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Debatte, Religion

MOUHANAD KHORCHIDE „Es reicht nicht zu sagen, der Islam ist eine friedliche Religion.“

korchide

von Musa Bağraç – www.migazin.de

Dies ist der vierte Teil einer Serie zum Thema Religion und Politik, aktuell insbesondere zum Islam. Wir dokumentieren unterschiedliche Positionen, von radikalen Exmuslims bis hin zu Reformmuslimen. Unsere Frage lautet hierbei, welche Rolle die Religion und aktuell insbesondere der Islam im Klassenkampf spielt und wie die Linke sich hierzu positionieren sollte. Heute kommt ein Vertreter des Reformislam zu Wort, der den Islam als Religion der Barmherzigkeit versteht. Er sieht den Kern des Islam in dessen Botschaft der Moral: „Der Muslim ist jemand, der alles von sich gibt für das Gute, der seine Zeit nicht verplempert, stets seine Vervollkommnung anstrebt. Er ist ein besonderer Mensch, ein Vorbild. Das ist für mich ein Muslim.“

Teil 1: Interview Hamed Abdel-Samad: „Der Koran fiel nicht vom Himmel“
https://linkezeitung.de/2016/10/18/interview-hamed-abdel-samad-der-koran-fiel-nicht-vom-himmel/

Teil 2: Gehört der Islam zu Europa?
https://linkezeitung.de/2016/10/20/gehoert-der-islam-zu-europa/

Teil 3: Herrschaftskritisch-emanzipatorische Islamkritik contra „antirassistische“ Verteidigung einer reaktionären Herrschaftskultur
https://linkezeitung.de/2016/10/21/herrschaftskritisch-emanzipatorische-islamkritik-contra-antirassistische-verteidigung-einer-reaktionaeren-herrschaftskultur/

Integration, ergebnisoffene Wissenschaft oder die Bewahrung der islamischen Identität? Die Erwartungen an die neuen Zentren für Islamische Theologie sind groß und unterschiedlich. Mouhanad Khorchide, Professor in Münster, erklärt im Gespräch mit dem MiGAZIN sein Islamverständnis.

An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster wird, wie in vielen anderen Universitäten Deutschlands auch, ein Zentrum für islamische Theologie aufgebaut. Die Erwartungen sind groß und unterschiedlich: die Politik erwartet Integrationsleistungen, die Wissenschaft eine Ergebnisoffene Forschung, Muslime die Bewahrung der islamischen Identität. Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik in Münster, erklärt im Gespräch mit dem MiGAZIN sein Islamverständnis und was er an der Universität lehrt.

Musa Bağraç: Herr Prof. Dr. Khorchide, Ihr neues Buch „Islam ist Barmherzigkeit“ ist erschienen. Was hat Sie bewogen, ein solches Buch zu verfassen?

Mouhanad Khorchide: Der Islam wird in Europa sehr stark mit Gewalt und Intoleranz assoziiert. Allein zu sagen, der Islam ist keine gewalttätige, sondern eine friedliche Religion, ist zu wenig. Es werden immer wieder in der öffentlichen Debatte Koranverse herangezogen, um zu belegen, der Islam sei eine gewalttätige Religion. Gott stellt sich aber im Koran als der absolut Barmherzigen dar. Ich habe das als Kriterium genommen und versuche daraus eine ganze Theologie zu entwerfen. Und das war meine Absicht in diesem Buch.

In der Einleitung schreiben Sie, dass Sie mit Widersprüchen aufgewachsen sind. Insbesondere Ihre Erlebnisse in den arabischen Ländern waren für Sie prägend. Ist die Theologie der Barmherzigkeit Ihre persönliche Antwort auf diese biografisch erlebten Widersprüche?

