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Ausland, Europa

Am Balkan nichts neues

von http://vineyardsaker.de

Die Übersetzung von mehreren Interviews durch sloga (Quelle).

Am Balkan nichts neues – Makedonien: tägliche Demonstrionen der Bevölkerung in allen größeren Städten

Vorgeschichte: Es wurden Wahlen in Makedonien abgehalten. NACH den Wahlen schließen sich die drei alban. Parteien zu einer Plattform zusammen und vereinbaren eine Koalition mit der maked. (Wahlverlierer-) Partei SDSM. Der Präsident lehnt die Kaolition ab und verhindert somit eine Regierungsbildung. Das Volk begehrt auf und demonstriert täglich vor dem Parlament. Man möchte Neuwahlen, was die Wahlverliererpartei – da als Lügner und Betrüger entlarvt – natürlich ablehnt. Makedonien in der Krise.

Man mag ja denken: Was kümmerts mich? Der Balkan ist weit weg. Allerdings kann ein ähnliches Szenario früher kommen, als einem lieb ist. Sollten sich in naher Zukunft Deutschlandtürkenparteien und islam. Parteien formieren und einen „Verräter“ finden (was vermutlich nicht sonderlich schwer sein wird) …

1. Interview

L: Hinter mir befindet sich das maked. Parlament. Die Proteste der Bevölkerung – gegen die alban. Plattform und diese „unnatürliche“ Koalition gebildet von jener maked. Partei, die die Wahlen verloren hat und der Mehrheit der alban. Parteien – halten an. Die Bürger Makedoniens gehen jeden Tag – nicht nur hier in Skoplje sondern in allen größeren Städten – auf die Straße. Sie begehren gegen die sog. „alban. Plattform“ auf, die im Grunde die „Ohrid-Vereinbarungen“ und „Mai-Vereinbarungen“ auslöschen möchte und faktisch die Ouvertüre für eine Art Föderalisierung und defacto das Ende des maked. Staates einläuten möchte.
Mit mir ist heute Abend Boris Damovski; einer der Anführer der Proteste. Was schätzen Sie, wieviele Menschen sich jeden Abend hier versammeln.

D: Mindestens 5.000. Nach manchen Schätzungen kommen bis zu 15.000 – 20.000. Das hängt natürlich auch davon ab, von welcher Seite es betrachtet wird. Wir werden weitermachen, bis unsere Forderungen erfüllt werden. Erstens muß die alban. Plattform abgelehnt werden.

L: Will die Plattform eine Föderalisierung?

D: Das weiß heute kein Mensch. Es will uns keiner sagen (Anmk: er meint in erster Linie „seine“ maked. Partei), was konkret in der unnatürlichen Koalitionsvereinbarung steht. Das größte Problem ist, dass die Plattform erst nach den Wahlen entstand. Das ist faktisch ein Taschenspielertrick, da man vor den Wahlen darüber kein Wort verloren hat. Unser (Anmk: der Protestierenden) erster Erfolg war, dass der Präsident abgelehnt hat, der Koalition ein Mandat zu geben. Er hat es abgelehnt, da sie auf Tatsachen basiert, die erst nach der Wahl geschaffen wurden.

L: Was ist mit dem Druck der internat. Gemeinschaft?

D: Der Druck der internat. Gemeinschaft ist gegeben. Wir haben schon so mit einigen Nachbarn unsere Probleme (Anmk: Namensgebung – GR etc.) …

L: Man sagt, dass sogar Wähler der SDSM protestieren. Sie fühlen sich betrogen und ausgenutzt.

D: Das sollen die Parlamentarier hiermit zu spüren bekommen.

L: Sind Neuwahlen der einzige Ausweg aus der Krise?

D: Das ist einer der möglichen Auswege. Der natürlicheste und einfachste Weg wäre, wenn die Parlamentarier wieder „zu sich kommen würden“.

2. Interview

L: Was geschieht hier? Jeden Tag Veranstaltungen, Briefings, Happenings etc. … Begehrt das Volk auf wegen der alban. Plattform und einer etwaigen Zerstückelung Makedoniens?

