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Kultur, Satire

Unsere Terroristen in Syrien sind zu schwach

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Damn Asskiss: Ja das ist schon ziemlich böse. Genau genommen müssten wir ja von “gemäßigten Rebellen” reden, um im politisch korrekten NATO- und US-Jargon zu bleiben. Diese schlappen Jungs haben bei Lichte betrachtet auch kein anderes Ziel als die noch böseren Jungs vom Islamischen Staat, al-Qiada oder al-Nusra. Es sind aber nun einmal offiziell unsere Jungs. Und die bekommen, weil sie nach unseren Befriedungs- und Demokratisierungsphantasien gegen Assad vorgehen, auch entsprechend Ausbildung, Finanzierung und Waffen. Erinnern wir uns doch nur mal an die gute Hillary, die schon immer knietief im Blut stand.

Unser gemeinsames Ziel (vorrangig das unserer besten amerikanischen Freunde) ist es, auch aus Syrien ein so befreites und befriedetes Land zu machen wie Afghanistan, Irak oder Libyen. Die Syrer können das gar nicht für sich selbst entscheiden. Die haben doch noch nie so richtig in Frieden und Freiheit nach unseren Vorstellungen gelebt. Das ist aber die Voraussetzung dafür, dass sie solche Lebensumstände, wie sie durch NATO und USA in vorgenannten Ländern geschaffen wurden, erst mal lieben lernen.

Und genau deshalb investieren besonders die USA sehr große Beträge in schönes und modernes Friedensgerät. Alles erstklassige Hilfsmittel, mit denen gerade diese “moderaten Terroristen” ihre Lebensumstände in Syrien drastisch verbessern können sollten. Aus ganz unerfindlichen Gründen geraten diese Waffen aber immer wieder massenhaft in die Hände von Hardcore-Terroristen. Das berichtet zumindest dieser Feindsender hier: Syrische Armee nimmt IS Lager mit US-Waffen ab – FOTOS und VIDEO[Sputnik].

Unsere Terroristen in Syrien sind zu schwach Die Amerikaner können sich das gar nicht erklären, obgleich sie auch al-Qaida [YouTube] und den IS mehr oder minder selbst gegründet haben. Um die Welt ein wenig an der Nase herumzuführen, werfen sie ab und an auch mal brennende Wattebällchen auf diese Klientel und behaupten, dass die gefährlich seien und gar nicht in ihrem Sinne operieren würden. Aber wie der Zufall das so will, haben die Amerikaner, der IS und auch al-Qaida immer öfter richtig viele Gemeinsamkeiten und dann steckt man die Köpfe schon ein wenig zusammen.

Und wenn es sein muss, dann evakuiert man auch schon mal die treuen und extrem teuren Führungskader des IS, damit der Russe oder Assad die nicht einfach mal so dahinschlachten. Wäre doch viel zu schade um diese erstklassig ausgebildeten Fachkräfte. Ja tatsächlich, solche Lügen verbreitet der nächste Feinsender: Enthüllt: USA und Verbündete vereinbarten Abzugsdeal mit IS – Kämpfer planen nun Missionen in Europa[RT deutsch]. Und da ist dann auch schon wieder die Rede vom nächsten Einsatz besagter Fachkräfte in Europa. Diese Schandtat hat sich bestimmt wieder der bösartige Putin ausgedacht.

Wie steht es um die Weiterverwendung unserer Freunde

Unsere Terroristen in Syrien sind zu schwachWenn also diese schweren Jungs in der Region nichts mehr zu schlachten vorfinden, was sollten die USA dagegen haben, wenn die sich neue Betätigung in Europa suchen? Immerhin sind wir hier, anders als der schlimme Assad, liberal und gutmenschlich genug, das alles zu tolerieren. Deshalb muss man ja die Unterstützung dieser Truppenteile nicht gleich einstellen. Auch da lässt sich anständig Profit generieren, die USA wissen schon wie. Schließlich sind Frieden, Freiheit und Demokratie sogar in Europa mehr und mehr gefragte Artikel. Güter, welche in dieser Form tatsächlich nur die USA liefern können. Warum sollte sich Europa gegen derartige Liebesdienste der besten Freunde wehren?

Ja ist das blöd. Die gemäßigten Terroristen, also unsere Favoriten und Freunde, die bleiben dann alle in Syrien. Einfach weil die gar nichts auf die Kette bekommen, nicht mal die Flucht nach Deutschland? Sie lassen sich nur fortwährend die Waffen und das teure Material von ihren professionelleren Brüdern abjagen? Ja diese Schlappschwänze brauchen wir wirklich nicht hier in Europa, die kann Assad gerne behalten! Aber natürlich nur ohne die guten amerikanischen und europäischen Waffen, die noch für weitere Friedenseinsätze des nicht minder friedlichen Islam benötigt werden. Die USA sollten unbedingt die Herausgabe ihres Eigentums von Assad fordern, bevor das noch weitere Wellen schlägt. Mit welchem Recht will der überhaupt das ganze Material behalten? Das sollte man vielleicht mal in einer UNO-Sondersitzung klären.

https://qpress.de/2017/11/16/unsere-terroristen-in-syrien-sind-zu-schwach/

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