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Inland, Migration

Menschenrechts-Aktivistin über muslimische Flüchtlinge: „Integration verläuft extrem problematisch“

von https://deutsch.rt.com

Im Januar hat die deutsche Menschenrechtlerin Rebecca Sommer dem Internetportal Euroislam.pl ein umfangreiches Interview zu ihrem weltanschaulichen Wandel als Flüchtlingshelferin gegeben. In den polnischen Medien werden ihre Aussagen rege aufgegriffen.

Ein ins Detail gehendes Interview mit der deutschen Flüchtlingshelferin Rebecca Sommer sorgt in den polnischen Medien für Aufruhr. Das Interview, noch nicht in den deutschen Massenmedien erwähnt, das sie im Januar dem polnischen, islamkritischen Internetportal Euroislam.pl gab, ist dahingehend erwähnenswert, als dass sie als engagierte und gut vernetzte Menschenrechtsaktivistin anfing, große Zweifel zu hegen, ob eine Integration muslimischer Flüchtlinge in die europäische und deutsche Wertegemeinschaft weitestgehend konfliktfrei möglich ist. Konservative polnische Zeitungen wie wPolityce und Do Rzeczy haben bereits im Anschluss an das Interview die Aussagen Sommers aufgegriffen und zum Teil eigene Gespräche mit ihr geführt. Sie berichteten von Sommers auffälligen Sinneswandel, der aufgrund einer darauffolgenden, teils oberflächigen Berichterstattung eine komplexe Kontroverse entfachte.

Für ihre Ausführungen zog die deutsche Dokumentarfilmerin Sommer die Prinzipien des westlichen Wertesystems heran und verglich sie mit dem, was sie als „mittelalterliches“ Wertesystem vieler geflüchteter Muslime verstehe. Dahingehend soll sie die letzten zwei Jahre eine wachsende Desillusionierung begleitet haben.

Laut ihrem englischen Wikipedia-Artikel ist Rebecca Sommer eine deutsche Künstlerin, die unter anderem als Menschenrechts- und Tierrechtsaktivistin arbeitet. Sie ist die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte (AG F+M), die sie seit dem Jahr 2013 leitet. Eines der Angebote der Gruppe ist mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin.

Menschenrechts-Aktivistin über muslimische Flüchtlinge: "Integration verläuft extrem problematisch"
Ein Porträt von Rebecca Sommer, Leiterin der Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte (Quelle: Wikipedia)

Wie es in einem Blog-Eintrag vom 12. Februar 2018 der Website Flucht+Menschenrechte (AG F+M) heißt, soll das Interview, das die Redaktion von Euroislam.pl mit Rebecca Sommer führte um die Welt gegangen sein und wurde oft von anderen Medien, insbesondere konservativ-verschwörungstheoretischen Medienunternehmen wie Infowars, instrumentalisiert. Die Aussagen Sommers seien verkürzt und aus dem Kontext gerissen dargestellt worden. Trotz vieler späterer Falschdarstellungen, Falschübersetzungen und Instrumentalisierungen sind die Äußerungen Sommers den ideologischen Prämissen des Islams kritisch gegenüber.

Migranten vor einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe von Ingolstadt im Februar 2016. Etwa jede vierte Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge über einen Asylantrag landet vor Gericht.

Der Inhalt des Interviews

Sommer erläuterte im Interview anfangs ihre enttäuschte Erwartung gegenüber der Integration der muslimischen Flüchtlinge in Deutschland wie folgt:

Ich glaubte, dass sich diese mittelalterlichen Ansichten mit der Zeit ändern. Ich legte ein riesiges Vertrauen in unsere freiheitlichen, europäischen Werte, die Gleichberechtigung bringen und nahm naiv an, dass jeder Mensch davon entzückt sein wird und sie übernimmt.

