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Inland, Parteien

Merkel im Umfrage-Schock: Deutsche wollen offenbar auch Schulz nicht als Kanzler

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Bad Ballerburg: Die Mehrheit der Deutschen ist offenbar für einen radikalen Regierungswechsel, so eine Art MERKXIT. Aber in der Form, dass die Dinge annähernd so bleiben wie sie aktuell sind. Das ist gut und wichtig, damit es auch weiterhin kontinuierlich nach dem Willen der Lobbys gehen kann, die die Geschicke dieser illustren Replik diskret bestimmen. Damit das alles auch “chic aussieht“, einen formalen demokratischen Anstrich bekommt, dürfen die Deutschen im September einmal mehr an die Urne rennen, um diesen Zustand zu untermauern.

Dabei ist es dem Grunde nach völlig egal was da gewählt wird, solange das Gros der Stimmen bei den “Volksparteien” verbleibt. Die wissen dann schon sehr genau was die Lobbys wollen und wie sie damit umzugehen haben. Auch die letzte große Koalition (2013) war ein offener Herzenswunsch von Goldman & Sucks, um im Bedarfsfall den Sozialstaat zu retten und zu stählen. Das in dem besagten Fall, speziell mit dem sozialen Engagement bei den Bankenrettungen auch vortrefflich gelungen ist.

Jetzt sind mal wieder ein paar zielgerichtete Umfragen gemacht worden, die dem Bürger knallhart vor Augen halten, wie er sich zur Bundestagswahl verhalten wird. Sehr viele Medien schreiben aus diesem Anlass schon mal den zutiefst geläuterten Ex-Alkoholiker Martin Schulz wieder gesund. Immerhin konnte er sich über Jahre in der Reha-Abteilung des EU-Parlaments auch finanziell ganz gut erholen. Allein das hat auch seine Beurteilungsqualitäten hervorragend optimiert, sodass er jetzt völlig kompetent über die Armseligkeiten des Proletariats referieren kann.

Merkel im Umfrage-Schock: Deutsche wollen offenbar auch Schulz nicht als KanzlerBesonders die BLÖD-Zeitung schwadroniert dieser Tage, dass die Deutsche einen Machtwechsel wollen. Das ist so unanständig, dass wir dorthin leider nicht verlinken können. Implizit versucht dieses Schmierblatt den armen Wählern zu suggerieren, dass sie Schulz als Kanzler|in wollen. Weil das alles so nicht gelingt, ist Merkel total geschockt. Hatte sie sich doch schon damit abgefunden einige Federn für den Schulz zu lassen, wird die Sache nunmehr brandgefährlich. Immerhin wusste selbst Merkel um den Bluff, der hier aufgedeckt wurde: Umfrage: Martin Schulz so beliebt wegen seiner hervorragenden Beliebtheitswerte [Der Postillon]. Merkel kann es egal sein wer die Stimmen holt, solange sie am Ende für die CDU nur eine Stimme mehr hat. Da wäre ihr der Schulz-Hype schon ganz willkommen, rettet der doch letztlich die GroKo, so ihre kalte B-Rechnung.

Weil aber der Deutsche jetzt gar keinen Bock mehr auf die großkoalitionäre Dauervera®schung durch CDU/CSU + SPD hat, wird es jetzt brenzlig. Hier gibt es erste dezente Hinweise, in welche Richtung sich das Elend entwickeln kann. Wahlen im Saarland ♦︎ Oskar Lafontaine kann der SPD helfen – und ihr gleichzeitig massiv schaden [Locus]. Natürlich wissen wir mit dem Lafontaine verheiratet ist, insoweit dürfte Martin Schulz allenthalben eine Vor-Wahlspeise sein.

