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Kultur, Satire

Lügen-Kanzlerin Merkel und ihre surreale Job-Illusion

happyhartz

von Wilfried Kahrs – http://qpress.de

Deutsch-Absurdistan: Mit schöner Regelmäßigkeit konfrontiert man uns mit den allerbesten Zahlen, Prognosen und den edelsten Zukunftsperspektiven, die belegen sollen, dass der bereits unter Kanzler Schröder begonnene Sozialabbau, in Verbindung mit weiteren drastischen Einschnitten und Regulierungen, uns das Paradies auf Erden bereiten wird. Die Happy-Hartz-Generation lässt grüßen. Dank der Fortsetzung dieser grandiosen Verelendungspolitik durch die Merkel-Junta, soll unser Heil durch noch skurrilere Maßnahmen gar ins Unermessliche gesteigert werden. Soweit zur Theorie.

Die Praxis sieht unterdessen ein wenig gruseliger aus. Für einige Konzerne mag diese Wohlfahrtstheorie zweifelsfrei zutreffen, für die Mehrheit der Menschen in Deutschland wohl eher nicht. Aber was steckt denn jetzt hinter der vielbeschworenen “Job-Illusion” und dem “Wir schaffen das“? Bei der Analyse gibt es mehrere, wenn auch nur wenige Faktoren zu bedenken. Bei der Bewertung der Fakten scheiden sich am Ende natürlich wieder die Geister, die Macht setzt sich dann durch.

Das demographische Problem (die überalternde Gesellschaft) soll nunmehr mit zweierlei Methoden angegangen werden. Erstens sollen die Menschen jetzt weiter an ihre Ablebensgrenzen heranarbeiten, einfach zu realisieren durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters. Das würde Sinn machen, sofern ausreichend Arbeit für alle vorhanden wäre. Ist es aber nicht, sonst hätten wir ja auch keine Arbeitslosen. Aber diese Regelung macht dennoch Sinn, denn jemand der noch nie gearbeitet hat, ist natürlich ein günstigerer Sozialfall als jemand der sich hohe Rentenansprüche erarbeitet hat. Deshalb ist es auch rein rational günstiger, dass sich die Alten zu Tode arbeiten und parallel dazu die Jugend verkommen zu lassen. Das ist nicht etwa zynisch, sondern extrem wirtschaftlich und nichts anderes zählt aktuell in diesem System.

Als weitere Maßnahme, diesen Altersberg (ugs. auch liebevoll Altenplage oder Rentnerschwemme genannt) zu bewältigen, soll die Zuwanderung mächtig Linderung verschaffen und so das Problem ebenfalls signifikant entschärft werden. Theoretisch ist das ein sehr guter Ansatz, nur praktisch wird er nicht taugen, aber dass muss man ja den Betroffenen nicht auch noch auf die Nase binden. Die Zuwanderung hat signifikante Vorzüge, die man auf anderen Ebenen zu schätzen weiß. Sämtliche Billiglohnsektoren können am Ende davon profitieren, denn der in den Arbeitsmarkt drängende Menschenüberschuss (Humankapital) wird die Löhne ordentlich drücken und somit die Renditen der Konzerne annehmbar steigern, sodass diese dann weniger auf Sozialhilfe angewiesen sind (siehe auch Bankenrettung). Damit es nicht gar so weh tut, bringen wir den Sachverhalt lieber auf italienisch rüber (Video), da hört es sich wirklich erstklassig an. Abgesehen davon kann man es vielleicht auch so ausdrücken: Digitalisierung ist Klassenfrage[Kritisches Netzwerk], in diesem Zusammenhang gar nicht abwegig.

Darth mudder angela merkel der Besen kehrt wieder ich bin das volk mutter der Nation nicht mein Land qpressOk, damit ist zwar auch hier die versprochene Lösung des eigentlichen Problems völlig verfehlt, aber wir machen das einfach mal so, weil unsere Kanzlerin so emphatisch ist und logischerweise der ganzen Welt helfen möchte. Wer wollte das nicht? Haben wir als Kinder nicht alle davon geträumt die Welt zu retten? Das kann die Kanzlerin zurecht von allen Deutschen erwarten, denen es bekanntermaßen viel zu gut geht, schließlich ist sie jetzt das Volk! Immerhin wird ihre aktuelle Bezahlung und spätere Pension durch ihr derzeitiges Verlangen in dieser Sache nicht beeinträchtigt. Ob ihr dieser menschenverachtende Zusammenhang überhaupt klar ist?

Die Zuwanderer können übrigens nichts dafür, sie folgen lediglich den Einladungen, den gedruckten Handbüchern für den Weg ins gelobte Land und den Fluchthelferorganisationen aus den USA, die derzeit sehr um das europäische Wohl bemüht sind, dass uns hier ja nicht die Fachkräfte ausgehen. Dass das ganze auch noch einen anderen, und bösartigeren Hintergrund haben könnte, ist natürlich nur hirnrissige Verschwörungstheorie. Wären wir heute in der Position der Ankömmlinge, würden wir uns bei derart guten Voraussetzungen auch nicht zweimal bitten lassen, wenn wir uns signifikant verbessern könnten. Ehrlichkeit in diesem Zusammenhang hieße, Merkel würde sich zu ihrem Helfer-Syndrom offen bekennen und von den gutherzigen Deutschen offen verlangen, schon mal die letzten Hemden zu teilen, weil SIE es so beschlossen hat, dass wir uns diese Form der Menschlichkeit und christlichen Nächstenliebe selbst verordnen wollen (auch ohne Volksabstimmung, rein nach ihren Einsichten). Das alles, weil wir mit allen Menschen dieser Welt unseren Reichtum teilen möchten, um unsere christlichen Wurzeln herauszuarbeiten und uns gegenüber dem Rest der Menschheit auch als würdige “Kufar” zu erweisen.

