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Ausland, Nordamerika

Washington treibt die Welt in den Krieg

clintonwar

von Paul Craig Roberts – www.luftpost-kl.de

Dr. Paul Craig Roberts ist der Meinung, dass Washington – unabhängig vom Ausgang der Präsidentschaftswahl – auch weiterhin von der US-Oligarchie beherrscht wird, die nicht davor zurückschreckt, die Welt in den Dritten und letzten Weltkrieg zu treiben.

Was muss die Welt bei der Beobachtung des US-Präsidentschaftswahlkampfes denken? Auch die letzten Wahlkampagnen wirkten schon ziemlich irreal und hatten wenig Bezug zu den eigentlichen Problemen der Wähler, aber die jetzige ist nicht nur irreal, sie ist völlig absurd.

Weil die US-Konzerne zu viele Arbeitsplätze ins Ausland verlagert haben und das US-Finanzsystem weitgehend dereguliert wurde, ist die US-Wirtschaft abgestürzt. Diese schwierigen Probleme müssten doch eigentlich im Mittelpunkt des Wahlkampfs stehen. Die neokonservative Ideologie von der US-Weltherrschaft treibt die USA und ihre Vasallen in einen Konflikt mit Russland und China. Die Gefahr eines Atomkrieges ist größer als jemals zuvor in der Geschichte. Auch zu dieser Gefahr müssten sich die für das US-Präsidentenamt kandidierenden Personen eigentlich äußern.

Statt dessen geht es nur um Trumps Steuertricksereien (der Artikel wurde noch vor der Aufregung über Trumps „Pussy“-Außerung geschrieben) und seine zu gute Meinung über den russischen Präsidenten Putin.

Die US-Wähler müssten sich doch eigentlich viel größere Sorgen über die äußerst feindliche Äußerung Hillarys über Putin machen; sie hat ihn als „neuen Hitler“ beschimpft und damit einen Konflikt mit einer großen Atommacht riskiert.

Was Steuerlücken angeht, hat Pat Buchanan darauf hingewiesen, dass Hillary sie fast ebenso gut wie Trump ausgenutzt hat; während ihrer Zeit in Arkansas hat sie sogar für wohltätige Zwecke gespendete gebrauchte Kleidung steuermindernd geltend gemacht, darunter sogar eine gebrauchte Unterhose Bill Clintons mit zwei Dollar.

Bei der Debatte der designierten Vizepräsidenten wurde deutlich, dass der Kandidat der Demokratischen Partei noch nicht einmal weiß, dass Putin mit großer Mehrheit gewählt wurde und kein selbsternannter Diktator ist.

Was wissen wir eigentlich von den beiden Präsidentschaftskandidaten? Hillary ist durch eine lange Reihe von Skandalen belastet, die von Whitewater (s. dazu auch https:/lde.wi- fipedia_orglwikil\Nhitewater-Aff%C3%A4re ) über Vince Foster (s. http:llwww.thepo|itica|in- sider.com/new-documents-prove-hi|lary-clinton-murder-cover/ ) bis nach Bengasi (s. dazu auch http:llwww.spiege|.de/politiklauslandlhillary-clinton-angehoerige-von-bengasi-opfern- verklagen-praesidentschaftskandidatin-a-1106757.html ) reicht und hat Verstöße gegen die Staatssicherheit begangen. Sie ist gekauft von Oligarchen und den Megabanken der Wall Street, vom militärisch-sicherheitstechnischen Komplex und von ausländischen Geldgebern. Beweise dafür sind das private Vermögen der Clintons, das 120 Millionen Dollar beträgt, und ihre mit 1,6 Millionen Dollar ausgestattete Stiftung (s. dazu auch https:llde.wi-kipedia.orglwiki/Clinton Foundation ). Das Bankhaus Goldman Sachs bezahlt Hillary nicht deshalb 675.000 Dollar für drei 20-minütige Reden, weil so großartige Weisheiten zu verkünden hat.

Von Trump wissen wir vor allem, dass ihn das oligarchische Establishment nicht ausstehen kann und ihn deshalb von seinem Propagandaministerium, den Mainstream-Medien der USA, fertigmachen lässt.

Hillary ist eindeutig die Kandidatin des einen Prozents, während Trump zumindest so tut, als sei er der Kandidat des großen Restes.

Unglücklicherweise ist ungefähr die Hälfte dieser 99 Prozent zu dumm, um das zu begreifen. Wenn Trump im Weißen Haus landet, heißt das nicht, dass er die Oligarchie von der Macht verdrängen könnte.

Die Oligarchie wird auf jeden Fall die Kontrolle über die Wirtschafts- und Außenpolitik Washingtons, die führenden Think Tanks und ihre Lobbyisten in den Medien behalten. Die US-Wähler üben schon lange keine Kontrolle mehr aus.

Was denkt die Welt darüber, dass Donald Trump angegiftet wird, weil er keinen Krieg mit Russland will und gegen die weitere Auslagerung von US-Arbeitsplätzen ist? Warum lassen sich die US-Vasallen in Europa – einschließlich der Briten, die Kanadier, Australier und Japaner von der US-Oligarchie ausnutzen und verzichten zu deren Gunsten auf ihre Souveränität und eine unabhängige Außenpolitik? Warum halten sie das immer noch für sinnvoll?

Warum lässt sich die westliche Welt immer noch von der dummdreistesten, niederträchtigsten, arrogantesten, korruptesten und verbrecherischsten Regierung auf unserem Planeten anführen?

Washington wird die Welt doch nur in den Krieg treiben.

(Wir haben auch diese Roberts-Warnung komplett übersetzt und mit Ergänzungen und Links in Klammern versehen. )

http:llwww.pau|craigroberts.orgl2016/10l05lwashington-leads-the-world-to-war-pau|-craig-roberts/

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP14316_211016.pdf

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