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Ausland, Europa

Ukraine liefert Raketenantriebe für Nordkorea

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Kiview | Pschön-Jung: Die Milliarden-Investitionen der USA in den Regime-Change 2014 der Ukraine tragen endlich die richtig giftigen Früchte. Exakt so wie die USA es lieben. Und damit es dramatisch bleibt, wird bei dieser Billard-Nummer natürlich mal wieder sehr gekonnt über die Bande gespielt. Der inszenierte Regime-Change der Ukraine, der uns immer noch als echte Revolution verkauft wird, spülte vor Jahren eine braune und kriminelle Sippe an die Macht, die sich für kein menschenverachtendes Geschäft zu schade ist. Bis heute nicht. Ebenso wenig sind die Hintergründe des Umsturzes geklärt, was allerdings auch nicht wirklich gewollt ist.

Gerade für diese neuen Fascho-Tugenden bemühen sich EU und NATO die Ukraine schnellstens durch Integration, zumindest aber durch eine enge Assoziierung zu belohnen. Eigentlich auch nur um dem Russen anständig vor die “Haustür zu kacken“, aber darüber schweigt man besser vornehm. Solange die neue Ukraine-Elite das alles mitmacht und fein anti-russisch bleibt, ist das Imperium gesund. Derweil man aktuell bemüht ist neue Weltkriegsgefahren zusammenzustricken, erweist sich die braune, ukra-faschistische Kiew-Suppe als äußerst hilfreich, zuverlässig und willig.

Insoweit darf man sich richtig erstaunt zeigen, wenn ein amerikanisches Medium nunmehr die Ukraine wegen eines Nordkorea-Deals anzählt: North Korea’s Missile Success Is Linked to Ukrainian Plant, Investigators Say … [New York Times]. Da es dem Grunde nach alte Russentechnik ist, hätte man den Ball doch gleich zum Putin durchspielen können, wenngleich diese Raketenmotoren nach wie vor in der Ukraine zusammengeschraubt werden. Russland hat darauf keinen Einfluss mehr. Letztlich kann es den Amis ja auch egal sein, Hauptsache der kleine Dicke aus Nordkorea kann genügend aufgebläht werden, dass es am Ende für eine große Ballerei reicht.

Nach dieser Erkenntnis werden EU und NATO bestimmt noch größere Anstrengungen unternehmen die Ukraine zu belohnen. Denn wer es schafft die Welt derart unsicher zu machen, ist des Militärisch-industriellen-Komplexes Liebling. Nichts anderes zählt heutzutage. Dafür ist es legitim kriminelle und korrupte Subjekte zu “demokratischen Leuchten” aufzuwerten, wie wir das seit 2014 gerne mit der Ukraine tun. Um den Fluss der Raketenmotoren nach Nordkorea nicht zu behindern werden wir in den großen Medien bestimmt nicht soviel zu dem Thema vernehmen.

Propaganda verdrängt den Journalismus

Ukraine liefert Raketenantriebe für NordkoreaUnd wenn wir etwas hören, könnte es sich darauf beschränken, dass es russische Technik ist die Nordkorea befähigt die Welt zu bedrohen. Hier ein erstes Beispiel für gelungenen Journalismus: Nordkoreas Raketenprogramm ♦️ Fliegen Pjöngjangs Raketen mit russischen Motoren? … [FAZ]. Man erwähnt zwar innerhalb des Artikels die Ukraine noch, aber die Überschrift ist das was zählt. Damit haben wir natürlich den schwarzen Peter wieder da wo er hingehört, nach Russland, zum Bärenreiter Putin. Warum sich an die Realitäten halten, wo es ausreicht anständig mit Dreck zu werfen. Etwas davon bleibt schon hängen. So geht Propaganda, mit Journalismus hat das nicht sonderlich viel mehr zu tun. Erinnern wir uns an den Abschuss der MH-17? Oder vielleicht an die Sezession der Krim? Letztere wird uns allzeit als Annexion durch Russland verkauft, damit man einen validen Kriegsgrund gegen das Land nicht aus der Hand geben muss.

Win-Win Situation

Ob Trump die Tradition seines Vorgängers fortsetzt? Wird er noch ein paar Milliarden Dollar für die Ukraine nachschießen? Das steht offiziell in den Sternen, unter der Hand könnte da schon was passiert sein. Immerhin können er und und Kim Jong-un, dank der “russischen Raketen-Motoren” aus der Ukraine weiter eskalieren, bis die Schwarte kracht. Das ist ein ziemlich dreckiges Spiel, aber für schnellen und reichlichen Profit nun mal “der Weg“. Wie immer bleiben wir somit Zuschauer großer Ereignisse Dreckspiele.

Man kann diesen Vorgang noch ganz anders ausschlachten. Wollten die Russen nunmehr die Lieferung dieser Raketenmotoren an Nordkorea durch die Ukraine unterbinden, könnten sie die Werke in der Ukraine kurzerhand ausbomben. Und exakt da wären sofort die USA wieder zur Stelle, um dann diese Produktion und Lieferung (wenn auch an Nordkorea) zu schützen. Soll mal einer sagen, dass das kein tolles Mühle-Spiel ist, bei dem sich gerade wer einen genialen Zwicker gebaut hat. Endziel scheint nach wie vor Russland zu sein. Selbst wenn der kleine Dicke aus Nordkorea jetzt ausnahmsweise den Zampano machen darf. Wer lieber ungestört weiterschlafen möchte, der kann diesen Schmäh gleich unter Verschwörungstheorie buchen und wieder die ehrliche Politikbeschwören.

https://qpress.de/2017/08/15/ukraine-liefert-raketenantriebe-fuer-nordkorea/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Ukraine liefert Raketenantriebe für Nordkorea

  1. Und dann wundern die sich auch noch, dass der dumme Europärer sie nicht gegen den Putin verteidigen wollen? lol.

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    Verfasst von reiner tiroch | 16. August 2017, 11:55

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