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Ausland, Naher Osten

Die Kurdische Connection: Israel, ISIS und USA Anstrengungen zur Destabilisierung des Iran

von Sarah Abedhttp://www.voltairenet.org

Wie die Palästinenser hoffen die Kurden auf ihren eigenen Staat. Seit der Auflösung des Ottomanischen Reiches haben manche ihrer Führer eher Allianzen mit einigen Imperalistischen Mächten als mit ihren Nachbarn favorisiert. Diese Führer und die mit ihnen verbundenen Familien haben sich in imperialistische Joker verwandelt um den Mittleren Osten durcheinander zu bringen. Sie versuchten sukzessive Marionetten-Staaten in Iran, Iraq und Syrien zu etablieren, mit anderen Worten in den Ländern, welche sie mit offenen Armen aufgenommen und beschützt hatten. Sarah Abed erzählt uns ihre Geschichte.

Teil 1: „Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost“, von Sarah Abed, Voltaire-Netzwerk, 10. August 2017

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Während des Kalten Krieges näherte sich Mullah Mustafa Barzani (Vater Masoud Barzanis) Washington und dem Schah von Persien an. Er wurde Offizier des Mossad. Hier zu sehen in Israel mit Abba Eban (Aussenminister) und General Meir Amit (Direktor des Mossad)

Kurdische Verbindungen zu Israel

Die Kurdisch-Israelischen Beziehungen haben sich bedeutsam entwickelt. Spätestens seit den 1960ern hat Israel den Kurden, mit Unterbrechungen, Sicherheits-Assistenz und Militärische Ausbilder zur Verfügung gestellt. Dies diente vor allem als Anti-Saddam Spiel dazu diesen abzulenken, während Israel Krieg gegen zwei sich koordinierende arabische Nachbarn führte. Aber das gegenseitige Verständnis schuf eine tiefe Israelisch-Kurdische Wahlverwandtschaft. Alle .Anzeichen deuten darauf hin, dass dieses Sicherheits-Kooperation bis heute andauert. Die Israelische Beschaffung von erschwinglichem Kurdischen Öl weist nicht nur auf eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen sondern auch eine Israelischen Rettungsleine für das Budget-Schwache Erbil, die den Kurden in einer sich entwickelnden Region einen strategischen Kredit nahelegt.

Nach den Ergebnissen einer kürzlichen Studie der Hebräischen Universität könnte das den Juden genetisch am nahestendste Volk die Kurden sein [1]. [2]

Die Kurden sind verbündet mit Syriens größtem Feind – Israel – dessen Pläne für ein „Größeres Israel Projekt“ sich zufälligerweise nahezu perfekt mit denjenigen der Kurden für ein „Kurdistan“ decken [3]. Im Oded Yinon Plan, welches der Plan für ein „Größeres Israel“ ist, wird die Nutzung der Kurden zur Unterstützung bei der Aufspaltung von Nachbarländern, um ihre Pläne für eine größere Dominanz zu fördern, imperativ gefordert [4]. Interessant genug wischen Kurden diese Allianz vom Tisch als sei dies nur ein weiterer nötiger Schritt zum ultimativen Ziel der Gründung eines autonomen Kurdistan.

Jede größere politische Kurdische Gruppe in der Region hat langjährige Verbindungen zu Israel. Alles steht in Beziehung zu größerer ethnischer Gewalt gegenüber Arabern, Turkmenen und Assyrern. Von der PKK in der Türkei zu PYD und YPG in Syrien, PJAK im Iran, ist die berüchtigste von Allen das Barzani-Talabani Mafia-Regime im Nord-Irak (KRG/Peshmerga). So sollte es denn auch keine Überraschung sein, dass Erbil Daesh mit Waffen unterstützte um die Irakische Regierung in Bagdad zu schwächen [5]. Und wenn endlich verstanden wird, dass Erbil für Tel Aviv die Front im Irak ist, wird Alles klar.

Nach Berichten hat Israel die KRG bereits vor ihrem militärischen Engagement mit ISIS, mit Waffen und Ausbildern unterstützt [6]. Auf wirtschaftlicher Ebene gab Israel der KRG kritische Unterstützung indem es 2015 Kurdisches Öl kaufte als kein anderes Land dazu bereit war, weil Bagdad auf Zahlung klagte. KRG Minister für natürliche Ressourcen, Ashti Hawrami, hat dieses Arrangement sogar eingestanden indem er sagte, dass Kurdisches Öl oft durch Israel geschleust wurde, um Aufdeckung zu vermeiden.

Im Januar 2012 behauptete die französische Zeitung Le Figaro, dass Israelische Geheimagenten Iranische Dissidenten in geheimen Basen in irakischen Kurdengebieten anwerben und ausbilden [7]. Durch die Zusammenarbeit mit den Kurden gewinnt Israel Augen und Ohren im Iran, Irak und Syrien. Ein Jahr später enthüllte die Washington Post, dass die Türkei dem Iranischen Geheimdienst ein ganzes israelisches Spionagenetz verriet, inklusive zehn Personen, die für Kurden gehalten wurden und sich angeblich mit Mossad-Mitgliedern in der Türkei trafen [8]. Diese prekäre Beziehung zwischen Israel und der Türkei besteht bis heute.