Des Weiteren teilte die deutsche Künstlerin und Journalistin persönliche Erlebnisse mit, die sie in der Causa der Flüchtlingsintegration weltanschaulich umstimmten:

Ein weiteres Beispiel, das mir die Augen öffnete, ereignete sich im Jahr 2016, als ich die Wahrheit über eine bestimmte Flüchtlingsgruppe erfuhr, um die ich mich seit langem kümmerte. Sie zählten mittlerweile zu meinem Freundeskreis. Ich half ihnen beim Asylverfahren, ich erledigte ihre Amtsangelegenheiten, ich organisierte für sie Wohnungen, Möbel, Mobiltelefone, Computer, Kleidung, Kurse, Arbeit, Stipendien und verbrachte unzählige, unbezahlte Stunden meiner privaten Zeit in Einzelfällen. In einem gewissen Moment jedoch bemerkte ich, dass diese Personen ein falsches Spiel mit mir treiben, das heißt, sie praktizierten mit mir „Taqīya„. Ich wurde von diesen Menschen getäuscht, womit sie mich sehr enttäuschten. Ich wurde von dieser muslimischen Strategie selbst oftmals von arabischen Menschen und Kurden gewarnt, die nicht lediglich aus Kriegsgebieten geflüchtet waren, sondern vor Muslimen flüchten mussten; ich wollte jedoch nicht auf sie hören.

Näher eingehend auf den Begriff „Taqīya“, erklärte die Aktivistin:

Das Wort „Taqīya“ kennt fast gar kein Europäer, und Menschen, die versuchen vor dieser religiös gerechtfertigten Form des Verhaltens zu warnen, werden sofort als Rassisten abgestempelt. Selbst wenn sie selber aus denselben Regionen und kulturellen Kreisen stammen, wie die Menschen, die wir Flüchtlinge nennen. „Taqīya“ bedeutet „Täuschung“. Taqīya [ursprünglich eingesetzt für den Schutz von Muslimen vor Verfolgung. Anmerkung der Redaktion von Euroislam.pl] gibt die Genehmigung dazu, dass Muslime uns gegenüber – den Nichtmuslimen – unehrlich sein können, wenn es dem Schutz des Islams und dem Schutz von Muslimen dient. Es gibt verschiedene Formen des Lügens, die in bestimmten Begebenheiten in Beziehungen zu Nichtmuslimen zulässig sind, wobei „Taqīya“ als die bekannteste gilt.

Weiter sagt sie:

„Taqīya“ kommt, soweit ich weiß, aus dem Schiitentum, wird aber auch von Sunniten praktiziert (selbst wenn sie es selbst abstreiten) und ermöglicht das Verzehren von unsauberem Essen (ḥarām) oder das Vorgeben, ein Atheist zu sein. Man sollte diesbezüglich im Klaren sein, dass das Sprechen von Unwahrheiten Nichtmuslimen gegenüber in muslimischen Ländern nicht als verwerflich gilt. So kommt also ein deutscher Freiwilliger in Kontakt mit einer Kultur, die er überhaupt nicht begreift.

Im Hinblick auf ihre persönlichen Erfahrungen mit den Flüchtlingen, die sie betreute, ergänzte Sommer:

Und plötzlich stellte sich heraus, dass diese Menschen, denen ich alles organisierte, die mit mir aßen, mit mir tranken, mit mir tanzten; sie lachten, sie beteten nicht, gingen nicht in die Moschee, hielten nicht den Ramadan, spotteten über Religion und über tief religiöse Menschen, sie aßen mein Essen und saßen in meinem Garten; eben diese selben Menschen bezeichneten mich nicht anders, als „dumme deutsche Schlampe“.

Sie führt aus:

Sie waren mein eigenes Beispiel – aus meinem Leben – von gelungener Integration und Freundschaft zwischen Menschen mit westlichen Anschauungen und Menschen aus arabisch-muslimischen Kreisen. Ich half ihnen, schützte sie und unterstützte sie; ich gab ihnen echte Freundschaft. Ich nahm sie mit offenen Armen in Deutschland auf und wurde dafür mit Worten und Taten der Beleidigung entlohnt.

