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Inland, Parteien

FDP will sich bei der Arbeit an Nordkorea orientieren

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Dussel-Dorf: Irgendwie erinnert die neuerliche Wiederauferstehung der FDP an einen nicht enden wollenden schlechten Zombie-Film (mit Bambi Lindner) aus dem verflossenen Jahrtausend. Just erst bei der vergangenen Bundestagswahl 2013 führte die verflossene FDP-Garde ihre Partei mit dem “Minus 5 Projekt” recht erfolgreich aus dem Bundestag. Genau das will Rehauge Lindner über seine NRW-FDP jetzt wieder revidieren und ganz groß rauskommen. Er hat den Anspruch, bei allen Arbeitgebern, wie geschmiert in den Allerwertesten zu gelangen. Die FDP will mit aller Gewalt wieder die Partei der Schönen und Reichen werden.

Was bietet sich da mehr an, als das massenhaft vorhandene Humankapital neu zu bewerten und zur besseren Verwertbarkeit noch marktgerechter zu entrechten. Mit der neuen, in NRW erarbeiteten Verwertungsrichtlinie zu den sogenannten “Human Ressources” will er den Durchbruch im September schaffen. Das Nutzvieh war noch nie Klientel der FDP, eher nur deren Halter. Der WDR berichtet an dieser Stelle über die Neuausrichtung der FDP: Längere Arbeitstage, kürzere Pausen (Hier als PDF-Backup, weil der WDR regelmäßig seine Arbeiten zu löschen hat). Da muss logischerweise die Frage erlaubt sein mit welchen Lebenskonzepten das korreliert. Und so kommt man schneller nach Nordkorea als gedacht.

Dazu ist es hilfreich einige grundlegende Betrachtungen anzustellen, die die künftige Ausrichtung der Menschheit beleuchten. Kurzum, würde man den erzielten Produktivitätszuwachs der letzten Jahrzehnte gerecht auf die Leute verteilen, die ihn erarbeiteten, würde das mehr Pausen, geringere Arbeitszeiten und letztlich mehr Lohn bedeuten. Alo genau das Gegenteil von dem was die FDP gerade betreibt. Die Umverteilung ging bereits in eine andere Richtung. Den Leistungsmehrung streichen sich einige wenige Leute ein. Das betrifft ebenso den Sektor der Automatisierung (Computer, Roboter). Hier langt das sogenannte Kapital wieder ordentlich zu. Eine der wesentlichsten Erfindungen zur zeitgerechten Ausbeutung war die Stechuhr, die bislang noch jeden Arbeitnehmer am ende des Tages erfolgreich ausgestochen hat. Nachfolgend ein schöner Hörbeitrag dazu.

Jetzt muss man kein Spezialagent irgendeiner obskuren Religion sein, um festzustellen, dass die Automatisation weiter zunimmt und damit das reale Arbeitspotential für die immer noch wachsende Menschheit immer weniger wird. Aus Sicht der Sklavenhalter ist das ein ungemein schönes Szenario. Das macht es möglich, die Arbeitskraft irgendwann zum reinen Materialwert oder gar noch darunter zu erstehen. Erste Ansätze dazu gibt es bereits in einigen FDP will sich bei der Arbeit an Nordkorea orientierenEntwicklungsländern. Da lässt man sich die Leute totarbeiten und nach ihrem Ableben kann man sogar den versprochenen Lohn noch einbehalten. Das erst ist richtig effizient und vermutlich für die FDP wegweisend. Ergo, zu kurze Arbeitszeiten als auch zu lange Pausen stören diesen Verwertungsprozess, das wird jeder leicht einsehen können.

Infolgedessen nähert sich die FDP nordkoreanischen Verhältnissen an, mehr Druck und weniger Geld. Das Volk dort ist bettelarm, aber der Führung geht es exorbitant gut. Da gehört Fettlebe zum guten Ton. In Deutschland fehlt nicht mehr viel, dass wir solche Verhältnisse bekommen. Aber diesbezüglich sind nicht nur die Deutschen sehr gut, mit ihrer merkel’schen “marktkonformen Demokratie“. Viele Völker arbeiten hart für ihre Unterdrückung, bzw. dass die überhaupt erst möglich wird. Wären die Leute nicht so fleißig, fehlten der Herrschaft schlicht die Mittel zur Unterdrückung. Genau dafür möchte die FDP sorgen und sie wird mit Sicherheit auch eine handvoll Fürsprecher finden, die diese Stoßrichtung einfach nur genial finden.

Das Problem scheint zu sein, dass die Politik im Stil ihrer Elfenbeinturm-Regentschaft die Zügel immer straffer anzieht, um genau solchen Konzepten wirklich zum Durchbruch zu verhelfen. Die weitere schleichende Entrechtung mit der Begründung “Globalisierung“. Wir werden letztlich mit den Billiglohnländern konkurrieren müssen. Das ist der neue Maßstab. Der Wettbewerb der Menschen untereinander geht in die nächste Phase und man wird in der x-ten Wiederholung den großen Geist der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit beschwören und anbeten.

Politiker schweben über der Realität

Nun, die Politiker selber müssen dabei ja nicht zwingend mitmachen, sie sind da völlig frei und schweben über den Ereignissen (dank der fetten Diäten), wenn man vom Fraktionszwang mal absieht. Da denkt keiner über ein Miteinander der Menschen nach. Niemand redet dort über Nachhaltigkeit, sozialen Frieden oder FDP will sich bei der Arbeit an Nordkorea orientierenden Wohlstand der Menschheit. Das kommt nur manchmal in deren Sonntagsreden vor, wenn die Politiker so tun als hätten sie ein Gewissen. Das tun sie auch nur um wiedergewählt zu werden und ist von Grund auf gelogen.

Insoweit muss man der FDP, mit ihren neuartigen, ewig gestrigen Menschen-Verwertungskonzepten ein großes Lob aussprechen. Sie geht ganz offen zu Werke und preist sich den vielen Menschen in Deutschland offen als der “gute Metzger” an. So ähnlich hält es auch der kleine Dicke in Mordkorea. Der ist aber schon viel weiter, weil er die AusWahl für sein Nutzvieh stark reduziert hat. Aber Merkel zusammen mit Lindner … schaffen das. Scham für das vorgelegte Konzept steht nicht zu befürchten, auch keine Ausrichtung auf die Menschen. Es bleibt bei der FDP-Klientel-Politik, man macht alles möglich für die, die es bezahlen können … sich sogar Parteien kaufen können.

https://qpress.de/2017/07/11/fdp-will-sich-bei-der-arbeit-an-nordkorea-orientieren/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “FDP will sich bei der Arbeit an Nordkorea orientieren

  1. die FDP orientiert sich an Nordkorea? lol. die 1% Partei lässt sich heute schon 11% geben, wieviel werden es mit Nordkorea? Rofl.

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    Verfasst von reiner tiroch | 12. Juli 2017, 11:59

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