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Ausland, Naher Osten

Luftangriffe der US-geführten Koalition halten Achse des Widerstandes nicht vom Vorrücken Richtung Tanf ab

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Die Straße von Damaskus nach Bagdad ist Syriens Tor nach Osten, darunter Irak und Iran. Die Straße ist seit Jahren wegen ISIS-Terrors unpassierbar. Und kurz vor dem nahe dem Dreiländereck mit Jordanien gelegenen Grenzübergang Tanf zum Irak haben sich direkt an der Straße obendrein auch noch US-Jihadi-Proxies einquartiert, und US- sowie andere NATO-Spezialeinheiten dazu wohl auch. Seit einigen Wochen führen die syrische Armee und ihre Partner der Achse des Widerstandes eine Offensive, um die Hauptstraße von Damaskus nach Bagdad wieder freizuschaufeln. Und vorgestern waren sie da gegen die zusammenbrechende Terrorgruppe ISIS soweit vorangekommen, dass sie nur noch rund 70 Kilometer Wüste von der Grenze trennten. Die irakische Seite der Grenze wird von staatstregenden Volksmobilisierungseinheiten beherrscht, so dass wirklich nur noch einige Dutzend Kilometer in der syrischen Wüste fehlen, um die Hauptstraße von Damaskus nach Bagdad wieder komplett frei zu bekommen. Den von Jordanien aus operierenden US-Jihadi-Proxies wie Maghawir Al Thawra passt das jedoch überhaupt nicht. Und so haben die US-Jihadi-Proxies die auf der Straße vorrückende syrische Armee und ihre Partner in den letzten Tagen bekämpft und am Donnerstag Abend und im Laufe des Freitags wohl nochmal wurden die US-Jihadi-Proxies dabei von Flugzeugen der US-geführten Anti-ISIS-Koalition unterstützt.

Betroffen von den US-geführten Luftangriffen soll offenbar ein Verband der Achse des Widerstandes aus syrischer Armee, NDF, libanesischer Hisbollah und irakischen Imam Ali Brigaden gewesen sein, wobei die legendären Quds-Kräfte der iranischen Revolutionsgarden auch nicht fern gewesen sein dürften, und von Seiten der Regierungsgegner auch angenommen wird, dass zumindest im Hintergrund in Operationsräumen auch russische Militärs an der Operation zum Freischaufeln der Straße Damaskus-Bagdad mitarbeiten. Beim ersten Luftangriff soll es wohl sechs Tote gegeben haben und beim zweiten Luftangriff einen weiteren. Das US-Militär ließ nach dem ersten Luftangriff am Donnerstag offiziell verlauten, der sei eine Warnung gewesen und habe zum Schutz von US-Truppen und ihrer Verbündeten gedient.

Doch die Kräfte der Achse des Widerstandes ließen sich offenbar nicht einschüchtern und rückten am Freitag auf der Straße weiter in Richtung Grenzübergang zum Irak vor. Gerüchte besagen, dass die USA daraufhin ihren Proxies den Befehl gegeben haben, sich von der Straße zur irakischen Grenze zurückzuziehen, um weiteren Konfrontationen mit den Kräften der Achse des Widerstandes aus dem Weg zu gehen und die syrische Armee und ihre Partner nun schon 15 Kilometer vor Tanf stehen und darauf warten, dass die US-Jihadi-Proxies den Befehl ihres Herren und Meisters befolgen.