Die Aktivistin macht auch Rückschlüsse auf andere Kollegen, die ebenfalls in der Freiwilligenarbeit und Flüchtlingshilfe tätig sind, waren oder sein werden:

Aus Gründen ähnlicher Erfahrungen, wie die, die ich machte, haben viele Engagierte diese Arbeit aufgegeben. Die neuen, die jetzt beginnen, sind so naiv, wie ich es einst war. Aber im Gegensatz zu dem, was uns die Medien erzählen, gibt es gar nicht so viele bereitwillige Freiwillige mehr. Andere wiederum, die so lange dabei sind wie ich, fingen an, damit zu verdienen. Von den Letzteren hört man also keine Enttäuschung, da es nicht in deren Interesse wäre.

Auf die Frage, wie die Flüchtlinge zurechtkommen, die bereits seit einigen Jahren in Deutschland leben, berichtete die deutsche Künstlerin:

Viele haben immer noch keine Arbeit und sprechen nur schlecht Deutsch. Sie verbleiben in ihren Gruppen. Sie haben wenige oder keine deutschen Bekannten. Andere sind Verbrecher geworden; oder haben sich radikalisiert. Oder es entpuppt sich später, dass sie Kämpfer des IS oder von Al-Nusra waren – Gruppen, die sie immer noch bewundern. Natürlich gibt es Ausnahmen, sie arbeiten, sprechen Deutsch, aber die sogenannte „Burka im Kopf“, das Selbstverständnis eines Muslimen, als etwas Besseres, dieser unbeschreibliche Hochmut in Beziehung zu uns, verbleibt trotz allem bei den meisten.

Sommer spezialisierte sich nach eigenen Angaben mittlerweile auf den Schutz von Frauenrechten innerhalb der Flüchtlingskrise und des Integrationsprozesses. Dem Islam insgesamt bleibt sie misstrauisch gegenüber und beschreibt die von ihr vernommene kulturelle Kollision wie folgt: 

In dieser Kultur zählt der Starke und wenn du jemandem einfach so hilfst, aus reinem Herzen, passt das nicht in deren Weltbild rein. Du bist für sie einfach der Dumme, das heißt schwach. Und so nehmen sie uns wahr – als Dumme, als eine gefallene Gesellschaft von Schwächlingen. Die Mehrzahl der Europäer ist nicht imstande, das zu begreifen, denn es ist nicht konform mit unseren reformierten, aufgeklärten, christlich-humanistischen Werten, auf denen unsere Kultur fußt. Ich kenne natürlich viele individuelle Ausnahmen, die bestätigen jedoch die Regel.

Wie die eine bereits von ihr geschilderte Ausnahme, gab die deutsche Umweltaktivistin im Interview weitere Sonderfälle bekannt, die von dem von ihr empfundenen Regelfall abweichen:

Natürlich gibt es viele positive Ausnahmen. Ein syrischer Freund von mir absolvierte Lehrkurse und arbeitet nun in der Rentenversicherung. Ein Apotheker fand Arbeit. Manch andere eröffneten ein Restaurant. Ein ausgebildeter muslimischer Architekt aus Eritrea fand eine Beschäftigung in einem architektonischen Projektbüro.

Sie hat weitere Beispiele:

Mein einer Schützling, eine syrische IT-Spezialistin, fand sehr schnell Arbeit und verdient zurzeit 3.000 Euro. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass sie eine Atheistin ist, die sich vollkommen von anderen, gläubigen Muslimen abgeschnitten hat. Denn nach eigenen Aussagen litt sie als moderne und selbstständige Frau ihr ganzes Leben unter dem Joch des Islams und nach eigenen Worten sind „alle religiösen Muslime gleich“.

