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Ausland, Naher Osten

Präsident Assad unf Familie besuchen in Hama verwundete Soldaten

von Hazem Sabbagh – https://einarschlereth.blogspot.de/

Bild: Bashar al-Assad. seine Frau Asma, eine Tochter und die beiden Söhne.

Ich bin immer wieder beeindruckt von Bashar al-Assad und seiner Frau durch ihr schlichtes, unprätentiöses Verhalten, ob sie nun ein Interview geben, an Festivitäten teilnehmen, Alters- oder Jugendheime oder Kranke besuchen. Das sind nicht die bekannten Foto-ops, wo rasch mal eine Hand gedrückt wird und Luftküsse verteilt werden in Begleitung von einem riesigen Tross an Presstituierten und Bodyguards – a propos, wo sind die Bodyguards? Seht ihr welche? Ich nicht. Sicher wird es ein paar geben, die sich aber äußerst diskret im Hintergrund verhalten. Es herrscht eine geradezu familiäre Stimmung, mit herzlichen Umarmungen und der Präsident ist sich nicht zu schade, auch mal den Rollstuhl zu schieben. Vielleicht bemerkt ihr im Film auch, dass Bashar nicht einmal einen Chauffeur hat! Und noch etwas: Asma wird von Frauen und Männern geküsst. Vergleicht das mal damit, wie in den USA die viel besungenen Veteranen behandelt werden.

Präsident al-Assad, seine Frau und ihre Kinder besuchten einige verwundete Soldaten in ihren Heimatdörfern um Hama. Im Dorf Tal Aafar besuchten sie Mohammad Ahmad Khalil, der im Dienst Verwundungen erlitt, die ihn zu über 90% bewegungsunfähig machen. Er erhielt Behandlung und Pflege durch das Programm „Jarih al-Watan“, das ihm auch half, ein Projekt für Schafzucht zu starten.

Sie besuchten ebenfalls Fatir Hassan Mansour im Dorf Rabou, der beim Kampf gegen Terroristen ebenfalls zu über 90 % Invalidität erlitt. Auch ihm wurde durch Jarih al-Watan geholfen, ein Projekt zu starten.

Im Dorf Matna besuchte Al-Assad und Familie Ahmad Mohammad al-Ali, der mit Hilfe des Programms Vieh züchtet. Im Dorf Deir Shmail besuchten sie Ayham Mahmoud Dunya, der durch Verletzungen zuerst nicht gehen konnte, aber nun konnte er den Präsidenten stehend begrüßen. Auch er erhielt Beistand durch das Programm mit Prothesen, Operationen und beim Start eines Projekts.

Das Jarih al-Watan (Verwundete der Heimat)-Programm wurde von dem Präsidenten der Syrischen Arabischen Repunlik 2014 gegründet, um Verwundete zu unterstützen und für ihre Bedürfnisse zu sorgen, insbesondere jene, deren Verletzungen die Rückkehr in ein normales Leben nicht erlauben. Es liefert Prothesen und Möglichkeiten zum Start von Projekten und versorgt auch jene, die zu 100 % Invaliden sind. Es ist gedacht für alle Verwundeten der Armee und Hilfstruppen.

Wenn ihr auf Quelle drückt, könnt ihr im Original eine ganze Serie von Still-Fotos betrachten.

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Quelle – källa – source

https://einarschlereth.blogspot.de/2017/07/prasident-assad-unf-familie-besuchen-in.html

 

 

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