Khorchide: Nein. Die persönlichen Erfahrungen, vor allem in Saudi Arabien, wo die Fassade nach außen islamisch ist, nach innen weniger, haben mich dazu veranlasst, vieles zu hinterfragen. Und hier endet auch der Teil meiner Biografie, die auf mich Einfluss genommen hat und dann beginnt der Teil, wo ich begonnen habe durch ein intensives Studium theologisch zu reflektieren. Somit ist die Theologie der Barmherzigkeit keine subjektive Reaktion.

Die Aspekte: Barmherzigkeit, Liebe und Frieden wurden auch von vielen Sufigelehrten wie Rumi und Yunus Emre erwähnt. Sehen Sie ihre Ansicht als ein Anschluss an diese Tradition an?

Khorchide: Auf jeden Fall ist es ein Anschluss an diese Sufi-Tradition im Islam. Aber ich bin kein Sufi. An die Frage der Sufis, was ist der Kern der Religion knüpfe ich an, übernehme aber nicht alles eins zu eins. Ich vertrete auch nicht die Ansicht, dass man Erkenntnisse durch Meditation gewinnt. Dafür muss man schon viel forschen und hinterfragen. Deshalb argumentiere ich viel mit der Kalam, als eine sehr wichtige islamisch-wissenschaftliche Disziplin.

Was sagen Sie zu dem Vorwurf, Sie würden einen Light-Islam anstreben? Ihre Frohbotschaft vs. Drohbotschaft gleicht der Diskussion aus der September Ausgabe der Zeitschrift „Christ & Welt“, bei der die Hölle nicht mehr ins Bild passe und deswegen abzuschaffen gelte. Wollen Sie eine „weich gespülte Wohlfühl-Spiritualität“ begründen?

Khorchide: Nein. Ich sage, im Koran lesen wir an 49 Stellen, dass der Glaube und das aufrichtige Handeln immer aneinander gekoppelt sind. Muslimsein ist mit Lippenbekenntnissen nicht möglich. Es muss auch entsprechend gehandelt werden. Mein Ansatz verlangt noch mehr als das, was weit verbreitet ist: Ich verrichte meine Gebete und faste, der Rest ist mir egal. Nein, der Muslim ist jemand, der alles von sich gibt für das Gute, der seine Zeit nicht verplempert, stets seine Vervollkommnung anstrebt. Er ist ein besonderer Mensch, ein Vorbild. Das ist für mich ein Muslim.

An vielen Stellen bezeichnen Sie Paradies und Hölle als Symbole für Geisteszustände wie Glückseligkeit und Unglücklichkeit. Heißt das, dass es einen wahren Ort wie Himmel und Hölle nicht gibt?

Khorchide: Es gibt Himmel und Hölle. Ich sehe diese Orte aber als einen geistigen Zustand und nicht als einen materiellen Ort. Es geht nicht darum, dass man im Paradies den ganzen Tag trinkt und isst und Erotik hat. Nein, es ist ein geistiger Zustand, den der Koran beschreibt. Er beschreibt die Glückseligkeit des Menschen, wenn er bei Gott ist. Deshalb ist im Koran immer wieder die Rede von der „Rückkehr zu Gott“. Gott lädt uns zu sich ein. Und das ist das Paradies. Im Koran steht, dass die Menschen in der Hölle sitzen und dabei reden und diskutieren. Welcher Mensch sitzt im Feuer und diskutiert? Das sind nur Bilder.

Mein Anliegen ist, dass der Mensch mehr Verantwortung trägt und nicht nur deshalb das Gute anstrebt, weil er im Paradies mehr essen und trinken möchte oder weil er Angst hat vor der dem Feuer.

Sie beschreiben das Konzept der Belohnung und Bestrafung im Koran als bloße pädagogische Überlegung. Inwieweit ist aber eine Androhung ohne Konsequenz pädagogisch glaubwürdig?

