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Finanzen, Wirtschaft

IWF will Griechenland langfristig knebeln

von http://www.griechenland-blog.gr

Im Rahmen einer Beteiligung an dem neuen Programm für Griechenland will der IWF gegebenenfalls auch die Opposition in die Pflicht nehmen.

Nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) sich jüngst Michel Sapin zu dementieren sputete, dementierte er sich nun selbst mittels seines Sprechers Gerry Rice, der sich im übrigen auch hinsichtlich der Vollendung der Einigung / Vereinbarung nicht zeitlich festlegte.

Bezüglich der Beteiligung des Fonds an dem (neuen) Programm für Griechenland gefragt, antwortete Rice, dies stelle einen Wunsch sowohl der Europäer als auch der griechischen Regierung dar.

IWF dementiert Kontakte zur Opposition in Griechenland

Nachdem der IWF vor nur wenigen Tagen per Bloomberg den französischen Finanzminister Michel Sapin dementierte, strafte er sich nun selbst Lügen, indem sein Sprecher Gerry Rice die Möglichkeit offen ließ, dass der Fonds auch von der (amtierenden) Opposition (sprich der Nea Dimokratia / ND) verlangt, sich schriftlich zur Umsetzung der Maßnahmen der neuen Vereinbarung zu verpflichten – und zwar kurz vor deren Finalisierung. Wie Rice jedoch klarstellte, „sind wir diesem Stadium (sprich einer Einigung) noch nicht nahe„, während er dementierte, dass der Fonds bereits Kontakte zu den Oppositionsparteien in Griechenland aufgenommen habe.

Weiter merkte er an, dass trotz des in den Brüsseler Verhandlungen verzeichneten Fortschritts Differenzen zwischen den Gläubigern und der griechischen Regierung bezüglich des Rentensystems und des Beschäftigungswesens verbleiben. Wie er charakteristisch meinte, „ist ein Fortschritt verzeichnet worden, jedoch ist noch mehr Arbeit erforderlich, damit die verbliebenen Differenzen überbrückt werden„. Ebenfalls weigerte er sich, irgendeine Prognose hinsichtlich der Zeit der Vollendung der (im Gang befindlichen) Verhandlungen anzustellen, und ergänzte, „wir bewegen uns so schnell wir können„.

Eine Einigung ist derzeit nicht in Sicht

Wie Gerry Rice unterstrich, stellt für den IWF die sogenannte Vaterschaft des Programms jedenfalls einen maßgeblichen Faktor hinsichtlich der Effizienz und des Erfolgs des Programms dar. Weiter rief er in Erinnerung, dass der IWF in der Vergangenheit (sprich auch in andern Ländern) eine Zustimmung seitens der Opposition verlangt hatte. Wie er jedoch charakteristisch anführte, „wird diese Forderung gestellt, wenn es eine Einigung über die Richtung eines Programms gibt. Davon sind wir derzeit entfernt.

Auf eine Frage antwortend, inwieweit die zweite „Bewertung“ (des Fortschritts des griechischen Programms) ohne die finanzierende Beteiligung des IWF abgeschlossen werden könne, verwies der Sprecher des Fonds auf die Europäer und rief in Erinnerung, die finanzierende Beteiligung des IWF an dem neuen „Programm“ stelle einen zum Ausdruck gebrachten Wunsch sowohl der Europäer als auch der griechischen Regierung dar.  Abschließend versicherte er, der IWF beteilige sich konstruktiv an den in Brüssel geführten Verhandlungen, damit die Bewertung vollendet wird.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

http://www.griechenland-blog.gr/2017/03/iwf-will-griechenland-langfristig-knebeln/2139621/

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