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Ausland, Welt

Russland gegen die NATO: Wer würde einen Krieg gewinnen?

von Kris Osborn – http://www.luftpost-kl.de

The National Interest, eine zweimonatlich erscheinende US-Fachzeitschrift für Internationale Beziehungen, lässt über einen möglichen Krieg der USA und der NATO gegen Russland nachdenken.

Nach einer 2016 veröffentlichten Rand-Studie (die aufzurufen ist unter https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/research_reports/RR1200/RR1253/RAND_RR1253.pdf ) gibt
es für einen Krieg zwischen der NATO und Russland nur wenige Optionen: Die NATO bräuchte viel Zeit, um bei einem russischen Angriff genügend Truppen zu mobilisieren und an die Front zu verlegen, und dann käme es wahrscheinlich zu einer längeren, sehr verlustreichen Schlacht. Eine weitere Option wäre die Androhung eines atomaren Gegenangriffs, dessen Umsetzung aber unwahrscheinlich, wenn nicht sogar völlig unrealistisch ist, weil die US-Strategie darauf abzielt, die Anzahl der Atomwaffen zu verringern und ihren Einsatz möglichst zu vermeiden. (Das trifft nicht zu, denn nach der neuen US-Nuklearstrategie der „angemessenen Reaktion”, sollen hochmobile, zum Einsatz von Atomwaffen fähige US-Einheiten bei Bedarf „kontrollierte nukleare Angriffe“ führen können, wie unter http://www.neopresse.com/politik/zur-androhung-kleiner-atomkriege-neue-us-nuklearstrategie-sieht-stationierungen-an-russlands-grenze-vor/ nachzulesen ist.)

Die gegenwärtigen Spannungen zwischen Russland und der NATO werfen Fragen zum technologischen Stand des Waffenarsenals der russischen Streitkräfte auf – und zum Ausmaß der Bedrohung, die davon ausgehen könnte.

Natürlich haben russische Militärmanöver und die Annexion der Krim die Analysten des Pentagons dazu veranlasst, sich mit dem gegenwärtigen Zustand und der noch andauernden Modernisierung des russischen Militärs zu beschäftigen, das im Kalten Krieg (als Rote Armee der Sowjetunion) zu den militärischen Giganten gehörte.

Russland hat zwar auf die NATO(-Osterweiterung) reagiert, kann aber durch die Abschreckungsfähigkeit der NATO noch in Schach gehalten werden; wegen seiner stark verbesserten militärischen Fähigkeiten wäre ein längerer militärischer Konflikt mit Russland aber eine echte Herausforderung für die NATO.

Weil Russland die Modernisierung seiner Streitkräfte fortsetzt, treibt viele Pentagon-Experten und -Analysten die Sorge um, dass die von der NATO zum Schutz Osteuropas bereitgestellten Truppen nicht ausreichen könnten, um Russland von einer möglichen Invasion zurückzuhalten.

Obwohl Russland die Modernisierung seiner Waffen fortsetzt und seine Militärausgaben erhöht hat, haben seine Streitkräfte erst einen Bruchteil der Stärke erreicht, die sie auf der Höhe des Kalten Krieges in den 1980er Jahren hatten.

Das Territorium des ehemaligen Militärgiganten ist zwar geschrumpft und seine Außengrenzen sind deutlich kürzer als in den 1980er Jahren geworden, aber Russland versucht trotzdem, seine Land-, Luft- und Seestreitkräfte auf den neuesten technischen Stand zu.bringen und Waffen der nächsten Generation zu entwickeln.

Russlands Arsenal an konventionellen und atomaren Waffen ist sehr viel kleiner, als es im Kalten Krieg war, es wurden jedoch eine neue Klasse von luftunabhängigen U-Booten (s. unter https://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/2014_03_24/Russland-entwickelt-neue-Nicht-Atom-U-Boote-9843/ ), ein neuer Tarnkappen-Kampfjet des Typs T-50 (s .unter https://de.sputniknews.com/technik/20170526315905828-russland-kampfjet-t50-alle-luftzielevernichten/ ), Raketen einer neuen Generation (s. unter https://de.sputniknews.com/technik/20161228313962768-russland-sauerstoff-methan-raketentriebwerk-erprobungen/ ) und eine Hightech-Ausrüstung für Bodentruppen (weitere Infos dazu s. unter https://de.sputniknews.com/technik/20160719311585533-neue-gefechtsausruestung-russischer-infanterie-gehorcht-soldaten-aufs-wort/ ) entwickelt.