Westliche Veteranen nehmen sich der Kurden an

Die Kurdische Arbeiter Partei PKK und ihre Syrische Ausgründung die YPG sind Kult-ähnliche radikale Bewegungen, die Marximus, Feminismus, Leninismus und Kurdischen Nationalismus zu einem Ideologischen Ragout vermischen, wobei sie sich Mitglieder durch exzessive Werbung , welche an diese Denkarten Anteil hat, ziehen. Abdullah Öcalan, der Führer der PKK ließ sich bei der Begründung seiner eigenen Philosophie, welche er „Demokratischen Con-Foederalismus“ nennt, von dem amerikanischen Anarchisten Murray Bookchin inspirieren.

Die PKK Ausgründung YPG repräsentiert die meisten der SDF-Mitglieder in Syrien. Mit politischer Unterstützung des Westens haben sie an Popularität gewonnen und sich eine beeindruckende Unterstützung von vielen Veteranen im Westen eingesammelt. Manche von diesen haben den Komfort ihren Heimatländer verlassen um mit dieser Gruppe zu kämpfen. Eines der wirksamsten Marketing-Instrumente war der Einsatz von jungen, attraktiven, weiblichen Kämpfern als Gesicht der Guerrilla. Während ihres Kampfes gegen Daesh hat die PKK die Medien mit Bildern dieser jungen weiblichen „Freiheits-Kämpfer“ geflutet und sie als Marketing-Tool benutzt um ihre Sache aus diffuser Unklarheit zum Ruhm zu erheben.

BBC Report über weibliche Kurdische Kämpfer in Syrien, beworben von der Kurdischen Sängerin „Helly Luv“:

Aber was nicht berichtet wird ist, wie die Bewegung Kidnappings und Mordaufträge durchgeführt hat – ohne ihre Verwicklung in den Drogenhandel zu erwähnen.

Kurdische Familien fordern, dass die PKK das Kidnapping von Minderjährigen einstellt. Es begann am 23. April, der Tag an welchem in der Türkei der 91.ste Unabhängigkeitstag und der Tag des Kindes gefeiert wurde. Während Kinder im Westen der Türkei den Feiertag zelebrierten, kidnappte die PKK im Osten des Landes im Lice District von Diyarbakir 25 Studenten zwischen 14 und 16 Jahren.

Inzwischen hat die PKK in den letzten sechs Monaten mehr als 330 Minderjährige gekidnappt. Die Familie Bockum war die erste, welche bei ihrem Haus ein Zelt aufstellte um durch ein Sit-In die PKK herauszufordern, indem sie die Rückgabe ihres Sohnes verlangte. Sinan wurde der Familie am 4. Mai zurückgebracht. Al-Monitor berichtete über diesen Vorfall von Anfang an mit allen Einzelheiten [9].

Wie Bebyin Somuk in ihrem Artikel berichtet, kidnappen PKK und PYD noch immer Kinder in der Türkei und in Syrien [10]. Sie stellt fest: „Wie ich bereits früher in „Für Kebab und Camel“ schrieb, begeht die PKK, indem sie Kinder als Soldaten rekrutiert, Kriegsverbrechen. Einige der PKK-Militanten, welche sich gestern ergaben waren also Kindersoldaten der PKK. Die Photos zeigen deutlich, dass diese Kinder nicht mehr als sechzehn Jahre alt sind. Die Türkische Armee gab ein Video frei von den 25 PKK Militanten [11], die sich in Nusaybin ergaben.“

Southfront berichtete von weiblichen PKK-Kämpfern die Türkische Soldaten getötet haben [12]. „Das Frauen Kämpfer Kommando der PKK hat einen Kommentar herausgegeben, in welchem behauptet wird, dass 2016 weibliche PKK-Kämpfer 160 Türkische Militärpersonen getötet haben. Wie in diesem Kommentar dargestellt, führte 2016 das Frauen-Kämpfer Kommando 115 Aktionen gegen Türkische Regierungskräfte durch. Die Gruppe gelobte „den Kampf im neuen Jahr für ein Leben in Freiheit bis zum Sieg fortzusetzen.“

