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Ausland, Naher Osten

Erdogans Sieg im Referendum vertieft Graben zum Westblock

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Der türkische Machthaber Erdogan hat im von ihm angesetzten Referendum zur Umwandelung der Türkei in eine Präsidialrepublik einen knappen Sieg für sich reklamiert.

Trotz wütender Beschimpfungen der Führer des zionistisch dominierten Westblocks gegen ihren türkischen Terrorkumpan hat vor allem die Bevölkerung der ländlich geprägten Zentraltürkei Erdogan zu einem Ergebnis verholfen, das er als Sieg verkaufen kann.

Es gibt dabei zwar wie üblich einige Vorwürfe von Wahlbetrug, aber dass die diesmal anders als sonst zu mehr als einigen Wochen Gezeter führen werden, ist nicht erkennbar.

Im Wesentlichen bedeutet das Ergebnis des Referendums erstmal, dass die Machtbefugnisse von Machthaber Erdogan deutlich erweitert werden und die Türkei damit gleichzeitig weniger angreifbar für Einmischungsversuche der Führer des Westblocks und seiner Propaganda-Organe in die inneren Angelegenheiten der Türkei wird, wie das etwa besonders deutlich beim vom Westblock unterstützten Versuch des Putsches im letzten Jahr zum Ausdruck gekommen ist.

In der weiteren Folge ist zu erwarten, dass die Politbürokraten in Brüssel und den EU-Staaten unter Druck kommen werden, ihren markigen Worten im Vorfeld des Referendums nun Taten folgen zu lassen und die Türkei für die durch das Referendum vorgenommenen Verfassungsänderungen zu bestrafen. Die Führer des Westblocks zieren sich da zwar nun, um Erdogan keinen Vorwand zu geben, die Türkei weiter in Richtung eines Verlassens des Westblocks zu bewegen, aber dass sie nun gar nichts unternehmen werden, ist auch nicht zu erwarten. Erdogan seinerseits hat bereits angekündigt, nach dem gewonnen Referendum als nächsten Schritt die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei zu betreiben. Für diesen Fall hatte die EU-Politbürokratie angekündigt, den seit nunmehr rund 50 Jahren bestehenden Beitrittsprozess der Türkei zur EU zu beenden, was ein wesentlicher Teil der Motivation von Erdogan bei der Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei sein dürfte.

Wenn mit der Beendigung des EU-Beitrittsprozesses die Wurst vor der Nase der Türkei weg ist, kann Erdogan sich in einem nächsten Schritt daran machen, die Türkei aus der Nord-Atlantische Terror-Organisation NATO herauszulösen. Da das zionistisch dominierte Kreuzzüglerbündnis NATO in der Türkei ohnehin ausgesprochen unpopulär ist, dürfte Erdogan bei diesem Schritt dann kaum noch Mühe haben, dafür reichlich Rückendeckung durch die türkische Bevölkerung zu bekommen. Trotzdem wird der Schritt vermutlich nicht ganz einfach, weil damit zu rechnen ist, dass das zionistische Empire die Türkei für diesen Akt der Unbotmäßigkeit mit allen erdenklichen Maßnahmen angefangen von Wirtschaftssanktionen über Maßnahmen des Propagandakrieges bis hin zu neuen Versuchen eines blutigen Regime Changes überziehen wird, um so die Türkei ins Chaos zu stürzen und potentielle Nachahmer vom Verlassen der NATO abzuschrecken.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/04/16/erdogans-sieg-im-referendum-vertieft-graben-zum-westblock/

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