The National Interest hat kürzlich mehrere Artikel über technische Fortschritte in der russischen Waffenentwicklung veröffentlicht, u. a. über einen neuen Satellitenkiller (s.
http://www.russianspaceweb.com/naryad.html ), den neuen Panzer T-14 Armata (s.
https://de.wikipedia.org/wiki/T-14 ), verbesserte Luftabwehrraketen (s. https://de.wikipedia.org/wiki/SA-21_Growler ) und einen in Planung befindlichen Kampfjet der 6. Generation (s. https://de.sputniknews.com/technik/20170731316823771-russlands-kampfjet-sechster-generation/ ). Diese Berichte und Veröffentlichungen in anderen Medien belegen, dass bei der Modernisierung der russischen Streitkräfte wesentliche Fortschritt zu verzeichnen sind. (Das geht auch aus einem US-Handbuch über moderne russische Kriegsführung hervor, das aufzurufen ist über https://publicintelligence.net/awg-russian-new-warfarehandbook/ .)

Russland ist offensichtlich ein erfolgreicher Teststart seiner Antisatelliten-Rakete Nudol [s.http://freebeacon.com/national-security/russia-flight-tests-anti-satellite-missile/ ] gelungen.

„Das ist bereits der zweite Test der neuen Waffe, die im Weltraum positionierte Satelliten zerstören kann. Die Rakete wurde vermutlich auf dem Testgelände Plesetsk (s. dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmodrom_Plessezk ) nördlich von Moskau gestartet,“ war auch schon in The National Interest zu lesen.

Außerdem hat Dave Majumdar ebenfalls in The National Interest berichtet, dass die russische Luftlandetruppe sechs Kompanien mit dem weiterentwickelten Panzer T-72B3M (s. dazu auch (s http://nationalinterest.org/blog/the-buzz/russias-first-post-syria-move-stronger-t-72-battle-tanks-15500 ) ausrüsten will. In den nächsten zwei Jahre sollen dies sechs Kompanien zu Bataillonen erweitert werden.

Russland soll auch einen neuen Begleitpanzer des Typs „Terminator 3“ entwickeln (s. https://de.sputniknews.com/technik/20160526310135575-terminator-3/ ).

Während des Kalten Krieges hat die Sowjetunion fast die Hälfte ihres Staatshaushaltes für Verteidigung ausgegeben.

Jetzt ist der Anteil der Verteidigungsausgaben am Staatshaushalt Russlands zwar wesentlich geringer als in den 1980er Jahren, er steigt aber wieder an. Von 2006 bis 2009 ist er von 25 Milliarden auf 50 Milliarden Dollar gewachsen, und 2013 soll er bereits 90 Milliarden Dollar betragen haben.

Während des Kalten Krieges waren die konventionellen Streitkräfte der Sowjetunion fünfmal so groß wie die der heutigen Russischen Föderation.

Nach Angaben von Globalfirepower.com (s..https://www.globalfirepower.com/ ) zählte die russische Armee 2013 nur noch rund 766.000 aktive Soldaten und 2,4 Millionen Reservisten, im Kalten Krieg hatte die Rote Armee drei bis vier Millionen Soldaten.

Nach Globalfirepower.com verfügten die russischen Streitkräfte 2013 über mehr als 3.000 Flugzeuge, 973 Hubschrauber, 15.000 Panzer, 27.000 Schützenpanzer und fast 6.000 Panzerhaubitzen. Die kon-
ventionelle Kampfkraft der russischen Armee ist zwar nicht mehr so groß wie die der Roten Armee im Kalten Krieg, ihre Waffen wurden aber stärker motorisiert und durchgehend modernisiert. So wurde z. B. Der russische T-72-Panzer seit seiner Einführung in den 1970er Jahren mehrfach verbessert.

Nach der Zählung von Globalfirepower.com hat die russische Marine 352 Schiffe, darunter einen Flugzeugträger, 13 Zerstörer und 63 U-Boote. Das Schwarze Meer ist aus wirtschaftlichen und geopolitischen Gründen von besonderer strategischer Bedeutung für Russland, weil es den Zugang zum Mittelmeer sichert.