Mehr zum Thema –UN: Drei Millionen südsudanesische Flüchtlinge bis Ende 2018

Auch zum Familiennachzug und zu der deutschen Einwanderungspolitik teilte die Flüchtlingshelferin ihre Gedanken mit:

Vor allem, dass das [deutsche] Recht jeden Flüchtling als Immigranten versteht, also nicht als jemanden, der Schutz sucht und der lediglich für eine begrenzte Zeit hier ist und anschließend zurück nach Hause geht. Und da das so ist, sollte man diese Menschen Immigranten nennen, so wie ihr das in Polen macht. Dementsprechend müssten die Vorschriften dahingehend geändert werden, damit Leute aufhören in Asylanträgen zu lügen: Immigrationsvorschriften, mithilfe welcher wir die Leute reinlassen, die wir brauchen, andere nicht. Leute, die arbeiten werden und nicht vom Sozialsystem abhängig sein werden.

Weiter sagt sie:

Ein Beamter aus dem Bundesinnenministerium, mit dem ich sprach, sagte mir, dass in den nächsten drei Jahren mehrere Millionen Menschen nach Deutschland kommen werden. Sowohl Familienmitglieder als auch neue Menschen, die sich um Asyl bemühen werden. Wir alle wissen bereits, dass die Integration extrem problematisch verläuft, aber manche unserer Politiker gehen weiter diesen Weg, wenn sie Parolen rufen wie „Kein Mensch ist illegal“. Unter meinen Schützlingen, die ich hatte und habe, kann ich die, die sich meiner Meinung nach vollkommen und erfolgreich integriert haben, auf den Fingern einer Hand abzählen. Hier ist auch nicht der Verlust der eigenen Kultur oder Identität gemeint, sondern die Akzeptanz gegenüber unserem Lebensstil hier in Deutschland. Das ist verbunden mit dem Pflegen vieler deutscher Freundschaften, nicht nur zwei solcher Freunde, die einem im Kampf mit den Anträgen helfen.

Ein Fazit

In der Stellungnahme des Blog-Eintrags von Rebecca Sommers Berliner Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte (AG F+M) ertönt ein Appell, der nach Meinung der Flüchtlingshelfer in den Medien allzu sehr verloren geht oder verzerrt wird. Die Bitte um eine differenzierte Sichtweise und Berichterstattung des komplexen Themas der Integration lautet:

Es gibt keinen differenzierten Umgang mit dem Thema Flüchtlinge, den wachsenden Problemen die wir aber überall erleben und sehen. So wie diese ultra-rechten Hass-Seiten politisch-ideologisch verdrehen, so verdrehen die meisten gängigen Medien die Realität auf ähnliche politisch-ideologische Art und Weise in die entgegengesetzte Richtung. Wo einst die respektvolle Debatte und Meinungsfreiheit bei uns ein hohes Gut war, gibt es seit der Flüchtlingswelle keinen vernünftigen Umgang, keine normale Diskussion, kein Zuhören, und keinen richtigen Austausch mehr. Um sich irgendwo in der Mitte zu treffen und somit einen vernünftigen Weg zu finden, um die Flüchtlingsproblematik zu meistern.

Des Weiteren heißt es in dem Statement:

Stattdessen beherrschen die Unterdrückung jeglicher abweichender Meinung, Zensur und Aggression den Ton. Eine falsche “Politische Korrektheit”, die die Realitäten nicht zur Kenntnis nehmen will, diktiert die Grenzen des Sagbaren. Rebecca Sommer sagt ”Nein, so schaffen wir es eben nicht”.

Die von der Website Euroislam.pl entnommenen Interview-Fragmente mit Rebecca Sommer wurden von uns sorgfältig von einem Muttersprachler aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzt. Fehler bei der Übersetzung können trotzdem nicht völlig ausgeschlossen werden. Falls es doch zu etwaigen Missverständnissen bei der Übersetzung gekommen sein sollte, bitte wir um Hinweise zur Richtigstellung an die im Impressum angegebene Adresse. 

https://deutsch.rt.com/inland/65179-deutsche-aktivistin-ueber-muslimische-fluechtlinge-integration-verlaeuft-extrem-problematisch/

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Diskussionen

4 Gedanken zu “Menschenrechts-Aktivistin über muslimische Flüchtlinge: „Integration verläuft extrem problematisch“

  1. @Irina von der AG F+M
    Ist schon hart, wenn Kritik aus den eigenen Reihen kommt, die keine angeblichen (russischen) Fake-News sind.
    Soll bei dem Kommentar von Inna der Verdacht entstehen, dass es sich bei dem Artikel von RT-Deutsch um eine
    falsche Darstellung des Interviews handelt?
    Wo sind, inhaltlich andere Positionen, in der sog. deutschen Fassung des Interviews von Rebecca Sommer mit Euroislam gegenüber der Übersetzung von RT-Deutsch zu finden?

