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Ausland, Europa

Wem gehört die Krim?

von Norbert Nelte

Immer wieder hört man den Vorwurf gegen Putin, dass er der Ukraine die Krim annektiert hätte und baut darauf seine Kriegshetze auf. Jemand, der so etwas Teuflisches getan hat, würde auch weitere Überfälle planen.

Jetzt hatte leider auch Willy Wimmer im Gespräch mit Ken Jebsen in Sewastopol; das ansonsten sehr objektiv über Russland lief, auch gesagt, dass 1954 der ukrainischgebürtige Diktator Chruschtschow der Ukraine die Krim und damit auch ganz Neurussland geschenkt hätte.

Chruschtschow hat die Krim und Neurussland 1954 aus praktischen Gründen für das Planamt bei der Ukraine mit einorganisiert, aber er hat auf alle Fälle nicht gesagt, „wenn wir uns trennen, könnt ihr das behalten“. Solch ein „Geschenk“ gab es auf alle Fälle nicht. An eine Trennung dachte 1954 noch niemand nicht im Geringsten.

Jetzt hat sich die Sowjetunuion am 8. Dezember 1991 aufgelöst. Die Ukraine erklärte aber schon am 4.8.91 ihre Unabhängigkeit, also 4 Monate vorher, und nahm dabei Neurussland und die Krim einfach mit. Dieser Diebstahl wurde vom Westen organisiert.

In der Folge bat Jelzin, der damalige Präsident Russlands wiederholt um die Rückgabe. Das waren aber zwei Sichtweisen über das angebliche Geschenk, aber man einigte sich mit einem Kompromiss, dass Kiew Russland einen Mietvertrag bis 2042 für Sewastopol unterzeichnete.

Man muss wissen, dass Sewastopol der einzige Warmwasserhafen für Russland ist und der Hafen, der für die Hilfe in Syrien nur möglich ist.

Dieser Vertrag wurde von der Regierung Vaterlandsverteidigung mit den Faschisten Swoboda mit dem Präsidenten Arsenij Jazenjuk 2014 einseitig gekündigt. Wieder ein. Betrug vom Westen.

Vorausgegangen war seitens des Westens ein Verbrechen nach dem anderen, ohne jegliches Gewissen. Zbigniew Brzeziński gab in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ von 1997 schon mal die Richtung vor

„Amerikas primäres Interesse muss folglich sein, mit dafür zu sorgen, dass keine einzelne Macht die Kontrolle über dieses Gebiet erlangt und dass die Weltgemeinschaft ungehinderten finanziellen und wirtschaftlichen Zugang zu ihr hat.„   S. 216 „somit kann das Bemühen Russlands, allein über den Zugang zu bestimmen, nicht hingenommen werden, da es der regionalen Stabilität abträglich ist.“ S. 217 „Am  wichtigsten  allerdings ist die Ukraine. Da die EU und die NATO sich  nach  Osten ausdehnen,  wird die Ukraine schließlich vor der Wahl stehen,  ob  sie  Teil  einer  dieser  Organisationen  werden  möchte“. S. 178 „Ohne die Ukraine  kann  Russland  nicht zu Europa gehören, wohingegen die Ukraine ohne  Russland durchaus Teil von Europa sein kann.“ S. 179

Die USA und Großbritannien trainierten dann die Nazis in Litauen ganz zielgerichtet im Straßenkampf. Danach organisierte man auf dem Maidan den Putsch und die Schüsse auf dem Maidan.

Ein Verbrechen nach dem Anderen, und dann werfen sie alles dem Osten vor. Die Herrschenden Fühlen sich dabei noch im Recht, weil nur sie könnten Arbeitsplätze schaffen.

Download:

http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Freies-Konsensforum_arquivos/Die-einzige-Weltmacht.pdf

Swoboda will u.a. alle Parteien verbieten, den Import sämtliche Literatur aus Russland in die Ukraine verbieten  und alle russischsprachi­gen Intellektuellen und Ukrainophoben erschießen (schnell und ohne Prozess) sowie alle Industrien und Medien verstaatlichen.

Da ist klar, dass die Russen Angst kriegen. 1916 waren laut Welt über 2 Millionen Russen bereits aus der Ukraine nach Russland geflohen, davon eine Millionen Wehrpflichtige.. Die Krim hat von allen Gebieten den größten Russenanteil. Deshalb wollen sie auch raus aus dem ukrainischen Staat. Die Ukraine erlaubt aber keine Abstimmung.

Lau UN-Charta hat nach dem Völkerrechtler Professor Schachtschneider der Uni Erlangen hat jedes Land die Pflicht, einem Gebiet zu helfen, wenn es die Abtrennung (Sezession) will, aber ihr Staat das untersagt.

Genau das hat Deutschland im Kosovo getan, als Serbien die Abstimmung verbieten wollte.

Nichts anders hat aber Putin auf der Krim getan, als Kiew dies verbot. Es wurde in den deutschen Medien von massiven russischem Militär in Kiew berichtet und dabei Fotos von ukrainischen Militärgeräten gezeigt, geradezu peinlich.

Der österreichische Wahlbeobachter der OSZE auf der Krim Ewald Stadler hat kein Militär beobachtet. Die Krim hieß „Autonomer Staat auf ukrainischen Gebiet“ und die Frage der Wahl hieß: „Soll die Krim autonom leiben oder zu Russland eingegliedert werden?.

96,7% stimmten für Russland. Europa kann gerne noch einmal abstimmen lassen.. Es werden garantiert die Zahlen noch höher sein, denn jetzt gibts höhere Löhne und höhere Renten. Entscheiden tut im Kapitalismus nach der UNO Charta das Volk, zu welchem Staat es gehören will und das war eindeutig. Seit 1764 und Graf Potjomkin gehört die Krim zu Russland und Brz ist jetzt mausetot, hoffentlich für immer.

 

 

 

 

 

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