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Ausland, Welt

Washington sabotiert die Friedensbemühungen Moskaus, weil es einen Krieg mit Russland provozieren will

 von Rudy Panko – http://www.luftpost-kl.de

Bild: Die Geschichte ist nicht auf Washingtons Seite

Der für die Website RUSSIA INSIDER schreibende Journalist Rudy Panko ist der Meinung, dass Washington die Friedensbemühungen Moskaus in Syrien und in der Ukraine sabotiert, weil es einen Krieg mit Russland provozieren will.

Die russischen Versuche, in Syrien und in der Ukraine Frieden zu schaffen, können nicht gelingen, weil Washington immer wieder Öl ins Feuer gießt und alle Warnungen in den Wind schlägt. Die USA wollen Krieg, und wenn sie nicht einlenken, werden sie ihn auch bekommen.

Es ist jetzt völlig klar, dass Washington und seine Vasallenstaaten alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um Schritte zu einer friedlichen Lösung in Syrien zu sabotieren und ein erneutes Aufflammen der Kämpfe in der Ostukraine zu provozieren.

Alle Versuche von Trump-Vertrauten, mit den Russen ins Gespräch zu kommen, werden bereits als „Landesverrat“ denunziert, wie der Rücktritt Michael Flynns zeigt (weitere Infos dazu unter   http://www.epochtimes.de/politik/welt/michael-flynns-ploetzlicher-ruecktritt-die-ses-komplott-gegen-trump-steckt-dahinter-a2050694.html ). (US-Außenminister) Tillerson wollte   nach   seinem   ersten   Treffen   mit   (dem   russischen   Außenminister)   Lawrow   (beim G20-Gipfel) in Bonn [weitere Infos dazu s.        https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-02-16/tillerson-has-uneven-first-meeting-with-lavrov-at-g-20-meeting (und http://www.spiegel.de/politik/ausland/g-20-gipfel-in-bonn-treffen-von-sergej-lawrow-mit-rex-tillerson-a-1134964.html )] entgegen den Regeln des Protokolls nicht mit seinem Gesprächspartner vor die Presse treten. Offensichtlich wollen Vertreter der USA noch nicht einmal gemeinsam mit einen Russen fotografiert werden.

Außerdem scheint das Leben russischer Diplomaten derzeit sehr gefährdet zu sein [weitere   Infos   dazu   unter     http://russia-insider.com/en/least-four-russian-diplomats-have-died-suddenly-last-two-months/ri18996   ].

Es folgen die jüngsten Informationen über den zerbrechlichen Waffenstillstand und die Friedensbemühungen in Syrien: Westliche NGOs arbeiten rund um die Uhr, um die syrische Regierung zu diskreditieren und zu dämonisieren [s. dazu auch        http://russia-insider.com/en/kremlin-says-western-ngos-are-fabricating-atrocities-sabotage-syria-peace-settle-ment/ri18905 ]. Alle paar Tage werden erfundene Geschichten über Gräueltaten der russischen oder syrischen Streitkräfte verbreitetet, die der (vor allem im Ausland agierenden) „gemäßigten   syrischen   Opposition“   und   ihrer   Verhandlungsdelegation   Argumente  zum Abbruch der Friedensverhandlungen liefern sollen. Und die westlichen Medien greifen diese Lügenstorys begierig auf, um die Friedensgespräche als „empörenden Versuch zur
Reinwaschung des Assad-Regimes“ diffamieren zu können.