Khorchide: Die Androhung im Koran ist natürlich berechtigt. Wenn ich sündige, werde ich dafür bestraft. Wer Funken Gutes macht, wird es sehen, wer Funken Schlechtes macht, wird es sehen. Nur die Frage ist, ist die Strafe ein willkürlicher Racheakt von Gott, der nur seine Macht demonstrieren möchte? Sicher nicht. Wenn ich Verfehlungen mache, werde ich im Jenseits damit konfrontiert. Das führt zu Qualen mit dem Ziel, dass ich einsichtig werde. Gott will, dass wir uns verbessern und dass wir gereinigt werden.

Was passiert z.B. mit Despoten wie Hitler, die großes Leid verursacht haben, ohne dafür gebüßt zu haben? Kämen sie mit einer Theologie der Barmherzigkeit nicht glimpflich davon?

Khorchide: Nein, keineswegs. Jeder Mensch wird konfrontiert mit allen seinen Verfehlungen und das wird Qualen verursachen. Gott erlaubt sich außerdem nie, über die Köpfe der Opfer hinweg den Tätern zu vergeben. Hitler wird konfrontiert werden mit jedem einzelnen Menschen, dem er Leid zugefügt hat. Der Prozess der Einsicht, was man anderen Menschen verursachte wird quälen. Es wird eine geistige Strafe sein. Manchmal kann schlechtes Gewissen viel, viel schlimmer sein, als wenn jemand physisch geschlagen wird. Barmherzigkeit bedeutet aber keineswegs grünes Licht für Sünden. Wenn ich was gemacht habe, muss ich es wieder gut machen, hier auf der Erde. Das finde ich wichtig, damit wir ein Bewusstsein zur Verantwortlichkeit des Menschen entwickeln.

Sie sagen, „die Gebote dienen der Vervollkommnung und Glückseligkeit“ des Menschen. Was passiert, wenn das Herz geläutert und der Mensch glücklich ist? Haben religiöse Rituale dann noch eine Gültigkeit?

Khorchide: Natürlich. Sie haben immer eine starke Bedeutung. Ich beschreibe in meinem Buch, dass der vollkommene Mensch nicht der fehlerfreie Mensch ist, sondern der, der Fehler macht aber einsichtig ist und von seinen Fehlern lernt. Er ist also immer auf dem Weg zum Vollkommensein. Deshalb zeigt uns der Koran, dass der Prophet Muhammad auch nicht fehlerfrei war.

Und Gott schreibt das Gebet nicht als Selbstzweck vor. Vielmehr sind Gebete Hilfestellungen für den Menschen, damit er in sich hineingeht, sich selbst reflektiert. Das bedeutet: Der Mensch braucht den geistigen Spiegel immer wieder und die Bindung an Gott während des Gebets. Ich stelle in meinem Islamverständnis die Latte also sogar etwas höher, was die Rituale betrifft. Es reicht nicht, einfach die Bewegung richtig zu machen. Nein. So wie es der Prophet gesagt hat, muss auch das Herz dabei sein und das Gebet muss bei mir etwas hinterlassen. Ich muss eine spirituelle Reise zu Gott und zu mir selbst im Gebet gemacht haben. Deshalb verstehe ich nicht, wenn jemand sagt, das ist ein Light-Islam.

Die Begriffe Humanismus und Hermeneutik sind im europäischen Kontext entstanden und somit belegt. Wird hier dem Islam nicht etwas Fremdes überstülpt?

Khorchide: Der Humanismus hier hat nichts mit dem europäischen Humanismus des 16. Jahrhunderts zu tun, der von Religion nichts mehr wissen wollte. Mein Humanismus versucht, Religion und Mensch zu versöhnen. Hiermit meine ich, wie können wir den Koran als Buch lesen, das für den Menschen, für seine Glückseligkeit geschrieben ist. Im Koran geht es um die Frage, was will Gott für den Menschen, und nicht, was will Gott für sich selbst, denn Gott ist bereits vollkommen.

