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Ausland, Nordamerika

Die Milliardäre hinter Hillary Clinton im Portrait

sabanhillary

von https://nocheinparteibuch.wordpress.com

Nachdem das Parteibuch in den letzten Artikeln zur USA nahegelegt hat, dass hinter dem Sieg von Donald Trump über die zumeist jüdisch-zionistischen Neocon-Extremisten bei den Republikanern das strammrechts-christliche Netzwerk der Koch-Brüder steht, soll hier im nachfolgenden nun ein Blick auf ihren mutmaßlichen nächsten Gegner geworfen werden, nämlich die zumeist jüdisch-zionistischen Milliardäre, die hinter der stets kriegslustigen und pro-israelischen Demokratin Hillary Clinton stehen.

Zu den letzten Stichtagen der US-Wahlkomission FEC 31. März 2016 und 21. April 2016 hatten Hillary Clinton und ihr Netzwerk Opensecrets zufolge im Wahlzyklus 2016 rund 256 Millionen Dollar Spenden eingesammelt, davon etwa 76 Millionen außenstehende Gruppen, für die es keine gesetzlichen Spendenobergrenzen gibt.

Die Großspender der außenstehenden Gruppen sind natürlich der entscheidende Punkt bei der Einflussnahme auf die Politik. Die 20 größten Spender von Hillary Clinton sind laut Opensecrets im Wahlzyklus 2016 bisher folgende:

Diese Großspender sollen nachfolgend einer nach dem anderen vorgestellt werden. Um die kürzlich von JJ Goldberg und Stephanie Schriock vertretene These zu testen, dass nahezu alle Großspender der Demokraten zur rund 2% der US-Bevölkerung ausmachenden jüdischen Minderheit in den USA gehören, und dieser Umstand für die radikalzionistische US-Außenpolitik entscheidend ist, soll hierbei auch geschaut werden, welche Beziehung diese größten Spender von Hillary Clinton zur jüdischen Gemeinschaft und zu Israel haben.

1. „Soros Fund Management“ ist natürlich eine Bezeichnung für den milliardenschweren jüdischen Finanzspekulanten George Soros. Über diesen größten aller Spender hinter Hillary Clinton muss man nicht mehr viel sagen. Seit Jahrzehnten ist er berüchtigt dafür, reihenweise fremde Länder mit Finanzattacken und liberal und sogar links angestrichenen Frontgruppen im Namen von Freiheit, Demokratie und Kapitalismus mit finanziellen Verwüstungen, Versuchen von Regime Change und dem Anzetteln von Kriegen zu überziehen. Zuletzt ist George Soros als einer der Hauptsponsoren des Terrorkrieges gegen Syrien, als Motor der europäischen Flüchtlingskrise und Sponsor der syrischen Al-Kaida-Frontgruppe „Weißhelme“ in Erscheinung getreten. Was Israel angeht, liegt George Soros seit einiger Zeit im Zwist mit den Neocons, AIPAC und Netanjahu und unterstützt stattdessen nun die alternative Pro-Israel-Lobby-Gruppe J Street.

2. Hinter Hillary Clintons zweitgrößtem Spender Euclidean Capital stecken der jüdische Hedgefund-Milliardär James Harris Simons und seine Familie. Robert Mercer, der andere starke Mann in der von Simons aufgebauten Firma Renaissance Technologies, spendet im Unterschied zu Simons traditionell für die Republikaner und war im Wahlzyklus 2016 aufgrund seiner Großspenden an Ted Cruz der bislang größte Einzelspender überhaupt. Obwohl jüdisch, scheint Simons nicht Geld für Pro-Israel-Politik zu verteilen, sondern die demokratische Partei quer durch die Bank zu finanzieren. Zusammen mit seinem Partner Mercer scheint der Großspender Simons es vielmehr darauf anzulegen, durch Spenden seine komplexen Steuersparmodelle politisch gegen die Steuerbehörde IRS zu unterstützen, mit denen die Hedgefund-Manager in den letzten Jahren Steuern in Höhe von sechs Milliarden Dollar gespart haben sollen.