G: Ja. Der Grund für die Volksansammlungen ist die Plattform. Eine Plattform der alban. Pateien, die in Tirana (Albanien) vereinbart und unterschrieben(!) wurde und von Pristina (Kosovo) unterstützt wird. Diese Plattform ist gegen die Prinzipien der maked. Verfassung und möchte gleiche stürzen. Sie möchte das Fundament unserer Staatseinheit zerstören. Sie möchte weiters das Thema „Amtssprache“ neu definieren. Die Staatseinheit kann keine zwei Amtssprachen haben. Wissen Sie, Makedonien ist ein Staat, der seinen Minderheiten die größtmöglichen Rechte eingeräumt hat. In der Verfassung steht: allen Gemeinschaften von Minderheiten; das sind Serben, Bosnier, Roma, Valahen, Albaner, Türken.
Die Ägypter (in Ohrid), Juden und Bulgaren sind nicht anerkannt. Aber das kann sich in Zukunft ändern. Fakt ist allerdings: Kein anderer Staat in der Region gibt seinen Minderheiten mehr Rechte als wir.

Was ist nun geschehen? Eine Partei hat mit 51 Parlamentssitzen die Wahl gewonnen. Hier schaltet sich auch die eu ein. Damit diese Partei nicht regieren kann, formiert man die Plattform, die dann mit den Sozialdemokraten eine Koalition bilden. Was die Plattform anbelangt; da wurden viele Stimmen gekauft …. Wie kann es nun sein, dass die Albaner in Makedonien regieren? Das kann nicht sein! … Die Albaner sind auf allen Niveaus anwesend. Sie haben drei Universitäten; sie sind in allen Staatsstrukturen; im Verfassungsgericht etc.

L: Grundsätzlich habt Ihr ja unter Patronat der internat. Gemeinschaft ihnen mit der Ohrid-Vereinbarung alle Rechte gegeben. Und jetzt verlangt dieselbe internat. Gemeinschaft (eu plus amis; vertreten durch Mogerini und Stoltenberg), dass die Ohrid-Verbeinbarung defacto gestürzt werden sollen. Ist das nicht paradox?

G: JA! Das ist das größte Paradox an der ganzen Geschichte. Das haben Sie gut bemerkt. Die Ohrid-Vereinbarung sagt deutlich, dass wir eine Staatseinheit sind, die nicht zerteilt werden kann. Und was bitte schön ist das, was man vorhat, wenn nicht eine Zerstückelung Makedoniens?
Das ist die erste Phase: eine Föderalisation. Sie (Anmk: die internat. Gemeinschaft) zeigt uns Beispiele: die Schweiz, amiland, Belgien. Nein. Das kommt für uns nicht in Frage. Wir sind ein Einheitsstaat. Die Ohrid-Vereinbarung ist in der Verfassung implementiert. Es ist also ein Versuch, die Verfassung Makedoniens zu brechen. Daher ist das Volk – nach Punkt 1 und 2 der Verfassung – als Souverän auf die Straße gegangen. Das sind keine nationalistischen Zusammenkünfte; so wie einige es darzustellen versuchen. Das Volk hat „in flagranti“ gezeigt, dass es sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Das Volk hat sich auf derselben Frequenz wie sein Präsident gefunden. Das sind freiheitsfordernde und „demokratischste“ Proteste.

L: Wird es gelingen, dem Druck der internat. Gemeinschaft, die eine Regierung von SDSM und der alban. Plattform fordert, standzuhalten?

G: Ich bin mir sicher, dass wir standhalten werden. Als erster hat der Präsident nicht nachgegeben. Mogerini gegenüber hat er gesagt, dass er verfassungsmäßig (Art. 44) gehandelt habe.
Wir sind hier, um zu zeigen, dass wir alle (Makedonier, Serben, Türken, Bosnier etc.) hier gemeinsam leben. Dass wir frei und demokratisch leben und die Minderheiten und ihre Rechte geachtet werden. NUR die Albaner wollen immer mehr und immer mehr … ganz konkret: die alban. Elite!

