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Ausland, Nordamerika

NWO, die Fed und Donald Trump: Zinserhöhung läuten den gewollten finalen Prozessschritt ein

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von http://www.konjunktion.info

Die sich immer weiter aufblähenden Aktienmärkte, die in den letzten Jahren immer wieder neue Höchststände markierten, sind für viele alternative Analysten ein Symptom von tiefgehenden Eingriffen der Zentralbanken, die letztlich schwerwiegende Konsequenzen haben müssen. Politik und Medien fahren ganze Armadas an sogenannten Experten auf, um zu erklären, dass es immer so weitergehen wird und dass ein Crash an den Märkten nicht kommen wird und warum die „Erholung“ insbesondere in den USA „echt“ ist. Anfang 2016 jedoch stelle sich der ehemalige Chef der Fed in Dallas, Richard Fisher auf die Seite der Kritiker und sagte in einem Interview mit CNBC:

Richard Fisher - Bildquelle: leaaa.ceepx-qevoix.legsq.us4.gsr.awhoer.net

Richard Fisher – Bildquelle: leaaa.ceepx-qevoix.legsq.us4.gsr.awhoer.net

Was die Fed tat – und ich war ein Teil dieser Gruppe – ist, dass wir eine enorme Marktrallye vorangetrieben haben, beginnend im Jahr 2009. Es ist etwas, was ich den „umgekehrten Whimpy Faktor“ nenne – gib mir heute zwei Hamburger für einen Hamburger Morgen. Ich bin nicht überrascht, dass fast jeder Index, den Sie anschauen können, […] signifikant nach unten ging.

(What the Fed did — and I was part of that group — is we front-loaded a tremendous market rally, starting in 2009.It’s sort of what I call the „reverse Whimpy factor“ — give me two hamburgers today for one tomorrow. I’m not surprised that almost every index you can look at […] was down significantly.)

Fisher bezog sich damals auf die Marktgeschehnisse, die auftraten, nachdem die Fed die Zinsen im Dezember angehoben hatte. Er sagte in dem Interview weiter:

Ich warnte meine Kollegen: „Werdet in eurer Haltung nicht schwankend, wenn wir irgendwann eine Korrektur von 10-20 Prozent haben.“ […] Jeder mit dem sie redeten, hat gewarnt, dass diese Märkte überteuert sind.

(I was warning my colleagues, „Don’t go wobbly if we have a 10-20 percent correction at some point.“ […] Everybody you talk to […] has been warning that these markets are heavily priced.)

Aktienmärkte sind, was die Stärke und die wirtschaftliche Gesundheit eines Landes anbelangt, bedeutungslose Faktoren. Das Casino an den Aktienmärkten beruht zum großen Teil auf Glück und Massentrieb, befeuert von Schlagzeilen, Aussagen von Zentralbankern und den allgegenwärtigen Computeralgorithmen. Fisher bestätigt letztlich mit seinem Interview, dass die Aktienmärkte manipulierte Indikatoren sind, die nichts weiter repräsentieren, als die Menge an „Stimuli“, die die Zentralbanker durch verschiedene Kanäle bereit sind, dort hinein zu pumpen.

Obwohl sich weltweit die Notenbanker zusammenschlossen, obwohl zahlreiche internationale Financiers Unmengen an Geld zuschossen, sind die Renditen der Aktienanlagen (sprich Dividenden) weiterhin bescheiden geblieben. Höchststände von DAX, Dow und anderen schufen nur Spekulationsgewinne, jedoch keine nachhaltigen Gewinne, die man eigentlich mit dem klassischen Aktienbesitz verbindet.

Leider sind nur wenige Menschen in der Lage diesen feinen Unterschied zu erkennen. Sie machen wirtschaftliche Stärke und Gesundheit meist nur an den Ständen der Aktienindices fest. Stehen die auf grün, ist alles okay. Kein Blick auf Gewinnausschüttungen oder ähnliches. Obwohl sie instinktiv fühlen, dass irgendetwas falsch läuft.

Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE), die hinter der Fed und den anderen Zentralbanken stehen, verstehen aber diese Dynamik sehr wohl. Sie sind alles andere als dumm. Sie wissen, dass die globale Wirtschaft ins Chaos abrutschen könnte, aber solange die Aktienmärkte positiv performen, solange werden die Massen die Realität ignorieren. Zumindestens solange bis die ersten Anzeichen der Destabilisierung auch an deren Haustür anklopfen.