3. Hillary Clintons drittgrößter Spender, Paloma Partners, ist ein Alias des milliardenschweren jüdischen Finanzinvestors S. Donald Sussman. Donald Sussman ist zwar einer der führenden Unterstützer des Weizmann Institute on Science nahe Tel Aviv in Israel, sitzt jedoch auch im Board der von Stephanie Schriock geführten feministischen Organisation EMILY’s List, die kürzlich bei der alternativen Pro-Israel-Lobbygruppe „J Street“ auf dem Podium heftige Kritik an AIPAC geübt hatte. Donald Sussman war auch Großspender von Donna Edwards bei ihrem – erfolglosen – Rennen gegen den von Haim Saban favorisierten Kandidaten Chris Van Hollen um den von Barbara Mikulski aufgegebenen Sitz im US-Senat für Maryland.

4. Hillary Clintons viertgrößte Spenderin, die Laborers Union, ist eine 1903 auf Betreiben des jüdischen Gewerkschaftsfunktionärs Samuel Gompers gegründete Gewerkschaft mit über 600.000 Mitgliedern. Die Laborers Union ist vor einigen Jahren wie andere US-Gewerkschaften dadurch in die Kritik bei der Basis geraten, dass sie Mitgliedsbeiträge und Pensionsreserven in Milliardenhöhe in Israel anlegen und damit die israelische Besatzungspolitik finanziell unterstützen. Terence O’Sullivan, der Präsident der Laborers Union, hat sich im Jahr 2002 von israelischen Anleiheverkäufern für die Geldanlagen seiner Gewerkschaft in Israel mit einem Ehrenbankett feiern lassen.

5. Hinter Hillary Clintons fünftgrößter Spenderin, der Saban Capital Group, steht der jüdische Entertainment, Musik- und Hollywood-Milliardär Haim Saban. Haim Saban sagte 2004 von sich selbst, sein Engagement gelte nur einer Sache, und das sei Israel. So verwundert es nicht, dass Saban genau wie die Neocons der Republikaner im Grunde immer die gleichen Positionen wie der rechtsradikale Likud-Block in Israel vertritt, und er deshalb mit seinem Pferdchen Hillary Clinton unzufrieden war, weil sie dem Nuklear-Deal mit dem Iran letztlich zugestimmt hat, obwohl der israelische Likud-Regierungschef Netanjahu strikt dagegen war. Sabans Spendengeld kann deshalb als direkte israelische Einflussnahme zum Durchsetzen einer von Israel gewünschten US-Politik betrachtet werden, einschließlich Druck in Richtung Krieg gegen Syrien und Iran zu machen.

6. Hinter Hillary Clintons sechstgrößter Spenderin, der Pritzker Group, steht die jüdische Milliardärsfamilie Pritzker aus Chicago, die mit einem Mischkonzern, wozu etwa die Herstellung von Güterbahnwaggons, Hotels, Bankgeschäft und Touristik gehörten, reich geworden ist. Die Pritzkers waren die wichtigsten Sponsoren hinter Barack Obamas Wahl zum US-Senator, und sie schoben natürlich auch seine Präsidentschaftskandidatur an. Die Pritzkers spenden viele Dutzend Millionen an jüdische Organisationen, doch beklagte sich Margaret Eby im Jahr 2014 im Forward darüber, dass sie nichts an Israel spenden würden. Auch wenn die Pritzers politisch üblicherweise an die Demokraten spenden, was ihre 2,8 Mio Dollar Spende in den Wahlkampf von Hillary Clinton 2016 unterstreicht, haben sie Opensecrets zufolge im Wahlkampfjahr 2016 allerdings dem radikal-pro-israelischen Neocon-Kandidaten Marco Rubio über eine halbe Million Dollar gespendet.

7. Hillary Clintons siebtgrößte Spenderin, die Women’s Self Worth Foundation, ist ein Alias von Cheryl Saban, der christlichen Ehefrau von Haim Saban, die genauso radikalzionistisch wie Haim Saban selbst ist. Zusammengerechnet haben die Sabans Hillary Clinton für den Wahlkampf 2016 also über sechs Millionen Dollar gespendet, womit sie im Wahlkampf 2016 in Wirklichkeit also die drittgrößten Spender von Hillary Clinton sind. Die sechs Millionen Dollar der Sabans sind klar Geld zur Erzwingung einer radikal pro-israelischen Politik in der Art von Netanjahu, AIPAC und Neocons.