L: Ist das alles im Kotext der Schaffung der „Prizren-Liga“ (Anmk: Großalbanien) zu sehen?

G: Genau so ist es. Die Albaner sagen zwar immer: „Wir haben diese Idee aufgegeben!“ – Aber sie arbeiten bereits drei Jahrhunderte an einem Großalbanien. Wir wissen alle, was mit dem Kosovo geschah. Anstatt dass die Welt gesehen hätte, dass eigentlich die Albaner vergewaltigt, gemordet, terrorisiert, Häuser angezündet etc. haben, haben sie das Ganze pervertiert und den Serben in die Schuhe geschoben. JETZT – mit der gegebenen Distanz – sehen auch WIR, dass das nicht stimmen konnte, da die Albaner bei uns genau dasselbe vorhaben bzw. umsetzen wollen. Sie wollen ein Drittel Makedoniens abspalten und Großalbanien zuführen.

LEUTE! Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Ein Jahrhundert von Demos und nicht Ethnos bzw. Ethnosymbolismus. Wir kehren in das 18. und 19. Jhdt. zurück.

3. Interview mit Dr. Savo Klimovski

K: Für mich persönlich war sehr interssant: Welche grundsätzlichen Thesen vertritt die Prizren-Liga (Großalbanien)? Glauben Sie mir! Sie unterscheiden sich in keinem Punkt von der heutigen Deklaration (Anmk: der alban. Plattform). Ich bin kein Historiker. Aber es sollen sich die Wissenschaftler hinsetzen und beides vergleichen. Die Deklaration geht sogar noch weiter als die Prizren-Liga. Das ist auch für die Serben interessant, da Südserbien ebenfalls miteinbezogen ist. Und Griechenland ist davon noch stärker betroffen.

L: Gut. Aber warum schweigen die Griechen und Bulgaren in dieser Krise?

K: Warum die Bulgaren schweigen, ist mir klar. Sie warten. Sie haben immer gewartet. Das möchte ich jetzt nicht kommentieren. Ich habe da meine Meinung. Aber das ist etwas anderes. Die Albaner lassen die Bulgaren in Ruhe. Sie haben die Bulgaren sogar als Minderheit in Albanien anerkannt. Das müssen Sie sich vorstellen! In Albanien gibt es eine bulgar. allerdings keine maked. Minderheit! Verstehen Sie! Das ist nonsens. Wir haben eine maked. Minderheit in Albanien, die als bulgar. Minderheit betrachtet und „ausgegeben“ wird. Die Bulgaren haben einen anderen Plan. Für sie ist Ohrid eine bulgar. Stadt.

Was das griech. Schweigen betrifft. Griechenland ist einerseits in einer wirtschaftl. schwierigen Lage und andererseits. warten rd. 1,5 Mio. Flüchtlinge in der Türkei und wollen nach GR. Diese Massen wird europa nicht mehr aufnehmen können. Unter diesen Umständen müssen die GR ihre Situation hinterfragen. Makedonien ist – so gesehen – ein Experiment. Falls es den Albanern gelingen würde, einen Teil abzuspalten, so wird man sie nicht aufhalten können. In Serbien wird man versuchen, um einige Gebiete zu handeln bzw. tauschen, wobei ich meine, dass Serbien den Kosovo niemals anerkennen wird.

Wir (Makedonien) MUSSTEN den Kosovo anerkennen, da wir unter schwerem Druck standen. Was jetzt passiert, mußte passieren, da wir unsere brüderlichen Beziehungen mit Serbien nicht zerstören wollen (Anmk: naja … sehr schön formuliert … die Serben haben Makedonien ohne Wenn und Aber annerkannt, während sie als Dank die Anerkennung des Kosovo erhalten haben … dass es auf serb. Seite eine gewisse „Schadenfreude“ gibt, dass sich die Makedonier ihr eigenes Grab schaufelten und schaufeln, ist verständlich …).