Die PKK tötet auch Kurden unter dem Vorwand ihre Rechte zu schützen [13]. „Senior PKK-Führer Cemil Bayik sagte in einem Interview mit der Fırat News Agency (ANF) am 8. August: „Unser Krieg wird nicht mehr auf die Berge beschränkt wie es bisher war. Er wird sich ausbreiten überallhin ohne einen Unterschied zu machen zwischen Bergen, Ebenen oder Städten. Er wird sich ausbreiten zu den Metropolen.“ Die Bemerkung des Terroristen Bayik signalisiert, dass die PKK auch zunehmend Zivilisten aufs Korn nehmen und mehr denn je zivile Gebiete angreifen wird. Und das findet bereits statt. Seit 15. Juli, dem Tag als der Gülen Terror-Kult, FETÖ seinen gescheiterten Militärputsch startete um eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen, verübte die PKK dutzende von Terror-Angriffen, die 21 Zivilisten töteten und 219 weitere verletzten – die meisten davon Kurdische Bürger.“

Nach The Washington Institute trafen sich „Am 18. November FBI Direktor Robert Mueller mit hochgestellten Offiziellen Vertretern der Türkei um über die US-Türkischen Anstrengungen, die PKK betreffend zu sprechen, auch bekannt unter dem Namen Kongra-Gel. Eine Pressemitteilung der US-Botschaft in Ankara, welche auf dieses Treffen folgte, betonte, dass die USA offiziell „ernsthaft die Anstrengungen der Türkei gegen die Terrororganisation PKK unterstützt“ und hob hervor, dass die beiden Länder „eine langjährige Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus und das internationale Organisierte Verbrechen verbinde“.

Diese Diskussion kam gerade rechtzeitig. Trotz Ankaras kürzlichem Angebot die Kurdische Herausforderung zu leichtern – das Angebot war declariert als „demokratische Öffnung“ – ist die PKK eine, von einer wachsenden Zahl an Terroristischen Organisationen, welche sich signifikant auf den internationalen Drogenhandel stützt. Im Oktober fügte die US-Finanzbehörde drei Senior-Führer des PKK/Kongra-Gel zu ihrer Liste von ausländischen Drogenhändlern hinzu. Die PKK ist zusammen mit der Revolutionary Armed Forces of Colombia (FARC) eine von nur wenigen Organisationen weltweit, welche von der US-Regierung sowohl als Terroristische Organisation wie auch als signifikante ausländische Drogenhändler bezeichnet werden. [14]

Nach Berichten der Organisation für International Strategic Research, deren ausführlicher Bericht hier eingesehen werden kann [15], ist Drogenschmuggel die Hauptfinanzierungsquelle des PKK-Terrorismus.

Ihre übersteigerten Triumphe gegen Daesh haben ihr geholfen von einer radikalen Miliz zu einer vermeintlichen Regionalmacht aufzusteigen. Waren sie im Kampf gegen Daesh erfolgreich? Ja – aber während die Syrisch Arabisch Armee viel effektiver war, erhält sie nicht einen Bruchteil des Ruhmes und der Anerkennung der PKK. Pato Rincon, ein US-Militär Veteran, schrieb kürzlich über seine Erfahrungen beim Training mit der YPG in Syrien [16]. Obgleich ursprünglich interessiert an ihrem Wunsch nach Autonomie, lernte er bald eine ganz andere Seite der Gruppe kennen.

„Während sie ideologisch direkt von der Sowjetunion herkommen, hat ihre Auslegung des Marxismus einen viel nationalistischeren Einschlag, als der ihrer internationalistischen Vorgänger. Auf ihrem Trainingscamp an welchem ich teilnahm, sprachen sie ständig von ihrem Recht auf ein freies und autonomes Heimatland, was ich unterstützen konnte. Andererseits aber behaupteten sie auf alberne Weise, dass alle umliegenden Kulturen von der Arabischen über die Türkische bis zur Persischen von der Kurdischen Kultur abstammen. Man kann das skurril finden angesichts der Tatsache, dass die Kurden niemals eine derartige Autonomie hatten, als diejenige wofür sie kämpfen. Alles an diesem aufgeblasenen Nationalismus, der sich als Internationalismus maskiert, war leicht zu durchschauen… nicht nur ihre Vorstellungen vom Marxismus waren albern, ihre Version des Feminismus war noch schlimmer.“

Bemerkungen wie diese werden sicherlich nicht den Weg in die Mainstream-Medien finden, da sie nicht mit den Narrativen übereinstimmen, welche die Kurden und und ihre Sponsoren fördern.

Ein weiteres Beispiel Westlicher Unterstützung für die YPG gibt Joe Robinson, Ex-Soldat und Britischer Staatsbürger, der kürzlich nach Großbritannien zurückkehrte, nachdem er fünf Monate in Syrien mit der Gruppe gekämpft hatte [17]. Sofort nach seiner Rückkehr wurde er von höheren Offizieren der Manchester Police festgenommen und inhaftiert unter dem Verdacht terroristische Verbrechen begangen zu haben. Er war mit 18 in die Britische Armee eingetreten und war mit dem Duke of Lancaster Regiment 2012 durch Afghanistan getourt.

Er verließ Großbritannien, als ein Haftbefehl ausgeschrieben wurde, nachdem er versäumt hatte vor Gericht zu erscheinen. Robinson ist auf dem folgenden Bild in Syrien mit YPG Kämpfern zu sehen.

