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Kultur, Satire

EU-Kommission plant Verbot von Dihydrogenmonoxid

dihydrogenmonoxid

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

EU-Regelwahn: Die Liste der Gefahrstoffe wird von Jahr zu Jahr länger und Dank menschlicher Erfinderkunst werden die Stoffe von Mal zu Mal auch noch erheblich gefährlicher. Ein echtes Problem, dem sich auch die EU-Kommission nicht weiter verschließen kann. Den Mangel an Sachverstand kann man in der EU in aller Regel durch massiven Übereifer kompensieren, was in diesem Falle auch hilfreich wäre. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an das langwierige Procedere, bis endlich die Krümmungsgrade von Gurken EU-weit festgelegt werden konnten. Bei der Banane gibt es bis heute keine Einigkeit. Auch die Ausarbeitung einer 500 Seiten starken Verordnung für Schokoladen-Weihnachtsmänner und -Osterhasenverordnung gehört zu den Glanzleistungen dieser unverzichtbaren europäischen Institution.

EU Kommission plant Verbot von Dihydrogenmonoxid ghs-pictogram-polluUmso verwunderlicher, dass die EU-Kommission es bislang total versäumt hat, einen der schlimmsten Gefahrstoffe auf diesem Planeten überhaupt anständig zu normieren und den Umgang damit streng zu reglementieren. Das allein ist eigentlich schon ein riesiger Skandal für sich, der nur deshalb aufgeflogen ist, weil der Nestlé-Konzern entsprechende Normierungen von der Kommission einforderte und sich dem Vernehmen nach parallel als Fachbetrieb für den alleinigen Umgang mit Dihydrogenmonoxid ins Gespräch brachte. Wie es aussieht, wird die EU-Kommission diesen Spielball wohl auch ohne vorherige Bürgerinitiative aufgreifen und ohne langes Zuwarten von sich aus aktiv werden.

Dihydrogenmonoxid ist ein klarer, wässriger Stoff, der auch noch geruchs- und geschmacksneutral daherkommt, was ihn besonders gefährlich macht. Fassen wir kurz die wesentlichen Fakten zusammen, die den Stoff so brandgefährlich machen und eher für ein generelles Verbot von Dihydrogenmonoxid sprechen. Wenigstens aber muss der Umgang mit diesem Stoff dringend in fachkundige Hände:

Tödliche Fakten rund um Dihydrogenmonoxid:

🔴 Dihydrogenmonoxid kann hergestellt werden indem man Raketen-Treibstoff verbrennt
🔴 Zuviel Dihydrogenmonoxid kann in Sonderfällen zu abnormem Harndrang führen
🔴 100 Prozent aller Verbrecher auf diesem Planeten sind davon durchgesetzt
🔴 Es ist Hauptbestandteil von gefährlichen Herbiziden und Pestiziden
🔴 Der Stoff ist in nahezu jeder Droge enthalten (siehe Drogen-Monoxid)
🔴 Alle Personen die jemals damit in Kontakt kommen sterben zu 100 Prozent
🔴 In der Körperpflege ein höchst umstrittener Stoff, der durch Sand ersetzt werden sollte
🔴 Oftmals wird es mit Alkohol versetzt, um es unerkannt an den Mann zu bringen.
🔴 Nahezu alle handelsüblichen Alkohle (Bier, Wein, Schnaps) sind damit kontaminiert
🔴 Besonders die exzessive Verwendung in der Küche bereitet arge Probleme

EU Kommission plant Verbot von Dihydrogenmonoxid dihydrogenmonoxid-gruen-gift-verbot-eu-kommissionGanz besonders in Verbindung mit weiteren Stoffen ist es vielfach angeraten diesen Stoff keinesfalls in die Umwelt gelangen zu lassen. Unsachgemäßer Umgang damit führte schon zu sehr vielen Todesfällen. In Bangladesch werden damit zeitweilig ganze Landstriche temporär unbrauchbar gemacht. Ungeachtet dessen ist dieser Stoff immer noch frei im Handel erhältlich, was angesichts der aufgezählten Risiken ein Unding ist. Darüber hinaus wird es dort noch unter der irreführenden Bezeichnung H2O vertrieben, ein Begriff den heutzutage kaum jemand kennt und deshalb größte Gefahr besteht, dass die Menschen reihenweise darauf hereinfallen.

qpress.de/2016/11/12/eu-kommission-erwaegt-verbot-von-dihydrogenmonoxid/

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