8. Hillary Clintons achtgrößte Spenderin, die Sandler Foundation von Herb & Marion Sandler, gehört dem milliardenschweren jüdischen Banker Herbert Sandler, dem vorgeworfen wird, die Finanzkrise ab 2007 mit herbeigeführt und dabei exzellent verdient zu haben, sowie seiner Familie. In Bezug auf das Verhältnis der Sandlers zu Israel berichtete Philip Weiss im Oktober 2008, dass ein Vögelchen ihm gezwitschert habe, die Sandlers seien eine treibende kraft hinter der Gründung von J Street als Alternative zu AIPAC gewesen.

9. Hillary Clintons neuntgrößte Spenderin, Priorities USA beziehungsweise Priorities USA Action, ist lediglich ein Finanzvehikel von Hillary Clinton. Die Spenderliste von Priorities USA sieht demnach auch ganz ähnlich aus wie ihre eigene: hauptsächlich Millionen-Spenden von jüdischen Milliardären wie Soros, Simons, Eychaner, Sussman, Saban und Sandler sind dazu bei Opensecrets zu sehen.

10. Hillary Clintons zehntgrößte Spenderin, Dreamworks SKG, ist eine Firma der prominenten jüdischen Hollywood-Multimillionäre Steven Spielberg und Jeffrey Katzenberg. Ihr Geld könnte durchaus Geld für eine radikale Pro-Israel-Politik sein. Katzenberg betont die jüdische Verbindung zu Israel und Steven Spielberg sagt von sich, er würde für Israel sterben.

11. Hillary Clintons elftgrößte Spenderin, Newsweb Corp, ist die Firma des jüdischen und schwulen Medienunternehmers Fred Eychaner aus Chicago. Sein Interesse gilt insbesondere der Stärkung der Rechte von Homosexuellen. Eine besondere Beziehung zur jüdischen Gemeinschaft, der Israel Lobby und Israel ist nicht erkennbar. Das Geld von Fred Eychaner könnte also durchaus Geld sein, für das keine besondere Pro-Israel-Politik verlangt wird.

12. Hillary Clintons zwölftgrößte Spenderin, Renaissance Technologies, ist wie oben unter Nummer zwei bereits erklärt, die Firma des jüdischen Hedgefund-Milliardärs James Harris Simons. Zusammengerechnet ist der geschickt steuersparende Milliardär Simons und seine Familie mit Paloma Partners und Renaissance Technologies mit insegsamt über neun Millionnen Dollar also der größte Spender von Hillary Clinton. Zusammengerechnet stehen die Spender der Hedgefund-Milliardäre von Renaissance Technologies, Mercer, Simons und Laufer, mit inzwischen rund 30 Millionen gespendeten Dollar, die an Kandidaten beider Parteien verteilt wurden, in der Liste der größten Spender 2016 bei Opensecrets übrigens weit vor allen anderen Spendern.

13. Hillary Clintons dreizehntgrößte Spenderin, Operating Engineers Union, ist eine Gewerkschaft von Ingenieuren mit rund 400.000 Mitgliedern. Eine besondere Beziehung zum Judentum und zu Israel ist nicht erkennbar.

14. Hillary Clintons vierzehntgrößte Spenderin, Fair Share Action, ist ein an Demokraten spendendes Finanzvehikel, das angeblich insbesondere vom mit Programmen wie Quark Express zu Reichtum gekommenen Softwareunternehmer Tim Gill sowie vom Hedgefund-Milliardär Tom Steyer finanziert wird. Obwohl der demokratische Top-Spender von 2014, Tom Steyer, mit Sicherheit und Tim Gill wahrscheinlich auch jüdische Wurzeln haben, ist eine besondere Verbindung zu Israel bei ihrem Spendengeld nicht zu erkennen. Von Tim Gill ist bekannt, dass er sich insbesondere für die Rechte von Homosexuellen engagiert.

15. Hillary Clintons fünfzehntgrößte Spenderin, die Plumbers/Pipefitters Union, ist eine Gewerkschaft von Klempnern und ähnlichen Berufen. Eine besondere Beziehung zum Judentum oder zu Israel ist nicht erkennbar.