Kommen wir zurück zur unangenehmen Praxis. Keiner der tatsächlich von der Regierung hierzu eingeschlagenen Wege führt nun zu dem was versprochen wurde und wie es real zu lösen wäre. Bislang gab es also von der Regierung immer nur Märchen. Um das aus der Regierungspolitik resultierende Problem tatsächlich zu lösen, brauchte es mehr Lohnsummen und nicht mehr Arbeitskräfte die sich immer weiter schwindende Lohnsummen auch noch teilen müssen. Das Sozial- und Rentensystem wird bislang zum größten Teil aus anteiligen Lohnsummen gespeist. Auch dieser Zusammenhang scheint bei den Volksvertretern noch gar nicht angekommen zu sein, oder es mangelt ihnen schlichtweg an hinreichender Bildung diese banalen Zusammenhänge zu erkennen.

Dessen nicht genug. Parallel zu der von oben angeordneten St. Martins-Mentalität, wird ein ganz wesentlicher Aspekt in dieser Geschichte einfach ausgeblendet, der uns langfristig noch mehr Probleme machen wird als die umstrittene ungeregelte Zuwanderung. Wir reden von der Automatisierung: Angeblich massive Jobverluste durch Digitalisierung und Automatisierung [Heise]. In dem verlinkten Artikel drückt man sich noch sehr vorsichtig im Konjunktiv aus, aber die Rückschau auf Jahrzehnte der bereits vollzogenen Automatisierung sprechen nun einmal für die These weiterer Stellenverluste durch Automatisierung. Die Roboter tragen im übrigen nicht einen Cent für das Sozialsystem bei, sondern lediglich zur drastischen Steigerung von Renditen in den Konzernen und damit zur Bereicherung der Kapitaleigner.

Weg mit der Jobsicherung fuer Abgeordnete Leiharbeiter in den BundestagZwar redet man in Fachkreisen ganz offen darüber: Weltwirtschaftsforum: Roboter und Automatisierung führen zu millionenfachem Jobschwund[Heise], aber für unser mentales Wohlbefinden blenden wir das jetzt einfach nach Merkels Gutsherrenart aus und folgen weiter der kanzler’schen Direktive: Länger für weniger arbeiten, damit es uns allen besser geht! Etwas klarsichtiger, ohne sich die Dinge schönzureden, werden wir also langfristig unser “Blaues-Job-Wunder” durch Automation erleben. Der regierungsamtliche Vorteil ist der “Froschfaktor“. Wir wissen es doch: langsam abkochen, dann hüpft er nicht raus. So verhält es sich auch mit der Masse Mensch … nur schön langsam abkochen.

Natürlich könnten wir auch einfach Geld ohne Ende drucken, dann würde es uns allen, samt unserer vielen neuen Fachkräfte ja auch gut gehen, oder doch nicht? Die EZB macht das aktuell mit 80 Milliarden Euro pro Monat, die sind aber für jene Leute reserviert, die ohnehin gerade im Geld ersaufen, damit die nicht an zu mageren Renditen verrecken müssen, weil das doch unser Ende bedeuten würde. Ihr Wohlergehen ist unser Wohlergehen, das ist Merkel “Marktkonforme Demokratie”. Das subjektiv vom Volk empfundene langsame Verrecken ist lediglich eingebildet, eine böse Illusion, die man ggf. sehr profitabel mit Psychopharmaka beheben kann. Millionenfaches Elend kennen wir doch schon hinlänglich aus dem TV … ähm … der Dritten Welt, warum sollte es uns denn auch besser ergehen. Wir müssen immer nur darauf achten, dass die Renditen bei den Konzernen stimmen, dann geht es uns allen … nach Ansicht der Kanzlerin wirklich gut.

Mugshot Fahndungsbild Angela Dorothea Merkel alias Hells Angela alias Mutter Terroresia alias Bundesmutti Mutter der Nation verbrechen gegen die Menschlichkeit schlepper schleuser fluchthilfe qpress Also egal wie Merkel und ihre GroKo das Ding jetzt schaukeln wollen. Zur Erhaltung des Hausfriedens ist es allemal besser, einfach ihren Lügen glauben zu schenken, dann muss man sich nicht beunruhigen. Warum sollte man sich auch von unbequemen Fakten verunsichern lassen, wo doch das Kanzlerwort viel gewichtiger ist. Genau hier kann der normale Mensch wieder nahtlos anknüpfen, bei der Lüge, indem man sich ergänzend zur Kanzlerlüge, konsequent selbst belügt. Im Zweifel reicht bereits ein hartes Wegsehen in der “Ersten Reihe” und das “Zweite” dann fest geschlossen. Dass wir Gesellschaft und Wirtschaftssystem alsbald komplett neu aufstellen und ausrichten müssen, um die Herausforderung der Zukunft für alle und nicht nur für den Geldadel zu meistern, das will sich heute noch niemand eingestehen, nicht zuletzt weil es Neuland und Experiment bedeutet. Dafür riskieren wir lieber das größere Unheil, mit Hells Angela an der Spitze über die Wupper zu gehen.

Lügen-Kanzlerin Merkel und ihre surreale Job-Illusion

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