Dass   diese   Feststellungen   nicht   übertrieben   sind,   wird   aus   einer   Presseerklärung   der NGO Human Rights Watch (s.        https://de.wikipedia.org/wiki/Human_Rights_Watch ) zu den kommenden Gesprächen in Genf deutlich [s.        https://www.hrw.org/news/2017/02/21/syria-
make-human-rights-priority-geneva-talks      ]. Darin heißt es:

„In Anbetracht der vielen von der syrischen Regierung zu verantwortenden Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen – einschließlich des Einsatzes  geächteter Waffen – sollten alle Staaten und besonders die an den Verhandlungen (in Genf) beteiligten darauf drängen, dass die Lieferung von Waffen und sonstiger Ausrüstung an die Streitkräfte der syrischen Regierung sowie jede logistische Unterstützung für sie so lange unterbleiben, bis diese Verbrechen aufhören und die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden. Auch bewaffnete Oppositionsgruppen, die Kriegsverbrechen oder Menschenrechtsverletzungen begangen haben, sollten nicht mehr mit Waffen beliefert oder auf andere Art unterstützt werden.

Die US-geführte Koalition sollte beachten, dass russische und syrische Truppen auch bei   der   angeblichen   Bekämpfung   des   Terrorismus   wiederholt   Kriegsverbrechen   begangen haben und deshalb sicherstellen, dass sie bei jeglicher Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den auch als ISIS bezeichneten Islamischen Staat in Syrien, nicht zum Komplizen bei Kriegsverbrechen wird.“

Schlimmer kann man die Wahrheit kaum noch verdrehen.

Inzwischen   werden   mit   gezielt   platzierten   Sprengfallen   russische   Militärberater   umgebracht, und die terroristischen Milizen bekennen sich noch nicht einmal dazu [weitere Infos dazu   s.      http://russia-insider.com/en/bomb-killed-4-russian-soldiers-syria-were-not-being-told-full-story-why/ri18993     ].

Obendrein weigert sich die Delegation der „Rebellen“, Teheran als dritten Garanten einer Waffenruhe anzuerkennen. Weil die Kämpfe in den Vorstädten der syrischen Hauptstadt Damaskus wieder aufgeflammt sind, möchten sie noch nicht einmal über eine Waffenruhe verhandeln.

Die Zustände in der Ostukraine waren schon schlimm, sind jetzt aber noch schlimmer geworden: In Avdiivka, das in der Nähe der größten von prorussischen Rebellen gehaltenen Stadt Donezk liegt (und von ukrainischen Truppen gehalten wird), sind (auf deren Betreiben)   die   Kämpfe   neu   entbrannt   (s.        https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-1341.html     ). Dabei wurden mindestens zwölf Zivilisten getötet und Hunderte verwundet. Und Kiew stellt seinen Angriff als „Beweis für eine erneute russischen Aggression“ dar.

Die ukrainische Regierung in Kiew verschweigt natürlich, dass sie selbst die neue Eskalation ausgelöst hat [s. http://russia-insider.com/en/donbass-war/ri18763 ]. Über Radio Free Europe wurde allerdings die Nachricht verbreitet, die Streitkräfte der Ukraine seien zum Angriff übergangen, im Schutz der Nacht ins „Niemandsland“ eingedrungen und hätten neue Stellungen nahe der Frontlinie der prorussischen Rebellen bezogen. Für diesen klaren Verstoß gegen das Minsker Abkommen machen die westlichen Medien und Regierungen nun aber wie üblich die prorussischen Verteidiger verantwortlich.

Als (der republikanische) US-Senator Lindsey Graham (s. dazu auch        https://de.wikipedia.org/wiki/Lindsey_Graham   ) kürzlich die ukrainischen Truppen besuchte, erklärte er [s. http://russia-insider.com/en/john-mccain-and-lindsey-graham-visited-ukraine-frontlines-a-head-current-bout-fighting-encouraged   ]:

„Wenn wir wieder in Washington sind, werden wir dort die erneute russische Aggression zur Sprache bringen. Es wird Zeit, Russland dafür bezahlen zu lassen. Euer Kampf  ist unser Kampf, noch 2017 werden wir eine Offensive starten.“

Erst gestern hat Graham (auf der Münchner Sicherheitskonferenz) seine private Kriegserklärung wiederholt – mit der Ankündigung: „2017 wird das Jahr sein, in dem wir Russland in   den   Arsch   treten.“   [s.  dazu   auch http://russia-insider.com/en/the-year-diplomacy-died/ri18990  (und http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-russland-lind-sey-graham-droht-dem-kreml-a-1135290.html     )]

Die Zeit der Illusionen ist vorbei: Donald Trump kann und wird die Kriegstreiber nicht aufhalten. Er hat vermutlich Golf gespielt, während die eigentlichen Strippenzieher in Washington diese Provokation eingefädelt haben.