Nach Ansicht von Analysten haben die russischen Streitkräfte vor allem in den 1980er Jahren große Fortschritte bei der Modernisierung ihrer konventionellen und atomaren Waffen gemacht, besonders bei der Entwicklung von Raketen und Marschflugkörpern und bei der Luftverteidigung.

Die russischen Flugabwehrsysteme S-300 (s. https://de.wikipedia.org/wiki/S-300_(Flugabwehrraketensystem) und S-400 (s. http://www.n-tv.de/politik/Ein-Hoellensystem-aendert-
die-Lage-in-Syrien-article16441301.html
) sind nach Meinung von Experten besonders treffsicher.

Unter Berufung auf russische Pressemeldungen hat The National Interest auch schon über die neue Flugabwehrrakete S-500 (s. https://de.wikipedia.org/wiki/S-500 ) berichtet, die Ziele in einer Höhe bis zu 125 Meilen (200 km, also auch US-amerikanische Interkontinentalraketen) bekämpfen kann.

Der 1980 eingeführte russische Kampfjet Su-27 (weitere Infos dazu unter https://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_Su-27) wird in allen strategisch wichtigen Gebieten eingesetzt.

Die SU-27 ist mit dem US-Kampfjet F-15 Eagle vergleichbar, sehr manövrierfähig, hat zwei Triebwerke und soll hauptsächlich die Luftüberlegenheit sichern.

Eine Rand-Studie über die Verhinderung einer russischen Invasion im Baltikum

Während viele Experten der Meinung sind, die NATO sei wegen ihrer größeren Truppenstärke und Feuerkraft, ihrer Luftüberlegenheit und ihres technologischen VorsprungsRussland militärisch überlegen, kamen die Verfasser einer vor über einem Jahr veröffentlichten Rand-Studie mit dem Titel „Reinforcing Deterrence on NATO’s Eastern Flank“

Die 15 Staaten mit den höchsten Militärausgaben
im Jahr 2016

Entnommen aus
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/
umfrage/laender-mit-den-hoechsten-
militaerausgaben/

Verstärkung der Abschreckung an der Ostflanke der NATO, die aufzurufen ist unter.
https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/research_reports/RR1200/RR1253/RAND_RR1253.pdf ) zu einer anderen Einschätzung: Sie sehen die NATO in einer schrecklichen Zwickmühle, falls Russland die baltischen Staaten überfallen sollte.

Die Studie hat ergeben, dass mit der in den letzten Jahren aufgebauten Verteidigungsstruktur der NATO-Streitkräfte in Osteuropa eine russische Invasion der baltischen Nachbarstaaten Lettland, Litauen und Estland nicht aufzuhalten wäre.

Nach der Auswertung einer ganzen Reihe von Kriegsszenarien, in denen Kämpfe zwischen die baltischen Staaten überfallenden „roten“ russischen Invasionstruppen und „blauen“ NATO-Verteidigern simuliert wurden, kamen die Autoren der Rand-Studie zu dem Ergebnis, dass die NATO ihre Ostflanke nur dann erfolgreich verteidigen könnte, wenn sie ihre dafür vorgesehenen Streitkräfte am Boden und in der Luft erheblich verstärken würde.

Die Studie empfiehlt der NATO die Rückkehr zum „AirLand-Battle-Konzept“ (s.
https://de.wikipedia.org/wiki/AirLand-Battle-Konzept ) des Kalten Krieges in den 1980er Jahren. Damals verfügte die U.S. Army in Europa über mehrere Hunderttausend Soldaten und hätte damit eine mögliche russische Invasion stoppen können. Nach offiziellen Angaben hat die U.S. Army derzeit aber nur noch 30.000 Soldaten in Europa stationiert.

In der Rand-Studie wird festgestellt, dass für eine glaubwürdige Abschreckung Russlands mindestens sieben US-Brigaden mit entsprechender Artillerie- und Luftunterstützung erforderlich wären, weil ansonsten alle baltischen Staaten in nur 60 Stunden von russischen Truppen überrannt werden könnten.

„Mit ihren derzeit in Osteuropa stationierten Truppen könnte die NATO das Territorium ihrer exponiertesten Mitglieder nicht erfolgreich verteidigen. In verschiedenen Kriegsszenarien, die von Experten mit und ohne Uniform durchgespielt wurden, hatten die russischen Truppen in längstens 60 Stunden den Stadtrand der estnischen Hauptstadt Tallinn und/oder der lettischen Hauptstadt Riga erreicht. Nach einer derart schnellen Anfangsniederlage blieben der NATO nur noch wenige Optionen übrig,“ heißt es in der Studie.

