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Ausland, Nordamerika

Schmierenkomödie von Massenmedien und US-Geheimdienstchefs gegen Trump und Putin

assangeclappertrump

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Die mit der Behauptung russischer Hacks zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl betriebene Propagandakampagne der Lügenpresse gegen den designierten US-Präsidenten Trump und den russischen Präsidenten Putin gerät immer mehr zur Lachnummer.

Nachdem die vom noch amtierenden US-Präsidenten Obama ernannten Geheimdienstchefs im US-Wahlkampf und danach ohne die Vorlage jeglicher Belege behauptet hatten, russische Geheimdienste hätten Computer der demokratischen Partei gehackt und dann durch die Weitergabe so erlangter wahrer Informationen an die Öffentlichkeit für die Wahl des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zum US-Präsidenten gesorgt, hat der demokratische US-Präsident Obama bekanntlich Sanktionen gegen Russland verhängt. Empörend sei es, wenn Staaten sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischen, um Wahlen und die Entscheidung der Bevölkerung zur Auswahl ihrer Regierung zu beeinflussen, lautete der Vorwurf von Obama und seinen Geheimdienstchefs, wobei natürlich nicht gesagt wurde, dass die US-Geheimdienste genau das seit Jahrzehnten rund um die Welt routinemäßig praktizieren. Und ganz besonders schlimm sei es, wenn Staaten in Computer in fremden Staaten eindringen, um sich da unrechtmäßig in den Besitz von nicht für sie oder die Öffentlichkeit bestimmten Informationen bringen würden, ging der groteske Gesang weiter, ganz so, als ob nicht jeder wüsste, dass das genau das ist, was der US-Geheimdienst NSA rund um die Welt, und das so allumfassend, wie er nur kann, macht. Und weil Hillary Clintons Kampagnenleiter John Podesta die größten Geheimnisse von Hillary Clinton, etwa den Text ihrer gutbezahlten Rede bei der Bank Goldman Sachs, wo sie den Bankern erklärt hat, dass sie die Öffentlichkeit mit ihrer zur Schau gestellten Sympathie für die US-Bevölkerung systematisch belügt und sie als Präsidentin in Wirklichkeit für die Banker arbeiten werde, wie in azhlreichen Lehrbüchern zur Computersicherheit nahegelegt wird, mit dem hochsicheren Passwort „p@ssw0rd“ gegen unbefugte Zugriffe gesichert hatte, kamen natürlich die bösen Russen dafür infrage, dieses komplexe Passwort erraten zu haben. Und ebenso war es nur ausgeklügelt vorgehenden russischen Geheimdiensten möglich, den klickwilden Mitarbeitern der Parteizentrale der Demokraten E-Mails zur Installation von jahrzehntealter Spähsoftware zu schicken, die dann, obwohl die IT-Sicherheitsabteilung der Demokraten schon nach wenigen Monaten auf Hinweise des FBI zu Brüchen der IT-Sicherheit in der Parteizentrale der Demokraten reagiert hat, herausgefunden haben soll, dass die Parteiführung der Demokraten Hillary Clintons beim Wahlvolk beliebten Gegenkandidaten in der demokratischen Vorwahl systematisch ausgebootet hat, um sicherzustellen, dass die von Bankern und Großspendern bevorzugte Clinton Präsidentschaftskandidatin der Demokraten wird.

Seltsamerweise beharrte der republikanische Wahlsieger der US-Präsidentschaftswahl Donald Trump trotz dieser überwältigenden Meinungslage von Massenmedien und Obamas Geheimdienstchefs dafür, dass er ein russischer Agent ist, der mit Hilfe des Kreml als Präsident der USA installiert wurde, dass er Wirklichkeit nicht vom russischen Präsidenten Putin zum Herrscher über die USA gemacht wurde, sondern von den Wählern der USA zum Präsidenten gewählt wurde, weil die Wähler und Wählerrinnen ihn dem Wahlsystem der USA entsprechend wählend lieber als die gekrümmte Clinton im Präsidentenamt der USA sehen wollten. Und obendrein beharrt Trump auf seiner Meinung, dass es eigentlich ganz prima wäre, wenn die USA mit Russland gut auskommen würden, womit er den Wünschen der Unterstützer von Clinton nach einem richtig schönen Krieg gegen Russland im Wege steht. Schlimmer noch, der designierte US-Präsident Trump bezweifelte auch die Zuverlässigkeit der Meinungen der US-Geheimdienste und verwies dabei darauf, dass im Irak keine Massenvernichtsungswaffen gefunden worden waren, nachdem die USA einen mehrere Billionen teuren Krieg gegen das Land gestartet hatten, basierend auf der Behauptung der US-Geheimdienste, dass das Land heimlich Massenvernichtsungswaffen hätte.

