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Ausland, Welt

Es ist nicht der Brexit, Dummchen!

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von Jim Quinnhttp://vineyardsaker.de

Gerade vor einer Woche kam die Welt ins Wanken, als genug britische Bürger zusammenfanden, dem EU-Establishment und der globalen Elite ins Gesicht spuckten und sich für den Brexit entschieden. Die Panikmache der Zentralbanker und ihrer Politmarionetten prallte an denen ab, die es leid sind, mißbraucht und geplündert zu werden von Bürokraten, die im Auftrage von Bankern und Milliardären arbeiten.

Rund um den Globus purzelten an den Tagen nach der Entscheidung die Börsenkurse. In Erwartung eines weiteren Black Monday hielt die Welt den Atem an. Übers Wochenende glühten die Telefonleitungen zwischen Zentralbanken weltweit, als sich ihre Banker-Untertanen nach Erlösung sehnten. Sollte in den letzten sieben Jahren eines bewiesen worden sein, dann sind es konzertierte Aktionen zwischen den Zentralbanken und den Privatbanken der Wallstreet, den Aktienmarkt für eine kurze Dauer zu stimulieren und nach oben zu treiben.

Einmal mehr gelang es den Finanztitanen, kurzfristige Verkäufer [Short Sellers; Spekulanten] und Unheilspropheten auszutauschen: die Verluste vom Freitag wurden die Woche darauf mit einem kurzen 5-Prozent-Plus wettgemacht. Bestimmt war es nur Zufall, daß die Fed [US-Notenbank] sämtliche Wall-Street-Banken für »sicher« und »in bester Gesundheit« befand, gerüstet mit der finanziellen Kraft, ihre Aktien in Milliardenhöhe zurückzukaufen.

Klartext: Diesen insolventen Zombies stand es frei, Milliarden von der Zentralbank zu leihen um ihre überbewerteten Aktien zurückzukaufen. Nebenwirkung: Anleger geprellt, eigene Boni gesichert und sogar gesteigert. Der arme Jamie Dimon, Chef der US-Investmentbank JP Morgan Chase, hat sicherlich große Sorgen mit seinen 27 Mio. Dollar über die Runden zu kommen. Die Wall-Street-Banken gehorchten mit der sofortigen Ansage von Plänen, ihre eigenen Aktien in Multi-Milliarden-Dollar-Höhe zurückzukaufen, um Kapital aus dem zu schlagen, was der kurzzeitigen Handelsmentalität von 30jährigen Master of Business Administration-Genies entsprang, die sofort auf diese Nachricht aufsprangen, ohne über den tatsächlichen Wert der Papiere nachzudenken, die sie gerade kauften.

Die Aktienkurse der weltgrößten Banken stiegen im Einklang, denn die Händler-Lemminge nutzen alle die gleiche High Frequency Trading-Software [Hochfrequenzhandel] und den gleichen unlogischen Denkprozeß. Zum Ende der Woche bedeutete der Brexit rein gar nichts, zumindest hinsichtlich der Märkte. Die haben wahrscheinlich recht. Denn der Brexit war nur das letzte Ablenkungsmanöver, mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Masse auf das Falsche zu lenken, während die Schufte weiterhin das Vermögen der Leute plündern.

Bankenindex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im letzten Jahr erfuhren die größten Banken der Welt gravierende Wertverluste, lange ehe Brexit überhaupt Eingang ins Lexikon fand. Selbst nach dem zentralbankstimulierten Wertsprung der Vorwoche bildet die Wertentwicklung des ganzen Jahres eine bevorstehende Finanzkrise ab. In Wahrheit ist der Fed-Bericht über die Gesundheit der Banken nichts als Propaganda, um die Massen zu sediert zu halten. Ohne die [von den Zentralbanken und Finanzministern durchgesetzte] Aufhebung der Marktgesetze im März 2009 hätte jede Großbank auf der Welt im Bankrott liquidiert werden müssen. Jeder, der denkt, diese Banken seien gesund, ist entweder hirntot oder in seinem Unterhalt abhängig vom Establishment.