Wenn man um diese Tatsachen weiß (und das tut die Fed), dann sollte man meinen, dass die Fed im eigenen Interesse die Überlegungen anstrengen würde, die Stimulimaßnahmen weiterhin am Laufen zu halten. Aber sie tut genau das Gegenteil.

Tatsächlich entfernt die Fed eine tragende Unterstützungssäule für die Märkte nach der anderen, die seit 2008/2009 eingeführt worden waren, und lässt das Finanzsystem ins „offene Messer laufen“, weil man die Dinge nicht angepackt hat, die man längst hätte anpacken müssen.

Federal Reserve - Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Dan Smith

Es gab drei wichtige Unterstützungssäulen, die die Aktienmärkte des US-Systems und auch andere Teile der US-Wirtschaft aufrecht hielten, die dann Stück für Stück entfernt wurden. Die erste Säule war der Einsatz von Bail-Outs und die Maßnahmen der Quantitativen Lockerung (QE). Sie wurden von der Fed im Zuge des „Taper (Reduktion)“ eingestellt. Die zweite Säule waren die Zinssätze Nahe Null bzw. bei Null, die es zahleichen Unternehmen und Banken ermöglichten, an billiges bzw. kostenfreies „Übernacht-Geld“ der Fed zu kommen. Die Unternehmen setzten diese Kredite ein, um große Teile von Aktienrückkäufen zu bewerkstelligen, die die Anzahl der Aktien nach unten drückten und parallel den Preis der verbliebenen Aktien nach oben trieben. Mit der Ansage der Fed nach der Dezember-Erhöhung auch im nächsten Jahr weitere Zinserhöhungen vornehmen zu wollen, ist diese Säule (zumindestens in den USA) vollkommen zusammengebrochen. An der dritten Unterstützungssäule (das Ende des US-Dollars als Weltreservewährung) wird derzeit noch heftigst gearbeitet – dazu später mehr.

Ich schrieb bereits mehrfach, dass die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten den finalen Prozess der bereits laufenden Wirtschaftskrise angestossen hat. Das Timing der Fed bei der letzten Zinserhöhung ist daher als höchst strategisch einzuordnen. Nicht nur, dass diese Erhöhung die Bühne für weitere Zinsschritte in 2017 bereitete, die im kommenden Jahr die Aktienmärkte gen Süden schicken und dann die Massen erschrocken aufschreien lassen werden, dieses Zinsschrittmanöver legt die Krise – wenn man so will – direkt in den Schoss von Donald Trump und der ihn unterstützenden konservativen Bewegung.

Zudem wird damit die Spaltung Amerikas in links und rechts weiter befeuert. Denn eine Finanzkrise unter Trump, die durch die Zinserhöhungen ausgelöst wird, wird sofort dazu führen, dass seine Gegner Trump als Schuldigen und Täter benennen werden, während seine Unterstützer ihn als Opfer der Fed sehen werden.

Die Fed und auch die Mainstreammedien bereiten dieses Narrativ bereits vor, in dem sie behaupten, dass Trumps angedachte Wirtschaftspolitik sowie ein sich vergrößerndes Haushaltsdefizit höhere Zinsen BENÖTIGEN würde – und zwar mit einer schnelleren Abfolge der Zinsschritte.

Viele argumentieren jetzt, dass eine solche Taktik nicht funktionieren wird, dass die Leute ein solches Narrativ, wo Trump und die Konservativen für den Marktzusammenbruch (der seit mindestens acht Jahren in der Mache ist) verantwortlich gemacht werden, den Medien und Trump-Kritikern nicht abkaufen würden. Ich glaube, eine solche Sicht ist einfach nur naiv.

Ein Großteil der US-Bevölkerung identifiziert sich mit dem „linken Ende des politischen Spektrums“. Die Reaktionen auf den Sieg Trumps nach den Wahlen sind Ausdruck dessen. Sie sind prädisponiert zu glauben, dass Trump für einen kommenden Marktcrash verantwortlich ist – unabhängig von den Tatsachen. Ganz zu schweigen davon, dass ein Großteil der Welt, was ökonomische Fragen anbelangt, „unwissend“ ist und dementsprechend auf einen solchen „antikonservativen Zug“ bei einer Krise aufspringen würde.

Aber der echte Meisterstreich dieser Strategie der IGE liegt darin, dass es die perfekte Plattform für die Zerstörung des Status des US-Dollars als Weltreservewährung darstellt – die letzte oben bereits kurz erwähnte dritte, verbliebene Unterstützungssäule.