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Robinson ganz links mit seiner Waffe, während seine YPG Kameraden eine Daesh-Fahne halten. Die Inschriften an der Wand sprechen Bände über die Verbindungen zwischen Israel, den Kurden und den USA.

SDF kooperiert mit Daesh

Der offensichtlichste Widerspruch, der zu bemerken wäre ist die Tatsache, dass die Kurden in der SDF mit den USA in der sogenannten „Operation Inherent Resolve“, welches der offizielle Name für ihre Anti-Daesh Operationen ist, zusammenarbeiten. Gleichzeitig aber lassen die US-geführte Koalition inklusive bewaffnete Kurdische Einheiten „Militante Mitglieder der Terrorgruppe Islamischer Staat Raqqa verlassen statt sie zu töten“, so Sergey Surovikin, Kommandeur der Russischen Einheiten in Syrien.

„Statt Terroristen, schuldig am Tod Hunderter und Tausender syrischer Zivilisten zu eliminieren, trifft die US-geführte Koalition zusammen mit den Demokratischen Kräften heimliche Absprachen mit den Rädelsführern von ISIL, welche die Siedlungen, welche sie ohne Kampf besetzt hatten, aufgeben und sich auf den Weg machen zu Provinzen wo die Streitkräfte der syrischen Regierung aktiv sind“, sagte er. [18]

Sputnik Arabisch konnte mit Husma Shaib sprechen, ein Syrischer Experte für bewaffnete Gruppen in Syrien, der erklärte, warum die SDF vergleichbar ist mit der al-Nusra Front ist und worin das aktuelle Ziel ihrer Operationen in Syrien besteht [19].

„In Syrien betrachten wir diese Kräfte als illegale militärische Formationen, die außerhalb der Rechtlichen Rahmenbedingungen operieren. Es sind dieselben Einheiten von Terroristen wie al-Nusra Front und Daesh. Die SDF koordiniert ihre Aktivitäten nicht mit der Syrischen Armee. Wir betrachten sie als Terroristen,“ erzählte Shaib Sputnik.

Die SDF ist die am meisten kompromittierte Miliz der Kurdischen YPG, die einmütig die „Föderalisierung“ von dem, was sie „Rojava“ oder „West-Kurdisten“ nennen, im März 2016 deklarierten [20]. Die Führer der SDF kündigten an, dass sie versuchen werden die mehrheitlich arabischen Städte von Raqqa zu annektieren, wenn es ihnen gelingen sollte diese zu befreien.

Die Kurden führen in Raqqa massenhaft ethnische Säuberungen durch mit dem Ziel, den Weg für die Annexion der Städte für ihre einseitig deklarierte „Föderation“, nach ihrer bevorstehenden Eroberung, festzuschreiben. [21]

Feindseligkeiten gegen die Kräfte der SAA

Am 18. Juni schoss ein US-Jet einen Syrischen SU-22 Kampfbomber bei der Stadt Tabqa ab. Die US-geführte Koalition behauptete, dass das Syrische Flugzeug SDF Positionen angegriffen habe, wobei sie, nach Sputnik-News hinzufügten, dass die Koalition den syrischen Jet mit dem Recht „auf kollektive Selbst-Verteidigung von Partner-Kräften der Koalition“ abgeschossen hätten [22].

Wie auch immer, die SAA stellte fest,dass sie faktisch Daesh angriffen hatten und nicht die SDF. Die SAA sandte anschließend eine Rettungsmanschaft aus um die abgeschossenen Piloten zu retten. Al Masdar News (AMN) berichtete, dass sie dabei auf heftigen Widerstand seitens der SDF stießen, welcher zu einer ernsthaften Eskalation zwischen beiden führen könnte [23].

Das Syrische Hauptquartier antwortete mit einer offiziellen Erklärung, die schamlose Aggression bestätige zweifellos die wirkliche Haltung der USA hinsichtlich der Unterstützung des Terrorismus welche zum Ziel habe die Verteidigungsfähigkeit der Syrisch Arabischen Armee, welche mit ihren Alliierten noch die einzige aktive Kraft sei, welche ihr legitimes Recht ausübt indem sie den Terrorismus in ganz Syrien bekämpfe, zu schädigen [24].

„Der Angriff betont die Koordination der USA und ISIS und deckt die üblen Absichten der USA auf, mit der Verwaltung des Terrorismus und Investitionen in diesen das US-Zionistische Projekt in der Region durchzudrücken. In dieser wurde weiterhin versichert, dass derartige Aggressionen die SAA nicht in Ihrer festen Absicht, den Kampf gegen ISIS und die Jabhat al-Nusra Terroristenorganisation fortzusetzen und die Sicherheit und Stabilität im gesamten Syrischen Territorium wiederherzustellen, beeinflussen wird.