 

tabelle bankwerte
Kursverluste großer Banken seit Juli 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die wirtschaftliche Situation der EU reflektiert noch immer den Zustand einer Depression über dem ganzen Kontinent. Europa versinkt in faulen Schulden, während seine größten Banken (Deutsche Bank, Barclays, BNP, sämtliche italienische) praktisch insolvent sind und nur noch von der EZB am Leben erhalten werden. Griechenland wurde nie in Ordnung gebracht. Gar nichts wurde in Ordnung gebracht. Der kleine Mann leidet unverändert, während Brüsseler Bürokraten herumstochern und die unausweichliche Implosion hinauszögern, indem sie alte faule Schulden gegen neue faule Schulden austauschen. Die Idiotie, den Kontinent mit Millionen von Flüchtlingen fluten zu lassen, während das sozialistische Paradies längst pleite ist, ist für rational denkende Menschen jenseits des Verständlichen.

Brexit war nichts mehr als eine Reaktion auf die politische Korruption des Establishments und auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik (Bankenrettungen, ZIRP [Nullzinspolitik, Zero Interest Rate Policy], QE [Quantitative Easing], NIRP [Negativzinspolitik]), die den Leuten von den Reichen zugunsten der Reichen in den Rachen gestoßen wurde. Untere und mittlere Klassen auf der ganzen Welt wurden über den Tisch gezogen, von den Bankern und den von ihnen geiselgenommenen Politikern. Die Anti-Establishment-Haltung wuchert wie ein Buschfeuer, das sich zu einem Feuersturm ausweiten kann, der die Paläste der herrschenden Elite niederbrennen könnte. Aber zwischenzeitlich werden die gierigen, kurzsichtigen und soziopathischen Bastarde alles daransetzen, ihre Macht zu erhalten, das System und seine immensen Reichtümer zu beherrschen.

Der Aktienmarkt ist ihr alleiniger Gradmesser über Wohl oder Wehe. Die Fed und ihre andere Zentralbankgeschwister in Japan, China und Europa wissen, daß sie nichts als Bauernfängerei betreiben, die auf ihrer Fähigkeit gründet, das schuldenbasierte Schneeballsystem nur noch ein wenig länger am Leben zu halten. Ihre Angst ist spürbar. Sie haben jeden monetären Trick versucht, der ihr Werkzeugkasten hergibt. Sie scheiterten daran, die reale Wirtschaft zu beleben, aber das war ohnehin nur ein sekundäres Ziel. Ihr Job ist es, den Wohlstand der Bankeneigner und der Milliardärsklasse zu beleben, die den Ton angeben. Den Aktienmarkt künstlich über Wert zu halten ist zu ihrem ersten und einzigen Ziel geworden.

Das Vertrauen in ratlose Akademiker wie Fed-Chefin Janet Yellen purzelt. Unter der breiten Masse steigt die Wut. Sie ist es leid, angepißt zu werden, während die Banker und Politiker ihr erzählt, es sei nur der Regen. Der Brexit war ein weiterer Riß in der Eisdecke. Die Erholung der Märkte hat mich nicht überrascht. Als im März 2008 Bear Stearns fiel, überzogen Panikverkäufe den Markt, aber der erholte sich schnell von seinen Verlusten. Sechs Monate später ging die Welt himmelhoch in Flammen auf. Jim Cramer [Börsenerklärer im MSNBC-Wirtschaftsfernsehen, Mainstream-Puppe] und seine schleimigen Konsorten heuchelten Optimismus bis in den Abgrund.

Verluste der EU-Banken
Kursverluste der EU-Banken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Brexit ist nur Symptom einer Krankheit, die das Gefüge unserer globalen Wirtschaft auffrißt. Der Lehman-Kollaps war nicht die Ursache der Weltfinanzkrise 2008. Er war die Ausrede für etwas, das ohnehin und egal wie passieren würde. Schrottschulden, Schrottbanker, Schrottregulierer, Schrottpolitiker, mediale Jubel-Hofberichterstattung und eine grob fahrlässig ignorante Bevölkerung waren schon damals eine toxische Mischung — und heute ist es noch schlimmer.