Dabei muss doch jedem klar sein, dass die US-Geheimdienste einfach mehr wissen als alle anderen Menschen. Schaut man sich etwa die Erläuterungen des ehemaligen NSA-Chefs Michael Hayden zur Verfassung der USA an, wird schnell klar, dass die NSA, deren Aufgabe der Schutz der US-Verfassung ist, zum Thema Massenüberwachung sogar einen geheimen Wortlaut der US-Verfassung kennt, der allen anderen Bürgern der USA unbekannt ist.

Angesichts dieser Demonstration des Informationsvorsprungs der US-Geheimdienste gegenüber der Öffentlichkeit ist es natürlich nichts anderes als Ketzerei, dass Donald Trump die Richtungkeit der Meinungen der US-Geheimdienste anzweifelt. Dabei ist doch völlig klar, wie man etwa in einem Artikel von Hubert Wetzel in der „Süddeutschen Zeitung“ nachlesen kann, dass man den US-Geheimdiensten zwar nicht alles glauben muss, aber wo US-Präsident Barack Obama auf Basis dieser Geheimdienstmeinungen Sanktionen gegen Russland verhängt hat, das natürlich ein schlagender Beweis dafür ist, dass die Meinung seiner Geheimdienstchefs richtig und Russland schuldig ist. Schön führt er dazu auch das Motto der Lügenpresse ins Feld: Ich mach mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt.

Nun geht es bei der Schmierenkomödie von Massenmedien und US-Geheimdienstchefs gegen Trump und Putin natürlich nicht nur darum, sich einen Spaß aus dem Verbreiten von Fake News zu machen, so wie die von der Lügenpresse zum Jahreswechsel noch oben drauf gesetzte, dass die Russen ein Kraftwerk im US-Bundesstaat Vermont gehackt hätten, wo dann später zu erklärt wurde, es sei eigentlich gar kein Kraftwerk gewesen, sondern bloß irgendein Laptop, und gehackt worden sei es wohl auch nicht und erst recht nicht von den Russen, sondern der Besitzer hätte sich einfach nur irgendeinen Computervirus eingefangen, sondern darum, zu verhindern, dass Trump und Putin einen richtig tollen und in den Busgets von Banken und Rüstungsfirmen fest eingeplanten Krieg zwischen den USA und Russland einfach so stornieren und stattdessen Freundschaft ausrufen könnten. Dazu ist also nun nochmal kräftig Überzeugungsarbeit nötig, und was könnte überzeugender sein als ein Bericht von Obamas nationalem Geheimdienstdirektor James Clapper? Einfach James Clapper in den US-Kongress vorzuladen und ihn da zu vereidigen, wäre sicher nicht so überzeugend, den bei solchen Gelegenheiten lügt James Clapper bekanntlich gern, gerade wenn er unter Eid steht. Deshalb gibt es nun also einen Geheimdienstbericht von James Clapper zum russischen Hacken von Computern der demokratischen Partei mit dem Ziel, eine Präsidentschaft von Hillary Clinton zu verhindern. Natürlich gibt es den von Clapper als Reaktion auf Trumps Zweifel schnell zusammengeschusterten Bericht in zwei Versionen, einer geheimen Version und einer öffentlichen Version. Und selbstverständlich wurde die geheime Version des Berichts dann wie üblich zunächst mal an Obama und ausgewählte Massenmedien verteilt, die dann Sätze daraus zur Stimmungsmache gegen Trump und Putin verwenden konnten, während der designierte Präsident Trump dazu wenig sagen konnte, weil ihm der Bericht ja zunächst mal vorenthalten wurde. Und als Trump dann den geheimen Bericht bekam, bekam auch die Öffentlichkeit einen öffentlichen Bericht von Clapper, hier direkt zum Download als PDF.

Und, man kann es nicht anders sagen, die Fakten darin sind erdrückend. Seite über Seite wird in dem Clapper-Bericht ausgeführt, dass der staatliche russische Fernsehsender RT sich der journalistischen Pflicht verweigert hat, die demokratische Kandidatin Hillary Clinton als die schönste und beste Kandidatin aller Zeiten darzustellen und ihren republikanischen Gegenkandidaten Donald Trump zu dämonisieren. RT hat damit die Gleichschaltung der westlichen Medien zur Dämonisierung von Donald Trump konterkariert, was klar beweist, dass der russische Präsident Putin die US-Präsidentschaftswahlen manipuliert und die Computer der demokratischen Partei gehackt hat. Die gleichgeschaltete staatliche deutsche Märchenschau berichtet zum Clapper-Bericht weiter pflichtgemäß:

Dafür war die Schlussfolgerung des Berichtes umso eindeutiger. So eindeutig, dass sie im amerikanischen Fernsehen immer wieder wörtlich zitiert wurde: „Russlands Präsident Putin hat 2016 eine Kampagne zur Einflussnahme auf die US-Wahlen befohlen“, hieß es darin.