Zuvor hatte bereits der Stellvertreter des Russischen Außenministers, Sergei Ryabkov, Sputnik erzählt, dass die US-Angriffe auf SDF Luftfahrzeuge den Terroristen helfen würden. „Im Fall von Angriffen [von US-Streitkräften auf Flugzeuge und Drohnen der SAA] handelt es sich um eine offene Komplizenschaft mit den Terroristen die auf Syrischem Boden operieren,“ sagte Ryabkov.

Vom CIA bewaffnete Kurden in Syrien

Die US-geführte Koalition hat bei zahlreichen Gelegenheiten erklärt, dass sie mit der SDF zusammenarbeite um zu versuchen Daesh in Syrien zu bekämpfen. Trotzdem gibt es zahlreiche Berichte über US-geführte Luftangriffe auf Syrische Zivilisten, Militär und Infrastruktur. Diese tödlichen und vermeidbaren Fehler illustrieren deutlich, welchen schädlichen Einfluss für Zivilisten die Präsenz der US-geführte Koalition in Syrien gehabt hat. Am 26.Juni unterbrach die SDF die Wasserversorgung von 1 Million Zivilisten in Aleppo. Manche Quellen behaupteten dass dies aus Trotz erfolgt sei, andere sie wüssten nichts über die Hintergründe für solch eine destruktive und gezielt gegen unschuldige Zivilisten ausgeführte Tat.

Am 5. Juli berichtete 21st Century Wire von US-Anstrengungen in Syrien eine größere militärische Präsenz zu etablieren [25]. „Die USA installieren Militärbasen in den von unseren Kämpfern von Daesh befreiten Gebieten noch während des Kampfes gegen den Terrorismus“, konstatierte ein Senior SDF-Verantwortlicher.

„Die Zahl der US-Militiärbasen in Syrien stieg nach neuesten Berichten auf 8 und nach einem weiteren Militäranalysten gar auf neun“ berichtete 21st Century Wire. [26]

Die Syrische Regierung hält separatistische Kurden für genauso gefährlich wie Daesh und andere Terroristen-Gruppen im Land. Ihre Pläne, das Land zu destabilisieren sind gefährlicher als die von Daesh, besonders seit der Westen diese moralisch, mit Waffen, Ausbildung, finanziell, gepanzerten Fahrzeugen und sogar aus der Luft unterstützt [27].“Wir werden [Waffen] während des Kampfes retten, indem wir sie reparieren. Wenn sie bestimmte Sachen nicht mehr benötigen, werden wir diese durch etwas ersetzen, was sie benötigen.“ bestätigte US-Verteidigungsminister James Mattis im späten Juni.

Kurden verkaufen Waffen, die ihnen von Deutschland zum Kampf gegen Daesh geschenkt wurden

Reporter von den Deutschen Sendern NDR und WDR fanden einige G3-Sturmgewehre und eine P1-Pistole, alle graviert mit den Initialen „BW“ für Bundeswehr – Deutschlands Armee – im Nordirak in den Städten Erbil und Sulaymaniyah.

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Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier verspricht den Kurden während eines Treffens in Erbil mit Massoud Barzani, Präsident der Kurdistan-Region des Irak, Deutsche militärische Unterstützung.

Die Waffen kamen offensichtlich aus dem Los, welches die deutsche Regierung der Kurdischen autonomen Regierung im Nord-Irak geliefert hatten [28]. Die Waffen sollten im Kampf gegen Daesh eingesetzt werden. Mehrere Mitglieder der Grünen und Linken im deutschen Parlament hatten lange ihre Bedenken hervorgehoben, dass diese Waffen, welche der Peshmerga geliefert werden sollten, in die falschen Hände gelangen könnten.

Seit der Bildung der US-geführten Allianz um den Kampf gegen Daesh zu unterstützen, hatte es mehrere glaubhafte Berichte in Syrien und im Irak gegeben von US-Waffen die in die Hände von nicht verbündeten Milizen und sogar Daesh selbst gefallen sind [29].

Die USA bewaffneten die Kurden und unterstützen ihre Anstrengungen, seit sie ihnen halfen am 10. Oktober 2015 die Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) aufzustellen. Die USA mussten eine Gruppe in Syrien finanzieren, die gegen Daesh kämpfte, die aber nicht so extremistisch war wie die Freie Syrische Arme (FSA), die durch ihre Verbindungen zu Al-Kaida diskreditiert war. Die USA haben behauptet, dass ihr Hauptgrund in Syrien zu sein darin bestünde, Daesh zu bekämpfen, aber ihre Aktionen haben ganz Anderes bewiesen. Ihr eigentlicher Auftrag ist das Land zu destabilisieren indem sie die Kurden durch die SDF und andere bewaffnete Oppositionelle Kräfte dabei assistieren, Land zu befreien, welches in künftigen Verhandlungen als Pfand- und Tauschobjekt genutzt werden kann.