16. Hillary Clintons sechzehntgrößter Spender, das Center for Middle East Peace, ist eine Organisation des mit der Schlankheitsnahrung „Slim Fast“ reich gewordenen jüdischen Milliardärs S. Daniel Abraham. Daniel Abraham und sein Center for Middle East Peace setzen sich für Frieden im nahen Osten durch eine Zweistaatenlösung ein, und sind damit bei Netanjahus Likud, AIPAC und den Neocons, die Frieden im nahen Osten ablehnen, eher unbeliebt, während Daniel Abraham vom PLO-Verhandlungsführer Erekat durchaus Lob bekam.

17. Hillary Clintons siebzehntgrößte Spenderin, die Evergreen Farm, scheint eine von koreanischen Einwanderern betriebene Plantage zur Zucht von exquisitem Obst und Gemüse in New Jersey zu sein. Eine besondere Beziehung zum Judentum oder zu Israel ist nicht erkennbar, auch wenn natürlich denkbar ist, dass wohlhabende New Yorker Juden eine wesentliche Kundengruppe der Evergreen Farm sind und es so eine Verbindung zu Hillary Clinton geben könnte, die diese Großspende in einem anderen Licht erscheinen ließe.

18. Hillary Clintons achtzehntgrößte Spenderin, die Bohemian Foundation, gehört Pat Stryker, einer Erbin des mit medizinischen Produkten reich gewordenen Unternehmers Homer Stryler. Pat Stryker spendet viel für Kunst, Kultur, demokratische Politiker und engagiert sich für eine liberale Gesellschaft, einschließlich der Förderung der Stellung von Schwarzen. Ihr Bruder Jon Stryker, ebenfalls steinreicher Milliardenerbe und bekannend schwul, engagiert sich insbesondere im Bereich der Homosexuellenrechte. Ob die Strykers eine jüdische Familie sind oder ob sie eine besondere Beziehung zu Israel haben, konnte das Parteibuch nicht erkennen. Mit anderen Worten, das Geld der Strykers scheint kein Pro-Israel-Geld zu sein.

19. Hillary Clintons neunzehntgrößte Spenderin, die Barbara Lee Family Foundation, gehört der mehrere Hundert Millionen Dollar schweren jüdischen Feministin Barbara Fish Lee, die bis zu ihrer Scheidung 1995 mit dem milliardenschweren jüdischen Finanzinvestor Thomas H. Lee verheiratet war. Eine besondere Beziehung zu Israel ist von außen nicht erkennbar: ihr DIng ist Feminismus.

20. Hillary Clintons zwanziggrößte Spenderin, die DE Shaw Research, ist ein Alias des auf Hochfrequenzhandel spezialisierten jüdischen Hedgefund-Milliardärs David Elliot Shaw. David E. Shaw ist zusammen mit seiner Frau, der Finanzjournalistin Beth Kobliner, Mitglied der nach dem zionistischen Führer des Reformjudentums Stephen Wise benannten Stephen Wise Free Synagogue in New York. Jenseits dessen ist eine offensichtliche besondere Beziehung zu Israel nicht erkennbar.

Das sind sie, die Top-20-Spender der zionistischen Kriegstreiberin Hillary Clinton, die zusammen bisher rund 56,6 Millionen Dollar für die Wahlkampgne von Hillary Clinton 2016 gespendet haben, was etwa 22% ihrer bisherigeren Gesamtspenden für die Kampagne 2016 ausmacht.

Sonst gibt es noch zu sagen, dass, während Hillary Clinton selbst nicht jüdisch ist, ihre Tochter Chelsea sich bekanntlich unter anderem nach jüdischen Traditionen mit dem jüdischen Hedgefund-Manager Marc Mezvinsky verheiratet hat, und ihre Enkelin Charlotte Clinton Mezvinsky deshalb jederzeit die israelische Staatsbürgerschaft einfordern kann.

Startbild: Haim Saban, Clinton

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/05/12/die-milliardaere-hinter-hillary-clinton-im-portrait/

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Diskussionen

2 Gedanken zu “Die Milliardäre hinter Hillary Clinton im Portrait

  1. Hat dies auf schlussmitlustigdotcom rebloggt.

    Gefällt mir

    Verfasst von Geist der Freiheit | 9. November 2016, 11:15

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