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Ausland, Naher Osten

Ehemaliger Präsident Jemens getötet: Der Preis des Verrats

von Stephen Lendman – https://einarschlereth.blogspot.de/

Ali Abdullah Saleh beherrschte den Jemen despotisch von Mai 1990 bis er 2012 gestürzt wurde – und zuvor hatte er Nordjemen von 1978 – 1990 beherrscht.

Er schloss sich den Houthis an gegen Saudiarabien bis er sie betrog – und zum saudischen Königshaus überschwenkte mit der Begründung:

„Ich rufe die Brüder in den benachbarten Staaten und der Allianz auf, ihre Aggression zu stoppen, die Belagerung aufzuheben, die Flughäfen zu öffnen und die Nahrungshilfe reinzulassen und die Verwundeten zu retten und wir werden eine neue Seite kraft unserer Nächstenliebe aufschlagen.“

Das von den Houthi kontrollierte Innenministerium beschuldigte ihn, „Chaos zu schaffen, indem er mit den Milizen der Aggression zusammenarbeitete und extremistischen Kämpfern half“; das politische Büro fügte hinzu:
„Es ist nicht seltsam oder überraschend, dass Saleh der Partnerschaft den Rücken kehrte, an die er nie glaubte. Die Priorität war und ist immer noch, den Kräftern der Aggression entgegenzutreten.“

Am 4. Dezember sprengten Houthi-Kämpfer sein Haus in Sanaa in die Luft. Medienberichte sagten, dass er auf dem Weg nach Marib getötet wurde. Sein Tod wurde von einem Adjudanten bestätigt. Eine Video seiner Leiche wurde von den Houthis online gelegt, das ihn mit einer großen Kopfwunde zeigt.

Am Montag sagte das Houthi al -Masriah Fernsehen: „Der Führer des Verrats ist getötet worden.“ Der Mediensprecher Abdel Rahman al-Ahnomi sagte, er wurde  auf der Flucht nach Saudiarabien über Marib getötet.

Schwere Kämpfe in Sanaa halten immer noch an und auch die saudischen Terror-Bombardements. Die Houthis kontrollieren jetzt die Stadt, laut Berichten, und viele Saleh-Anhänger verlassen ihre Einheiten.

Die UNO rief zu einem humanitären Stillstand der Kämpfe auf, um die Zivilisten gehen zu lassen und den Hilfskräften zu ermöglichen, die Verwundeten zu versorgen.

Der UN-humanitäre Koordinator in Jemen Jamie McGoldrick sagte, dass die Straßen in Sanaa „Schlachtfelder sind. Hilfsarbeiter „sitzen fest“.

Der norwegische Flüchtlingsrat in Sanaa gab bekannt via ihrer Schutzberaterin Suze van Meegen, dass die Kämpfe in der Stadt „die humanitären Maßnahmen völlig paralysierten. Sie fügte hinzu:

„Niemand ist sicher in Sanaa im Moment. Ich kann schweren Beschuss von draußen hören und weiß, dass es nicht stimmen würde zu sagen, dass irgend jemand von uns in Sicherheit wäre.“

Der regionale ICRC Direktor Mardini tweetete: „Die Nacht war schlimm. Massive Zusammenstöße in der Stadt mit schwerer Artillerie und Luftangriffe. Die Jemeniten bleiben in ihren Häusern, weil sie Angst haben hinauszugehen. Wasser, Gesundheitsversorgung, Nahrung und Treibstoff sind sehr reduziert.“

Eine ungenannte Frau sagte: „Es ist wie in einem Horrorfilm Ich habe schon viele Kriege erlebt, aber das war nichts zu dem hier.“

Explosionen erschütterten die Stadt, wehrlose Zivilisten riskieren Tod oder Verwundungen. Leichen und Verwundete liegen auf den Straßen, die nicht versorgt werden können. Die Kämpfe sind zu heftig, um sich hinauszuwagen. Hunderte sind seit vorigen Mittwoch getötet oder verwundet worden.
Saleh Soldaten desertieren zu den Houthis und bringen eine entscheidende Wende in dem Krieg, der seit beinahe drei Jahren anhält und zur schwersten humanitären Krise der Welt führte.

Am Montag behauptete der Houthi Sprecher Mohammed Abdul Salam, dass bedeutende Gewinne in der Schlacht um Sanaa gemacht wurden. Er sagte:

„Mit Gottes Hife waren die Sicherheitskräfte unterstützt von breiten Bevölkerungsschichten in der Lage, in der vergangenen Nacht die Viertel zu säubern,  die von Milizen des Verrats und Betrugs gehalten wurden.“

Wird Trump Luftangriffe gegen die Houthi Kämpfe in Sanaa befehlen und den Saudi-Bombardierungen helfen? Wird die US-orchestrierte Aggression stärker werden und die humanitäre Krise intensivieren?

Quelle – källa – source

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

https://einarschlereth.blogspot.de/2017/12/ehemaliger-prasident-jemens-getotet-der.html

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Ehemaliger Präsident Jemens getötet: Der Preis des Verrats

  1. „Wird Trump Luftangriffe gegen die Houthi Kämpfe in Sanaa befehlen und den Saudi-Bombardierungen helfen? Wird die US-orchestrierte Aggression stärker werden und die humanitäre Krise intensivieren?“

    Die Taktik der Akzeptanzbeschaffung von Obama und Clinton, mit US-Dollar-bezahlten scheinislamischenden Wahhabi-Al Qaida/IS-Mörderbanden als Bodentruppen und geheimdienstlich selbst geschaffenen Ausreden angeblicher Terrorbekämpfung, der Öffentlichkeit Aggressionskrieg für die Weltherrschaftsinteressen des Imperialismus, völkerrechtsverbrecherisch im pseudolinken Gewand der „humanitären Intervention“ zu verkaufen, ist jedenfalls erkennbar aufgeflogen und krachend gescheitert.

    Da können wertewestliche Staats- und Konzernmedien die Sirenengesänge humanitär getarnt pseudolinks-rechtsextremistischer Kriegshetzer verstärken wie sie wollen: UNO humanitärer Stillstand, Straßen in Sanaa Schlachtfelder, Kämpfe in der Stadt paralysierten humanitäre Maßnahmen, niemand ist sicher in Sanaa im Moment, kann schweren Beschuss von draußen hören und weiß, dass es nicht stimmen würde zu sagen, dass irgendjemand von uns in Sicherheit wäre, Nacht war schlimm, die Jemeniten bleiben in ihren Häusern, weil sie Angst haben hinauszugehen… Was davon wahr ist, kann inzwischen jeder Mensch selbst sehen; Siegesfeier in Sanaa und die Jemeniten sind aus dem Häuschen:

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    Verfasst von Tag Heute | 6. Dezember 2017, 15:42

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