Ron Paul erläutert, warum es eine gefährliche Idee war, die Kurden zu bewaffnen

Washington hat wiederholt gegenüber Ankara den unwiderlegbaren Beweis vom Tisch gewischt, dass die YPG ein Ableger der verbotenen PKK Terroristen Organisation ist, welche die Türkei während mehr als drei Dekaden terrorisiert hat [30]. US-Verteidigungsminister James Mattis hat seinem Türkischen Kollegen Fikri Isik einen Brief geschickt in welchem er ihm verspricht, dass die USA die Waffen, welche sie der YPG geschickt haben sofort, wenn Daesh besiegt ist, wieder zurückholen werden [31]

In der Zwischenzeit wird das US-Verteidigungsministerium die Türkei auf dem Laufenden halten mit detaillierten Listen von Militärischer Ausrüstung und Material welches sie an die YPG verteilt haben um damit anzudeuten, dass die USA beabsichtigt Transparenz in ihren bilateralen Beziehungen walten zu lassen. Auch das ist wieder ein Versuch eine schreckliche Entscheidung rückgängig zu machen, welche die die USA, mögen sie es glauben oder nicht, getroffen haben. Wenn die Realität noch nicht offenbar geworden ist, dann wird sie es höchstwahrscheinlich werden, wenn die Kurden sich weigern die Waffen zurück zu geben oder beschließen diese zu verkaufen. Washington wird dann mit einer weitaus verstimmteren Türkei zu verhandeln haben [32].

Warum verbinden sich die Kurden mit Daesh?

Über ein Jahr lang haben sich die Kurden gemeinsam gegen blutige Daesh-Angriffe verteidigt. Wie hat Daesh es dennoch geschafft hunderte von jungen Kurden zu rekrutieren um für das Kaliphat und gegen ihre eigenen Familien zu kämpfen?

„Es gibt Kurdische Familien in Halabja, deren Söhne bei IS [Deash] sind und ihre Herzen sind gebrochen, aber ich werde niemals zu ihren Beerdigungen gehen“, sagte die trauernde Mutter von Kaihan Borhan, einem Kurden, der mit der Peshmerga gegen Daesh kämpfend fiel. Ihre Familie ist verzweifelt, dass die Verantwortlichen für seinen Tod sehr wohl Kurdischer Nationalität sein könnten. „Ich habe einen Freund, dessen Bruder starb kämpfend für Daesh“, sagte Kaihan’s Bruder. „Ich trauerte nie um ihn und mein Freund kann mir nicht in die Augen sehen“ Hier können wir den Pfad zum Extremismus erkennen, den viele Kurden genommen haben. Unzufriedenheit mit dem Kurdischen Geheimdienst, Asayish’s Verfolgung von Moslems und häusliche Zwistigkeiten werden von Daesh mit hochqualifizierter Propaganda ausgebeutet unter der Führung von Khattab Al-Kurdi und seiner Saladin Brigade [33]

„So Gott will, werden wir die Saat des Kaliphats in unserem ganzen Land aussäen“, sagte Khattab, der eine der überzeugendsten Kräfte beim Ködern von Kurden für das Kaliphat war. Sogar nach dem Bericht von seinem Tod im April 2015 schien die Gefahr, dass mehr Kurden sich Daesh zugesellen sich nur unwesentlich zu verringern, dank eines neuen Imam, der die Rhetorik weiter trug.

Kurden werden benutzt um den Iran zu destabilisieren

Dokumente, 2010 geleakt bei Wikileaks legen nahe, dass Meir Dagan, der Chef des Israelischen Mossad, Kurden und ethnische Minderheiten benutzen wollte um die Iranische Regierung zu stürzen [34]. Der Israelische Geheimdienst beabsichtigte einen weichen und aufgeteilten Iran zu schaffen, ähnlich der Lage im Irak, wo die Kurden ihre eigene autonome Regierung haben, so erzählte dieser einem US-Offiziellen.

Die Partiya Jiyana Azad a Kurdistane (PJAK), eine militante, nationalistische Kurdische Gruppe, mit Basis im Nord-Irak, hat in der Kurdischen Provinz des Iran (Ost-Kurdistan) und anderen nicht von Kurden bewohnten Gebieten, Angriffe auf Iranische Streitkräfte ausgeführt. Die Hälfte der PJAK Mitglieder sind Frauen. Die PJAK verfügt über etwa 3000 bewaffnete Milizionäre. Diese repräsentieren ein weiteres Beispiel für Kurden, die sich mitten in einem Konflikt selbst finden und vom Westen als Schachfiguren benutzt werden.

Die Gruppe ist eng verbunden mit der PKK. Der Iran hat oft die PJAK und andere Kurdisch-nationalistische Gruppen des Iran beschuldigt von Israel unterstützt zu werden. Journalist Symour Hersh hat ebenfalls behauptet,dass die USA die PJAK und andere Iranische Oppositions-Gruppen unterstützen. Wie dem auch sei, beide, die USA und Israel haben abgestritten die PJAK zu unterstützen. Tatsächlich hat die US Finanzbehörde die PJAK letztes Jahr als Terroristische Organisation gebrandmarkt.

