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Ausland, Naher Osten

Neues US-Konzept für Syrien: „Learning by dying”

vonfaceofdeath

Wilfried Kahrs – https://qpress.de

Damn-Asskiss:Noch ist es nicht ganz offiziell. Wer aber das Einmaleins der US-Provokationen bereits verinnerlicht hat, wird ahnen, dass der nächste Strategiewechsel für Syrien bevorsteht. Bisher ist es dem Amerikaner noch nicht gelungen, den Russen soweit zu provozieren, dass der auch mal direkt auf die US Jungs schießt. Die echten US-Elitetruppen sind bereits zuhauf in Syrien aktiv, anders als die Russen allerdings inoffiziell und somit völkerrechtswidrig. Letzteres ist aber auch egal, weil die USA über dem Völkerrecht stehen. Von den übrigen multinationalen US-Truppen, die in Form von US-finanzierten Terrororganisationen dort bereits halsabschneidend und marodierend tätig sind, wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden.

Hat man bei der letzten Provokation zunächst nur einmal auf die regulären Truppen Assads geschossen, kam das bei den Russen nicht als allgemeine Spaßveranstaltung an. Zwar beteuerten die USA repetierend, dass es ein Versehen gewesen sei und entschuldigten sich auch überbordend dafür. Gleichwohl soll es allerhand Hinweise darauf geben, dass es eine ziemlich geordnet und koordinierte Aktion gewesen sein muss. Denn nur gut eine Stunde nach dem Angriff rückte der IS in die zuvor von den USA ausgebombte Stellung der syrischen Armee vor. Unmittelbar nach Beginn des Angriffes wurden die USA seitens der Russen auf den Irrtum hingewiesen, folgenlos versteht sich. Deshalb wurde der Angriff auch nicht abgebrochen, sondern planmäßig in mehreren Wellen durchgezogen.

Diesen Angriff auf die syrische Armee darf man als Vorspiel oder Testballon begreifen … für das was absehbar folgen wird. Es war natürlich vorrangig als Provokation der Russen geplant, die erwartungsgemäß darauf reagierten. Sie versprachen in der Folge den Amerikanern, die nächsten Maschinen vom Himmel zu holen, die entweder die syrische oder aber die russische Armee angreifen sollten: Russland droht mit Abschuss von US-Kampfjets in Syrien [Gegenfrage]. Exakt das wollten die Amerikaner auch hören, um bei den nächsten Eskalationsstufen auf Nummer sicher gehen zu können.

Die einzige Frage die derzeit noch im Raume steht, ist die, wie viel Mann und Maschinen die USA zu opfern gewillt sind, um das syrische Pulverfass endgültig zur Detonation zu bringen. Wir erinnern uns an Pearl Harbor? Da waren rund 5.000 Leute nicht zu schade für die begehrte Kriegseintrittskarte gegen Japan. Der inzwischen 15-jährige “Krieg gegen den Terror” war sogar schon für sage und schreibe 3.000 eigener Menschenleben zu haben. Bei diesem deflationären Trend könnten dann einige US-Menschenleben und einige US-Militärmaschinen locker ausreichen. Wenn nicht sogar schon ein gut gemachter virtueller TV-Streifen. Mit etwas Glück kann man daraus dann auch den dritten Weltkrieg entwickeln.

Wie geht es mit dem „Learning by dying“ weiter

Der allgemeinen im Westen üblichen Propaganda folgend (das können wir bereits heute vorhersagen), wird selbstverständlich Wladimir Putin (der Bestrafer) an der jetzt bereits absehbaren Eskalation die Schuld zugewiesen werden. Das kann fast schon faktenfrei passieren. Spätestens wenn bei der nächsten geplanten Barack Hussein Obama Recep Tayyip Erdogan Wladimir Wladimirowitsch Putin situation rund um syrienUS-Selbstbekämpfung, also “Friendly Fire” auf die eigenen Truppen (die vom IS), mal wieder versehentlich danebengeschossen wird, es Assads Truppen trifft, könnte es soweit sein. Wir werden in den kommenden Wochen verstärkt darauf achten dürfen, wie die Amerikaner es bewerkstelligen, dass Russland auch tatsächlich der schwarze Peter in die Tasche geschoben werden kann. Hoffentlich werden die Amerikaner bei ihren ziemlich durchschaubaren False-Flag Aktionen mal etwas kreativer, sodass man etwas länger nach dem Pferdefuß suchen muss.

Deshalb ist das oben erwähnte Motto: “Learning by dying” leicht irreführend und trifft das Thema nicht in die Zwölf. Sicher wird dieser “American Way of Life…Ending” allerhand Menschenleben kosten. Da es aber nicht die Leben der Strategen sind, die diese Eskalationen planen, entwickeln und entscheiden (nicht verantworten), dürfen wir getrost festhalten, dass es ihnen völlig am Allerwertesten vorbeigeht. Das Fußvolk hat nicht die Kompetenz aus den verlorenen Menschenleben zu lernen (obgleich aus seiner Mitte). Es ist diesbezüglich noch handlungsunfähig. Mal sehen wann sich das weltweit ändert? Für die Kriegsstrategen gibt es nämlich nichts zu lernen, weil das kalkulierte und planmäßige Vernichten von Leben sie am Leben erhält.

qpress.de/2016/10/10/neues-us-konzept-fuer-syrien-learning-by-dying/

 

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