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Kultur, Satire

Putin verlangt von Merkel sofortige Waffenruhe in Mossul

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von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Bad Ballerburg: Wladimir Putin hat sich in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine sofortige Waffenruhe in Mossul eingesetzt. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch sagte, verlangte Putin in dem Telefongespräch am Dienstag ungehinderten Zugang für humanitäre Helfer. Als wichtigster Verbündeter stehe Deutschland “in der Verantwortung”, die irakische als auch die amerikanische Regierung zu “überzeugen”.

“Es ist nicht zu spät, sinnloses Blutvergießen zu verhindern”, sagte Seibert. Es sei immer noch möglich, “Überlebende in Sicherheit zu bringen” und sich auf eine landesweite Waffenruhe zu einigen.

Die russische Regierung erhob schwere Vorwürfe gegen die irakische Regierung. Die unmittelbar bevorstehende Eroberung Mossuls durch die Regierungstruppen sei ohne die “massive amerikanische Militärunterstützung nicht möglich gewesen”, sagte Seibert. “Niemand weiß, wie viele Menschen im irakisch-amerikanischem Bombenhagel gestorben sind.” Die USA haben “die Verbrechen der letzten Tage nicht verhindert, obwohl das in ihrer Macht gestanden hätte”. Die Regierung in Washington habe “alle Appelle ignoriert” und auch die Bemühungen im UN-Sicherheitsrat blockiert.

Der russische UN-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Vitali Tschurkin, hatte seine amerikanische Kollegin bei der Debatte zu Mossul im Sicherheitsrat UN heftig angegriffen. “Schämen Sie sich gar nicht?”, fragte er.

UN fordern Abzug der Zivilisten

Die Vereinten Nationen forderten derweil freien Abzug für Zivilisten aus Mossul. Eine solche Möglichkeit sei zwingend nötig, teilte die UN-Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen im Irak mit. Die irakische Regierung und ihre Verbündeten trügen mittlerweile die Hauptverantwortung für den Schutz vor Rechtsverletzungen und Repressalien in der Stadt.

Es gebe ständig neue Berichte über Rechtsverstöße regierungstreuer Soldaten und Milizen, kritisierte die Kommission. Unter anderem sei von Massenhinrichtungen, willkürlichen Festnahmen, Zwangsrekrutierungen und Entführungen die Rede. Aber auch Rebellengruppen wie Ahrar al-Scham und Fatah al-Scham werde vorgeworfen, Zivilisten am freien Abzug zu hindern und ihre Kämpfer zwischen Zivilisten zu verstecken.

US-Außenminister John Kerry sagte am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem russichen Amtskollegen Sergej Lawrow, dass die irakische Regierung bereit sei, den Rebellen freien Abzug zu gewähren. Iraks Machthaber Haider al-Abadi kündigte an, dass die Armee weiterhin mit Härte gegen die Terroristen vorgehen werde. “Von einer Feuerpause kann keine Rede sein”, sagte Haider al-Abadi dem amerikanischen Staatsfernsehen in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview. Mit Milde könnten nur jene “Terroristen” rechnen, die sich ergeben oder den Kampfort verlassen würden. Die Kämpfe würden so lange weitergehen, bis “das ganze Land von Terroristen gesäubert” sei.

Luftangriffe auf den Osten Mossuls

Statt die für heute geplante Evakuierung zu erlauben, wurde das etwa 25 Quadratkilometer große verbliebene Rebellengebiet in Mossul aus der Luft angegriffen. Augenzeugen berichten von Artilleriebeschuss. Nach Angaben der irakischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte haben Truppen von Iraks Machthaber Haider al-Abadi mindestens 14 Granaten in die noch von den Rebellen gehaltenen Straßenzüge abgeschossen.

Irakischen Oppositionsgruppen zufolge würden undefinierbare Kämpfer und Milizen der landesfremden Kräfte auf vier Bezirke feuern, die bereits unter Kontrolle der irakisch/amerikanischen Allianz stehen. Islamistische Einheiten sollen Flüchtlinge gestoppt haben, die bereits einen irakischen Kontrollpunkt passiert hatten. Die Evakuierung Mossuls stockt. Der angekündigte Transport der verbliebenen Zivilisten vom Ostteil Mossuls in den Süden Iraks verzögert sich durch neue Kämpfe. Die Bewohner versuchen, sich selbst zu helfen.


Putin verlangt von Merkel sofortige Waffenruhe in MossulWenn sie es bis hierher mit dem Lesen geschafft haben, können sie auch gefahrlos noch die rote Linie überschreiten. Ist Ihnen das Sterben in Mossul unangenehm? Nein, sicher nicht, weil es dort ideologisch korrekt gestorben wird. Sicher, wir haben mal wieder alles zusammengelogen und völlig verdreht, denn in Mossul wird ja gar nicht gestorben! Die dortigen Militärs werfen erfahrungsgemäß nur mit Watte-Bällchen und den Zivilisten dort geht es richtig gut. Sie freuen sich schon auf das bombastische Eintreffen der “Guten”, also der irakischen Armee in Verbindung mit den amerikanischen Friedensbringern und deren Granaten- und Bombenhagel. Jener Kräfte, die sie alsbald aus den Fängen des bösen IS befreien werden … wohingegen die Syrer in Aleppo nichts mehr fürchten als das Eintreffen der der syrischen Massaker-Truppen mit der Unterstützung des bösartigen Russland.

Wenn sie den ideologisch korrekt gefärbten Bericht lesen möchten, dann nehmen Sie bitte dieses Original: Merkel verlangt von Putin sofortige Waffenruhe in Aleppo[ZEIT auf Linie], vom Bundeswahrheitsministerium autorisiert und entspricht ganz und gar der echten Wahrheit (die Sie erfahren sollen/dürfen). Alles andere wäre schließlich böse Propaganda oder aber Fake-News. Schalten sie getrost ihr Hirn ab und lassen Denken.

https://qpress.de/2016/12/14/putin-verlangt-von-merkel-sofortige-waffenruhe-in-mossul/

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