der-alltaegliche-faschismus-in-lwow-aber-nicht-nur-dort/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Der alltägliche Faschismus in Lwow (aber nicht nur dort…)

  1. Den Artikel: Der alltägliche Faschismus in Lwow (aber nicht nur dort…) ist am 18. Februar 2018 zu erst vom User Sascha’s Welt übernommen worden. Von dort habe ich ihn übernommen.
    Genaus verhält es sich mit dem Artikel: Der Henker von Lwow, der schon am 23. März 2014 vom gleichen User (und Namensvetter) veröffentlich wurde.
    Sascha’s Welt gebührt also die Ehre hier genannt zu werden und nicht mein Blog.

    Gefällt mir

    Verfasst von Sascha Iwanow | 25. Februar 2018, 18:43

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