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Inland, Medien

Faktenfinder und Fake News in der Tagesschau

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Es klingt wie ein verspäteter April-Scherz, ist aber keiner. Die mit Zwangsgebühren finanzierte deutsche Tagesschau bewirbt auf ihrer Startseite gerade einen Ratgeber „Faktenfinder“ zum Erkennen von Fake News, während die aktuelle Topnachricht der Tagesschau ein typisches Beispiel für Fake News ist.

Hier sind ein paar Anmerkungen des Parteibuchs dazu. So sieht der Block „Faktenfinder“ auf der Startseite der Tagesschau aus:

Und von da kommt man dann zur großen Faktenfinder-Seite der ARD-Tagesschau, wo etwa ARD-Propagandistin Sonia Mikich behauptet, es gebe kein „Recht auf eigene Fakten“ und Faktenchecks seien für Journalisten „der neue Standard.“

Dass Faktenchecks für Journalisten ein „neuer Standard“ sind, ist ein interessantes Eingeständnis für die Vertreterin einer Branche, die seit Jahrzehnten reihenweise kriegsstiftende Lügengeschichten in die Welt bläst. Nur, dass Journalisten nun mit Faktenchecks als Standard zurechtkommen, ist trotzdem nicht erkennbar, denn nach wie vor blasen Journlisten täglich neue Lügengeschichten in die Welt. Aber nun gibt es da eine Hilfe vom ARD-Faktenfinder, wo ARD-Propagandistin Verena Stöckigt seit heute Morgen Journalisten und den Konsumenten ihrer Lügengeschichten in einem „Tutorial“ erklärt, wie sie Fake News erkennen können.

Als erste Regel steht nun in dem Tutorial zum Erkennen von Fake News, man solle den „Absender kontrollieren“ – wobei dann allerdings ein ziemlicher Blödsinn bezüglich dessen folgt, woran man erkennt, dass der Absender einer Nachricht ein notorischer Lügner ist, etwa seit wann er einen „Twitter / Facebook-Account“ hat und „wie viele Freunde oder Follower“ er bei Facebook und Twitter hat. Also, wenn jemand einen geltungssüchtigen großen Bruder hat, der seit Jahren ständig lügt, und eine bescheidene kleine Schwester, die keine Lüge über’s Herz bringt, dann soll er dem Tutorial zufolge nun plötzlich seinem aufschneiderischen Bruder glauben, weil der länger bei Facebook und Twitter ist und da auch viel mehr Follower hat, die er sich irgendwo für ein paar Euro das Zehntausenderpack dazugekauft hat. Das ist natürlich Unfug: wer länger bei Facebook und Twitter ist und da mehr Freunde und Follower hat, ist deswegen noch lange nicht ehrlicher.

Um notorische Lügner zu entlarven, ist es besser, darauf zu schauen, wer in der Vergangenheit schon häufig durch das Verbreiten von schlimmen Lügen aufgefallen ist. Und da ist es auffällig, dass Massenmedien der westlichen Welt in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder unisono mit brutalen Lügen aufgefallen sind, etwa dem Tonkin-Zwischenfall, der Brutkastenlüge, dem Hufeisenplan, den Massenvernichtungswaffen im Irak, den Containern von Viagra für libysche Soldaten und den syrischen Giftgaseinsätzen und damit Millionen von Tote und bei noch viel mehr Menschen in aller Welt große Leiden verursacht haben. Ganz vorn bei der Verbreitung solcher massenmörderischen Lügengeschichten war immer die mit Milliarden an Zwangsgebühren ausgestattete ARD. Glücklicherweise lässt sich der Absender des Lügensenders ARD zumeist mit einem einfachen Logo-Test leicht erkennen. Ist bei Nachrichten nachfolgendes Logo irgendwo auf einem TV-Schirm oder einer Webseite zu sehen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Fake News des notorischen Kriegslügenverbreiters ARD:

Zur Vertiefung wollen wir nun folgende Fake News betrachten, die die notorische Lügenschleuder ARD-Tagesschau heute Morgen direkt über ihrem „Faktenfinder“ verteilt hat:

Gut zu erkennen ist oben links in der Ecke das oben gezeigte Logo mit der Eins, das schon einen ersten Hinweis darauf gibt, dass es sich bei der Nachricht vermutlich um Fake News handeln könnte. Es gibt aber auch weitere Merkmale, die klar darauf hinweisen, dass es sich hier um ARD Fake News handeln dürfte. Das Auffinden von Wieselwörtern wie „offenbar“ oder „mutmaßlich“ verdichtet beispielsweise den Verdacht, dass eine Nachricht Fake News ist. „Offenbar“ bedeutet aus der Journalistensprache übersetzt „wir verbreiten hier ein Gerücht“ während „mutmaßlich“ übersetzt bedeutet „wir stellen hier gerade eine unbestätigte Behauptung auf“ – weshalb Wieselworte wie „offenbar“ und „mutmaßlich“ geradezu typisch für Fake News sind. Und schon in ihrer Schlagzeile „Offenbar Giftgas-Angriff in Syrien“ nutzte die Lügenschleuder Tagesschau das Wieselwort „offenbar“ – was kundigen Konsumenten im Zusammenhang mit der Über-Überschrift „Mindestens 35 Tote“ anzeigt, dass die ARD wieder mal eine massenmörderische Lügengeschichte verbreitet.

