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Ausland, Naher Osten

SYRISCHE REGIERUNG BIETET ZIVILISTEN UND BEWAFFNETEN ERNEUT EVAKUIERUNG AUS OST-ALEPPO AN

aleppo1

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Die syrische Regierung hat am heutigen Montag sowohl Zivilisten als auch bewaffneten Regierungsgegnern erneut angeboten, sie aus den von der Armee umzingelten Terroristengebieten Aleppos zu evakuieren und sie im Regierungsgebiet zu versorgen und wieder einzugliedern oder zu einem beliebigen Ziel weiterreisen zu lassen.

Weniger Menschen in den umzingelten Gebieten Aleppos vereinfachen es der syrischen Armee und ihren Partnern, diese unter Kontrolle von von Al Kaida geführten Terroristen stehenden Gebiete wieder unter die Kontrolle der Regierung zu bringen. Aus eben diesem gleichen Grund lehnen die Terroristen in Ost-Aleppo ebenso wie ihre nominelle politische Vertretung des „SNC“ sowie ihre Schutzmächte von NATO- und GCC-Staaten die Evakuierung von Kämpfern und Zivilisten aus Ost-Aleppo ab. Die syrische Armee will freie Bahn für die als kriegsentscheidend geltende Rückeroberung von Ost-Aleppo, und die Terroristen und ihre Unterstützer wollen das verhindern und verzögern, indem der syrischen Armee dabei möglichst viele Terroristen und den Terroristen als menschliche Schutzschilde dienende Zivilisten im Weg stehen.

Trotzdem scheint es am heutigen Montag zu so etwas wie einer inoffiziellen und informellen Feuerpause an der Front in Suleiman Al Halabi im nordöstlichen Zentrum Aleppos gekommen zu sein, während der die von Terroristen vor zwei Wochen vorsätzlich sabotierte Wasserversorgung von weiten Teilen Aleppos notdürftig instand gesetzt wurde. Wie berichtet wurde, wurden in der Gegend 14 Tonnen Diesel in den nahegelegenen Bezirk Midan geschafft und Techniker nahmen damit die Wsserpumpen in Suleiman Halabi behelfsweise in Betrieb, sodass seitdem zumindest stellenweise wieder Wasser aus Wasserleitungen in Aleppo kommt.

Während das zumindest stellenweise wieder fließende Wasser davon zeugt, dass es im Zentrum von Aleppo in welcher Weise auch immer zu frontüberschreitender Zusammenarbeit gekommen sein muss, gingen die Kämpfe ganz im Norden und Süden der umzingelten Terroristengebiete von Aleppo weiter. Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet, flog die Luftwaffe im Süden der Stadt Aleppo – wie auch im Umland – zahlreiche Angriffe gegen Stellungen von Terroristen. Dabei geht es darum, die Positionen von Terroristen im von Zivilisten längst verlassenen Stadtteil Sheikh Saeed weiter zu schwächen, so dass die syrische Armee und ihrer Partner der Nujaba in dem Bezirk weiter vorankommen. Aus dem Norden des Terroristengebietes in Aleppo wurde am Montag Nachmittag, wie zuvor etwas voreilig auch schon einige mal, berichtet, dass es der syrischen Armee und ihren Partnern der Quds-Brigade da nun in schweren Kämpfen gelungen sein soll, den Verkehrsknotenpunkt Jandoul unter Kontrolle zu bringen, diesmal aber wohl wirklich und richtig.

Die Terroristen in Ost-Aleppo ihrerseits haben sich am Montag einen Spaß daraus gemacht, Zivilisten im Bezirk Saif Al Dula im von der Regierung beherrschten Westaleppo durch Scharfschützen beschießen zu lassen. Weiterhin gibt es aus den Terroristengebieten Aleppos fortlaufend Gerüchte, dass Al Kaida Probleme hat, ihr Herrschaftssystem in Ost-Aleppo aufrecht zu erhalten. Am heutigen Montag wurde etwa berichtet, dass Frauen in den von Terroristen beherrschten Bezirken Fardous und Salhin gegen die Herrschaft der Terroristen demonstriert haben, und anderenorts in Aleppo soll Al Kaida zehn „Rebellen“ wegen Feigheit vor dem Feind und illegalem Zigarettenhandel exekutiert haben. Es ist zwar schwer zu beurteilen, was von den Gerüchten aus den Terroristengebieten stimmt und was nicht, aber klar ist, dass angesichts ihrer anstehenden Niederlage in den Terroristengebieten durchaus mit zunehmenden Meuteren gegen die Herrschaft von Al Kaida zu rechnen ist.