Der stets nachdenkliche und ehrliche John Hussmann [US-Marktanalyst, sagte die Krise von 2008 voraus] betont, daß der bevorstehende Krach an den Märkten nichts mit dem Brexit oder sonst irgendeiner Ausrede zu tun haben wird, die der Mainstream verbreitet um die Wahrheit zu verschleiern. Es ist die extreme Überbewertung, die an den Märkten zu einem Absturz führen wird:

Das wichtigste vorweg: Während die ganze Aufmerksamkeit der Finanzmarktteilnehmer dem »Brexit« gewidmet ist, hat der einzige zu betrachtende Faktor, nämlich die Verwundbarkeit der Märkte für steile Verluste, nichts mit dem Brexit an sich zu tun. Vielmehr brachten Jahre der Spekulation auf Gewinne, die von den Zentralbanken gefördert wurde, die Märkte an den Rand des Abgrundes, und zwar schon vor dem Referendum. Es ist noch unklar, ob der Brexit ein hinreichender Beschleuniger zum Platzen der Blase gewesen sein wird, denn der Fall von Bear Stearns im Frühjahr 2008 folgte eine Ruhephase vor der Besiegelung der Krise durch den Fall von Lehman Brothers; und zahlreiche Dot-Com-Aktien waren schon im September 2000 lange ausradiert, als die Technologie-Blase ernsthaft zu platzen begann. Wir werden die Beweise einsammeln, so sie eintreten, aber derzeitig sind wir noch defensiv, aus Gründen, die mit dem Brexit praktisch gar nichts zu tun haben.

Die »Erholung« im Schatten des Brexit wurde von den CNBC- Apparatschiks als Beweis gefeiert, alles sei in bester Ordnung. Sie wagen es nicht, Dir zu sagen, daß Dir eine zehnjährige Investition in US-Staatsanleihen ein Plus von 1,35 Prozent bescheren wird (dem niedrigsten der Geschichte) und praktisch garantierten Kapitalverlust (u. a. wegen der Inflation). Sie werden sich nicht hochtrabend über Wertpapiere auslassen, die negative »Gewinne« über die nächsten zehn Jahre bringen werden. Du wirst von ihnen keine Warnung vernehmen, daß die Eigenheimpreise in den wichtigsten Märkten nunmehr höher sind als die Wahnsinnshöchstpreise von 2005, kurz vor einem 30-prozentigen Kollaps. Gewerbliche Immobilien stehen ebenfalls auf Blasenniveau. Jede einzelne Wertpapierklasse ist überbewertet. Es gibt kein Entrinnen und Otto Normal hat keinen Schimmer von dem, was sich hinterm Horizont zusammenbraut. Hussmann erklärt die Gefahr, die auf die Unvorbereiteten lauert:

Das Schinden hoher Gewinne auf den globalen Finanzmärkten seit spät 2014 wiederspiegelt unseres Erachtens die Bildung der dritten spekulativen Blase binnen 16 Jahren [Anm. d. Ü.: 2000, 2008, 2016, allesamt US-Wahljahre mit neuem Präsidenten]. Für den US-Markt korrelierten die Wertbemessungen am zuverlässigsten mit tatsächlichen Gewinnsteigerungen zum historisch drittgrößten Extrem mit dem Hoch im Mai 2015, in den Schatten gestellt nur durch die Spitzen der Jahre 2000 und 1929. […] Da diese spekulative Episode nahezu jede Anteilsklasse infiziert hat, statt nur Technologiewerte oder Immobiliensicherheiten in den beiden vorigen Blasen, wurde das mittlere Preis-Gewinn-Verhältnis über sämtliche US-Aktien hinweg auf historisch nie aufgezeichnete, extremste Spitzen getrieben, um prompt am vergangenen Freitag wieder zu sinken.