Merkel im Umfrage-Schock: Deutsche wollen offenbar auch Schulz nicht als KanzlerDa kann Merkel zurecht geschockt sein, wenn die Deutschen auch den abgehalfterten Schulz nicht mehr schlucken wollen. Langsam aber sicher sollten wir uns vielleicht doch besser auf mediterrane Verhältnisse einrichten. Nicht nur klimatisch, auch politisch. Immerhin haben wir in Griechenland zur Vollendung des Untergangs eine perfekte links-rechts Kombination zu Gesicht bekommen. Wobei die in Deutschland erheblich attraktiver ausfallen dürfte.

Manche Lösungen ätzen

Dann blicken wir noch einmal kurz nach Holland und die letzte Wahl dort. Welche Signale gab es dort tatsächlich? Die Volksparteien haben eklatant verloren. Wird aber nicht gerne darüber berichtet. Stattdessen schreibt man lieber triumphierend darüber, dass die Rechten lediglich Zweiter geworden sind. Die Rechten haben dort massiv zugelegt ebenso wie einige Newcomer aus dem linken Spektrum. Das Vakuum verlagert sich Richtung Volksparteien. Deshalb ist es wohl wenig hilfreich sich dauernd auf irgendwelche manipulierten Umfragen verlassen zu wollen. Der Blick in die Nachbarschaft verrät mehr.

Eine Kanzlerin Sahra Wagenknecht, mit einem AfD-Backup wäre doch mal ein echtes Novum für diese Bananenrepublik. Letztlich handelt es sich dabei um zwei Parteien, mit denen niemand wirklich spielen möchte. Gut, die Linke hat auf Landesebene schon ein wenig Erfahrung beim Verladen des Volkes. Die AfD hingegen ist noch nirgendwo richtig zum Zuge gekommen. Also, warum nicht mal Banane mit Tsatsiki? Diese Konstellation ist fast schon alternativlos, wenn man weiß, dass nahezu alle anderen Kombinationen von Mutti dominiert werden. Wer jetzt noch immer nicht die Panik der Angela Merkel versteht, wenn den Deutschen bereits heute der Lügner Martin Schulz zum Hals heraushängt, der hat die bundestäuschende Politik nicht verstanden.

Merkel im Umfrage-Schock: Deutsche wollen offenbar auch Schulz nicht als KanzlerNatürlich wissen wir alle, dass der Wähler nichts nennenswertes zu wählen hat. Der/die Kanzler/in wird letztlich von den Gewählten gewählt und nicht von den Wählern. Niemand sollte die Bindungskraft indirekter Demokratie unterschätzen! Aus diesem Grund veranstalten wir einfach unsere eigene kleine, nichtssagende Wahl. Wir ergänzen das Topteam Angela Merkel und Martin Schulz um die Sahra Wagenknecht nebst der Frauke Petri. Wahrscheinlich dürfte das Ergebnis unterhalb dieses Artikels realistischer ausfallen als dass von jeder anderen manipulierten Wahl/Umfrage.


Bundeskanzler|in 2017 ✅ … meine Wahl ist:

  • Sahra Wagenknecht (51%, 237 Stimmen)
  • Frauke Petri (46%, 215 Stimmen)
  • Angela Merkel (2%, 9 Stimmen)
  • Martin Schulz (2%, 8 Stimmen)

Wähler insgesamt: 469

https://qpress.de/2017/03/24/merkel-im-umfrage-schock-deutsche-wollen-offenbar-auch-schulz-nicht-als-kanzler/

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Merkel im Umfrage-Schock: Deutsche wollen offenbar auch Schulz nicht als Kanzler

  1. schulz+spd = volksverarschung für völlig verbödete

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    Verfasst von Toni | 26. März 2017, 11:07
  2. die Politiker wissen sehr genau dass sie kein Mensch mehr sehen kann. daher lassen die sich die AfD% Stimmen auf ihre Parteien verteilen, weil sie ihre Tröge nicht verlassen wollen. glaubt heute noch einer ernsthaft dass die Grünen mal 30% hatten die von der Afd mit den 10% der grünen verwechselt wurden? lol.

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    Verfasst von reiner tiroch | 26. März 2017, 9:53

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