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Ausland, Naher Osten

Erdogan droht allen Europäern

von http://www.griechenland-blog.gr

In einem neuen Schwall von Beschimpfungen und Provokationen drohte Möchtegernsultan Erdogan allen Europäern, nirgendwo auf der Welt mehr sicher sein zu werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schritt zu einer neuen Provokation und warnte diesmal, die Europäer werden nirgendwo auf der Welt mehr sicher unterwegs sein können, wenn sie darin fortfahren, sich so zu verhalten.

Ich richte mich ein weiteres Mal an die Europäer (…) Die Türkei ist kein Land, das man einfach erschüttern, mit dessen Ehre man spielen, dessen Minister man ausweisen kann„, sagte Erdogan bei einer jüngst in Ankara gehaltenen Rede.

Erdogan: Europa soll Menschenrechte und Demokratie respektieren

Die ganze Welt beobachtet die Geschehnisse aus nächster Nähe. Wenn Ihr darin fortfahrt, Euch auf diese Weise zu benehmen, wird morgen kein Europäer, niemand aus dem Westen fortan an keinem Ort der Welt einen einzigen Schritt mit Sicherheit, in Ruhe auf der Straße tun können„, fügte der türkische Präsident an und erklärte: „Als Türkei fordern wir Europa auf, die Menschenrechte und die Demokratie zu respektieren.

Die europäische Kritik bezüglich des Themas der Journalisten, die in der Türkei inhaftiert worden sind, sagte Erdogan: „Schaut man sich die Liste der Namen (der inhaftierten Journalisten) an, gibt es Mörder, Diebe, Pädophile, Betrüger: von allem, nur keine Journalisten!

Ebenfalls erklärte der türkische Minister für europäische Angelegenheiten gegenüber der Agentur Bloomberg, die Vereinbarung der Türkei mit der Europäischen Union über die Unterbindung des größten Flüchtlingsstroms seit dem Zweiten Weltkrieg befinde sich nahe an ihrem Zusammenbruch.

Celik: Referendum über Todesstrafe und EU-Beitritt der Türkei

Der türkische Kultusminister Ömer Celik erklärte dagegen in einem am 21 März 2017 in Ankara gegebenen Interview, indem die Türkei ungefähr 3 Millionen Flüchtlinge – mehr als jedes andere Land – beherbergt und deren Weiterreise nach Europa unterbindet, habe sie die EU vor einer „rassistischen“ Reaktion gerettet, die den demokratischen Charakter der EU bedroht. Die Vereinbarung als einseitig charakterisierend erklärte er, die Türkei habe keinerlei Verpflichtung, mit ihrer Umsetzung fortzufahren, und fügte an, die Pflicht seines Landes, weiterhin die Aufnahme in die EU anzustreben, sei nicht verhandelbar.

Wir werden diese Menschen nicht dem Tod überlassen, aber eine Vereinbarung hat zwei Seiten, und wenn die eine Seite sich nicht an ihre Verpflichtungen hält, wird es dann auch die andere nicht tun„, sagte Ömer Celik. „Wenn die Vereinbarung bezüglich des Flüchtlingsthemas zusammenbricht, ist das, was wir voraussehen, völlig klar: wir werden mit keinem seitens der EU betriebenen Mechanismus kooperieren.

Während in der Türkei die Unterstützung für einen Beitritt zur EU hoch bleibt, ist die Überzeugung zusammengebrochen, dass dies geschehen wird, erklärte der türkische Minister und meinte weiter, das Thema könnte letztendlich im Rahmen eines Referendums über die Wiedereinführung der Todesstrafe an das Volk weitergeleitet werden.

(Quelle: Imerisia)

http://www.griechenland-blog.gr/2017/03/erdogan-droht-allen-europaeern/2139616/

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