Der Brexit spielt keine Rolle. Die deflatorische Depression in Japan spielt keine Rolle. Die gefälschte Erholung des US-Arbeitsmarkts spielt keine Rolle, geschönte Inflationszahlen spielen keine Rolle. Die geplatzte chinesische Immobilienblase spielt keine Rolle. Niedrige Ölpreise, die die Volkswirtschaften im Nahen Osten, Rußland, Venezuela und Brasilien schädigen oder zerstören, spielen keine Rolle. Zweistellige Arbeitslosenquoten [unter Jugendlichen] und ziviles Chaos quer durch Europa spielt keine Rolle. Die Reden von Yellen, Draghi und Kuroda beim Versuch, die Märkte zu beruhigen, spielen keine Rolle. Die Propaganda der Staats- und Konzernmedien über Wirtschaftswachstum spielt keine Rolle.

Das latente Risiko ist bereits plaziert. Die totale globale Verschuldung liegt nun 70 Billionen US-Dollar über der von 2007, ein Zuwachs von 50 Prozent. Das echte mittlere US-Haushaltseinkommen liegt niedriger als 2007, während Mieten [auch: Kreditraten], Lebensmittel, Gesundheitswesen und Steuern drastisch anstiegen. QE, ZIRP, und eine Reihe weiterer Keynesianischer »Lösungen« scheiterten grandios, während faule Kredite über faule Kredite gestapelt wurden. Unternehmensgewinne sacken ein, alle ökonomischen Indikatoren stehen auf Rot, die Verbraucher zurückgelassen, drastisch schwindendes Vertrauen in führende Politiker und extrem überbewertete Wertpapiere — zusammengenommen ist der Sturz durch die dünne Eisdecke unvermeidlich. Der Auslöser ist belanglos, unterstreicht Wirtschaftswissenschaftler Hussman:

»Gesetzt sei die Wahrscheinlichkeit, auf dünnem Eis schlittzulaufen und einzubrechen. Wir mögen zwar im nachhinein das Loch im Eis untersuchen und eine bestimmte Fraktur finden, die zum Kollaps beigetragen hat. Dies ist jedoch wie die Suche nach einem bestimmten Sandkorn, das die Lawine ausgelöst hat oder die spezifische Vibration bei einem Erdbeben. In allen Fällen wiederspiegelt der Kollaps den Ausdruck von Zuständen unterhalb der Oberfläche, die bereits lange vor dem Kollaps vorhanden waren — die Wahrnehmung von zuvor latenten Risiken.

Es ist keine sonderlich nützliche Information, welcher spezifische Auslöser für den Sturz der Schlittschuhläufer durch das Eis verantwortlich ist. Fakt ist, daß die Katastrophe unvermeidlich war, in dem Moment wo die Läufer das latente Risiko ignorierten oder sich auf der falschen Annahme beruhten, das Eis sei stabil. Die Fraktur in einem bestimmten Eisabschnitt ist nur eine von vielen anderen Stellen, die möglicherweise nachgegeben hätten, hätten sich die Läufer für einen anderen Kurs entschieden. Diese Stelle zu treffen schafft das spezifische Ereignis, mit dem das zugrundeliegende Risiko seinen Ausdruck findet, aber ein unglücklicher Ausgang war schon viel früher unvermeidlich.«

Das Zucken der toten EU, geschaffen durch die Koordination der Zentralbanken, Rückkaufansagen der Wall-Street und Hochfrequenzhandelsmaschinen, die die meisten Leerverkäufe aufkauften, scheint ihren Lauf genommen zu haben. Diese manipulierten Märkte bilden weder Grundlagen noch Werte ab. Sie sind kontrolliert von Börsenhändlern und Bankern. Ihre Schachzüge fußen auf technische Kriterien, von den MBAs der acht Elite-Unis einprogrammiert in die Supercomputer der Wall Street. Ihr den Lemmingen ähnelndes Verhalten funktioniert ganz gut auf dem Weg nach oben, aber nicht auf dem Weg nach unten.

