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Ausland, Nordamerika

Eine Wirtschaftslektion für China und Russland

von Paul Craig Robertshttp://www.antikrieg.com

Gibt es jemanden in Trumps Regierung, der kein Idiot ist?

Nach Jahren endloser militärischer Drohungen gegen Russland – denken Sie daran, dass der stellvertretende Direktor der CIA Mike Morell im Fernsehen (Charlie Rose Show) sagte, dass die USA damit beginnen sollten, Russen zu töten, um ihnen eine Botschaft zu übermitteln, und dass der Stabschef der Armee Mark Milley droht: „Wir werden Sie härter schlagen, als Sie jemals zuvor geschlagen wurden“ – bedroht der US-Finanzminister Steven Mnuchin jetzt China. Wenn China sich nicht an Washingtons neue Sanktionen gegen Nordkorea hält, werden die USA zusätzliche Sanktionen gegen China verhängen und es am Zugang zum US-amerikanischen und internationalen Dollarsystem hindern (> LINK).

Hier ist die bankrotte US-Regierung mit 20 Billionen Dollar Staatsverschuldung, die Geld drucken muss, um ihre eigenen Anleihen zu kaufen, und bedroht die zweitgrößte Wirtschaft der Welt, eine Wirtschaft, die gemessen an der Kaufkraftparität größer ist als die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um über Mnuchins Drohung gegenüber China nachzudenken. Wie viele US-Firmen sind in China ansässig? Es sind nicht nur Apple und Nike. Würden Sanktionen gegen China bedeuten, dass die US-Firmen ihre chinesischen Produkte nicht in den USA oder irgendwo außerhalb Chinas verkaufen könnten? Glauben Sie, dass die globalen US-Konzerne sich das gefallen lassen würden?

Was wäre, wenn China mit der Verstaatlichung aller US-Fabriken und aller westlichen Banken in China und Hongkong reagierte?

Mnuchin ist wie die Idiotin Nikki Haley. Er weiß nicht, wen er bedroht.

Betrachten wir die Drohung Mnuchins, China vom internationalen Dollarsystem auszuschließen. Nichts könnte den Vereinigten Staaten von Amerika mehr Schaden zufügen und China mehr Nutzen bringen. Eine riesige Menge wirtschaftlicher Transaktionen würde das Dollarsystem einfach verlassen und dadurch dessen Umfang und dessen Bedeutung verringern. Am wichtigsten ist jedoch, dass dann den chinesischen und russischen Regierungen endlich klar wird, dass ein Teil des Dollarsystems zu sein eine massive Verbindlichkeit ohne jegliche Vorteile ist. Russland und China hätten schon vor Jahren ihr eigenes System schaffen sollen. Teil von Washingtons System zu sein macht es Washington einfach, Drohungen auszusprechen und Sanktionen zu verhängen.

Der Grund, warum Russland und China in dieser Beziehung blind sind, liegt darin, dass sie törichterweise Studenten in die USA geschickt haben, um Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Diese Studenten kehrten zurück, gehirngewaschen mit neoliberaler Wirtschaftswissenschaft, „Schrottökonomie“, wie Michael Hudson diese bezeichnet. Diese amerikanische Ökonomie macht russische und chinesische Wirtschaftswissenschaftler de facto zu amerikanischen Handlangern. Sie unterstützen eine Politik, die Washington dient und nicht ihren eigenen Ländern.

Wenn China und Russland souveräne Länder sein wollen, müssen sie dafür beten, dass der dämliche Mnuchin sie vom Dollarsystem ausschließt, das sie ausbeutet. Dann müssen Russland und China ihr eigenes System aufbauen und reale Ökonomie lernen an Stelle von Propaganda, die sich als Wirtschaftswissenschaft ausgibt, und die Washingtons Interessen dient.

erschienen am 13. September 2017 auf Paul Craig Roberts´ Website

http://www.antikrieg.com/aktuell/2017_09_13_einewirtschaftslektion.htm

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Eine Wirtschaftslektion für China und Russland

  1. Megaarschlöcher die Amis, ist der erste Gedanke der mir in den Sinn kommt. das ist zwar Frech, aber es ist die Wahrheit. gibt es immer noch Amifreunde die sowas auch noch verteidigen? lol.

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    Verfasst von reiner tiroch | 14. September 2017, 11:15

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