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    Verfasst von Willi | 24. Februar 2018, 18:12
  2. Liebe Leute, vielen Dank dass ihr berichtet, aber da immer alles gleich wieder kopiert wird, und dann zirkuliert,
    hier ist die Deutsche Fassung, also die exakten Worte des Interviews von Rebecca Sommer mit Euroislam, seid bitte so gut und korrigiert.

    Euroislam – Deutsche Fassung Interview Rebecca Sommer:
    https://arbeitsgruppefluchtundmenschenrechte.wordpress.com/2018/01/18/diskussion-interview-mit-rebecca-sommer-euroislam-polen/

    Auch hat sie wPolityce kein Interview gegeben, die behaupten das nur. Do Rzeczy stimmt.
    Und alle anderen Medien die behauten sie gab ihnen ein Interview – lügen! Gestern gab sie der Welt ein Interview. Mal sehen was dabei herauskommt. Ansonsten schweigen die mainstream Medien. An so viel Ehrlichkeit ist anscheinend keiner interessiert.

    Hier die Original Zitate von Frau Sommer, am besten einfach auswechseln, in der Reihenfolge siehe Euer Artikel:

    . . .Und ich glaubte, dass diese mittelalterlichen Ansichten sich mit der Zeit ändern werden. Ich vertraute sehr auf unsere freiheitlichen, gleichberechtigten europäischen Werte, und ich glaubte naiv, dass jeder Mensch sich für sie begeistern und sie übernehmen werde. . . .

    . . .Ein Beispiel, was mir half meine Augen zu öffnen, geschah 2016, als ich die Wahrheit über eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen erfahren musste, die ich schon lange begleitete. Sie gehörten inzwischen zu meinem Freundeskreis. Ich half ihnen durch ihre Asylverfahren, regelte ihre Behördenangelegenheiten, besorgte ihnen Wohnungen, Möbel, Computer, Fahrräder, Bekleidung, Ausbildung, Kurse, Arbeit, Stipendium, und opferte unzählige Stunden von meiner Privatzeit für viele einzelne Fälle. In einem bestimmten Moment habe ich schließlich bemerkt, dass diese Leute mit mir ein falsches Spiel, also Taqiyya spielten. Sie haben mich getäuscht, und ich wurde meinerseits enttäuscht. Ich wurde allerdings von arabischen und kurdischen Menschen genau vor dieser muslimischen Taqiyya Täuschungsstrategie gewarnt, von Menschen, die nicht nur aus Kriegsgebieten, sondern gerade auch vor Muslimen fliehen mussten, aber ich wollte nicht auf sie hören. . . . . . .

    ….Das Wort Taqiyya ist den meisten Europäern nicht bekannt. Menschen, die versuchen, vor dieser Form des religiös gerechtfertigten Lügenverhaltens zu warnen, selbst, wenn sie aus dem gleichen Kulturkreis kommen wie die Immigranten, die wir Flüchtlinge nennen, werden sofort als Rassisten gebrandmarkt. Taqiyya bedeutet „Täuschung“. Sie gibt die Erlaubnis dafür, dass Muslime äußerst betrügerisch zu uns Nicht-Muslimen sein dürfen, wenn dies dem Schutz des Islams und der Muslime dient. Es gibt verschiedene Formen des Lügens, die im Umgang mit Nicht-Muslimen unter bestimmten Umständen erlaubt sind, wobei das bekannteste die Taqiyya ist. Diese Umstände sind typischerweise diejenigen, die die Interessen des Islams, als auch eines einzelnen Muslimen, der zum Umma-Kollektiv gehört, fördern – z.B. indem sie durch eine Lüge das Vertrauen von Ungläubigen gewinnen, was diese dann verwundbar und schwach macht, und man kann sie schließlich besiegen. Vertrauensbruch ist somit vorprogrammiert…..