Zerbröselnde Grundlagen, eine zwei Jahre toppende Verteilung und sinkende Liquidität bereiteten die Bühne für einen Markteinbruch. Wie Hussman weiter ausführt, geht es um einen sehr technischen Markt, in dem alle Beteiligten nach genau dem gleichen Regelsatz handeln. Sobald bestimmte Schwellenwerte erreicht sind, bricht diesem Markt der Boden weg und niemand wird mehr mit einem Kauf einspringen. Zu fairen Preisen ist es ein langer Weg nach unten, mindestens 50 Prozent.

»Das Hauptaugenmerk sollte für Investoren auf der Preisbildung und Markthandlungen liegen, besonders auf den Status von Marktinterna und dem Wert der großen Indizes im Verhältnis zu verschiedenen Auslösepunkten, die bei Trendmitläufern für konzertierte Verkaufshandlungen sorgen könnten. Dies ist von ganz besonderer Bedeutung, da wertbewußte Investoren sehr wahrscheinlich wenig Interesse daran haben, ihre Anteile in umliegenden Preisregionen abzustoßen.«

Die allgemeine Öffentlichkeit unterschätzt immer die Gefahr, die Höhenflügen am Markt innewohnt. Jene mit genug Geld in den Wertpapiermärkten, um darin zu zocken, konnten bislang immer hervorragend mitschwimmen. Anfang 2008 prophezeiten die »Experten« der Wall Street, an den Hochschulen und in den Finanzmedien eine ruhige Segelfahrt und 10 Prozent Jahresrendite bis in alle Ewigkeit.

Bear Stearns war für sie nur ein Ausrutscher auf dem Weg zum Reichtum. Das enorme Verbrechen der Nicht-Überwachung der Hypothekenvergabe durch die größten Banken der Welt blieb unbemerkt von Fed-Chef Bernanke und seinen lächelnden Zentralbankkumpeln. Fed-Direktoriumsmitglied Ron Paulson gab sich ahnungslos. Präsident George W. Bush wurschtelte sich in trotteliger Trance durch. Bis das Eis brach und hunderte Millionen versanken und nie wieder auftauchten. Der Brexit ist ein großer Riß im Eis. Italienische Banken der nächste. Muslimische Flüchtlinge der nächste. Fallende Ölpreise der nächste. Es gibt dutzende an potentiellen Auslösern einer unvermeidlichen und klar vorhersehbaren Katastrophe.

Wie das Madoff’sche Schneeballsystem 2008 gezeigt hat, kann es über Jahre hinweg angehen, mit der vorsätzlichen Ignoranz der Aufsichts- und Regulierungsbehörden und Co-Komplizen (JP Morgan), mit der Realitätsverweigerung seitens Investoren und mit der Illusion einer Stabilität, gegeben von den Schneeballmeistern. Doch wenn es nur einmal Druck gibt und zu viele Investoren auf einmal ihr Geld zurückwollen, dann ist der Kollaps plötzlich und katastrophal.

Hussmann weiß, daß die EU ein Schneeballsystem ist. Ihre Banken sind insolvent und der Kollaps ist unvermeidlich. Britannien wollte gerade ihr Geld zurück. Referenden schlummern in anderen Mitgliedsstaaten. Das vom Grundsatz her unehrliche und zunehmend bankrotte System ist die Ursache.

»Stellen Sie sich die EU in ihrer derzeitigen und fehlkonstruierten Form als eine Art Schneeballsystem vor, und Großbritannien als den Mann, der gerade sein Geld zurückforderte. Zweifellos gibt es nach der Abstimmung vom 24. Juni größere Aussichten auf eine kurzfristige Disruption. Aber das Kennzeichen eines Schneeballsystems ist der Versuch, progressiv größere Verzerrungen einzusetzen, um eine Struktur zu erhalten, die fundamental unsolide und verstärkt zahlungsunfähig ist.«

It´s not the Brexit Stupid;  übersetzt von James B.

http://vineyardsaker.de/analyse/es-ist-nicht-der-brexit-dummchen/

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