Sie kritisieren die traditionalistischen Theologen, die sie als Angstprediger bezeichnen, sie höhlten den Islam aus. Diese Fremdzuschreibung ähnelt der lebensfremden Diskussion um einen so genannten liberalen vs. konservativen Islam. Tappen Sie mit ihrer Kategorisierung Traditionell vs. Neu nicht in dieselbe Falle?

Khorchide: Die Dichotomie konservativ vs. liberal kritisiere auch ich. Meine Kritik geht an erster Stelle an Salafisten und nicht an die Mainstream-Muslime. Die Salafisten sagen, wichtig ist, wie man aussieht. Die Liberalen sagen, es genügt die Schahada (Glaubensbekenntnis), um Muslim zu sein. Und was bleibt denn vom Islam, wenn die einen die Oberfläche betrachten und die anderen nur die Schahada. Beide höhlen die Religion aus.

In diesem Sinne kritisiere ich auch manche Muslime, die ständig mit dem bestrafenden Gott drohen. Es entsteht eine gestörte Beziehung zwischen Gott und Mensch. Wie kann ich Gott aufrichtig lieben, wenn er mir immer Angst macht. Wir können einen gesünderen Zugang zu Gott finden, der auf Liebe und Vertrauen basiert. Ich bete zu Gott, weil er mich liebt und ich möchte ihm zeigen, dass auch ich ihn liebe, statt zu sagen, ich bete, damit er mich nicht bestraft.

Wenn Sie die Theologie der Barmherzigkeit zum Primat aller islamischen Theologie ausrufen. Sehen Sie darin nicht eine Reduktion Gottes auf nur bestimmte Aspekte, die der Ganzheitlichkeit Gottes widerspricht?

Khorchide: Der Koran selbst baut in Gott eine Hierarchie auf und sagt in Sure 7, Vers 156: Meine Strafe trifft, wen ich möchte, meine Barmherzigkeit aber umfasst alles. Das bedeutet: Aus seiner Barmherzigkeit entspringen alle anderen Attribute wie Zorn, Strafe, Gerechtigkeit. Gott will aber mehr als nur Gerechtigkeit. Er will, dass man sich verbessert, innerlich vervollkommnet. So ist Gott immer barmherzig, auch wenn er straft. Wenn ich meinem Sohn sage, du darfst heute kein Computer spielen, weil du deine Aufgaben nicht gemacht hast, will ich nicht meine Macht demonstrieren, sondern bin in Sorge. Er ist mir nicht egal. Meine Strafe ist Ausdruck meiner Liebe und Barmherzigkeit ihm gegenüber. Und so sind wir auch Gott nicht egal.

Sie haben Ihre Theologie der Barmherzigkeit als Theologe verfasst. Sie sind zugleich auch mit der Ausbildung der Islamlehrer betraut. Stellt Sie das nicht vor einem Problem?

Khorchide: Mein Buch ist eine Reflexion über islamische Theologie, die für einen Anfänger irritierend sein kann. Meine Studierende brauchen am Anfang klare Strukturen, wie z.B. was die Grundlage der Religion und der Theologie ist. Meine Aufgabe als Wissenschaftler ist es, sie zum Nachdenken und zur Kritik anzuregen, auch an dem, was ich sage. Wichtig ist, dass die Studierenden lernen, ihre Positionen rational zu begründen, dass sie also nichts einfach so unhinterfragt hinnehmen. Letztendlich müssen sie sich aber entscheiden, für welche Theologie sie eintreten möchten. Ich würde nie meine eigene Position von oben einfach aufsetzen. Die islamische Theologie war immer vielfältig und wir hatten immer viele Denkschulen in der islamischen Ideengeschichte. Warum sollen wir diese Vielfalt nicht auch in Deutschland haben?

Welche unterschiedlichen Erwartungen werden an Sie herangetragen, die Sie bei der Ausbildung der Islamlehrer erfüllen müssen?