Sollte es der syrischen Armee und ihren Partnern gelingen, die noch verbliebenen wenigen Dutzend Kilometer bis zur irakischen Grenze vorzustoßen, hätte die Achse des Widerstandes damit erstmals seit mehreren Jahren wieder die Kontrolle über eine Straßenverbindung von Teheran über Bagdad und Damaskus nach Beirut. Die Absicht, diese Verbindung dauerhaft zu durchtrennen war ein Hauptgrund für den zionistisch-wahhabitisch Terrorkrieg gegen Syrien. Der Terrorkrieg gegen Syrien wäre damit in einem wichtigen Punkt gescheitert. Als Nebeneffekt würden dabei die von Jordanien aus opererienden US-Jihadi-Proxies einen direkten Zugang zu ihrem geplanten Operationsgebiet in der provinz Deir Ezzor verlieren.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/05/20/luftangriffe-der-us-gefuehrten-koalition-halten-achse-des-widerstandes-nicht-vom-vorruecken-richtung-tanf-ab/

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Diskussionen

3 Gedanken zu “Luftangriffe der US-geführten Koalition halten Achse des Widerstandes nicht vom Vorrücken Richtung Tanf ab

  1. Ja, das ist leider das ständige Problem, dass sich dieser Autor an einer „Antiimp“-Sektierersprache delektiert, die es unmöglich machen, seine Beiträge, selbst wenn was Interessantes drinstünde, an andere als Seinesgleichen weiterzuleiten. Was er mit den inkriminierten Begriffen „US-Jihadi-Proxis“ und „Axe der Widerstands“ meint, ist hingegen klar: im ersten Fall die jihadistischen Kräfte, die vermeintlich von den USA vorgeschoben werden (vermeintlich, weil sie natürlich die Hilfe der USA oder auch Saudi-Arabiens für ihre eigene Agenda nutzen – es sei denn, man glaubt auch, das der „12.September“ von Al-Qaida im Auftrag der CIA veranstaltet wurde) und im zweiten Fall die Gruppe der Staaten/Kräfte, die sich weigern, das zionistische (und hinter diesem US-imperialistische) Projekt für die Region anzuerkennen (also Iran, Syrien, liban. Hizbollah, PFLP, Hamas?).Dass dieser Widerstand mehr verbal als real bzw. auf Grund des Klassencharakters der Beteiligten (Ausnahme vielleicht die PFLP . zu dieser aber s. u.a.: Ali el-Hashash: „DerPalästinakonflikt“, focus-Verlag, Gießen 1994) eher taktisch als strategisch ist, bleibt bei dieser verbale Kraftmeierei außen vor.

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    Verfasst von Anton Holberg | 21. Mai 2017, 11:45
  2. Muss heißen: wodurch die damit bezeichneten Kräfte im Machtgefüge und den Interessenkonflikten des syrischen Bürgerkriegs nicht eingeordnet werden können.
    Bitte um Korrektur

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 20. Mai 2017, 18:16
  3. Hat sich der Autor schon einmal die Frage gestellt, für wen er eigentlich schreibt? Wen will er erreichen? Der Artikel könnte sicherlich aufschlussreich sein, wenn der Autor so schreiben würde, dass man den Inhalt verstehen kann.
    Wer sind beispielsweise „US-Jihadi-Proxies“. Das ist ein dermaßen durchgefilterter Begriff, den außer ihm selbst vermutlich kaum jemand kennt, wodurch die damit bezeichneten Kräfte im Machtgefüge und den Interessenkonflikten des syrischen Bürgerkriegs eingeordnet werden können. Selbst mir, der ich mich seit Jahren sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetze und schon mehrere Beiträge dazu geschrieben habe, ist dieser Begriff bisher nur von diesem einen Autor vorgesetzt worden. Ich habe ihn bisher noch in keinem anderen Zusammenhang gehört. Schreibt er nur für sich und einen Kreis von ähnlich auf sich selbst Bezogenen? Was will denn ein Autor erreichen, der Begriffe benutzt, unter denen sich der Leser nichts vorstellen kann, zumal er ihn auch nirgendwo erklärt. Ähnlich ist es mit der „Achse des Widerstandes“. Da kann man nur vermuten, dass es die Kräfte der Regierung sind, unterstützt von den Russen. Aber Vermutungen sind das Einfalltor für Missverständnisse und Fehlinformationen. Also, werte/r Nocheinparteibuch, wenn Sie sich an die Öffentlichkeit wenden, um Gehör zu finden, dann so, dass man Sie auch verstehen kann.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 20. Mai 2017, 18:14

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