Nachdem der Clapper-Bericht nun die russische Schuld an der Niederlage von Hillary Clinton eindeutig bewiesen hat, stellen die Massenmedien die Machtfrage. Das neokonservative Hetzblättchen Washington Post etwa fragte genervt von Trumps Zweifeln an den anti-russischen Meinungen von Obamas Geheimdienstchefs:

Aber wie lang kann Trump das durchhalten? Wie lang kann er damit fortfahren, die Informationen, die er in Unterrichtungen durch die Geheimdienste erhält, zu hinterfragen, so wie er es offenbar beabsichtigt?

Spätestens damit ist die Kampagne der Lügenpresse gegen Trump und Putin wegen Wahlbeeinflussung vollends zur Farce geraten. Nicht Obamas Geheimdienstkabbale, sondern Donald Trump ist gerade von der US-Bevölkerung zum Präsidenten gewählt worden und wird am 20. Januar das Amt übernehmen. Und als solcher wird Donald Trump in zwei Wochen Chef der US-Geheimdienste. Wenn Trump die Geheimdienstführung für inkompetent und verlogen hält, oder ihm ihre Nase nicht passt, dann kann er ihnen einfach einen Brief schreiben, wo drinsteht „Sie sind gefeuert!“ und schon ist der Streit zwischen Trump und Obamas Geheimdienstleuten entschieden. Und natürlich kann Donald Trump als US-Präsident von den Geheimdiensten auch verlangen, dass sie einen neuen Bericht zur Kampagne gegen ihn und Putin schreiben. In so einem neuen Bericht könnte dann zum Beispiel drinstehen:

– dass Russland Clinton nicht besonders leiden konnte, weil sie unter dem Stichwort „Flugverbotszone“ einen Krieg gegen Russland angekündigt hat,
– dass russische Medien bei der Kampagne der Clinton nahestehenden großen US-Medien gegen Trump nicht mitgemacht haben, weil sie Trump als den besseren Kandidaten gesehen haben,
– dass Russland wenig Grund zur Zurückhaltung bezüglich einer Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen hat, weil die USA sich auch massiv in russische Wahlen einmischen, was insbesondere bei den russischen Wahlen 2011 und 2012 unter Führung von Obama und Clinton massiv geschehen ist,
– dass es keine Beweise dafür gibt, dass Russland die Computer der Demokraten gehackt hat,
– dass praktisch jeder Schuljunge die Computer der Demokraten hacken konnte, weil die Demokraten extrem nachlässig bei der IT-Sicherheit waren, weshalb sie sich die Informationsabflüsse selbst zuzuschreiben haben,
– dass nicht nur Russland und andere Länder Clinton als Gefahr für den Weltfrieden sahen, sondern es auch viele Leute in den USA gab, die in der verlogenen Kandidatin Clinton zutreffend eine Gefahr für das Wohlergehen der USA gesehen haben und die alle ein Interesse daran hatten, Clintons Wahlchancen durch das Leaken wahrer Informationen zu verringern, weshalb es keine logische Schlussfolgerung geben kann, dass nur Russland ein Motiv hatte, die Computer der Demokraten zu hacken,
– und dass Demokraten, die ihnen nahestehenden Massenmedien und die von Obama ernannten Geheimdienstbosse eine Fake-News-Kampagne gegen Trump und Putin gefahren haben, um die Wahlchancen von Trump zu verringern und eine im Interesse der USA und ihrer hart arbeitenden Bevölkerung stehende Verbesserung der Beziehungen zu Russland im Auftrag von Clintons Unterstützernetzwerk und der Waffenlobby zu sabotieren, weshalb nun dringend Maßnahmen geboten seien, um zu verhindern, dass Clintons Unterstützernetzwerk, die ihnen stehenden Massenmedien und die Waffenlobby so etwas schändliches noch einmal versuchen können.

Alles, was Trump tun muss, um in ein paar Wochen oder Monaten so einen Bericht von den US-Geheimdiensten zu bekommen, ist nun Geheimdienstchefs zu ernennen, die so einen Bericht schreiben. Man darf auch annehmen, dass Donald Trump über das Spiel der US-Geheimdienste sehr gut informiert ist, denn sein Nationaler Sicherheitsberater Mike Flynn dürfte als Ex-DIA-Chef diese Pfeifen und ihre Tricksereien nur zu gut kennen. Die gleichen Massenmedien, die heute erklären, dass Russland die Computer der Demokraten gehackt haben, weil die Geheimdienste und der US-Präsident so etwas sonst nicht sagen würden, müssten dann ihrem Publikum erklären, dass Aussagen der US-Geheimdienste und des US-Präsidenten keine Bedeutung oder gar Beweiskraft haben, womit sie natürlich auch gleich indirekt zugeben, dass die heutigen Aussagen des US-Präsidenten und der Geheimdienste überhaupt gar nichts beweisen.

Die Schmierenkomödie von Massenmedien und US-Geheimdienstchefs gegen Trump und Putin könnte in so einem zweiten Akt nochmal richtig lustig werden.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/01/07/schmierenkomoedie-von-massenmedien-und-us-geheimdienstchefs-gegen-trump-und-putin/

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