Pat Buchanan hat dazu geschrieben [s.        http://linkis.com/buchanan.org/blog/cGKKJ ]:

Weil sich die Russophobie wie eine Epidemie ausbreitet, wird es immer schwieriger, normale Beziehungen (zu Russland) herzustellen. Mit dem in immer neuen Varianten vorgebrachten Vorwurf, Mitarbeiter Trumps hätten konspirative Verbindungen zu Putin geknüpft, wird das Weiße Haus dazu gedrängt, einen härteren Kurs gegen Russland zu steuern.

Deshalb schicken die USA Panzer und Hubschrauber nach Polen, Bulgarien und Rumänien   (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP16616_281116.pdf )   und die   NATO   Kampfbataillone   in   die   baltischen   Staaten   [s.   dazu   auch http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP12215_030715.pdf       und http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP15116_071116.pdf       ). Deshalb hat Trump Russland aufgefordert, die Krim wieder an die Ukraine abzutreten. Und deshalb berichten die Medien aufgeregt über russische Spionageschiffe vor der US-Küste und russische Kampfjets, die US-       Kriegsschiffen   im   Schwarzen   Meer gefährlich   nahe   kommen.   Außerdem   wird   behauptet, die Russen hätten durch die Stationierung neuer Raketen (in Kaliningrad) den INF-Vertrag (s.    https://de.wikipedia.org/wiki/INF-Vertrag ) von 1987 gebrochen.

Ein US-Atom-U-Boot der Ohio-Klasse hat im Pazifik „zu Übungszwecken“ vier Trident Raketen (s.   https://de.wikipedia.org/wiki/Trident_(SLBM) ) abgefeuert, die Atomsprengköpfe tragen können.

Die Hoffnung, dass nach Abschluss eines Abkommen über die Beilegung des Konfliktes in der Ostukraine die Sanktionen gegen Russland aufgehoben und die Spannungen in Europa abgebaut werden könnten, muss wohl aufgegeben werden.

Auch die mit der Wahl Trumps bei den Russen aufgekommene Hoffnung auf eine mögliche Annäherung hat sich in Enttäuschung und wütende Entschlossenheit verwandelt.

Bleibt die Frage: Machen sich die Leute, die eine Verständigung mit Russland sabotieren, eigentlich klar, wohin ihre Kriegstreiberei zwangsläufig führen wird?

Russland hat mit allen diplomatischen Mitteln versucht, die von Washington angezettelten Konflikte friedlich zu lösen, seine Bemühungen wurden aber alle sabotiert.

Die Drahtzieher in Washington wollen offensichtlich einen Krieg mit Russland unvermeidlich machen. Wenn sie nicht aufhören, könnten sie bekommen, was sie wollen.

(Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. Anknüpfend an den letzten Satz fügen wir hinzu: Wenn die deutsche Friedensbewegung nicht endlich gemeinsam gegen die wachsende Kriegsgefahr aufsteht, wird sie immer noch zerstritten, aber gemeinsam in einem Atomkrieg untergehen.)

http://russia-insider.com/en/its-now-crystal-clear-washington-aims-make-war-russia-ine-
vitable/ri18997

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Washington sabotiert die Friedensbemühungen Moskaus, weil es einen Krieg mit Russland provozieren will

  1. diese selten dämlichen kriegstreiber werden die ganze Welt in den Abgrund reissen! und dann gibt es noch so Amihörige Troll-Leute, die dem Putin alles unter die Vorhaut jubeln, gell?

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    Verfasst von reiner tiroch | 10. März 2017, 14:57

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