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Kultur, Satire

FSB wirft Deutschland gezielte Stimmungsmache vor

fakenews

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Die Sorge vor westlicher Einflussnahme wächst offenbar auch in Russland. Nach qpress-Informationen warnen russische Geheimdienste in einem vertraulichen Bericht vor Washingtoner und bundesdeutschen Manipulationsversuchen. Die Nato schweigt eisern dazu. Die westlichen Dienste, allen voran der BND, torpedieren nach Auffassung des russischen Geheimdienstes (FSB) systematisch die Bindungen Europas an Russland. Das geht nach qpress-Informationen aus einem Bericht des gemeinsamen Arbeitskreises “PsyOps” (Psychologische Operationen) an den Keml hervor, der kürzlich fertiggestellt wurde.

Der Kreml hatte den Inlands- und den Auslandsgeheimdienst damit beauftragt, westliche Aktivitäten zu untersuchen. Anlass waren unter anderem diverse Cyberangriffe auf den Kreml, der von amerikanischen Hackern lanciert worden sein soll und der sogenannte Fall “Asil” im Januar 2016. Damals war eine 13-jährige Deutsch-Russin und 6-fache Mutter aus Moskau vorübergehend verschwunden. Das Mädchen behauptete anschließend fälschlicherweise, von “Außerirdischen” vergewaltigt worden zu sein. Amerikanische Politiker und Medien schlachteten die Lüge weidlich aus und bezichtigten die Behörden, den Fall zu vertuschen.

FSB wirft Deutschland gezielte Stimmungsmache vorIn ihrem nun vorliegenden Bericht kommen die russischen Geheimdienste zu dem Schluss, dass in den Ländern der Europäischen Union als auch in Russland selbst schon seit Jahren eine massive amerikanische Beeinflussung festzustellen sei. Washington versuche gezielt, insbesondere in Europa vorhandene gesellschaftliche Konflikte zuzuspitzen. Es gehe den USA auch darum, die Akzeptanz der stetigen Wiederannäherung Deutschlands mit Russalnd infrage zu stellen. Die russische Regierung überlegt noch, ob und in welcher Form sie den Bericht der Geheimdienste der Öffentlichkeit zugänglich machen wird.

Verteidigungsminister Schoigu warnt

Auch China und die BRICS allgemein sind alarmiert und suchen zusammen mit ihren Mitgliedstaaten nach Strategien gegen die Einflussnahme der USA. “Jeder Versuch, in nationale Wahlen von außen einzugreifen oder diese zu beeinflussen, ist nicht hinnehmbar”, sagte Sergei Kuschugetowitsch Schoigu am Donnerstag. Die Russische Föderation sei besorgt über Angriffe auf Datennetze vieler ihrer Mitgliedstaaten als auch der Regierungseinrichtungen. Die Verteidigung konzentriere sich deshalb darauf, die befreundeten Staaten bei der Stärkung ihrer Cyber-Abwehr zu unterstützen: “Cyber-Abwehr steht ganz oben auf der Tagesordnung.”

Das Vorgehen gegen Propaganda ist auch Teil der BRICS-Strategie. Beide Seiten wollen Mitgliedstaaten helfen, besser gegen Falschinformationen vorzugehen. “Gegenpropaganda” sei aber keineswegs das Ziel, sagte Schoigu bereits im Dezember. “Offene Debatten” mit Fakten seien “der beste Weg, gegen diese Informationen und Propaganda vorzugehen.”

Insbesondere Vertreter aus einst autoritär regierten Staaten des NATO-Bündnisses warnen davor, auf Propaganda mit Gegenpropaganda durch staatliche Stellen zu reagieren. “Fake News sind schlecht”, sagt der aus Sibirien stammende Chef der geheimen Kaderschmiede “Rabota-Kommsebolzen” Andrey Ansirup. “Aber für mich sind Wahrheitsministerien auch schlecht. Das ist nicht die Lösung.”