„Das AirLand-Battle-Konzept war die Kriegsführungsstrategie der USA und ihrer Verbündeten während des Kalten Krieges; sie beruhte vor allem auf einer exakten Koordination der Operationen starker Verbände motorisierter Bodentruppen mit entsprechenden Luftangriffen. Angreifende NATO-Flugzeuge sollten nicht nur die russischen Angreifer schwächen, sondern auch ihren hinter der Frontlinie bereitgestellten Nachschub vernichten. Dann sollten die Bodentruppen der NATO zum Gegenangriff übergehen.

Bei einem russischen Überfall auf die baltischen Staaten blieben der NATO kaum erfolgversprechende Optionen: Sie könnte riskante Gegenangriffe starten, den Einsatz von Atomwaffen androhen oder zulassen, das Russland auch die baltischen Staaten annektiert.

Die NATO bräuchte viel Zeit, um genügend Truppen zu mobilisieren und an die Front zu verlegen, und dann käme es wahrscheinlich zu einer längeren, sehr verlustreichen Schlacht. Eine weitere Option wäre die Androhung eines atomaren Gegenangriffs, deren Umsetzung aber unwahrscheinlich, wenn nicht sogar völlig unrealistisch ist, weil die US-Strategie darauf zielt, die Anzahl der Atomwaffen zu verringern und ihren Einsatz möglichst zu vermeiden (s. dazu auch die Einleitung).

Als dritte und letzte Option nennt die Studie (einen Rückzug der NATO und) die Auslieferung der baltischen Staaten an Russland, also die Rückkehr zum Kalten Krieg. Eine derartige Entscheidung wäre natürlich eine große Enttäuschung für die Bewohner der baltischen Staaten und würde zweifellos die NATO schwächen, wenn nicht sogar zerstören.

Die in der Studie empfohlene Option ist der beschleunigte Aufbau einer wirksamen Abschreckung.

„Die Kriegsszenarien haben ergeben, dass zu einer glaubhaften Abschreckung mindestens sieben Brigaden, darunter drei Panzerbrigaden, starke Artillerieverbände, entsprechende Luftstreitkräfte und Nachschubeinheiten gebraucht würden, um einen russischen Überfall abwehren und die Annexion der baltischen Staaten verhindern zu können.“

Aus den verschiedenen Kriegsszenarien geht hervor, dass der Widerstand der NATO-Truppen ohne zusätzliche motorisierte Verbände schnell erlahmen würde.

„Weil den US-Einheiten (in Osteuropa) Luftabwehr-Waffen für kurze Distanzen fehlen und auch andere NATO-Einheiten nur schlecht dafür ausgerüstet sind, könnten sie gegen russische Luftangriffe nur von den NATO-Luftpatrouillen (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpostarchiv/LP_16/LP01117_180117.pdf ) verteidigt werden, die den russischen Luftstreitkräften derzeit aber total unterlegen sind. Das hätte schwere Verluste bei den NATO-Bataillonen (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP08117_220517.pdf ) zur Folge und ließe deren Gegenangriffe schnell zusammenbrechen,“ wird in der Studie festgestellt.

Lettland, Litauen und Estland könnten Ziel eines russischen Überfalls sein, weil alle drei Staaten an Russland grenzen und viele Jahre zur ehemaligen Sowjetunion gehört hätten.

„Wie in der Ukraine leben auch in Estland und Lettland noch viele ethnische Russen, die nach der Unabhängigkeit nicht besonders gut integriert wurden, was Russland als Rechtfertigung für eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der beiden Staaten dienen könnte,“ heißt es weiter in der Studie.

Die Rand-Studie kommt zu dem Schluss, dass die Bereitstellung weiterer Brigaden durch die NATO zwar teuer, aber aus Gründen der Abschreckung unerlässlich ist.

Die Aufstellung dreier neuer Armored Brigade Combat Teams / ABCTs (Panzerbrigaden) mit den dazu gehörenden Artillerie-, Luftabwehr- und Unterstützungseinheiten würde die U.S. Army zwar rund 13 Milliarden Dollar kosten, die besonders kostspieligen Kampfpanzer des Typs Abrams (s. https://de.wikipedia.org/wiki/M1_Abrams ) und Schützenpanzer des Typs Bradley (s. https://de.wikipedia.org/wiki/M2/M3_Bradley ) seien aber schon vorhanden, vermeldet die Studie.