Weiter im Text benennt die Tagesschau dann „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ als Quelle des mörderischen Gerüchts:

„Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, wurde das Gas bei einem Luftangriff auf die Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib freigesetzt. Es soll Dutzende Verletzte geben, unter ihnen ebenfalls Frauen und Kinder.“

Weiterhin behauptet die Tagesschau, dass andere Stellen den Vorfall bisher nicht „bestätigt“ haben:

Eine Bestätigung des Vorfalls von anderer Seite liegt bislang nicht vor.

Dass die Tagesschau nicht darauf einging, dass beipsielsweise der russische Auslandssender RT meldete, dass syrische und russische Militärs die Fake News ihrer Beteiligung an dem False-Flag-Massaker selbstverständlich umgehend als Lügengeschichte zurückgewiesen haben, könnte man zunächst noch damit erklären, einfach schneller bei der Verbreitung des Gerüchts gewesen zu sein als die syrischen und russischen Militärs bei der Verbreitung der Zurückweisung. Betrachtet man dann aber, dass die Tagesschau in einer rund eineinhalb Stunden später veröffentlichten Überarbeitung ihres Gerüchtes immer noch nichts dazu mitteilte, dass Russland und Syrien die von der Tagesschau verbreitete Lügengeschichte zwischenzeitlich zurückgewiesen hatten, so findet sich hier ein weiteres Indiz dafür, dass es sich bei dem Gerücht um typische ARD-Fake-News handelt.

Im kleingedruckten Mittelteil ihrer „Nachricht“ gibt die notorische Fake-News-Schleuder Tagesschau dann sogar direkt zu, was kundigen Konsumenten schon durch das Wieselwort „offenbar“ im Titel auffallen konnte, nämlich dass die Tagesschau hier Gerüchte eines „Rebellen“ oder „Terroristen“ nahestehenden Mannes wiedergibt, die nicht überprüft wurden, und auch kaum überprüfbar sind:

Die Beobachtungsstelle, die den bewaffneten Rebellen nahesteht, stützt sich auf ein dichtes Netzwerk von Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben nur schwer zu überprüfen.

Darüber, dass der Mann mit Pseudonym Rami Abdul-Rahman, von dem die Tagesschau das Gerücht hat, schon seit Jahren als notorischer Lügner und Verbreiter von Fake News bekannt ist, erzählt die Tagesschau nichts, was ein weiteres Indiz dafür ist, dass die notorische Lügenschleuder Tagesschau hier mal wieder vorsätzlich Fake News zum Anheizen von Krieg und Massenmord verbreitet.

Ein weiteres typisches Stilmittel von Fake News ist, dass in diese Lügengeschichten Kontextlügen, Geschichtsfälschungen und Lügen durch Weglassen eingeflochten werden. Und auch dieses Kennzeichen findet sich in den heutigen ARD-Fake-News zu Syrien, nämlich zum Beispiel mit diesen Worten, mit denen die Tagesschau versucht, ihrer heutigen Lügengeschichte durch selektiven Kontext Glaubwürdigkeit zu verleihen:

Bereits 2013 waren östlich der Hauptstadt Damaskus bei Angriffen mit Giftgas rund 1400 Menschen getötet worden. Die Opposition und der Westen machten dafür Syriens Regierung verantwortlich. Diese stimmte danach zu, alle Giftgasvorräte zu vernichten. Chlor fiel jedoch nicht unter das Verbot, weil es für zivile Zwecken benötigt wird.

So stimmt es zwar, dass syrische Regierungsgegner und westliche Staaten und Propagandaorgane 2013 Syriens Regierung für einen Giftgasangriff östlich der Hauptstadt Damaskus verantwortlich machten und dass die syrische Regierung anschließend unter westlichen Drohungen mit dem Verbrechen eines offenen Angrifskriegs zustimmte, ihre zur Verteidigung gegen „Israels“ Atomwaffen angelegten Chemiewaffen komplett und überprüfbar entsorgen und vernichten zu lassen. Doch was die Tagesschau versäumt mitzuteilen, ist, dass die von westlichen Staaten und Propagandaorganen unterstützten Giftgaslügen der syrischen Regierungsgegner später aufgeflogen sind und herauskam, dass nicht die syrische Regierung, sondern vom Westen unterstützte Terroristen den damaligen Giftgasmord verbrochen hatten. So ein Informationsversäumnis zur gezielten kontextuellen Täter-Opfer-Umkehr ist ein typisches weiteres Indiz dafür, dass es sich bei der Meldung um ARD-Fake-News handelt.