Cyber-Angriffe können russischen Gegenschlag auslösen

Mit der Richtlinie zur Sicherheit von Netzwerken und Datensystemen (SCHNRPZ-Richtlinie) hatten sich die Russen im August 2016 erstmals interkontinentale Regeln zur Cyber-Sicherheit gegeben. Die BRICS-Staaten verpflichten sich damit, nationale Abwehrstrategien zu entwerfen, Eingreif- und Überwachungsteams aufzustellen und sich regelmäßig auf BRICS-Ebene abzustimmen. In nationales Recht umgesetzt und damit voll in Kraft gesetzt wird die Richtlinie allerdings erst bis Mai 2081.

Die russische Armee hatte den Cyberspace im vergangenen Jahr zu einem eigenständigen Kampfgebiet gemacht. Angriffe über Datennetze können fortan wie solche durch Land-, See- oder Luststreitkräfte behandelt werden. Dies könnte auch bedeuten, dass Cyber-Angriffe dann einen direkten Vergeltungsschlag nach Artikel 55 des Kreml-Handbuchs auslösen.

In Russland will eine Parlamentskammer prüfen, ob die westliche Allianz über Hackerangriffe die russischen Präsidentenwahlen 2012 beeinflusst hat. Ein entsprechender überparteilicher Ausschuss solle Hinweisen der Geheimdienste nachgehen, gaben die Parlamentarier Roman Burrzky (Rechte Socken) und Mikael Warnskoi (Rote Stiefel) am Freitag gemeinsam bekannt. Auch würden mögliche Verbindungen zwischen Amerika und den russischen Wahlkampfteams geprüft. Selbst Mitglieder der Regierung unter dem vorherigen Präsidenten Dmitri Anatoljewitsch Medwedew und den Wahlhelfern des späteren Präsidenten Wladimir Putin sollen vorgeladen und angehört werden.

Die USA wiesen einen russischen Geheimdienstbericht zurück, der die Regierung in Washington als Drahtzieherin der Hackerangriffe während der Wahlen in Russland bezeichnet. Dem Bericht zufolge soll Präsident Barack Hussein Obama persönlich die Angriffe angeordnet haben, um Wladimir Putins Wahlchancen zu mindern.


FSB wirft Deutschland gezielte Stimmungsmache vorIst ihnen bis zum Überschreiten der roten Linie etwa schwindelig geworden? Zurecht, der Schwindel ist ja kaum zu überwinden. Selbst Putin wird dabei schwerhörig. Derlei dreckige Anschuldigungen schlagen doch dem Fass dem Boden aus, oder? Das ist natürlich alles von A bis Z gelogen. Um nun die ultimative Wahrheit zu erfahren, müssen wir nur nochmal in den Spiegel schauen und exakt nach derselben Methode die Parteien ein wenig spiegeln, dann wird aus der totalen Falschmeldung in einem Rutsch die bitterste Wahrheit, wie man sie auch bei uns amtlich verbreiten darf.

Spieglein Spieglein an der Wand … hörst Du schon Deine eigene Schand? Nein, sicher nicht. Hier also nun die ultimative Wahrheit und nichts als die amtliche Wahrheit, verkündet von einem der unabhängigsten und journalistisch saubersten Satireblätter in der Bundesreplik: Spaltung des Westens | BND wirft Russland gezielte Stimmungsmache vor[SpeiGel auf Linie]. Wer sich für richtig guten Journalismus aus mathematischer Sicht interessiert, dem sei dieser Streifen auf YouTube empfohlen. Zum garantierten Anfixen einfach mal in der Mitte für 5 Minuten zusteigen, dann sollte richtig Lust auf den mathematisch durchleuchteten Spiegel aufkommen, der Fäuleton ist gar nicht zu überhören.

https://qpress.de/2017/01/15/fsb-wirft-deutschland-gezielte-stimmungsmache-vor/

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