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Ausland, Nordamerika

Trump und sein neues Federal Reverse System

usblowup

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Fools-Town: Glücksritter Trump ist sicherlich einiges an großen Zahlen gewohnt. Was aber macht er mit der Hinterlassenschaft des Barack Hussein Obama? Mit Sicherheit ist es die größte Tretmine, die von seinem Vorgänger im Weißen Haus hinterlassen wurde. In Summe reden wir über 20 Billionen US-Dollar. Für Leute die es nicht aussprechen können, hier noch einmal zum Mitlesen: 20.000.000.000.000 Dollar. Das macht dann pro Kopf, vom Säugling bis zum Greis, schon mal rund 62.000 Dollar Schulden, um es wieder etwas fassbarer zu machen. Bislang sieht noch alles nach einer explosiven und plötzlichen Demontage der Nation aus.

Klar doch, die Amerikaner sind generell kriegsgeil ohne Ende, dass sie sich einstmals dazu entschlossen rund 700 Mrd. Dollar pro Jahr in Mord und Totschlag zu investieren. Bis heute immer noch der größte Aktivposten in der Bilanz dieser Nation. Nach Meinung vieler Investoren das beste Geschäft aller Zeiten. Überall wo Blut im Spiel ist, sollen die Renditen besonders verlockend sein. Infolgedessen kann man getrost unterstellen, dass von dem vererbten Schuldenberg der größte Teil für diesen Zweck ausgegeben wurde. Woanders nennt man das übrigens Blutgeld.

Wie dem auch sei, Donald Trump darf jetzt mit dieser Hypothek sein Geschäft eröffnen. Formal ist für seine frisch verlautbarten Ziele, insbesondere die Totalsanierung der maroden Infrastruktur, gar kein Geld vorhanden. Klotz am Bein ist noch charmant untertrieben. Etwas genauer könnte man seine Situation wie folgt beschreiben: Mit einem großen Mühlstein am Hals, in einem bereits bis zu seiner Unterlippe mit Wasser gefülltem Becken stehend. Das umreißt seinen tatsächlichen Handlungsspielraum, den er nur ausweiten kann, wenn er die Druckerpresse wie sein Vorgänger endlos durchrattern lässt. Von einem regulären Abbau des angesprochenen Schuldenberges sollte niemand auch nur ansatzweise zu träumen wagen.

Immerhin liegt die US-Staatsverschuldung spätestens seit Obama endgültig oberhalb der 100 Prozent Marke zum BIP, welches aktuell mit rund 18 Billionen Dollar pro Jahr beziffert wird. Die Frage nach etwaigen Luftnummern in dieser Zahl verkneifen wir uns an dieser Stelle wohlweislich. Würde Donald Trump diese Verschuldung im gleichen Tempo fortsetzen wie Obama, dürfte er nach acht Amtsjahren, sofern er die schadlos übersteht, bei rund 40 Billionen Dollar Schulden im Verhältnis von über 200 Prozent zum BIP enden. Für jeden Normalsterblichen als auch für andere Nationen schon eine mehrfache Pleite.

Wie es aussieht wird er tatsächlich ein drastisches und großes Umbauprogramm des Staates realisieren müssen, um die aufgezeigte monetäre Todesspirale in den Griff zu bekommen. Gemäß seiner Programmatik braucht er bezüglich der FED nur ein paar Buchstaben umzustellen, damit diese wenigstens dem Namen nach zu seinem Programm passt (siehe unten). Soviel zur Theorie, die Praxis wird wohl um einiges brutaler ausfallen.

Was darf man von der FED erwarten

Abgesehen davon ist zur Stunde völlig unklar, welchen Einfluss Trump am Ende auf dieses Gelddruckmaschine ausüben kann. Es wird immer noch stur und steif behauptet, dass die “Federal Reserve” genauso “federal” sei wie der “Federal Express”, kurz FedEx. Es wird ebenso wiederkehrend behautet, dass gerade die FED eine der wesentlichen Todesursachen für John F. Kennedy gewesen sein soll. Hierbei ging es um die „Executive Order 11110“[The Intelligence]. Dass die FED über dem Gesetz steht ist dabei ein offenes Geheimnis. Einer ihrer vormaligen Direktoren, Alan Greenspan, als Erfinder der Dollarflut auch liebevoll als “Greenspam” bezeichnet, sagte es in diesem Interview[YouTube].

Trump und sein neues Federal Reverse SystemDeshalb bleibt es unwahrscheinlich spannend zu beobachten, wie sich das Verhältnis zwischen dem neuen US-Präsidenten und der FED in der nächsten Zeit entwickeln wird. Entweder greift das von Trump geplante “Federal Reverse System” oder aber die Gelddruckerei namens FED lässt ihn am ausgestreckten Arm verhungern. Das Verhältnis dieser beiden “Zocker” kann gar nicht schwergewichtig genug eingeschätzt werden. Eine signifikante Anhebung des Leitzinses könnte den USA irgendwann genauso viel kosten, wie die bisherigen Militärausgaben. Dieser Umstand verdient daher in der kommenden Zeit erhöhte Aufmerksamkeit.

https://qpress.de/2017/01/22/trump-und-sein-neues-federal-reverse-system/

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