    ..Taqqiya kommt, glaube ich aus dem Schiitischen, wird aber ebenso, auch wenn sie es vehement bestreiten, von Sunniten eingesetzt und erlaubt sogar das Essen von Haram-, also „unreinen“ Gerichten, oder vorzuspielen, dass man ein Atheist sei. Man muss sich also dessen bewusst sein, dass das Sagen von Unwahrheiten zu Nicht-Muslimen in den muslimischen Ländern nicht als verwerflich betrachtet wird. Und ein leichtgläubiger deutscher Freiwilliger trifft eine Kultur, die er ganz und gar nicht begreift. …

    …Und plötzlich ist es rausgekommen, dass diese Leute, für die ich alle Probleme gelöst hatte, die mit mir gegessen, gelacht und getanzt haben, die weder beteten noch in die Moscheen gingen, Ramadan nicht einhielten und über fundamental religiöse Muslime lachten, mich hinter meinem Rücken und in meinem Garten sitztend, eine„deutsche dumme Nutte“ nannten….

    …sie waren ein gelebtes Beispiel und Hoffnung für eine gelingende Integration und auch auf Freundschaft zwischen westlich orientierten und arabisch-muslimischen Menschen. Ich habe ihnen nichts als geholfen, sie geschützt und gestützt und echte Freundschaft geschenkt. Sie mit offenen Armen in Deutschland willkommen geheißen – und als Dank wurde ich von ihnen in Worten, Gedanken und Taten beschmutzt….

    …Leider haben viele engagierte Ehrenamtliche wegen ähnlicher Erfahrungen inzwischen das Handtuch geschmissen. Die, die neu hinzukommen, sind dann wiederum oft so naiv, wie ich es einmal selber war. Aber im Gegensatz zu dem, was uns in den Medien erzählt wird, kommen gar nicht mehr so viele Ehrenamtliche hinzu; andere, die schon lange dabei sind – so wie ich –, haben sich inzwischen institutionalisiert und machen Geld mit ihrem Engagement. Von denen wird man von einer Desillusionierung nichts erfahren, es wäre nicht in ihrem Interesse. …..

    …Viele arbeiten immer noch nicht, und sprechen immer noch kaum Deutsch. Und sie verbleiben unter sich, haben kaum oder gar keine deutschen Freunde. Andere wurden zu Straftätern. Oder sie radikalisierten sich. Oder man findet später heraus, dass sie Al-Nusra- oder ISIS-Kämpfer waren, die diese Organisationen immer noch bewundern. Es gibt zwar auch viele Ausnahmen, sie arbeiten, sprechen Deutsch, aber das „Kopftuch im Kopf“, die Überheblichkeit, sich als Muslime als was Besseres zu sehen, diese unsägliche Überheblichkei uns gegenüber, verbleibt trotzdem bei den Meisten!…

    …Fakt ist, in diesen vom Islam-geprägten Kulturen zählt der Stärkere, und wenn Du jemanden einfach so, aus deinem Herzen heraus hilfst, steht das nicht im Einklang mit ihrem Weltbild. Du bist für sie dumm, also einfach schwach. Und so werden wir von ihnen gesehen – als Dummköpfe, als gefallene Gesellschaft der Schwächlinge. Die meisten Europäer können es nicht begreifen, weil es nicht im Einklang mit unserem reformierten, aufgeklärten, christlich-humanistischen Wertesystem steht, auf das sich doch unsere Kultur stützt. Ich kenne natürlich auch viele individuelle Ausnahmen, sie bestätigen aber trotzdem die Regel. ..

