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Ausland, Nordamerika

USA: Hinweise verdichten sich, dass die Informationen aus angeblichen russischen Hackerangriffen auf den DNC doch von einem Whistleblower stammen

von http://www.konjunktion.info

Es verdichten sich immer mehr die Hinweise darauf, dass der ermordete Mitarbeiter des Democratic National Committee (DNC), Seth Rich die Quelle der Tausenden an Dokumenten und Mails aus dem Dunstkreis der Demokratischen Partei war, die im Zuge des US-Wahlkampfes auf WikiLeaks veröffentlicht wurden. Schon vor längerem äußert sich Julian Assange, dass Rich wegen dem sterben musste, was er wusste.

Bislang wurde jedwede „Whistleblower“-Beziehung zwischen WikiLeaks und Seth Rich seitens der Hochleistungspresse als nicht möglich hingestellt und gleichzeitig mit dem Finger gen Moskau gedeutet. Die Demokratische Partei in den USA ging sogar soweit, jeden persönlich anzugreifen, der das „Narrativ der russischen Hacker“ in Frage stellte und Rich ins Spiel brachte. Vom Rufmord bis zur Zensur wurden alle Tricks angewandt, um in der Öffentlichkeit das „Bild des russischen Hackerangriffs“ aufrechterhalten zu können.

Jetzt tauchte allerdings ein Dokument des FBI auf, dass zumindestens Teile der bisherigen „Verschwörungstheorie“ in ein anderes Licht stellt. In wie weit dieses Dokument echt ist, kann an dieser Stelle noch nicht gesagt werden. Daher gilt es auch weiterhin kritisch zu sein, was aber einen Hinweis darauf nicht zwangsläufig ausschließt.

Borderland Alternative Media hat aus anonymen FBI-Quellen ein stark geschwärztes Memo erhalten, dass aus den Ermittlungsakten des Mords an Seth Rich zu stammen scheint. Darin lesen wir, dass Rich tatsächlich DNC-Mails auf seinem Laptop hatte. Jedoch wird aus dem Dokument nicht klar, welche Verbindungen es zwischen Rich und WikiLeaks nach Meinung des FBI gab, obwohl beide Parteien explizit im Memo erwähnt werden:

In einem stark geschwärzten Memo, das mir von einer Quelle im FBI übergeben wurde, sehen wir Seth Rich Namen. Die Email besagt, dass der Laptop DNC– und WikiLeaks-Informationen enthielt.

Rechts unten hat es einen Code, der verwendet werden kann, um das offizielle FBI-Memo SCRDC-408 einsehen zu können.

Was dieser Code aussagt, ist, dass es der Name der Person ist, die betrachtet wird. „SCR“ Seth Conrad Rich. Standort „DC“ mit „408“ Dokumenten. Jedes FBI-Memo, wenn es ein Ziel einer Ermittlung ist, weist einen Code auf, der von Journalisten benutzt werden kann, um ein FOIA anzufordern. So können FOIA-Experten diesen Code nutzen und eine weniger redaktierte Version erhalten.

(In a heavily redacted memo, released to me by a source within the FBI, we see Seth Rich’s name. The Email states that the laptop contained DNC and Wikileaks information.

At the bottom right it has code that can be used to look up the official FBI memo SCRDC-408.

What that code means is name of person being looked into. „SCR“ Seth Conrad Rich. Location „DC“ with „408“ documents. Any FBI Memo, if it’s a target of an investigation will show a code that can be used by journalists to request a FOIA. So FOIA experts can use that code and obtain a less redacted version.)

Leider ist aufgrund der starken Schwärzung nicht klar, welche Verbindungen das FBI zwischen Rich, dem DNC und WikiLeaks gefunden hat, da es nur Textbruchstücke beinhaltet:

Seth Rich-FBI-Memo - Bildquelle: borderlandalternativemedia.com

Seth Rich-FBI-Memo – Bildquelle: borderlandalternativemedia.com

Man darf gespannt sein, ob dieses Dokument bzw. die entsprechenden Informationen dazu den Weg in unsere Hochleistungspresse finden werden. Passt es doch so gar nicht in das „Narrativ der allseits vorhandenen russischen Hackerbedrohung“.

Quellen:
LEAKED CLASSIFIED FBI MEMO SHOWS SETH RICH HAD DNC EMAILS ON LAPTOP, HINTS AT WIKILEAKS TIES
BREAKING: Julian Assange Suggests MURDERED DNC STAFFER Seth Rich Was Wikileaks Source: “We Have To Understand How High The Stakes Are In the United States”
FBI Memo Reveals Seth Rich Had DNC Documents On Laptop

https://www.konjunktion.info/2017/05/usa-hinweise-verdichten-sich-dass-die-informationen-aus-angeblichen-russischen-hackerangriffen-auf-den-dnc-doch-von-einem-whistleblower-stammen/

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