Der serb. Premier Vucic hat gesagt: „Er wird sich nicht einmischen; aber er beobachtet die Situation aufmerksam.“ Eine sehr moderate Aussage, die andererseits eine klare Botschaft ist. Ich sehe in Vucic einen von vielen großen serb. Anführern in der Vergangenheit, an die man sich in der Zukunft erinnern wird. Vucic wird mit Sicherheit bei den anstehenden Wahlen zum Präsidenten gewählt werden. Da gibt es keinen Zweifel. Er wird dannach seine heutige Politik fortführen (Anmk: wenn es eng wird bzw. ans Eingemachte geht, ist logisches denken durchaus möglich (Stichworte: wohin gehöre ich?, wer ist Feind und Freund? etc.); das sollte dem Leser durchaus Hoffnung geben …).

L: Wie sieht der Ausweg aus dieser Krise aus?

K: Nicht nur unser Präsident gibt der Koalition kein Mandat; sondern auch das Volk. Wie die Koalitionspartner ins Parlament gehen können? Gar nicht! Jeden Tag haben sie Staatsbürger vor dem Parlament, die sich selbst organisierten (es steht keine polit. Partei hinter ihnen), die verhindern werden, dass die Abgeordneten ins Parlament kommen. Es ist offensichtlich, dass die Kaolition auf Betrug basiert. Man hat seine Stimme für ein Programm gegeben, dass nicht zu 100% – jedoch so weit als möglich – bei Regierungsbeteiligung umgesetzt werden wird. Allerdings, wenn dann daraus ein Angriff auf die Souveränität wird, wird das Volk es nicht dulden.

L: Erkennen die Wähler der SDSM, dass sie betrogen wurde. Ein Wahlprogramm vor der Wahl; ganz etwas anderes dannach; gepaart mit einer alban. Plattform.

K: Das Volk ist nicht nur in Skoplje auf der Straße (ich glaube es werden täglich rd. 1.000 – 2.000 mehr). Auch die restl. Städte sind auf den Füßen. Wobei sich der Wahlsieger noch gar nicht geäußert hat. Sie können mir glauben, wenn sich die Partei, die die Wahlen gewonnen hat zu Wort meldet, dann werden die Abgeordneten nicht nur nicht ins Parlament kommen können, sondern es wird die Frage sein, ob sie überhaupt bis Skoplje kommen werden … In Makedonien ist das Volk in Aktion getreten. Selbst wenn der Präsident – was er nicht vorhat – sein „Nein“ zur Regierungsbildung der unsägliche Koalation zurückziehne würde, würde das nichts ändern. Der Präsident hat begriffen und gespürt, dass er – sollte er anders handeln – den Nerv der Bevölkerung treffen würde. Er hat einfach nur das gemacht, was jeder patriotische und verantwortungsvolle Mensch, der sein Land liebt, gemacht hätte.

Neuwahlen wären die schmerzloseste Lösung. Aber da will die SDSM nicht mitspielen. Sie wollen natürlich nicht, da sie ihren Betrug quasi selbst aufgedeckt haben. Nicht nur das. Sie zeigten, dass die Albaner sie erpressen können.

L: Worin besteht dann die Lösung?

K: Ich persönlich glaube, dass sich die SDSM zersplittern wird. Die Partei hat viele ehrliche und intellektuelle Leute, die natürlich aus verschiedenen Motiven heraus in Opposition standen, jedoch bei dem, was da auf uns zukommt, einfach nicht mitspielen werden.

L: (min. 21:50) Wir befinden uns auf dem Berg Srebrnjak, wo wir eine Gedenkstätte der serb. Helden, die 1912 einen großen Sieg gegen das türk. Imperium verzeichneten, haben. Hinter mir befinden sich die verbliebenen Rückstände der Gedenkstätte, die von 1934 – 38 gebaut wurde. Die Bulgaren haben sie 1942 zerstört und die serb. Gemeinschaft dannach teilweise wieder aufgebaut. Die alban. Plattform benennt das Jahr 1912 als Beginn des Genozids an der alban. Bevölkerung in Makedonien. Das ist nicht nur ein direkter Angriff auf die serb. Geschichte, sondern soll auch die Balkankriege revidieren. Der angebliche Genozid dauerte bis 1956 an. Interessant wäre, auf welcher Basis man die Geschichte dermaßen zu verfälschen versucht.