Khorchide: Die Politik erwartet vom Islamunterricht Integration. Die muslimische Community die Bewahrung der islamischen Identität. Die Studierenden wollen ihre Religion auf akademischem Niveau lernen. Die wissenschaftliche Community erwartet die Verwendung von modernen wie historisch-kritischen Methoden und eine ergebnisoffene Forschung. Wir versuchen, allen diesen Erwartungen zu entsprechen. In meinem Islamverständnis gibt es Platz für alle Menschen. Der Koran spricht alle Menschen an. Darin kann sich auch eine islamische Identität bilden, die nicht im Widerspruch zu einem Leben hier in Europa steht. Und das leistet indirekt einen Beitrag zur Integration. Natürlich mit Spannungen hier und da.

Auf der zivilgesellschaftlichen Ebene finden verstärkt interreligiöse Dialoge vor allem zwischen Muslimen, Christen und Juden statt, welche Empfehlungen würden Sie diesen Bestrebungen mit auf den Weg geben?

Khorchide: Wir müssen einander auf Augenhöhe begegnen, um auf Herausforderungen gemeinsame Antworten zu finden. Die moderne Gesellschaft entfernt sich immer stärker von religiösen Werten, wie Nächstenliebe, Familie oder ehrenamtliche Arbeit. Hier können Religionen gemeinsam arbeiten. Diese Dialoge können die Moderne auch bereichern, um solche Werte wieder einzuführen und zu verstärken.

In Münster soll bald ein islamisches Zentrum mit einer Moschee und verschiedenen weiteren Einrichtungen entstehen? Können Sie unseren Lesern verraten, was genau hier aufgebaut wird?

Khorchide: Unser Rektorat an der Uni Münster unterstützt das Zentrum für Islamische Theologie sehr wohlwollend. Es begrüßt die Entwicklungen, die wir hier machen und hat hervorgehoben, dass die Etablierung der islamischen Theologie im akademischen Diskurs einen positiven Beitrag für die ganze akademische Landschaft leistet. Gerade hier in Münster, wo wir die zwei größten christlichen Fakultäten in Europa haben.

Unser Rektorat ist auch sehr um die Anerkennung der muslimischen Studierenden und Mitarbeitern bemüht. Es wird regelmäßig zu den islamischen Feiertagen gratuliert. Es wird in den Mensen Halal-Essen eingeführt etc. Und als unsere Rektorin einmal beobachtet hat, dass Studenten in der Nähe des Vorlesungsraums auf dem Boden gebetet haben, hat sie mich angesprochen und gesagt, dass es den Muslimen nicht würdig ist, einfach so auf dem Boden zu beten. Sie hat uns einen Gebetsraum angeboten. Daraus entstand auch die Idee einer Moschee. Die Uni stellt uns ein Grundstück für den Bau zur Verfügung und wir sammeln zurzeit Geld für den Bau.

Dann soll ein ganzer Komplex aufgebaut werden, ein Zentrum mit repräsentativer Moschee mit Kuppel und Minarett und Seminarräumen und auch Büros. Wo Studenten beten und studieren können, so wie in den alten Madrasas.

Herr Prof. Dr. Khorchide vielen Dank für das Gespräch

Mouhanad Khorchide (* 1971 in Beirut) ist ein österreichischer Soziologe, Islamwissenschaftler und Religionspädagoge. Seit 2010 ist er als Professor für Islamische Religionspädagogik am „Centrum für Religiöse Studien“ (CRS) an der Westfälischen Wilhelms-Universität tätig.

Musa Bağraç – geb. 1977 in Hamm/West- falen, arbeitet als Lehrer für Pädagogik, Sozialwissen- schaften und Praktische Philosophie in Geseke. Bağraç promoviert in Münster in Erziehungswissenschaft und engagiert sich seit 1999 für den interreligiösen Dialog. Bağraç ist Schulbuchautor und Mitarbeiter der muslimischen Zeitschrift Die Fontäne. Er schreibt für deutsch- und türkischsprachige Publikationen.

„Es reicht nicht zu sagen, der Islam ist eine friedliche Religion.“

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