Die gegenwärtige Präsenz von NATO-Truppen in Osteuropa wird von der Trump-Regierung gerade überprüft und könnte sich ändern. Um Russland besser abschrecken zu können, hatten sich die NATO und die USA eigentlich schon auf eine Verstärkung ihrer Truppen an der Ostflanke verständigt.

Im Rahmen der European Reassurance Initiative / ERI (s. https://de.wikipedia.org/wiki/European_Reassurance_Initiative), die das Pentagon im letzten Jahr gestartet hat, ist eine Erhöhung der Mittel für die in Europa stationierten und in den nächsten Jahren nach Europa rotierenden US-Truppen vorgesehen. Es ist aber unklar, ob sie auch bewilligt wird.

Für die vom Pentagon geforderten zusätzlichen ERI-Mittel in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar soll die US-Militärpräsenz in Europa durch zusätzliche Artillerieeinheiten, nach vorne verlagerte Ausrüstungsdepots und die Einrichtung von Hauptquartieren für die NATO-Truppen verstärkt werden.

Nach offiziellen Angaben der U.S. Army in Europa sollen auch die Anzahl der gemeinsam.mit NATO-Verbündeten durchgeführten Militärmanöver erhöht und mehr US-Truppen dauerhaft in Europa stationiert werden.

Die NATO hat bereits vom 27. Mai bis 26. Juni letzten Jahres das Manöver Swift Response 16 in Polen und Deutschland durchgeführt, an dem über 5.000 Soldaten aus den USA, Belgien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien teilgenommen haben.

(Wir haben den Artikel, in dem so getan wird, als dienten die bereits getroffenen und empfohlenen Maßnahmen nur der Verstärkung der Abschreckung und nicht der Vorbereitung eines völkerrechtswidrigen atomaren Angriffes auf Russland, komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen.)

http://nationalinterest.org/blog/the-buzz/russia-vs-nato-who-would-win-war-22167?page=show

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP16917_231017.pdf

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Russland gegen die NATO: Wer würde einen Krieg gewinnen?

  1. „Natürlich haben russische Militärmanöver und die Annexion der Krim…“

    Was soll das heißen, „Annexion der Krim“? Wieder mal eigene Aggression verschweigen und Reaktion als Aggression darstellen? Obama im TV-Interview: „We brokered a deal to transition power in Ukraine.“ Eine wohl mehr als zynische Umschreibung für den blutigen US-geführten Februarputsch von 2014 gegen die Demokratie in der Ukraine.

    Wie seit dem veröffentlichten Nuland-Telefonat bekannt, wurde in Kiew ein verfassungsverbrecherisches Regime von Washington handverlesener menschenhasserischer US-Agenten eingesetzt, nicht einmal die erforderliche Parlamentsmehrheit für die Absetzung des demokratisch gewählten Präsidenten der Ukraine erreicht, das Putschregime rief sogleich zum bis heute andauernden Krieg gegen das eigene Volk und all das, weil ein bestimmter Außenminister von der völkerrechtlich bindenden Bürgschaft für die Einhaltung des Friedensvertrages zu garantieren, schon am Tag nach der Unterzeichnung nichts mehr wissen wollte.

    Laut Verfassung der Ukraine waren und sind damit alle Regierungskompetenzen an die Regionalparlamente übergaganen, also auch an das Parlament der Autonomen Republik Krim, von dem nach demokratischem Volksendscheid ein Antrag zur Aufnahme der Autonomen Republik Krim in die Russische Föderation gestellt wurde, den das Parlament und der oberste Rat der Russischen Föderation angenommen haben. Demokratisch, menschenrechtlich, verfassungsrechtlich und völkerrechtlich alles vollkommen korrekt. Im Gegensatz zu: „We brokered a deal to transition power in Ukraine.“

    „Annexion der Krim“. Für zu derart falschen Ergebnissen führende Überlegungen gibt es auch keine Punkte für den Rechenweg. Solche dreisten Täuschungsabsichten sind nicht einmal Verachtung wert.

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    Verfasst von Tag Heute | 24. Oktober 2017, 8:28

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