Wie Hersh 2004 festhielt: „Die Israelis haben langjährige Beziehungen zu Talibani und Barzani Clans in Kurdistan und es gibt viele kurdische Juden, die nach Israel emigriert sind und es gibt noch immer sehr viele Verbindungen. Aber einige Zeit vor dem Jahr 2004 und ich weiß nicht genau wann, mit Sicherheit ich würde sagen gute sechs, acht Monate vorher, begann Israel mit einigen trainierten Kurdischen Kommandos zu arbeiten, offensichtlich war die Idee der Israelis – einige der Israelischen Elite-Kommando-Einheiten, Conter-Terror oder Terror-Einheiten, je nach Ihrem Blickwinkel, fingen an zu trainieren – um die Kurden so richtig auf Touren zu bringen.“ [35]

Warum sind die so genannten Kurdischen „Freiheitskämpfer“ bereit mit allen und jeder Gruppe ins Bett zu gehen, die ein Interesse an der Destabilisierung Syriens hat? Die provokative Art und Weise mit der sich die SDF mit terroristischen Organisationen während des Krieges in Syrien verbunden hat, schlägt dem „revolutionären“ öffentlichen Image, welches sie sich so hart die letzten Jahre erkämpft haben voll Widerspruch ins Gesicht.

Irak, Syrien, Türkei und Iran widersetzen nachdrücklich sich der Ansicht, dass ihre Grenzen und ihre Souveränität mit den USA, auch jetzt für ein weiteres von USA/NATO diktiertes social-engineering-Experiment in Mittel-Ost, geteilt werden müssen.

Versuche die geographische Geschichte umzuschreiben

Man schätzt, dass heute etwa 30 Millionen Kurden vorwiegend in bergigen Regionen von iran, Irak, Syrien und der Türkei wohnen. Sie bleiben die größte nomadische Bevölkerung der Welt ohne einen souveränen Staat. Die Kurden sind nicht monolitisch, denn, sowohl Stammes-Identitäten, wie auch politische Interessen verdrängen oft eine einende nationale Loyalität.

Manche Kurden, insbesondere diejenigen, welche in urbane Zentren migriert sind, wie Istanbul, Damaskus, Teheran, haben sich integriert und assimiliert, während viele, die auf ihrem angestammten Land verblieben sind, sich einen strengen Sinn einer ausgeprägten Kurdischen Identität bewahrt haben. Eine Kurdische Diaspora von geschätzt zwei Millionen Menschen konzentriert sich vornehmlich in Europa, mit allein einer Million in Deutschland. Diese Wanderer hatten nie, zu keinem Zeitpunkt ihrer Geschichte ein eigenes Land, wurden aber immer Bestandteil eines größeren Landes oder Reiches, welches sie aufnahm und ihnen Zuflucht bot.

Die Version der Ereignisse, welche die Kurden präsentieren steht in einem starken Kontrast mit den Ansichten, die von den meisten Historikern unterstützt werden. Es hat sich gezeigt, dass dies ein Konfliktpunkt zwischen den Kurden und den Bürgern anderer Länder ist.

Die Kurden behaupten zum Beispiel während ihrer Geschichte erobert und besetzt worden zu sein. Hier ein Beispiel ihres Versuches die Geschichte umzuschreiben passend zu ihrem eigenen Narrativ: „Das Kurdengebiet hat eine lange Liste von Invasoren und Eroberern gesehen: Im Altertum Perser vom Osten, Alexander der Große vom Westen, Moslemische Araber im 7.ten Jahrhundert vom Süden, Seljuks Türken im 11.ten Jahrhundert vom Osten, die Mongolen im 13. Jahrhundert vom Osten, im Mittelalter Perser vom Osten und die Ottomanischen Türken vom Norden im 16. Jahrhundert und in letzter Zeit die USA mit ihrer Invasion des Irak 2003.“ [36]

(wird fortgesetzt…)

Übersetzung
Ralf Hesse

[1] “Study Finds Close Genetic Connection Between Jews, Kurds”, Tamara Traubman, Haaretz, November 21, 2001.

[2] Anm. d. Übersetzers – eine Forschung die angesichts der grundsätzlichen ethnischen Vielfalt der Juden weltweit, einer 2000-jährigen Diaspora und weiterer Optionen einem informierten Leser äußerst eigenartig erscheint.

[3] “A Strategy for Israel in the Nineteen Eighties (The „Yinon Plan“)”, by Oded Yinon, Translation Israel Shahak, Kivunim (Israel), Voltaire Network, 1 February 1982.

[4] “Preparing the Chessboard for the “Clash of Civilizations”: Divide, Conquer and Rule the “New Middle East””, Mahdi Darius Nazemroaya, Global Research, November 26, 2011.

