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Ausland, Naher Osten

Explosion von außen herbeigeführt

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Vier Tage nach dem US-Raketenangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis hat das Weiße Haus in Washington am Dienstag ein Papier an Medien weitergegeben, mit dem es die syrische Luftwaffe beschuldigt, am 4. April in Khan Sheikhun einen Luftangriff mit dem Nervengift Sarin durchgeführt zu haben.

Kern der Anschuldigung der syrischen Luftwaffe durch das Weiße Haus ist ein von Terroristen und ihren Unterstützern weit publiziertes Loch in einer Straße im Norden von Khan Sheykhun, von dem behauptet wird, dass sich darin noch Reste einer deformierten Rakete befinden sollen, die die syrische Luftwaffe für den Giftgasangriff benutzt haben soll.

Der Chemiewaffenexperte und emirierte MIT-Professor Theodore Postol, der auch schon beim Aufdecken der Lügen zum False-Flag-Terror mit Chemiewaffen in Ghouta 2013 eine wichtige Rolle spielte, hat die Behauptung des Weißen Hauses, dass die Bilder mit dem Loch eine zum Chemiewaffenangriff benutzte Rakete zeigen sollen, zum Anlass genommen, sich die Bilder von dieser Rakete genauer anzuschauen.

Wie die von Terroristen und ihren Unterstützern selbst verbreiteten Bilder zeigen, ist die Rakete nicht von Innen heraus explodiert, wie das für Raketen kennzeichnend ist, sondern das Rohr der „Rakete“ wurde nach innen eingedrückt. Daraus schließt Postol, dass die Explosion der „Rakete“ von außen herbeigeführt worden sein muss, etwa indem auf die „Rakete“ ein weiterer Behälter mit Sprengstoff gelegt wurde, der dann zur Explosion gebracht wurde und dadurch die Öffnung und Deformierung der „Rakete“ herbeigeführt hat. Postolbebildert seine kurze Stellungnahme unter anderem mit folgender Modellzeichnung zu dem von den Terroristen und ihren Unterstützern verbreiteten Bild von dem Loch, wie man sich die Explosion der Rakete vorstellen kann.

Wenn diese „Rakete“ also wirklich wie vom Weißen Haus behauptet ein Behältnis war, aus dem Giftgas in Khan Sheikhun freigesetzt worden ist, dann wurde die Freisetzung von Giftgas nicht durch einen Luftangriff verursacht, sondern durch die Zündung eines improvisierten Giftgas-Sprengsatzes von Personen vor Ort am Boden. Da unbestritten ist, dass die Gegend von Terroristen, die auch Rebellen genannt werden, beherrscht wird, bedeutet das, dass Terroristen für den Einsatz des Giftgases verantwortlich sind, wenn das Giftgas, wie von ihnen und ihren Unterstützern einschließelich des Weißen Hauses behauptet, wirklich aus der Rakete in dem viel publizierten Loch in der Straße stammt.

Ansonsten hat Theodore Postol noch Wetterberichte zu Khan Sheikhun studiert. Dabei hat er erkannt, dass die Wetterbedingungen an jenem Morgen des 4. April in Khan Sheikhun für einen Giftgaseinsatz geradezu optimal waren, also eine maximale Wirkung durch eingesetztes Giftgas erwarten ließen. Da die Wind- und Wetterverhältnisse in Khan Sheikhun am 3. und 5. April sowie zu anderen Tageszeiten weniger günstig für einen Giftgaseinsatz waren, geht Postol davon aus, dass es sich bei der Freisetzung von Giftgas in Khan Sheikhun nicht um einen Unfall, sondern um ein gezielt und geplant begangenes Verbrechen handelt, bei dem die Täter genau den richtigen Zeitpunkt abgewartet und abgepasst haben.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/04/13/explosion-von-aussen-herbeigefuehrt/

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