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Ausland, Naher Osten

Israelischer Rabbiner ruft dazu auf, verletzte Palästinensern zu „erledigen“

von http://www.tlaxcala-int.org

Ein israelischer Rabbiner drängt die israelischen Besatzungskräfte, das Leben der verletzten Palästinenser, die Widerstand leisten,  zu beenden. Sie sollen darauf verzichten, sie mit Erster Hilfe zu versorgen.  Man soll sie zu Tode verbluten lassen.

Der Rabbiner  Baruch Marzel vom rechten Flügel, der in einer illegalen Siedlung in Hebron lebt, behauptet, dass seit der  Elor-Azaria-Affäre Terroristen nicht getötet werden  und Soldaten ihren Job nicht zu Ende führen und sich nicht versichern, dass der Terrorist tot ist.

Die Fakten vor Ort weisen jedoch darauf hin, dass Israelis weiterhin  auf unbewaffnete Palästinenser zielen. Der letzte Vorfall war, als ein Mitglied der Givati-Brigade einen jungen  Palästinenser, Mohammed Musa, 29,  tötete und ihn zu Tode bluten ließ. Seine Schwester Latifa Musa, 33,  wurde verwundet. Sie zwang die  Brigade-Führung  in der besetzten Westbank, den Soldaten zurechtzuweisen und einen anderen Offizier zu entlassen.

Elor Azaria erschoss Abdul Fattah Al-Sharif, als er am 24. März 2016 bewegungslos auf dem Boden im besetzten Hebron lag. Nachdem er den Abzugshahn gezogen hatte, sagte Azaria: „Er verdiente den Tod“.

Marzel sagte auch in Israels Kanal 7: „Der Terrorist wird auch von  MDA (Magen David Adom, Israels Nationaler Nothilfedienst)  in unsere Krankenhäuser gebracht und erhält dort medizinische Behandlung für hundert Tausende Schekel neben dem verletzten Juden.

Für die israelische Regierung ist jetzt die Zeit gekommen, mit der Demütigung seiner Opfer und dem Volk Israel aufzuhören. Der Terrorist muss nicht behandelt werden. Ein Terrorist muss sterben sobald er dahin kommt, Juden ein Leid zuzufügen“.

Übersetzt von  Ellen Rohlfs اِلِن رُلفس
Herausgegeben von  Fausto Giudice Фаусто Джудиче


Danke Tlaxcala
Quelle: http://english.pnn.ps/2017/11/24/rabbi-calls-for-finishing-off-wounded-palestinians/
Erscheinungsdatum des Originalartikels: 24/11/2017
Artikel in Tlaxcala veröffentlicht: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=22271

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