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Ausland, Naher Osten

Volksmobilisierungseinheiten rücken westlich von Mossul Richtung syrische Grenze vor

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Wie die irakischen Volksmobilisierungseinheiten am gestrigen Sonntag mitteilten, haben sie westlich von Mossul die Gegend von Qahtania eingenommen.

Wie auf einer dazu veröffentlichten Lagekarte zu sehen ist, sind die Volksmobilisierungseinheiten damit westlich von Mossul nur noch rund 33 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt – der gerade von Volksmobilisierungskräften eingenommene Ort Qahtania ist gelb eingekreist, die von den YPG nahestehenden jesidischen Kräften beherrschte Stadt Sinjar grün und der noch von ISIS-Terroristen beherrschte Ort Baaj schwarz.

Da die Schlacht um Mossul so gut wie gelaufen ist, liegt es nahe, dass die irakischen Volksmobilisierungseinheiten westlich von Mossul bald nicht auch den ganzen Weg zur Grenze machen, und das nicht nur, wie auf der Karte eingezeichnet, strikt nach Westen, sondern auch nach Südwesten, wo die Grenze nach wie vor von ISIS-Terroristen beherrscht wird. Und, da es sich bei den irakischen Volksmobilisierungseinheiten um Kräfte der Achse des Widerstandes handelt, die ohnehin häufig in Syrien tätig sind, so etwa bei der Schlacht um Aleppo, gibt es keinen Grund, dass sie an der Grenze zu Syrien halt machen. Vielmehr liegt es nahe, dass die irakischen Volksmobilisierungseinheiten, möglicherweise verstärkt durch über Bagdad einzufliegende syrische Soldaten, die Terrorgruppe ISIS westlich von Mossul auch jenseits der Grenze nach Syrien verfolgen werden.

Sollte das so kommen, würde das bedeuten, dass die syrische Armee und ihre Partner von Nordosten her kommend eine neue Front gegen ISIS in der Provinz Deir Ezzor eröffnen. Da die syrische Armee bald auch von Westen aus der Gegend von Palmyra und südlich davon kommend gegen ISIS in Deir Ezzor vorgehen dürfte, würde das bedeuten, dass die syrische Armee und ihre Partner in Deir Ezzor von Westen und Nordosten in die Zange nehmen kann. Das wäre eine sehr gute Basis, um die in Deir Ezzor von ISIS eingekesselten syrischen Soldaten und über 100.000 Zivilisten erfolgreich befreien zu können. Und wenn irakische Volksmobilisierungseinheiten und die syrische Armee ISIS in Deir Ezzor in die Zange nehmen und sich dann in der Stadt Deir Ezzor treffen sollten, wäre damit gleichzeitig das Ziel verwirklicht, eine vom US-Empire und seinen Proxy-Kräften unabhängige Landverbindung von Teheran nach Damaskus und Beirut zu sichern. Und dazu müsste nur dem untergehenden Terrorreich ISIS Gebiet abgenommen werden, und nicht etwa wie an der Hauptstraße von Damaskus nach Bagdad in Tanf offiziellen US-Proxykräften. Nachfolgend haben wir diese Möglichkeit eines Zangenangriffes auf ISIS in Deir Ezzor in eine Karte von Wikipedia eingezeichnet.

Die Wege sind zwar weit, aber in dünn besiedeltem wüstenartigen Gelände können riesig erscheinende Fortschritte im Gelände ganz schnell gehen. Und die Wege zwischen Deir Ezzor und Mossul, von Straßen kann keine Rede sein, sind zwar holprig, aber das ließe sich mit etwas Arbeit im Straßenbau sicher verbessern und würde an der strategischen Bedeutung der Herstellung einer solchen von den USA unabhängigen Verbindung zwischen Damaskus und Bagdad wenig ändern. Sollten die irakischen und syrischen Kräfte eine Verbindung zwischen Syrien und Irak über Deir Ezzor und Mossul herstellen, wäre die vom US-zionistischen Empire auf der Hauptstraße zwischen Damaskus und Bagdad eingerichtete Militärbasis zwar immer noch ärgerlich, hätte aber ihre strategische Funktion, nämlich der Errichtung eines Sperrgürtels zwischen Damaskus und Teheran, verloren. Das dürfte auch der eigentliche Grund dafür sein, dass die zionistische Propagandaschleuder Reuters angesichts der Fortschritte der irakischen Volksmobilisierungseinheiten im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS westlich von Mossul jammert und warnt, dass „eine Verbindung der beiden Seiten „Assad einen signifikanten Vorteil im Kampf gegen die sechs Jahre andauernde Rebellion gegen seine Herschaft“ geben würde. Gibt es die Verbindung, hat das US-zionistische Empire ein wesentliches Ziel seines Terrorkrieges gegen Syrien verfehlt.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/05/29/volksmobilisierungseinheiten-ruecken-westlich-von-mossul-richtung-syrische-grenze-vor/

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