Auf der internationalen Ebene sieht es so aus, dass insbesondere Frankreich nicht nachlässt, diplomatische Einigungsversuche durch mit ernster Miene vorgetragenen groben Unfug zu torperdieren. Nach der französischen Blockade des UNO-Sicherheitsrates durch einen Resolutionsentwurf zur Verurteilung Russlands wegen Luftangriffen zur Eliminierung von Al-Kaida-Terroristen in Aleppo versucht der französische Präsident Hollande nun, die internationale Diplomatie durch Aufrufe lahmzulegen, Russland vom EU-Kolonialgerichtshof ICC wegen der Eliminierung von Al Kaida aburteilen zu lassen, ganz so, als ob er nicht wüsste, dass er dazu die Zustimmung von Russland als UNO-Vetomacht bräuchte. Ernster Hintergrund dieses eine ernsthafte internationale Diplomatie sabotierenden französischen Klamouks dürfte sein, dass Frankreich und andere Unterstützer von Al Kaida in Aleppodarauf spekulieren, dass die Terroristen in Aleppo und Syrien solange ausharren können, bis Hillary Clinton zur Präsidentin der USA gewählt wurde. Hillary Clinton hat ihrenSponsoren der zionistischen Lobby unter dem Euphemismus „Flugverbotszone“versprochen, den Wünschen Israels entsprechend zur Rettung von Al Kaida in SyrienKrieg gegen Russland und Syrien zu führen. Im Vergleich zur Position ihres Gegenkandidaten Donald Trump, der gemeinsam mit Russland, Iran und Syrien daran arbeiten will, die Terrorbanden ISIS und Al Kaida zu besiegen, ist Clintons Kriegsversprechen gegen Russland in den USA zwar unpopulär, doch Clinton und die sie unterstützenden Massenmedien haben es durch das Anzetteln einer mit sexuellen Vorwürfen aufgeladenen Schlammschlacht geschafft, Clinton trotzdem in Umfragen wieder deutlich vor Trump zu schieben.

Um den von Clinton versprochenen Krieg gegen Russland zur Rettung von Al Kaida zu rechtfertigen, versucht die Clinton unterstützende zionistische Propaganda die Existenz von Al-Kaida-Terroristen in Ost-Aleppo wider besseren Wissens zu ignorieren oder zu leugnen und den Anti-Terror-Kampf zur Eliminierung von Al Kaida und Konsorten in der Stadt Aleppoals neuen ‚Holocaust‘ zu verleumden.

Der rusische Präsident Putin befindet sich unterdessen in der Türkei, wo erwartet wird, dass er mit der Türkei eine Vereinbarung zum Bau von zwei Strängen der Gaspipeline Turkish Stream unterschreibt, und weiter daran arbeitet, die Türkei dazu zu bewegen, die Kriegspläne der zionistischen Lobby zur Rettung von Al Kaida in Syrien und der zionistischen Dominanz im nahen Osten zu durchkreuzen.

Nachtrag 21:00h: Vier tote und 14 verletzte Zivilisten gab es in West-Aleppo aufgrund von wahllosem Raketenbeschuss durch Terroristen.

Nachtrag 23:00h: Sputnik meldet, dass die von den USA unterstützte Terrorgruppe Ahrar Al Sham eine neue Kooperationsvereinbarung mit der kürzlich von Nusra Front in Front zur Eroberung der Levante umbenannten Terrorgruppe Al Kaida in Syrien abgeschlossen hat, nachdem Al Kaida in Syrien die bislang eher der Terrorgruppe ISIS zugehörige Terrorgruppe Jund Al Aqsa in ihre Reihen integriert hat, und die USA nun bezüglich ihrer Unterstützung der Terorgruppe Ahrar Al Sham diplomatisch in eine noch unangenehmere Lage als zuvor geraten.

Diskussionen

Ein Gedanke zu “SYRISCHE REGIERUNG BIETET ZIVILISTEN UND BEWAFFNETEN ERNEUT EVAKUIERUNG AUS OST-ALEPPO AN

  1. Das ist eine gute Frage. Infos über den aktuellen Stand auch hier mikebaaske@web.de oder 0170/3884642 ich verfolge dieses Thema auf Schritt und Tritt. Gerne Austausch möglich über News.

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    Verfasst von Mike Baaske | 23. Dezember 2016, 11:47

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