Ich befinde mich in der Krypta (min. 23:30) der Gedenkstätte auf dem Srebrnjak, wo eine der wichtigsten Schlachten des 1. Balkankrieges stattfand, der den Fall des türk. Imperiums beschlossen hat. Hinter mir befinden sich Knochen der serb. Helden, die in einem schweren Kampf gegen die Osmanen heldenhaft kämpften.

4. Interview mit dem Vorsitzenden der serb. Demokrat. Partei; Ivan Stojilkovic

L: Das ist jene Partei, die als erste die maked. Bevölkerung davor gewarnt hat bzw. alarmierte, dass die drei alban. Parteien eine Vereinbarung in Tirana getroffen hätten und eine Plattform formierten. Hr. Stojilkovic; Sie haben defacto die Plattform aufgedeckt? Wie sind Sie zu den Informationen gekommen?

S: Es ist nicht wichtig, wer der erste ist/war. Es ist viel wichtiger, dass keine der anderen polit. Kräfte in Makedonien jene Plattform, die eine Resolution im Parlament bez. des „Genozids an den Albanern von 1912 – 1956“ verlangte, ernst genommen hat. Kein vernünftig denkender Mensch kann annehmen, dass so eine Resolution eine Mehrheit haben würde, da sich die Makedonier damit selbst als genozidales Volk brandmarken würden.

L: Von 1912 bis 1941 hätten die Serben den Genozid dürchgeführt, da sie die Herrschaft hatten; nach 1945 (bis 1956) wären es die maked. Kommunisten gewesen.

S: Die Albaner wollten mit der Resolution hauptsächlich aufzeigen, dass sie zahlenmäßig heute mit den Makedoniern „auf Augenhöhe“ wären, wenn sie damals nicht von Serben und Makedoniern so dezimiert worden wären. Folglich sind sie heute ebenbürtig (das Land gehört ihnen im gleichen Ausmaß). Diese Resolution hat natürlich einen breiteren Kontext. Wenn sie die erneute Klage Bosniens gegen Serbien bez. Genozid berücksichtigen; wenn sie das Zusammenspiel von Kosovo und Kroatien in Bezug auf eine erneute Anklage der Serben im Kosovo berücksichtigen, dann erhält die Resolution einen breiteren, regionalen Kontext. Im weitesten Sinn würde die Resolution Serbien schwächen. Ich vermute einmal, dass die Resolution den Makedoniern gleichfalls schaden wird und den zwischenstaatlichen Beziehungen (Serbien – Makedonien).

L: Ist aus der Sicht der einheimischen Politiker die Forderung, dass „albanisch“ in ganz Mekedonien zur Amtssprache werden soll, die größere Gefahr als die Resolution? Oder ist es gleich gefährlich?

S: Sie können beides nicht voneinander trennen. Sollte die Resolution im Parlament „durchkommen“, dann würden sich die Makedonier selbst aberkennen, den Staat in Zukunft zu führen. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass man als genozidales Volk einige seiner Rechte verliert. Das zweite Ziel der Plattform ist es den maked. Staat zu stürzen, eine Verfassungsänderung und der Föderalismus.

Sie haben in Makedonien heute die paradoxe Situation, dass der Wahlsieger (neben den Serben) die maked. Kommunisten verteidigt, während die maked. Kommunisten (nun Sozialisten – SDSM) sich mit den Albanern darauf geeinigt haben, dass quasi ihre ideolog. Vorgänger einen Genozid begangen hätten. Das ist irgenwie so unglaublich, dass ein Großteil der Bevölkerung es nicht wahrhaben will und kann … Das alles nur, um an die Macht zu kommen …

http://vineyardsaker.de/2017/03/16/am-balkan-nichts-neues/

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