    …Zuerst, dass die Politik jeden Flüchtling wie einen Immigranten behandelt, sprich, nicht wie einen Schutzsuchenden, der nur auf Zeit hier lebt aber wieder Nachhause zurückkehrt. Dann soll man bitteschön auch so ehrlich sein, und die Leute Immigranten nennen, so wie ihr es in Polen tut. Und dementsprechend Gesetzte entwickeln, dass die Leute nicht mehr bei ihrem Asylbegehren lügen müssen, und Einwanderungsgesetzte entwickeln, mithilfe derer wir diejenigen hereinlassen, die wir auch gebrauchen können, und andere eben nicht. Die arbeiten und nicht vom Sozialstaat abhängig sein werden. ….

    …Ein Sicherheitsbeamter sagte mir, dass in den nächsten 3 Jahren mehrere Millionen Leute nach Deutschland kommen werden, sowohl die nachgezogenen Familien als auch neue Asylbegehrende. Wir wissen alle, dass die Integration extrem problematisch verläuft, aber einige unserer Politiker beschreiten immer noch den Weg und benutzen Slogans wie: „Nobody is illegal”. Unter den Flüchtlingen, die ich betreue oder betreut habe, kann ich wirklich erfolgreich und meiner Ansicht nach vollständig integrierte Flüchtlinge an einer Hand abzählen. Damit meine ich nicht den Verlust von Identität oder Kultur, aber die Akzeptanz gegenüber unserem Leben hier in Deutschland, wo auch dazu gehört, viele deutsche Freunde zu haben, nicht nur die ein, zwei Helfer, die mal mit den Papieren helfen sollen. …..

