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Ausland, Europa

Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändert

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de/

Je suis stupide: Das ist zur Zeit der offizielle “Wahlspruch” aller aufrechten Franzosen, die einmal mehr dafür antreten, dass sich in ihrem Land nichts gravierendes ändert. Schimpfen darf man allemal, zumindest bei den Vorwahlen. Da ist es dem Franzosen sogar erlaubt auch einmal die Marine Le Pen zu wählen, um Dampf abzulassen. Aber bevor sich nun ernsthaft was in Frankreich ändert, wählt man im Mai doch lieber, auf Wunsch der politisch versierten Elite das altbekannte und vertraute Übel. Diesmal allerdings mit total verjüngter Umverpackung und einem völlig neuartigen “Gschmäckle“.

Der frisch zu wählende Bock hört derweil auf den Namen: Emmanuel Macron[Wikipedia], sofern er denn überhaupt hört. Dieser neue Bock soll endlich mal, nach verpfuschten Jahrzehnten durch Sozis, Kommunisten und Reps, total gründlich und neuartig gärtnern. So sieht es jedenfalls das Storyboard vor … selten so herzhaft gelacht. Eigens damit man ihn unvorbelastet an die Front national schieben kann, sind die etablierten Parteien bislang außen vor, weil sowieso abgedroschen. Das gehört zum Spiel namens Volksvera®schng dazu, ist aber nur temporär vonnöten. Denn der Bock hat definitiv kein Hinterland und muss spätestens nach der Wahl wieder mit den altbekannten Polit-Wildschweinen kollaborieren.

Letzteres bürgt dafür, dass Frankreich nicht von den sorgsam eingefahrenen Wegen abkommt. Dies ist dem übrigen EU-Establishment besonders wichtig. Denn für den Fall, dass Marine Le Pen an den Drücker kommt, hat sie nämlich Volksabstimmungen zum Verbleib in der EU und zum Euro angekündigt. Genau das ist das Letzte was man nach dem BREXIT noch braucht. Deshalb geht auch alle aufrichte und ehrliche Pressearbeit dahin, die böse Hexe Le Pen dem unbedarften und völlig ahnungslosen Franzmann verächtlich zu machen. Wer wollte sich auch mit der Stiefmutter von Schneeflittchen einlassen, wenn noch ein Prinz winkt?

Warum also sollten die pressefreiheitlichen Kampfkader der Banken, die aktienbasierten Medien, einen anderen als den eigenen Kandidaten lobpreisen? Das wäre ja so als würde der Metzger Werbung für den Schlächter von nebenan machen, also völlig widersinnig. Macron ist der Liebling des Rothschild-Clans, aber auch alle anderen Bank-Dynastien können wunderbar mit ihm als Präsidenten leben. Und wenn die Werbung jetzt richtig funktioniert, wird er bald auch der Lieblings-Bock aller Franzmannen sein.

Nun, wer hat es noch immer nicht verstanden? Allein Geld regiert die Welt und selbiges wird vorzugsweise durch die Banken und ihre Bankster repräsentiert. Deshalb ist Macron der Kandidat dieser Kaste und das Volk darf jubeln. Der Mensch ist und bleibt nur ein Wert-Baustein in den Vorstellungen besagter Geldakrobaten und muss nur korrekt ausgebeutet werden. Humankapital ist eine der komplexesten Anlageformen auf dem Planeten, dafür aber auch in rauen Mengen verfügbar. Es gilt dank seiner inhärenten Reproduktionseigenschaften als nachwachsender Rohstoff, was auch die Öko-Banker freut.

Macron ist alternativlos

Sollte also Le Pen gewinnen (was nicht passieren wird), ist die Wahl natürlich von Russland gehackt und müsste aus dem Grunde schon annulliert werden. Gewinnt planmäßig der Emmanuel Macron, ist alles im Lot. Das Ergebnis wird den Vorhersagen der weiter oben bereits erwähnten aktienbasierten Medien entsprechen und allein deshalb keinen Verdacht erregen. Dann steht fest, nichts wurde manipuliert und die Demokratie siecht, wie fast überall auf diesem Planeten. Manchmal sogar mit mit einem Satz extra befüllter Urnen mit seltsamen Stimmen darin. Jedenfalls immer so, dass die Schein-Demokratie dabei keinen Schaden leidet und der Pöbel davon überzeugt ist in der Masse wirklich so saublöd gewählt zu haben.

Frankreich braucht Macron, damit sich nichts ändertUnsere Kanzlerin der Alternativlosigkeiten, Bundesmutti Merkel, hat dem Präsidenten in spe auch schon virtuell auf die Schulter geklopft. Sie feiert und lobt ihn als “Retter des Bankenlandes” und der “marktkonformen Demokratie“, wie Merkel die gerne in ganz Europa realisiert sähe. Hier so eine Alternativlosigkeit zum Verkosten: Merkel wünscht sich Macron als nächsten „starken“ französischen Präsidenten[Epoch Times]. Sollte das misslingen und der Jüngling Macron nicht inthronisiert werden können, droht gar die Spaltung von “Bankenland“! Wir haben schon eine Karte davon (für Details mal anklicken)! Wer könnte so etwas wollen? Solange im Norden noch Kohle abzugreifen ist, macht eine Spaltung gar keinen Sinn. Nur ganz besoffene Typen behauten unverhohlen, dass “Macron” der Digestif (Mariacron) der Finanzelite sei. Na dann … à votre santé! Ach ja, Mariacron ist kein Verschnitt aus Marine Le Pen und Macron!

https://qpress.de/2017/04/30/frankreich-braucht-macron-damit-sich-nichts-aendert/

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