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Kultur, Satire

Wallonien kurz vor der Befreiung durch die NATO

Wallonien kurz vor der Befreiung durch die NATO

hahn

von Wilfried Kahrs – https://qpress.de

+++EIMELDUNG+++ EUR-OPA rät: Finger weg von CETA, sonst kommt die Russenkeule. Natürlich kann man den Menschen in Wallonien keinerlei Vorwurf machen, denn sie wissen doch gar nicht was ihre Regierung da macht, das ist in Deutschland nicht anderes. Die Wallonen sind grundsätzlich gute und ausgesprochen folgsame EU-Bürge®. Was da jetzt in Wallonien passiert, ist mit herkömmlichen Phrasen kaum mehr erklärbar. Allen geheimdienstlichen Erkenntnissen zufolge, ist das Problem größer als angenommen. In Wallonien müssen sich die Russen breitgemacht haben, ansonsten ist nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet dieses belgische Regionalparlament der EU mit einer Ablehnung von CETA die Stirn bietet.

Gehen wir den Verdächtigungen auf den Grund. Wir konnten erste harte Anzeichen für die russische Unterwanderung ausmachen. Hammer, Sichel und Russenstern, wie oben dargestellt, haben sich bereits des wallonischen Gockels bemächtigt. Das sind knallharte Hinweise darauf, was dort gerade abläuft. Damit wäre sogleich der Übeltäter vollends entlarvt: “Putin war’s“.

Natürlich muss man mit haltlosen Verdächtigungen ein wenig vorsichtiger umgehen und auch die zugrundeliegende Motivation klären, die den Feind dazu bewegt ausgerechnet an der Stelle aktiv zu werden. Das dürfte in diesem Fall relativ schnell geklärt sein. Nur wenige Kilometer nördlich von Wallonien befindet sich Brüssel, als gleichzeitige Machtzentrale der NATO und der EU. Damit ist klar, ein lohnenswerteres Ziel kann es gar nicht geben. Wir haben die Ehre, als erstes Medium über diesen unglaublichen Vorgang der russischen Unterwanderung zu berichten. Jetzt geht es darum, Wallonien so schnell als möglich aus den Klauen des russischen Bären (hier als Hahn getarnt) zu befreien. Dazu gibt es offenbar zwei Optionen, die derzeit in den Kreisen der Eingekreisten diskutiert werden.

walloon_region_in_belgium_nato_flandern_wallonien_eussische_unterwanderungDie erste Option ist die direkte Intervention durch die NATO. Ein Präventivschlag sozusagen, bevor sich Russland in Wallonien gänzlich häuslich einrichten kann. Das bedeutet einen direkten Einmarsch und die Auflösung des infizierten Provinz-Parlaments in Wallonien, mit gleichzeitiger Eilzustimmung zum CETA-Abkommen mit Kanada durch den diensthabenden Militär-Gouverneur des dann besetzten Walloniens. Langfristig sollte dann eine Wiederherstellung der EU-konformen Schein-Demokratie in Wallonien das Bild konzerngerecht abrunden.

Die zweite, regelmäßig von der EU angewendete Kriegslist könnte ein Volksabstimmungsmarathon werden, um den bösen russischen Geist in Wallonien auf diese Art und Weise zu bannen. Das ist so eine Art Voodoozauber, der den absonderlichen indirekt-indirekt-indirekt-demokratischen Traditionen der EU entspricht. Dabei darf das Volk solange zu einem Thema abstimmen, bis das Ergebnis tatsächlich EU-konform ist. Danach müssen allerdings entsprechende Abstimmungen zu vergleichbaren Themen gemieden werden wie die Pest, weil sie sonst immer wieder eine Deharmonisierung und Spaltung der Bevölkerung verursachen können.

In der Endausbaustufe zu Volkswillen und Volksbeteiligung soll EU-weit ein komplettes Volksabstimmungsverbot stehen. Bei dem Begriff Endausbaustufe lag die Betonung auf Ausbau, wie physisch entfernen. Das ist ein Detail, welches im Rahmen gezielter, politischer Verwirrung immer wieder gerne falsch als “Erweiterung” verkauft wird.

Es hat sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass man meist nicht die Zeit für den zuvor erwähnten demokratischen Voodoozauber hat, wenn es darum geht die EU konzerngerecht für die Massen-Nutzmenschhaltung aufzustellen. In Abhängigkeit davon, ob seitens Russlands die Unterwanderung Walloniens auch öffentlich eingestanden wird oder nicht, werden sich NATO und EU alsbald entscheiden müssen, wie man Wallonien von dem bösen Anti-CETA-Geist wieder befreien kann. Schlachtentscheidend für das mediale Wirken ist allerdings die Vertiefung der Erkenntnis: “Putin war’s“, damit kann man heutzutage gar nichts verkehrt machen

 qpress.de/2016/10/24/wallonien-kurz-vor-der-befreiung-durch-die-nato/

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “Wallonien kurz vor der Befreiung durch die NATO

  1. shit, es wird ernst

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    Verfasst von MGD | 26. Oktober 2016, 11:09

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