Donald Trump - Wikipedia / Michael Vadon

Donald Trump – Wikipedia / Michael Vadon

Stellen wir uns einmal vor, dass die Zinserhöhungen in 2017 zu einer offenen Fehde zwischen der Fed und Trump ausartet. Einige werden auf der Seite Trumps stehen und sagen „Mach die Bastarde fertig!“ – doch das ist genau das, was die IGE wollen. Stehen die Fed und der US-Präsident zueinander bzgl. ihrer Meinung bei den Zinsen „im Widerspruch“, wird das das Vertrauen in den US-Dollar sinken lassen. Der Status als Weltreservewährung wird dann peu à peu zerstört werden. Und statt der Zentralbank die Schuld dafür zu geben, wird die Mehrheit der Menschen – überall auf der Welt – glauben, dass Trump der Verursacher ist.

Mit dieser historisch betrachteten ausreichenden Entschuldigung für das Ende der US-Dollar-Dominanz können die IGE ihren großen, globalen Reset weiterführen, der den Ersatz des US-Dollars durch die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWFs (bzw. eine Spielart davon) als DEN wünschenswerten Währungsmechanismus vorsieht. Der Korb der SZR ist die wichtigste Brücke bei der Schaffung einer einzigen globalen Währungsbehörde und einer echten Eine-Welt-Einheitswährung.

Ich glaube, dass die Fed 2017 nicht nur mit ihren Zinserhöhungen weitermachen wird, sondern sogar, dass diese Zinsschritte HÖHER ausfallen werden als viele erwarten (50 Basispunkte und mehr). Dient es doch dazu extreme Spannungen zwischen der Exekutiven und der Fed zu fördern, was den zwei Absätze zuvor beschriebenen „Widerspruch“ noch zu verstärken hilft.

Ich schrieb in den letzten Wochen mehrere Artikel über den „Sündenbock Trump“ und stellte dabei immer die Frage, ob er sich dieser Dynamik bewusst ist oder ob er völlig unbedarft ins Oval Office einzieht. Betrachtet man die bisherige Zusammensetzung seines Kabinetts (manche sagen, dass das Gesamtvermögen seiner Mitglieder 1/3 des Gesamtvermögens aller US-Amerikaner ausmacht) aus Rothschild-, Goldman Sachs-Bankern und Neocons, dann muss man jetzt – angesichts dieser neuen Erkenntnisse – konstatieren, dass er sich des Plans voll und ganz bewusst ist. Daher ist es aufgrund der neusten Entwicklungen seit der Wahl angebrachter, nicht mehr vom „Sündenbock“, sondern vom „Trojanischen Pferd“ Trump zu sprechen.

In den Mainstreammedien ist es Usus, dass man sich ökonomische Statistiken und Halbwahrheiten herauspickt, um die „Lüge der wirtschaftlichen Erholung“ in die Köpfe der Menschen zu bringen. Doch jetzt besteht kein Grund mehr, dies auch weiterhin zu tun. Propagandaschleudern wie Reuters oder Bloomberg werden alsbald ihre „Meinung“ und Berichterstattung ändern und umschwenken, was die „wirtschaftliche Gesundheit“ anbelangt – allerspätestens dann, wenn Trump im Weißen Haus sitzt. Wir werden eine Abfolge von negativen Finanzdaten erleben. Nicht nur weil die Fed dann alle Unterstützungsmaßnahmen für das System gekappt hat, sondern auch weil die Mainstreammedien die Märkte und Markteilnehmer mit „Doom and Gloom“-Nachrichten überhäufen werden.

Machen wir nicht den Fehler zu glauben (wie es leider sehr viele in der alternativen Szene tun), dass mit der Wahl Trumps kein ökonomischer Zusammenbruch mehr kommen wird bzw. dieser abgemildert eintritt oder dass Trump die „Eckpfeiler des Systems“, wie die Fed, einbremsen wird. Die Wahrheit ist, Trump ist genau die Person auf der Position als US-Präsident, den die IGE wollten, um ihre Agenda weiter verfolgen und final umsetzen zu können. Punkt.

Quellen:
Federal Reserve Initiates End Game As Trump Heads To White House
Richard Fisher: Real issue in China
The Global Economic Reset Has Begun
Is The Fed Ready To Cut America’s Fiat Life Support?
Die Wirtschaftskrise kommt im Mainstream an – Was passiert als nächstes?
Donald Trump: Welche Folgen wird sein Sieg haben? – Ein Ausblick auf das Jahr 2017
Yellen: Trump plan may stoke inflation, debt

http://www.konjunktion.info/2016/12/nwo-die-fed-und-donald-trump-zinserhoehung-laeuten-den-gewollten-finalen-prozessschritt-ein/

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