[5] „Enthüllungen der PKK über den Angriff des EIIL und die Schaffung von „Kurdistan““, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 8. Juli 2014. “Why Have the Kurds Supplied ISIS With Weapons?”, Michael Rubin, Newsweek, April 26, 2016.

[6] “Israel and the Kurds: Love by Proxy”, Ofra Bengio, The American Interest, March 18, 2016.

[7] “Le Mossad en cheville avec les Kurdes d’Irak contre l’Iran”, Le Figaro, 13 janvier 2012.

[8] “Turkey blows Israel’s cover for Iranian spy ring”, David Ignatius, The Washington Post, October 16, 2013.

[9] “PKK risks peace process with kidnappings”, “PKK kidnappings backfire among Turkey’s Kurds”, Tulin Daloglu, Al-Monitor, April 28 & May 8, 2014.

[10] “The Child Soldiers of the PKK and YPG”, “The PKK and the PYD still kidnap children in Turkey and Syria”, Beybin Somuk, The Kebab and Camel, 2015.

[11] “Army releases video of 25 PKK terrorists surrendering in Turkey’s southeast”, Yeni Şafak, May 25, 2016.

[12] “PKK Female Fighters Claim Killing Of 160 Turkish Military Servicemen In 2016”, South Front, February 1, 2017.

[13] “PKK killing Kurds under the guise of protecting their rights”, Mustafa Kirikçioğlu, Daily Sabah, August 30, 2016.

[14] “Contending with the PKK’s Narco-Terrorism”, Benjamin Freedman & Matthew Levitt ”, The Washington Institute, December 8, 2009.

[15] “Drug Smuggling as Main Source of PKK Terrorism”, Sedat Laçine, International Strategic Research Organization, February 12, 2008.

[16] “The Warped Marxist-Feminist Ideology of the Kurdish YPG”, Pato Ricon, Bombs and dollars, May 9, 2017.

[17] “Ex-soldier has spent five months fighting ISIS while on the run from British police”, Joseph Curtis, Daily Mail, November 26, 2015.

[18] “US-led coalition colluding with IS instead of fighting terrorism — Defense Ministry”, Tass, June 9, 2017.

[19] “So-Called ’Syrian Democratic Forces’ None Other but ’Terrorists Like Daesh’”, Sputnik, June 12, 2017.

[20] “Syria: Is the Race for Raqqa Over?”, Andrew Korybko, Sputnik, June 10, 2017.

[21] “The Kurds Are Ethnically Cleansing Arabs From Raqqa, And The World Is Silent”, Andrew Korybko, Global Village Space, June 15, 2017.

[22] “US-Led Coalition Provocations Foster More Terrorist Activity in Syria – Shoigu”, Sputnik, June 30, 2017.

[23] “Breaking: Intense clashes break-out between Syrian Army and US-backed forces in west Raqqa”, Leith Fadel, Al Masdar News, June 19, 2017.

[24] “Army general command: international coalition air force targets an army’s warplane in Raqqa countryside”, Sana, June 18, 2017.

[25] “US Expands Military Footprint in Syria to EIGHT Bases, ‘Modifies’ Kobani Air Base”, Vanessa Beeley, 21st Century Wire, July 5, 2017. „USA und Frankreich besetzen den Norden von Syrien“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 21. Juli 2017.

[26] “US Strengthens Presence in Northern Syria”, Sputnik, Juky 4, 2017.

[27] “Pentagon Suggests US Will Keep Arming Kurds in Syria After Raqqa”, Sputnik, June 27, 2017.

[28] “Steinmeier promises Kurds more military support to fight ’IS’”, Deutsche Press Agentur, December 8, 2015.

[29] “Armed with U.S. weapons, infamous militia beating ISIS”, Holly Williams, CBS News, February 2, 2015. “ISIS: We have our hands on weapons, ammo air-dropped by U.S.”, CBS News, October 21, 2014.

[30] “U.S. ’in Bed with Terrorists’ If It Arms Syria’s Kurds: Turkey”, Callum Paton, Newsweek, May 10, 2017.

[31] “Turkey: U.S. promised to reclaim weapons from Kurds after ISIS fight”, CBS News, June 22, 2017.

[32] “Erdogan Slams Those ’Who Think They’re Tricking Turkey’ Over Arms for Kurds”, Sputnik, June 25, 2017.

[33] “Inside the Surreal World of the Daesh Propaganda Machine”, Sarah Abed, The Rabbit Hole, May 29, 2017.

[34] “Wikileaks: Israeli Mossad wanted to use Kurds against Iran”, Wladimir van Wilgenburg, Ekurd Daily, December 3, 2010.

[35] “Israeli Agents Operating in Iraq, Iran and Syria”, Seymour Hersh, Democracy Now, June 22, 2004.

[36] “Kurdish History”, The Kurdish Project, consulted June 2017.

http://www.voltairenet.org/article197906.html

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