Wäre die ARD nun keine notorische Lügenschleuder, sondern eine journalistischen Grundsätzen möglichst wahrheitsgemäßer und neutraler Berichterstattung verpflichtete Organisation, wäre es naheliegend, dass die Tagesschau sich im Laufe des Tages umgehend für die Verbreitung des falsch kontextualisierten Gerüchtes entschuldigt hätte. Doch das Gegenteil geschah: die Tagesschau legte am Mittag noch einen weiteren Fake-News-Artikel mit dem gleichen diskreditierten Gerücht als Top-Nachricht obendrauf.

Wieder findet sich oben links in der Ecke die ARD-Eins als erster Anhaltspunkt für Fake News. Und wieder gebraucht die ARD ein Wieselwort gleich in der Schlagzeile, diesmal bloß „mutmaßlich“ anstatt „offenbar.“ Dabei bezieht das Wieselwort „mutmaßlich“ in der Überschrift „Mutmaßliche Giftgasopfer erneut beschossen“ sich allerdings nur auf den Giftgasangriff, womit die Überschrift nahelegt, dass es sich beim „erneuten Beschuss“ um ein gesichertes Faktum handelt. Doch im Text führt die Tagesschau dann aus, dass das zwar ein anonymer AFP-Reporter im Al-Kaida-Gebiet Khan Sheikhun, der sich „Beobachtungsstelle“ nennende Mann in England und „andere Aktivisten“ behaupteten, die Behauptungen jedoch lediglich Gerüchte sind. Wörtlich schreibt die ARD-Tagesschau im Kleingedruckten des Fake-News-Artikels dazu:

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Es ist typisch für notorische Fake-News-Verbreiter, dass sie auf eine Fake News immer weitere Fake News draufsatteln, bis ein ganzer Turm von Fake News entsteht, womit bei der heutigen Meldung der ARD-Märchenschau zu Syrien auch dieses Kriterium für Fake News gegeben ist.

Im Weiteren unterlässt die Tagesschau nun die frühere Behauptung, dass es keine „Bestätigung des Vorfalls von anderer Seite“ gibt, verschweigt aber, dass russische und syrische Militärs RT zufolge erklärt haben, dass sie nichts damit zu tun haben. Die bereits bekannten Lügen mit irreführendem Kontext wiederholt die Tagesschau in der Vertiefung ihrer Fake News dann aber nochmal.

Weggelassen wird von der ARD hingegen die wichtige Information, dass es für die syrische und russische Armee überhaupt keinen Grund gibt, Giftgas in Khan Sheikhun einzusetzen, weil die Terroristen im nahegelegenen Nord-Hama ohnehin gerade kollabieren.

Weggelassen wird auch, dass es gerade eine internationale Syrienkonferenz in Brüssel gibt, die verlierenden Terroristen dringend irgendwas anstellen mussten, um da Sympathien erheischen zu können, und dass die an der heutigen Giftgaspropaganda führend beteiligten Gruppen von „Al Kaida“ und „Weißhelmen“ erst kürzlich damit aufgefallen waren, zum Zweck von möglichst realistischer Giftgaspropaganda tatsächlich mindestens ein Kind gequält und vermutlich auch ermordet zu haben.

So wie es aussieht, haben Al Kaida und ihre Partner heute in Khan Sheikhun mal wieder einige Menschen zu Propagandazwecken umgebracht, um diese Morde dann mit der altbekannten Strategie des Massaker-Marketings der syrischen Regierung in die Schuhe zu schieben. Und die mit Zwangsgebühren finanzierte staatliche deutsche Tagesschau macht bei der Verbreitung solch mörderischer Fake News von Al Kaida und Kumpanen mal wieder führend mit, während sie gleichzeitig mit einem „Faktenfinder“ den Eindruck erwecken will, als würde sie sich gegen Fake News engagieren.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/04/04/faktenfinder-und-fake-news-in-der-tagesschau/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Faktenfinder und Fake News in der Tagesschau

  1. das Märchen mit dem Giftgas kommt immer wieder, weil der US-Denkfabrik nix anderes einfällt um das Volk endlich kriegsgeil zu machen, gell ihr Pfeifen?

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    Verfasst von reiner tiroch | 5. April 2017, 10:36

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