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Ausland, Naher Osten

Kann der smarte Genozid an den Palästinensern mit Donald Trump gelingen ?

bestefeinde

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

C’est la vie: Keine Sorge, richtig heißt das da vorne natürlich Tel Aviv, kommt aber seltsamerweise sehr häufig mit dem Gegenteil vom Leben vor, besonders in der Ecke um Tel Aviv herum. Sicher, das Sterben ist dabei keineswegs einseitig, dafür bürgt schon eine Jahrzehnte gut einstudierte und wechselseitige Gewaltpraxis. Die Dauerserie und Mörder-Epos dazu, heißt Gerüchten zufolge: “Ziemlich beste Feinde“. In ein paar weiteren Jahrzehnten wird man vermutlich kaum mehr feststellen können, wer diese Gewaltspirale überhaupt in Gang gebracht hat. Aber auch das gehört vielleicht mit zum “irre”führenden Konzept der dort vorherrschenden Gewalt.

Jetzt gab es doch tatsächlich einen Versuch im UNSicherheitsrat, der stärkeren Partei in diesem Konflikt den Schutzschild zu entziehen: darüber wird an dieser Stelle berichtet: UN-Sicherheitsrat • USA lassen Verurteilung Israels zu [Zeit]. Das ist natürlich eine fiese Sache, wenn der bislang praktizierte Landraub jetzt einfach als das bezeichnet werden soll was er faktisch auch ist. Bislang war die Vetomacht USA stets auf der Seite Israels und hat genau dies immer per Veto verhindern, fast 40 Jahre lang. Eine wunderbar funktionierende Praxis, auf die seit Jahrzehnten Verlass war, weil sich Mörder und Räuber untereinander selten etwas antun. Passend zum Amtswechsel hat der Barack Hussein Obama dem Trump doch fix noch ein dickes Ü-Ei ins Weiße-Haus-Nest gelegt und einfach die Enthaltung angeordnet.

Kann der smarte Genozid an den Palästinensern mit Donald Trump gelingenDie Reaktionen, ganz besonders aus Israel, blieben natürlich auch nicht unterm Weg. Der friedliebende Kriegsverbrecher Netanjahu kam um die Ecke wie ein angeschossener Rohrspatz und aus dem Schimpfen gar nicht mehr raus: So reagiert Netanjahu auf die UNO-Resolution [Vaterland]. Eine Unverschämtheit, eine Aggression gegen Israel und viele Begrifflichkeiten ähnlicher Art mehr zierten seine verbalen Wallungen. Wie es sich der UN-Sicherheitsrat überhaupt erlauben kann Israel in dieser Weise für sein maximal soziales Engagement auf palästinensischem Grund maßregeln zu wollen. Die internationale Gemeinschaft habe weder das Recht noch die Fähigkeit und schon gar nicht die Zuständigkeit das beurteilen zu können.

UN-Recht muss Unrecht bleiben

Das eigentliche Problem scheint nicht zwangsläufig das zu sein, dass man sich in der Region fortgesetzt den Schädel einschlagen muss. Es gibt ein deutliches Missverhältnis, wonach selbst Israel es offensichtlich mit dem alten Testament (ist wohl identisch mit der Tora) mächtig übertreibt. Da steht noch drin: “Auge um Auge und Zahn um Zahn“. Betrachtet man aber die Realität, dann müssen grundlegend für einen Israeli etwa 30 Palästinenser ins Gras beißen (wahlweise vom Säugling bis zum Rentier). Das scheint eingeschossener Standard zu sein, wie man aus dieser Musterrechnung[SpeiGel auf Linie] aus dem Jahre 2014 ableiten kann.

Israel legt Wert darauf, dass man hieran auch künftig nichts ändert. Bestens wäre natürlich, die Palästinenser würden sich selbst auf irgendeinen anderen Planeten beamen und das bitte sofort. Sofern sich die Palästinenser nicht gegen den Landraub wehren, könnte es ja auch richtig friedlich zwischen den beiden Völkern sein. Warum sollte Israel dann auch auf Gewalt verzichten. Aber die Palästinenser sind, was das anbelangt, sehr uneinsichtig und wollen sich ihr Land einfach nicht nehmen lassen, welches die israelischen Siedler so dringend für sich benötigen. Hier wiederum könnten die Palästinenser sehr viel von Deutschland lernen, besonders von der Kanzlerin Merkel. Die ist in Sachen “Freigiebigkeit” um einiges weiter. Sie ist in der Lage zu diesem Thema den Palästinensern richtige Lektionen zu erteilen.

Trump wird die UN wieder auf korrektes Maß zusammenstutzen

Wie es aussieht, hat Donald Trump das Ü-Ei des Obama direkt abgefangen. Bereits vor Antritt seiner Amtszeit hat er sich ganz klar positioniert. Er ist pro Israel und er weiß allzeit wie man mit Palästinensern umgehen muss. Dies schreibt er dann auf Facebook:

Donald J. Trump • 22. Dezember um 14:36 The resolution being considered at the United Nations Security Council regarding Israel should be vetoed.

As the United States has long maintained, peace between the Israelis and the Palestinians will only come through direct negotiations between the parties, and not through the imposition of terms by the United Nations.

This puts Israel in a very poor negotiating position and is extremely unfair to all Israelis.

Kann der smarte Genozid an den Palästinensern mit Donald Trump gelingenAuf Twitter geht das Ganze dann noch um einiges kürzer, da wird nur kurz (an)gesagt, dass nach dem 20. Januar alles anders wird. Oder noch bescheidener ausgedrückt, mit ein wenig Glück und noch ein paar Jahrzehnten Wartezeit könnte es so weit kommen, dass dann gar keine Palästinenser mehr da sind und sich so der Konflikt ganz von alleine in Luft auflöst. Bei Lichte betrachtet dürfte genau dies wohl auch die seit Jahrzehnten verfolgte Strategie Israels sein. Und korrekterweise nennen wir das ganze dann auch nicht mehr “Genozid” sondern regulär “Aussterben“. Deshalb wäre es jetzt wirklich unfair den Donald Trump mit einem möglichen Genozid an den Palästinensern in Verbindung bringen zu wollen. Fest steht nur, er ist ein Freund Israels und das muss der Welt für die kommenden vier Jahre reichen.

https://qpress.de/2016/12/24/kann-der-smarte-genozid-an-den-palaestinensern-mit-trump-gelingen/

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