    Vielen Dank, Irina von der AG F+M

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    Verfasst von AG Flucht+Menschenrechte | 24. Februar 2018, 0:47
  3. Manfred Ort
    Hundert Prozent Zustimmung.
    Und ups, mir ist gerade so, als würde ich hier von meiner Arbeit erzählen, weil ich genau das Gleiche erlebt habe… 
    Ich bin 73 Jahre, habe bis 2013 zehn Jahre in der Flüchtlingshilfe gearbeitet, mehrheitlich mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen(UmF). Zu 90% mit muslim. Minderjährigen. 
    Und ich unterschreibe jeden einzelnen Satz von Rebecca Sommer. Aufgrund der von ihr u.a. auch genannten Taqiyya-Taktik der muslim. Flüchtlinge kündigte ich 2013 meinen Job. Ich war Zeugin eines Gesprächs geworden, bei dem sich unsere UmF Tipps gaben, wie man eine dt. Frau am schnellsten „rumkriegen“ würde. Denn ihr Ziel waren stets Liebesbeziehungen mit dtn. Frauen, um diese so schnell wie möglich zu schwängern. Denn ein Kind erhöht die Aussicht auf Duldung oder sogar mehr… Auch über Schein-Ehen sprachen sie, wen von uns sie ansprechen würden.
    Ich war so geschockt über diese hinterlistigen Jungs, daß ich von da ab sehr misstrauisch wurde. Auch ich wurde wg. Scheinehe gefragt. Dieser Muslim bot mir eine hohe Geldsumme an!!! In seiner Heimat hat er zwei Frauen… Ich sagte ihm, daß er den Staat betrügen will, der ihm hilft. Er lachte nur u. drohte mir mit der Faust vor dem Gesicht. Zwei Wochen nach diesem u. weiteren Konflikten reichte ich meine Kündigung ein.
    Eines ist denn Fl.-Befürwortern nicht klar: Der Islam UND damit die Muslime dürfen sich lt. Shari’a gar nicht loyal zu Dld.zeigen. 
    Für mich ist es das Schlimmste, daß jene Menschen, die für mehr Flüchtlinge eintreten, KAUM Kenntnisse über den Islam haben. Sie haben größtenteils den Qura’n nicht gelesen, wissen nicht, WAS bei Muslimen hohen Stellenwert hat, höher als unser Grundgesetz! Begriffe wie Shari’a, Sunnah, Ummah, Hadithe, Fatwa usw. usw. usw… Diese naiven dtn.  Menschen machen sich schuldig an der Verfolgung der echten Flüchtlinge, die von strenggläubigen Muslimen(und die sind die Mehrheit) bedroht werden. 
    Der Zentralrat der Ex-Muslime wendet sich mit seiner Website  explizit an Politiker und warnt seit Jahren vor der Ausbreitung und dem Einfluss des Islam. Die Ex-Muslime wissen, wovon sie sprechen. Viele von ihnen können nur mit Polizeischutz in Dld. leben. Diesen Wahnsinn muss man sich mal überlegen! Leute, hört endlich auf diejenigen, die IM Islam sozialisiert worden sind! Z. B. auf  Hamed Abdel-Samad, Abdel Karim, Bassam Tibi, Feroz Khan, Reyman Peymani, Laleh Walie, Leyla Bilge, Necla Kelek, Seyran Ates, Rana Ahmad, Ayyan Hirsi Ali und so weiter…
    Ende 2017 schrieb ich auf der FB-Seite der CDU einen Kommentar. Darin forderte ich dazu auf, daß ALLE  Fl.-Helfer, Fl.-Unterstützerorganisationen, Flüchtlinge.-Räte, kirchliche u. staatl. Wohlfahrtsverbände, Fl.-Anwälte und und und ihre Gründungs-Statuten der aktuellen Situation in Dld. anpassen müssen.
    Der Gründungsgedanke, Menschen in Notlagen zu helfen, entstand in einer völlig anderen Zeit. Er muss jedoch seit Herbst 2015 mit völlig neuen Dimensionen definiert werden.
    Und deshalb MUSS der Gründungsgedanke von Menschen-Recht UNS allen öffentlich zugänglich gemacht werden UND muss öffentlich diskutiert werden, VOR ALLEM im Bundestag. Dld. macht sich ja bereits weltweit lächerlich!
    Was ich für absolut unverständlich halte, ist, daß Sommer immer noch nicht begriffen hat, daß sie ausgenutzt wird. Ich schäme für die Frau !!! Dabei habe ich schon genug zu tun mit der Scham über mich selbst, daß ich zehn Jahre brauchte !!!!!!!!!!
    Mein Kontakt mit dem Thema Islam begann durch die Begegnung mit einer Muslima, die vor Zwangsheirat geflohen war. Ich beschäftige mich daraufhin aus Neugier mit dem Qura’n. Insofern war ich sofort in der Realität der Muslime, hatte nicht den von UNO-Projekten u. Menschenrechtsaktivisten verklärten Blick. Mir tat das Unrecht leid, daß diese junge Frau wg. der Weigerung, sich VERheiraten lassen zu MÜSSEN, verfolgt und bedroht wurde. Deshalb versteckte ich sie vor ihrem zweiten Ablehnungsverfahren ca. 8 Wochen bei mir vor ihrer Familie. Dadurch kam ich zur Flüchtlingshilfe-Arbeit. Die junge Muslima wurde später dich als geschlechtsspezifische Verfolgung anerkannt, lebt seitdem unter anderem Namen, weil die Familie ja den „Ehrenmord vollziehen muss für die Herstellung der „Familien-Ehre“ !!! Die junge Frau steht wirtschaftlich auf eigenen Füßen in einem großen Unternehmen. Sie ist schon Jahre Ex-Muslima. In den zehn Jahren meiner Tätigkeit war sie die EINZIGE, die Loyalität zu Dld. bewies und beweist !!!
    Die EINZIGE von zig Moslems in zehn Jahren !!!

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    Verfasst von Karolin Brauner | 21. Februar 2018, 7:59
    • Auf jeden Fall gut, dass Frau Sommer und ihre Gruppe sich weiter engagieren und nicht aufgeben. Die Leute alleine zu lassen, ohne Flüchtlingshilfe, wäre auch nicht die Lösung.

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      Verfasst von Hildegard | 21. März 2018, 8:31

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